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Allgemeines => Mitglieder-Talk & Sonstiges => Thema gestartet von: Rainer am 15. November 2013, 19:06:07
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Heute abend gibt es im engen Freundeskreis unser traditionelles Martinsgansessen - 2 Gänse plus Beilagen (Rotkohl, Kartoffelklöße und Rotweinbirne) für 8 Personen, alles frisch zubereitet.
Die Gänse sind kurz vor dem Garpunkt..... mjamm mjamm....
(http://www.syraha.de/bilder/gaense.jpg)
Deswegen stehe ich heute den ganzen Tag schon in der Küche, aber es lohnt sich. Wollte ich Euch nicht vorenthalten.
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Oh Rainer, das sieht lecker aus! Guten Appetit wünsche ich Euch!
Grüße aus der Pfalz,
Michael
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Das sieht echt klasse aus.
Ich benutze immer Zahnstocher zum Zubinden, aber die Rouladennadeln sehen auch gut aus. ;D
Wo kaufst Du deine Gänse? Im Supermarkt oder beim Bauern?
Viele Grüße, Petra
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Hast du ein Glück, dass es von hier ein bisschen zu weit für mich ist um mich mal eben auf gut Glück selbst einzuladen :toothy9:
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So .. jetzt hab ich hunger ... :(
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Sah lecker aus - aber wer reinigte anschließend den Backofen :gruebel: ?
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Sah lecker aus - aber wer reinigte anschließend den Backofen :gruebel: ?
Das muss ich heute auch noch machen.... Backofen reinigen, meine ich. Schlimmer als Fenster putzen. :(
Die Gänse sehen wirklich lecker aus. Was gabs dazu? :sabber:
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Ich benutze immer Zahnstocher zum Zubinden, aber die Rouladennadeln sehen auch gut aus. ;D
Ich habe früher auch Zahnstocher benutzt, aber Rouladennadeln sind in mehrfacher Hinsicht besser:
a) sie stechen einfacher durch die Haut
b) sie brechen nicht
c) sie sind einfacher wieder herauszuziehen, insbesondere kann man mit einer Gabel in die Öse der Rouladennadel gehen und sie dort rausziehen. Letzteres geht viel einfacher und zusätzlich bleiben auch selten Fetzen an der Nadel hängen (am Holz der Zahnstoche schon mal eher).
Also das geht wirklich besser.
Wo kaufst Du deine Gänse? Im Supermarkt oder beim Bauern?
Supermarkt, polnische Billiggans aus dem Tiefkühler. Ja, ich gestehe es, aber mir schmecken die Tiere und es ist schon ein derber Preisunterschied. Diese Gänse waren sogar im Angebot für 2,99€ pro Kilo. Bei 2 mal 4 Kilo macht das ganz schön was aus, frische Gänse kosten ca. das dreifache.
Sah lecker aus - aber wer reinigte anschließend den Backofen :gruebel: ?
Wer wohl - der Backofen reinigt sich selbst. Hä?! Ja wirklich, seit wir in MG wohnen, haben wir einen Backofen mit "Pyrolyse Verfahren" - einfach 2 Stunden auf Pyrolyse stellen und im Anschluss nur noch einen feinen weißen Staub auswischen. Wir lieben unseren Backofen. Das stinkt zugebenermaßen ziemlich während des Vorgangs, aber dann machen wir die Küche zu und dort ein Fenster auf und alles ist im Lot. Aber selbst schruppen ist nicht mehr.
Die Gänse sehen wirklich lecker aus. Was gabs dazu? :sabber:
s.o. - Rotkohl, Kartoffelklöße und Rotweinbirne. Alles von der Pike auf selbst gemacht (nichts mit Hengstenberg oder Pfanni und so). Das ist ein Riesenunterschied (aber auch viel Arbeit). Dazu zweierlei Soßen, nämlich natürlich die Bratensoße von der Gans und dann noch eine Portweinrahmsoße mit Johannisbeergelee, Zimt und Chili abgeschmeckt (ziemlich raffiniert, aber die wird gegessen wie blöde).
Für die ganz Harten gab es noch eine Nachspeise (Sahnequark mit Kirschen und Schokostreusel), ich selbst lasse das aber aus, zum guten Schluss eine Auswahl aus verschiedenen Grappa (und/oder Epresso).
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Sehen (sahen) gut aus, die Vögel! :thumb:
Trotz des Preisunterschieds kämen bei uns nur Vögel aus dem Umfeld auf den Tisch.
Backofen reinigen ist schon länger kein wirkliches Problem mehr. Unserer hat so ein spezielle Email, an dem auch so kaum was hängen bleibt. Ggf. feucht auswischen und gut ists. Pyrolyse für die ganz harten Fälle.
Gruss
Rolf
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Trotz des Preisunterschieds kämen bei uns nur Vögel aus dem Umfeld auf den Tisch.
Bei uns auch. Als Mathematiker tu ich mir da einfach: ich definiere, alles im Radius von 2.000 km liegt in meinem Umfeld. :totlach:
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Rotkohl, Kartoffelklöße und Rotweinbirne. Alles von der Pike auf selbst gemacht (nichts mit Hengstenberg oder Pfanni und so). Das ist ein Riesenunterschied (aber auch viel Arbeit).
Hallo Rainer,
lecker, lecker (http://smilies-world.de/inc/module/smilies/pictures/koch-lacht.gif)
Auch wenn es in unseren Reiseberichten nicht so rüberkommt (Tütensuppen, Dosenchili etc.) so koche ich doch auch leidenschaftlich gerne und es steht für mich außer Frage, daß ich Klöße, Pizzateig etc. selber mache. Da Du das immer so betonst, daß bei Dir auch nur Selbstgemachtes auf den Tisch kommt frage ich mich, ist das denn wirklich so unnormal wenn man keine Fertigprodukte verwendet?
In unserem Freundeskreis ist es jedenfalls so, daß gottseidank (fast) alle das so händeln wie Du und ich. Kennst Du denn viele - persönlich - nicht nur vom Hörensagen die sowas NICHT selber machen?
@ all: Wie haltet ihr das denn?
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Wer wohl - der Backofen reinigt sich selbst. Hä?! Ja wirklich, seit wir in MG wohnen, haben wir einen Backofen mit "Pyrolyse Verfahren"
Das bietet unser Backofen neben einem Dampfgarer auch, aber ich sehe zwei Stunden Pyrolyse als Energieverschwendung an. Deshalb sofort nach dem Gebrauch mit etwas Spülmittel auswischen und gut isses. Die Fettpfanne lässt du während der Pyrolyse wahrscheinlich ohnehin nicht drin und da hilft nur einweichen.
Da Du das immer so betonst, daß bei Dir auch nur Selbstgemachtes auf den Tisch kommt frage ich mich, ist das denn wirklich so unnormal wenn man keine Fertigprodukte verwendet?
@ all: Wie haltet ihr das denn?
Bin da auch etwas "old fashioned" und koche frisch. Tütensuppen :verpiss:- das geht gar nicht (davon abgesehen, dass ich ein Suppenkasper bin ;) ). Ich koche zwar ab und zu Putenkrägen ungewürzt ab, doch das bisschen Fleisch bekommt der Kater und die Brühe ist Grundlage für Soße.
Sehr selten gibt es Pommes aus der Tüte. Wobei ich die auch schon selbst gemacht habe, doch die werden zu schnell wabbelig und bleiben leider nicht so knusprig, wie die aus der Tüte.
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Die Gänse sehen wirklich lecker aus. Was gabs dazu? :sabber:
s.o. - Rotkohl, Kartoffelklöße und Rotweinbirne.
Das hab ich glatt überlesen - hab nur die schönen, knusprigen Gänse gesehen ::) :verlegen:
@ all: Wie haltet ihr das denn?
An Weihnachten mach ich immer einen Truthahn "amerikanische Art" mit Serviettenknödel und Rosenkohl. Ich stehe zwar dann ewig in der Küche, weil ich da auch alles selbst mache, aber es ist dann auch schön, das Ergebnis zu sehen.
Ab und an mal, wenn ich wirklich keine Lust habe, gibt es auch mal was "aus der Tüte". Kommt aber sehr selten vor. Oft habe ich Tüten schon wegwerfen müssen, weil das Haltbarkeitsdatum überschritten war....
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Das bietet unser Backofen neben einem Dampfgarer auch, aber ich sehe zwei Stunden Pyrolyse als Energieverschwendung an.
Wenn ich das so sehen würde, hätte ich mir den handfesten Aufpreis bei der Wahl des Ofens sparen können und einen ohne Pyrolyse nehmen sollen. Also wenn schon, denn schon. Im übrigen braucht das weniger Strom, als eine Herdplatte beispielsweise. Generell kommt ein Backofen mit 220V aus, während die Herdplatte Drehstrom 360V benötigt.
Aber die 3 kw/h sind es mir definitiv wert, den versauten Backofen wieder "picobello" zu haben.
Die Fettpfanne lässt du während der Pyrolyse wahrscheinlich ohnehin nicht drin und da hilft nur einweichen.
Meistens spülen wir sie im Waschbecken, das ist ja nochmal deutlich einfacher als eine Backofenreinigung. Allerding kann man die Fettpfanne auch einfach im Ofen lassen bei der Pyrolyse (steht explizit in der Anleitung drin, nur der Rost darf nicht drin bleiben, warum auch immer). Das haben wir schon einmal ausprobiert, aber insgesamt ist die Reinigung dann etwas weniger gründlich und dann kann man die Fettpfanne auch gleich im Waschbecken machen. Wir haben so ein großes Waschbecken, dass man die Pfanne zumindest mit einer Seite ganz hineinstellen kann (das macht es auch nochmal einfacher zu reinigen). Früher habe ich Fettpfannen auch schon mal im Garten mit dem Gartenschlauch bearbeitet...
Da Du das immer so betonst, daß bei Dir auch nur Selbstgemachtes auf den Tisch kommt frage ich mich, ist das denn wirklich so unnormal wenn man keine Fertigprodukte verwendet?
Fertigprodukte gibt es ja viele und manche davon macht wirklich kein Mensch selbst, beispielsweise Blätterteig (das macht nicht einmal der Lafer oder Schubeck selbst). Aber speziell Kartoffelklöße ist so eine Grauzone (und Rotkohl auch), viele kennen das gar nicht anders als aus der Packung (ich habe das vor 20 Jahren auch nicht selbst gemacht - das kommt dann irgendwann, weil man neugierig ist). Auch Kartoffelbrei ist ein Grenzprodukt, was viele sowieso nur aus der Tüte kennen. Auch das habe ich vor 20 Jahren nicht frisch zubereitet. Heute ist das für mich eine Selbstverständlichkeit.
Es ist ja zugebenermaßen (speziell Kartoffelklöße und auch Rotkohl) ziemlich viel Arbeit, nicht jeder hat die Muße, das selbst zuzubereiten. Und gerade Kochen während der Woche ist für viele Vollzeitangestellte zu aufwändig, um da wirklich jeden Abend etwas neues selbst frisch zuzubereiten. Ich profitiere da insbesondere von meiner (unfreiwilligen) Freizeit, die ich in meiner Zeit als IT Spezialist natürlich auch nicht hatte. Da kocht man dann nicht nur auch mal Fertigprodukte, sondern geht auch auswärts essen - was wir überhaupt nicht mehr machen (nur im USA Urlaub).
Suppen allerdings und als absolutes Negativbeispiel "Ravioli aus der Dose" habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht als Fertigprodukt zubereitet. Das ist wirklich das absolute Ende.
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Und gerade Kochen während der Woche ist für viele Vollzeitangestellte zu aufwändig, um da wirklich jeden Abend etwas neues selbst frisch zuzubereiten.
Kommt darauf an wie wichtig einem ein gutes Essen ist. Mir/uns ist es sehr wichtig und so kochen wir eigentlich jeden Abend frisch, auch nach einem vollen Arbeitstag unter der Woche, da wird dann durchaus auch noch ein Hefeteig angesetzt. 8)
...sondern geht auch auswärts essen - was wir überhaupt nicht mehr machen (nur im USA Urlaub).
Das stellen wir bei uns auch verstärkt fest. Wenn dann gehen wir fränkisch essen weil Horst einmal im halben Jahr sein geliebtes Schäuferle braucht (und das nicht so meins ist also gibt's das zuhause auch nicht) oder auch mal zu einem guten Thai, aber das war's auch schon, wenn man weiß, daß es zuhause besser schmeckt ist das Essen gehen nicht mehr so das große Vergnügen.
Und daß wir uns auch auf Reisen gerne selbst versorgen, sei es in Afrika unterm Sternenhimmel grillen oder in Alaska mit der Kochplatte im Zimmer "kochen" das liegt zum einen daran, daß man dadurch viel Geld sparen kann aber der Hauptgrund ist eigentlich der, daß wir gerne unabhängig sind und man mit Essen gehen zeitlich gebunden ist.
Suppen allerdings und als absolutes Negativbeispiel "Ravioli aus der Dose" habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht als Fertigprodukt zubereitet. Das ist wirklich das absolute Ende.
Also diese Tütenfertigsuppen, die wir auf der ersten Islandreise dabei hatten haben wir für den absoluten Notfall gekauft gehabt. Auf der Reise hatten wir irgendwie keinen guten Plan was Essen und Selbstversorgung angeht sodaß der Notfall leider das ein oder andere Mal eintrat...
aber zuhause käme mir sowas niemals auf den Tisch! Eine leckere Suppe zu kochen ist ja nun wirklich kein Hexenwerk.
Ravioli aus der Dose habe ich das letzte Mal als Kind gegessen; meine Mutter war berufstätig und Klein-Petra hatte Hunger - ich hab's überlebt, aber lecker ist wirklich was anderes!
Machst Du denn Nudeln eigentlich auch selber?
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Machst Du denn Nudeln eigentlich auch selber?
Sehr selten (obwohl ich es schon ein paar mal gemacht habe und auch eine Nudelmaschine besitze). Aber ich bin selbst nicht der allergrößte Nudelesser, Sylvia ist dagegen Nudelfressmaschine und sie ißt natürlich auch Nudeln aus der Packung. Aber zu Partys und Buffets mache ich sie auch selbst.
Der Geschmacksunterschied ist da allerdings auch bei weitem nicht so groß wie bei dem Rotkohl oder den Klößen.
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Aber speziell Kartoffelklöße ist so eine Grauzone (und Rotkohl auch), viele kennen das gar nicht anders als aus der Packung (ich habe das vor 20 Jahren auch nicht selbst gemacht - das kommt dann irgendwann, weil man neugierig ist). Auch Kartoffelbrei ist ein Grenzprodukt, was viele sowieso nur aus der Tüte kennen. Auch das habe ich vor 20 Jahren nicht frisch zubereitet. Heute ist das für mich eine Selbstverständlichkeit.
Wir haben morgen Gäste und es gibt Rouladen, Klöße, Spätzle und Rotkohl.
Ich habe mir schon x mal Rezepte für Kartoffelklöße, rohe Klöße und halb/halb angeschaut, aber für 8-10 Personen (und weniger versammeln sich selten bei uns zum Braten) ist mir das einfach zu viel Arbeit. Ebenso wie Spätzle, da berufe ich mich auf meine hessische Herkunft und verweigere das Spätzle schaben. :-[
Dafür kaufe ich regionale Spätzle, und Pfanni Klöße mag ich eigentlich sehr gerne. Selbst mein fränkischer Vater hat die gemocht.
Allerdings stand ich heute ca. 2-3 Stunden in der Küche, um Rotkohl zu kochen. Neulich gab es beim Rewe einen 10kg Sack Rotkohl für 2,99 € und da konnte ich nicht widerstehen. Es ist ja nicht nur die Arbeit, sondern es gibt auch eine ziemliche Sauerei. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt, ich habe nun jede Menge leckeren Rotkohl. Ein (kleiner) Teil davon ist für morgen, der Rest wird eingefroren.
Das Rezept habe ich von Chefkoch: http://www.chefkoch.de/rezepte/568511155538935/Rotkohl-frisch-zubereitet.html
Das mit den Rouladennadeln für die Gans leuchtet mir ein. Werde ich demnächst auch so machen.
Ich versuche durchaus so frisch wie möglich zu kochen, und ich habe auch genug Zeit dafür. Aber manches schmeckt uns fertig so gut, dass ich gar nicht den Versuch mache, das selbst zu machen. Ich käme z.B. nie auf die Idee, die geschälten Tomaten aus der Dose mit irgendwelchen frischen Tomaten zu ersetzen, z.B. für Bolognese Sauce.
Gestern habe ich für meine KitchenAid ein Wurstfüllhorn bestellt. Da wir fränkische Bratwürste lieben, aber nunmal in Schwaben wohnen, habe ich mir in den Kopf gesetzt, die selber zu machen. Es gibt lecker klingende Rezepte im Internet, auch für die Coburger Bratwurst, und ich habe einen Metzger entdeckt, der auch den passenden Bändel (Darm) dafür liefern kann.
Da bin ich selbst ganz gespannt, ob und wie das klappt.
Da kann ich dann ja mal berichten. ;)
Viele Grüße, Petra
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Ebenso wie Spätzle, da berufe ich mich auf meine hessische Herkunft und verweigere das Spätzle schaben. :-[
Trotz rheinischer Herkunft mache ich die Spätzle immer selbst, aber ich gebe zu, schaben ist mir auch zuviel, also gibt es einen schwäbisch-rheinischen Kompromiß und ich mache sie mit der Presse.
Kann ich Dir nur empfehlen, denn da schmeckt man schon einen Unterschied, finde ich.
Aber Hut ab vor Deiner Rotkohlkochaktion, zu schade, daß man den nicht virtuell durch die Leitung schieben kann, da hätte ich jetzt auch Lust drauf :).
Machst Du denn Nudeln eigentlich auch selber?
Sehr selten (obwohl ich es schon ein paar mal gemacht habe und auch eine Nudelmaschine besitze). Aber ich bin selbst nicht der allergrößte Nudelesser, Sylvia ist dagegen Nudelfressmaschine und sie ißt natürlich auch Nudeln aus der Packung. Aber zu Partys und Buffets mache ich sie auch selbst.
Ich gebe zu, die habe ich noch nie selbst gemacht, allerdings kaufe ich gerne die "frischen" Nudeln im Kühlregal z.B. Tortellini oder Capelletti, die schmecken schon anders als die getrockneten.
Bei uns bin auch eher ich die Nudelfressmaschine (das hast Du schön gesagt ;))
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Ich habe mir schon x mal Rezepte für Kartoffelklöße, rohe Klöße und halb/halb angeschaut, aber für 8-10 Personen (und weniger versammeln sich selten bei uns zum Braten) ist mir das einfach zu viel Arbeit.
Das ist auch eine Mörderarbeit (ich habe gestern auch 1,5kg Kartoffeln plus 4 Eier und 300gr. Mehl zu 25 Klößen aus gekochten Kartoffeln verarbeitet) und eine ebenso elende Herumsauerei. Die Pampe klebt wie Hölle und man muss die ganze Arbeitsplatte dick mit Mehl bestreuen, um die Masse überhaupt verarbeiten zu können. Und aussehen tun die Dinger dann wie verformte Knetmasse (nix da mit schönen runden Kugeln, das habe ich noch NIE hinbekommen). Aber schmecken tun sie super...
Ich habe mal den Lafer im Fernsehen live gesehen, da hat er auch Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln vorgekocht, da wollte er wohl oberschlau sein und hat zu wenig Eigelb genommen (statt das ganze Ei) und nachher sind ihm die Klöße alle kaputt gegangen, das hat mich sehr getröstet (das ist mir nämlich auch mal mit Klößen halb und halb passiert - wir haben uns verquatscht in der Küche und das Wasser hat zu sehr gekocht, da gab es dann sehr dünne Kartoffelsuppe). Seit dem mache ich nur noch Klöße aus gekochten Kartoffeln, aber etwas mehr Ei als was der Lafer da machte (der wollte einen festeren Teig haben) muss es dann doch sein.
Und die Spätzle wie Petra sie beschreibt (einfach aus der Presse) würde ich auch empfehlen, das ist wirklich nicht viel Arbeit. Man muss allerdings so eine Presse besitzen.
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Ich gebe zu, die habe ich noch nie selbst gemacht, allerdings kaufe ich gerne die "frischen" Nudeln im Kühlregal z.B. Tortellini oder Capelletti, die schmecken schon anders als die getrockneten.
Das ist aber doch noch etwas anderes, denn das sind gefüllte Nudeln - die würde ich in der Tat immer frisch machen. Diese getrockneten Tortellini finde ich auch grausam, aber das liegt nach meinem Geschmack eher an der Füllung, weniger an der Nudelmasse. Auch Maultaschen usw. würde ich frisch machen (und mache ich auch frisch, aber eben selten).
Aber zu Hause machen wir meistens Spaghetti, Penne usw. in allen Varianten, Sylvias Lieblingsnudeln sind Spaghetti Carbonara. Das kann man wirklich problemlos mit gekauften Spaghettis machen, die anderen Zutaten sind dann natürlich wieder frisch.
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Nochmal zu den "polnischen" Gänsen und anderen frischen Produkten:
Polnisch kann, muss aber nicht sein. Die Tiere stammen wohl z.T. von noch weiter östlich, werden dann mal kurz durch Einlagern in polnischen Gefrierhäusern "polnisiert". Egal wie, auch wenn sie aus Polen stammen sind sie uns zu lange tot, bis sie in der Röhre landen. Abgesehen davon, dass derart lange Transportwege auch nicht gerade ökologisch vertretbar erscheinen.
Bei uns gibts in der Umgegend - max. 20 km - genug Bauern, da kann man die Tiere auf der Weide wachsen sehen. Die schmecken auch anders als die gemästeten.
Wir haben hier zwei Orte weiter einen "Nudelmeister", der stellt frische Hartweizengriesnudeln her. Bei Kartoffeln haben wir eh Glück, das bei uns ein bekanntes Anbaugebiet ist, wo sich die Rhein-Mainer gerne versorgen. "Kartoffelbrei" aus der Tüte gibts schon lange nicht mehr und Knödel machen wir ebenfalls selbst. Gemüse kommt von den Erzeugern vor Ort.
Da hilft natürlich, dass ich im (Vor)Ruhestand bin und einiges vorarbeiten kann, soweit die Zubereitung nicht sowieso in meine Kompetenz fällt. :toothy9:
Gruss
Rolf
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Die schmecken auch anders als die gemästeten.
Das ist genau die Frage. Ich wäre bereit, eine Wette einzugehen, dass das NICHT so ist. Es ist immer einfach, solche Dinge zu behaupten, aber es nachher wirklich zu schmecken, das ist eine andere Baustelle.
Ich nehme auch hohe Wetten an.
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@ all: Wie haltet ihr das denn?
Ich hasse kochen. Man steht stundenlang in der Küche und dann ist es in kurzer Zeit aufgegessen. Hat mir noch nie Spaß gemacht.
Daher gibt es bei uns oft Sachen, die schnell gehen oder eben Fertigprodukte als Grundlage haben.
Wir grillen gern. Aber dazu gibt es dann meist fertige Salate, wenn nicht eine meiner Schwägerinnen einen Salat mitbringt.
Zum Glück muss es bei uns in der Woche kein Essen geben, mein Mann ißt in der Firma, ich muss nicht unbedingt was Warmes essen, manchmal bringt mir mein Mann auch ein Essen aus der Firma mit.
Am Wochenende gehen oft essen, dann aber überwiegend asiatisch.
Klöße hat meine Oma immer selbst gemacht, aber halb und halb. Ich habe da oft zugesehen (da war ich noch Kind), das war aber immer eine elende Arbeit, das würde ich mir nie antun. Zumal mir Klöße aus fertiger Kloßmasse auch gut schmecken. Liegt aber auch daran, dass ich sehr viel Soße brauche und die Klöße eh darin "ertränke".
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Die schmecken auch anders als die gemästeten.
Das ist genau die Frage. Ich wäre bereit, eine Wette einzugehen, dass das NICHT so ist. Es ist immer einfach, solche Dinge zu behaupten, aber es nachher wirklich zu schmecken, das ist eine andere Baustelle.
Ich nehme auch hohe Wetten an.
Wir machen gern Bierhuhn auf dem Grill. Da merkt man schon einen Unterschied zwischen frischen Hähnchen aus Deutschland und gefrorenen Hähnchen aus ?. Wir haben es mehrmals getestet und es war immer zu merken, welches das frische Hähnchen war.
Da ist der Preisunterschied allerdings auch nicht so hoch und die Tiere wiegen ja auch nicht so viel, so dass es uns das Wert ist.
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Wir machen gern Bierhuhn auf dem Grill. Da merkt man schon einen Unterschied zwischen frischen Hähnchen aus Deutschland und gefrorenen Hähnchen aus ?
Umso besser für Dich - dann wirst Du diese Wette ja gewinnen. Das kriegen wir sicher auch hin. Ich kenne zwar auch charakteristische Geschmacksunterschiede (die behalte ich aber erst einmal für mich) - ob die ausreichen, im Blindtest zu bestehen, kann ich nicht sagen.
Wobei ich selbst so gut wie keine TK-Hähnchen kaufe. Das ist wirklich nicht nötig, weil jeder Supermarkt auch frische Hähnchen anbietet. Bei Gänsen ist leider genau das Gegenteil der Fall, frische Gänse bekommt man kaum im Supermarkt, eher im Großhandel oder eben beim Bauern "nebenan" (den sicher auch nicht jeder hat). Und die Unterschiede bei den Gänsen sind (aus meiner Sicht) noch einmal deutlich kleiner als bei den Hähnchen.
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Wir machen gern Bierhuhn auf dem Grill. Da merkt man schon einen Unterschied zwischen frischen Hähnchen aus Deutschland und gefrorenen Hähnchen aus ?
Umso besser für Dich - dann wirst Du diese Wette ja gewinnen.
Ob das bei Gänsen auch so ist, weiß ich nicht.
Und mit einem so versierten Koch wie dir würde ich auch keine Wette eingehen wollen ;). Vielleicht bekommst du das gefrorene Hähnchen (oder die Gans) ja genau so gut hin wie das frische?
Uns ist es bei den Hähnchen eben nur aufgefallen, dass es (bei unserer Zubereitung) so ist.
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Die schmecken auch anders als die gemästeten.
Das ist genau die Frage. Ich wäre bereit, eine Wette einzugehen, dass das NICHT so ist. Es ist immer einfach, solche Dinge zu behaupten, aber es nachher wirklich zu schmecken, das ist eine andere Baustelle.
Ich oute mich an dieser Stelle damit, dass wir es vor zwei oder drei Jahren mal mit einer extra vorbestellten, mit viel Aufwand kurz vor Weihnachten im Schneetreiben abgeholten Bio-Gans aus der Umgebung versucht haben und hinterher wieder zur polnischen Tiefkühlgans zurückgekehrt sind. Wenn der Preis und der Aufwand das Geschmackserlebnis wert gewesen wären, hätten wir es wieder so gemacht. Tatsächlich war die einheimische Gans aber sogar schlechter. Ihr dürft mich jetzt gerne prügeln und meinen auf Industrieprodukte ausgerichteten Gaumen verspotten, aber wir fanden die Bio-Gans auch fettiger als die polnische.
Bei uns kommt die Gans für mehrere Stunden und relativ niedriger Temperatur in den Backofen. Es ist zwar keine richtige Niedriggarmethode, aber die Temperatur ist höchstens 120 Grad. Gefüllt wird sie mit einer Mischung aus Äpfeln und Kastanien, dazu gibt es Rotkraut und Majorankartoffeln. Mmm, bei der Vorstellung und bei Rainers Bild von den leckeren Gänsen bekomme ich gerade richtig Hunger. Schade, ich muss noch bis Weihnachten warten. Aber immerhin liegt die 5,4kg-Gans schon im Tiefkühlschrank. :)
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eine Portweinrahmsoße mit Johannisbeergelee, Zimt und Chili abgeschmeckt (ziemlich raffiniert, aber die wird gegessen wie blöde).
Ich könnte mir vorstellen, dass die Soße auch gut zu Truthahn schmeckt. Würdest du das Rezept veröffentlichen oder handelt es sich um ein Secret :zwinker: :totlach: ?
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Die schmecken auch anders als die gemästeten.
Das ist genau die Frage. Ich wäre bereit, eine Wette einzugehen, dass das NICHT so ist. Es ist immer einfach, solche Dinge zu behaupten, aber es nachher wirklich zu schmecken, das ist eine andere Baustelle.
Da bin ich mir sehr sicher. :zwinker: Das Fleisch wird durchs Einfrieren ja nicht besser, nur länger haltbar. Klar, auch ein lokaler Züchter kann schlechte Qualität liefern, aber wer seine Gänse im Freien auf der Wiese hält erzielt meist die bessere Fleischqualität. Und man kann ja mal vorher schauen, wie die Tiere gehalten werden.
By the way, Tiefkühlkost ist bei uns seit 3 Jahren auch out.
Gruss
Rolf
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Ich oute mich an dieser Stelle damit, dass wir es vor zwei oder drei Jahren mal mit einer extra vorbestellten, mit viel Aufwand kurz vor Weihnachten im Schneetreiben abgeholten Bio-Gans aus der Umgebung versucht haben und hinterher wieder zur polnischen Tiefkühlgans zurückgekehrt sind. Wenn der Preis und der Aufwand das Geschmackserlebnis wert gewesen wären, hätten wir es wieder so gemacht. Tatsächlich war die einheimische Gans aber sogar schlechter. Ihr dürft mich jetzt gerne prügeln und meinen auf Industrieprodukte ausgerichteten Gaumen verspotten, aber wir fanden die Bio-Gans auch fettiger als die polnische.
Wieso prügeln? Das ist so. Wir haben es doch auch probiert, wobei ich jetzt noch so fair bin und sage, dass man auch bei der Zubereitung der Gänse mehr oder weniger Glück haben kann (da probiere ich auch immer wieder mal was neues aus).
Aber es ist eben richtig, dass man einen grundsätzlichen Vorteil frisch versus TK nicht feststellen kann. Bei Gänsen schon mal gar nicht. Da ist die Garmethode um Welten wichtiger.
Da bin ich mir sehr sicher. :zwinker
Deswegen ja die Wette - das ist messbarer als subjektive Aussagen.
Das Fleisch wird durchs Einfrieren ja nicht besser, nur länger haltbar.
Es wird aber auch nicht grundsätzlich schlechter und den Vergleich habe ich beispielsweise mit Lammfleisch (was auch frisch relativ selten und teuer ist) auch schon gemacht und auch da schmecke ich keinen Vorteil heraus. Wie gesagt, es kann jeder beweisen, dass er es schmecken kann, aber nicht in Diskussionen sondern in der Praxis.
By the way, Tiefkühlkost ist bei uns seit 3 Jahren auch out.
Das ist bei uns auch nur auf solche Dinge wie Gänse, Lammfleisch u.ä. beschränkt, wir haben sowieso bewusst nur einen kleinen Tiefkühler. Das Gros des Tiefkühlsortiments findet auch bei uns keinen Einzug in das Tiefkühlfach. Aber ein frisches Lammkarree gibt es nicht einmal beim Handelshof (Großmarkt), da muss man schon zum Metzger seiner Wahl und dann wird es extrem teuer (und schmeckt dennoch nicht anders).
Wenn es zu vernünftigen Preise und im normalen Sortiment das Pendant als Frischware gibt, bekommt die selbstverständlich den Vorzug. Aber manche Dinge sind eben frisch selten und nur teuer zu bekommen.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Soße auch gut zu Truthahn schmeckt.
Mit Sicherheit! Das Rezept ist im Original sowieso als Soße zu einer Entenbrust entnommen. Passt zu jedem Geflügel.
Würdest du das Rezept veröffentlichen
Na klar.
Grundrezept für ca. 4 - 6 Personen (kann man beliebig aufstocken):
20gr. Butter und 20gr. Mehl erhitzen und zu einer Schwitze verarbeiten
125 ml Portwein dazugeben und einrühren (das gibt dann so einen "rosa Schlick" ;D)
250 ml Sahne dazugeben und einrühren
2 Esslöffel Johannisbeergelee einrühren
Wenn die Soße etwas dick ist, einfach etwas Wasser dazugeben, das verdirbt das Aroma nicht, oder eben etwas Portwein und Sahne nachschießen.
Dann kräftig abschmecken:
2-3 Teelöffel Zucker
1 gestrichener Teelöffel Salz (oder nach Geschmack salzen, es muss schon gut salzig sein)
1 kräftige Prise gemahlenen Zimt
1 Prise gemahlenes Chili (hängt von der Schärfe ab, im Zweifel weniger nehmen und nachwürzen, die Soße muss leicht scharf sein) dazugeben
Das ganze nochmal kurz aufkochen (damit der Alkohol etwas verfliegt) und fertig ist die Soße. Viola!
Die Konsistenz sollte cremig, aber nicht zu dick sein. Die Farbe ist dunkelrosa bis violett. Wegen des Mehls bildet sich eine Haut, wenn die Soße abkühlt, deswegen vor dem Servieren ggf. nochmal erhitzen und durchrühren.
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Und mit einem so versierten Koch wie dir würde ich auch keine Wette eingehen wollen ;). Vielleicht bekommst du das gefrorene Hähnchen (oder die Gans) ja genau so gut hin wie das frische?
Uns ist es bei den Hähnchen eben nur aufgefallen, dass es (bei unserer Zubereitung) so ist.
Ich kenne ja Eure Zubereitung nicht und je nach gefrorenem Hähnchen finde ich auch, dass es unterschiedlich schmeckt.
ABER:
1) ich weiß natürlich, dass ich "nur" ein TK-Hähnchen habe. Das ist bereits so suggestiv, dass es durchaus vermeintliche Geschmacksunterschiede bedeuten kann. Im "Blindflug" relativieren sich die Unterschiede meistens sehr. Das ist übrigens auch bei Bier so - die vermeintlich gigantischen Unterschiede, die manche "Bierkenner" zu schmecken behaupten, verflüchtigen sich fast immer, wenn man das Bier nicht kennzeichnet und dem Probanden verschweigt, was er gerade trinkt. Haben wir alles schon ausprobiert. Selbst Pils und Alt sind sauschwer auseinanderzuhalten (dazu muss man allerdings konsequent auch die Augen verbinden).
Wir kaufen allerdings wirklich nicht einmal alle 5 Jahre ein TK-Hähnchen, denn die gibt es ja wirklich frisch an der Theke.
2) Dennoch bilde ich mir zumindest auch ein, gewisse Unterschiede festzustellen, die stellen sich mir so dar:
a) das Fleisch erscheint mir insgesamt etwas trockener (was aber auch davon kommen könnte, dass TK Hähnchen meistens ziemlich klein sind und wenig fleischig).
b) die gegrillte Haut erscheint mir etwas "ledriger", die hat eine etwas eigenartige Bissfestigkeit
Deswegen, wenn man also auf TK zugreifen muss:
1) Das Hähnchen wirklich komplett auftaufen, bis es Zimmertemperatur besitzt. Das ist das allerwichtigste überhaupt. Es darf keinesfalls kalt oder gar gefroren sein.
2) Das Hähnchen vor dem Grillen vollständig häuten. Das mache ich sowieso inzwischen seit Jahren mit jedem Hähnchen. Das klingt im ersten Moment wie ein Verbrechen, weil die Haut doch das vermeintlich leckerste am Hähnchen ist. Das ist aber gar nicht so, denn die erscheint nur so lecker, weil da natürlich die Gewürze drauf sind. An sich schmeckt die Haut nämlich beim Hähnchen nicht besonders gut. Das ist auch nicht übertragbar auf Gänse, da ist die Haut wichtiger Bestandteil bei der Zubereitung.
Ein gehäutetes Hähnchen sieht fertig gegart nahezu "normal" aus, weil es außen die Farbe angenommen hat, wie es sonst die Haut getan hätte. Die Würzung geht aber etwas tiefer ins Hähnchenfleisch, die indische Zubereitung empfiehlt darüber hinaus sogar, das Hähnchenfleisch mehrfach einzuschneiden und die Marinade dann einziehen zu lassen (das sog. "Tandoori-Hähnchen" wird auch gehäutet).
Wenn man dann noch ein schönes großes Hähnchen nimmt (also mindestens 1.200gr. - bei TK sind die Tiere oft sogar kleiner als 900 oder 800gr.), dann werden die Unterschiede sicher sehr klein bei konsequenter Umsetzung dieser Zubereitung. Das Abziehen der Haut geht übrigens relativ einfach, probier es beim nächsten Mal einfach aus (gilt genauso für die großen Hühnerbollen mit Rückenstück - und es ist nachher wesentlich weniger fettig und bekömmlicher).
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Ich kenne ja Eure Zubereitung nicht
http://www.youtube.com/watch?v=q4rkp8B-cvk
Benötigt aber die Möglichkeit des indirekten Grillens.
ABER:
1) ich weiß natürlich, dass ich "nur" ein TK-Hähnchen habe. Das ist bereits so suggestiv, dass es durchaus vermeintliche Geschmacksunterschiede bedeuten kann. Im "Blindflug" relativieren sich die Unterschiede meistens sehr.
Da wirst du vermutlich Recht haben. Kann man ja schlecht selbst probieren ;).
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Benötigt aber die Möglichkeit des indirekten Grillens.
Das haben wir. Aber zu dem Video habe ich auch gleiche eine Frage:
wir haben von Weber diesen Chicken-Halter, um das Hähnchen dann eben so aufzustellen. Der Koch in dem Video nimmt da wirklich eine Bierdose - ich würde das auch gerne so machen (dann kann man nämlich mehrere Hühner gleichzeitig grillen, wir haben nur einen Weber-Ständer und der nimmt auch ziemlich viel Platz ein, da er eine eigene Fettwanne besitzt), aber ich habe Angst, dass der Lack der Bierdose sich löst. Machst Du das auch wirklich mit so mit einer 0815-Dose und hast Du keine Angst, dass sich da irgendwas ablöst oder so?
Ansonsten: der hat natürlich auch richtig ein dickes Hähnchen (Poularde), das ist ja nicht zu übersehen. Wenn Du das mit TK machen willst, musst Du in jedem Fall das sog. "Sonntagshähnchen" nehmen, die haben auch so ein Kaliber. Die sog. "Grillhähnchen" sind hoffnungslos zu klein.
Natürlich würde ich auch dieses Hähnchen erst häuten und dann marinieren, ob man das Zitronenbad dennoch benötigt? Schmeckt man die Zitrone (weil eigentlich in die Haut kaum etwas einzieht), oder hat das einen anderen Sinn?
Grillst Du eigentlich auch im Winter? Ich habe das schon mal überlegt, aber gemacht habe ich das noch nie. Man kann den Grill doch draußen stehen lassen (und ich glaube nicht, dass es dem viel ausmacht, wenn es während des Grillens drum herum nur 0 Grad sind oder so)?! Finde ich eine coole Idee, denn so ein Hähnchen vom Holzkohlengrill schmeckt wirklich anders als aus dem Ofen.
Ich bin der totale Hähnchenesser, ich esse (ohne Übertreibung) mindestens einmal pro Woche ein halbes Hähnchen - ich habe bestimmt schon eine ganze Legebatterie in meinem Leben verfressen... :totlach:
P.S.: Ich habe übrigens den Link zum Video in Deinem Beitrag angepasst, dann wird das Video auch direkt angezeigt.
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Grundrezept für ca. 4 - 6 Personen (kann man beliebig aufstocken):
:danke: Rainer, das werde ich demnächst mal ausprobieren und wenn uns die Soße schmeckt, an Weihnachten kredenzen.
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Benötigt aber die Möglichkeit des indirekten Grillens.
Das haben wir. Aber zu dem Video habe ich auch gleiche eine Frage:
wir haben von Weber diesen Chicken-Halter, um das Hähnchen dann eben so aufzustellen. Der Koch in dem Video nimmt da wirklich eine Bierdose - ich würde das auch gerne so machen (dann kann man nämlich mehrere Hühner gleichzeitig grillen, wir haben nur einen Weber-Ständer und der nimmt auch ziemlich viel Platz ein, da er eine eigene Fettwanne besitzt), aber ich habe Angst, dass der Lack der Bierdose sich löst. Machst Du das auch wirklich mit so mit einer 0815-Dose und hast Du keine Angst, dass sich da irgendwas ablöst oder so?
Wir haben das am Anfang wirklich mit Bierdosen gemacht. Da hat sich nichts abgelöst. Darüber hatte ich mir auch gar keine Gedanken gemacht, weil der das im Video auch so macht. Inzwischen habe ich aber gelesen, dass Andere diese Frage auch haben und sie immer verneint wird.
Inzwischen haben wir aber von Tchibo solche Hähnchenhalter gekauft, weil die besser stehen. Die haben aber keine eigene Fettwanne. Wir haben einen größeren Grill, so einen tonnenförmigen, da würden mehrere drauf passen. Wir grillen aber immer zwei Hähnchen, das reicht für uns Vier. Wenn ich mal mehrere Hähnchen machen wollte, würde ich einfach wieder Bierdosen dazu nehmen. Wobei das gar nicht so einfach ist, das Angebot an Bierdosen ist ja in Deutschland nicht so üppig. Und wenn du 0,5l Dosen nehmen willst, brauchst du wirklich große Hähnchen.
Natürlich würde ich auch dieses Hähnchen erst häuten und dann marinieren, ob man das Zitronenbad dennoch benötigt? Schmeckt man die Zitrone (weil eigentlich in die Haut kaum etwas einzieht), oder hat das einen anderen Sinn?
Also ich finde nicht, dass man die Zitrone explizit rausschmeckt. Ob das einen anderen Sinn hat, weiß ich als Nichtköchin leider nicht. Und ich bekomme das Ganze ja auch nur am Rande mit, mein Mann macht das ja. Er sagt aber gerade, dass er es auch nicht genau weiß. Er macht das eben nach Rezept.
Grillst Du eigentlich auch im Winter? Ich habe das schon mal überlegt, aber gemacht habe ich das noch nie. Man kann den Grill doch draußen stehen lassen (und ich glaube nicht, dass es dem viel ausmacht, wenn es während des Grillens drum herum nur 0 Grad sind oder so)?! Finde ich eine coole Idee, denn so ein Hähnchen vom Holzkohlengrill schmeckt wirklich anders als aus dem Ofen.
Wir grillen auch im Winter, zumindest, wenn es nicht zu kalt ist. Wir haben gestern gerade gegrillt, da waren es um die 4 Grad. Wir haben dabei allerdings drin gesessen, und mein Mann hatte es am Grill ja warm ;).
Nach unserer Erfahrung geht das mit so einem geschlossenen Grill ganz gut. Vorher hatten wir einen offenen, da ging das nicht so gut, weil von oben zu viel Kälte kam.
Unser Grill bleibt das ganze Jahr draußen stehen, steht aber auf der Terrasse unter einem Dach.
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:danke: Rainer, das werde ich demnächst mal ausprobieren und wenn uns die Soße schmeckt, an Weihnachten kredenzen.
Die Soße schmeckt Dir mit Sicherheit, bisher kenne ich gar keinen, dem sie nicht schmeckt. Und durch den Zimt riecht die auch total nach Weihnachten... :sabber:
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Unser Grill bleibt das ganze Jahr draußen stehen, steht aber auf der Terrasse unter einem Dach.
Genau wie bei uns. Wir haben auch noch so eine "Riesenlümmeltüte" für den Grill, die schützt ihn vor allzu arger Verwitterung.
Also wenn es mal ein Forentreffen bei uns geben sollte (ich hoffe ja, dass das im nächsten Jahr etwas wird), dann "fliegt der Grill tief"?! Und auf alle Fälle Hähnchen in irgendeiner Form?! Bin ich in jedem Fall dabei.
Ich habe ja auch schon ganze Krustenbraten (Kassler) im Grill gemacht, schmeckt auch hammermäßig. Muss man nichts für können und einfach nur auf den Grill werfen. Salate mache ich frisch, ich mache das gerne, auch wenn es in ein paar Minuten weggemampft ist, das stört mich nicht. Aber ich kann ja beispielsweise "Coleslow" (schmeckt wirklich wie in den USA) und ich kriege vor allem auch das "Ranch Dressing" saugut hin, das ist mit Abstand unser Lieblingsdressing in den USA. Hier gibt es das entweder gar nicht, oder in der Flasche fertig zubereitet und das schmeckt meistens nicht. Dazu ein paar Kartoffeln aus dem Backofen, mit Frühlingsquark und Kidney Bohnen in feuriger Tomatencreme - ich krieg schon wieder Hunger....
Dabei steht ja erst noch Weihnachten vor der Tür.
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Wir grillen auch im Winter, zumindest, wenn es nicht zu kalt ist. Unser Grill bleibt das ganze Jahr draußen stehen, steht aber auf der Terrasse unter einem Dach.
Wir machen's auch wie die Kanadier und grillen das ganze Jahr über ;D. Heute gab's saftige Rumpsteaks.
Unser Napoleon Grill bleibt auch auf der Terrasse stehen - er befindet sich unter einer stabilen Schutzhülle.
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Wir haben auch noch so eine "Riesenlümmeltüte" für den Grill, die schützt ihn vor allzu arger Verwitterung.
Ja, so eine Hülle haben wir auch drüber.
Dabei steht ja erst noch Weihnachten vor der Tür.
Wo wir uns zum Glück keine Gedanken um das Essen machen müssen und in warmen Gefilden weilen dürfen, die VAE lassen grüßen. Und da werden wir dem ganzen Weihnachtsrummel mit ziemlicher Sicherheit aus dem Weg gehen können. :toothy9:
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Wo wir uns zum Glück keine Gedanken um das Essen machen müssen und in warmen Gefilden weilen dürfen, die VAE lassen grüßen. Und da werden wir dem ganzen Weihnachtsrummel mit ziemlicher Sicherheit aus dem Weg gehen können. :toothy9:
Wobei das offensichtlich individuell sehr verschieden ist. Wir geniessen hier durchaus die kalte Adventszeit und Weihnachten inkl. Sylvester. Das mag ich auch wirklich für mein Leben gerne und gutes Essen gibt es da so oder so (was ja leider auch das Problem ist....).
Wir tun uns beide schwer damit, Weihnachten nicht zu Hause zu verbringen, sondern unter irgendeiner südlichen Sonne. Aber wie gesagt, das ist eben von Mensch zu Mensch verschieden. Und am liebsten fahre ich dann für die Woche nach Weihnachten bis ins neue Jahr hinein in unser Ferienhaus nach Holland, aber nicht alleine. Für dieses Jahr ist die Planung noch ungewiss, aber nicht hoffnungslos. Ich fahre jedenfalls sehr gerne dahin und finde es saugemütlich, wenn man im warmen Wohnzimmer sitzt, wo ein Gasofen mit offener Flamme einheizt und draußen ist es kalt und nass. Romantisch.
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Wobei das offensichtlich individuell sehr verschieden ist.
Ja, zum Glück. Sonst wären die Flüge über Weihnachten ja noch teurer. Ist so schon nicht schön, weil offensichtlich viele Menschen weg wollen.
Wir lieben lieber die Romantik unter Palmen am Strand.
Und dann kommt noch dazu, dass wir eine recht große Familie und als Einzige ein Haus haben. Dann kommt von Allen: ihr habt ja Platz, dann können wir ja bei euch feiern. Wäre nicht schlimm, wenn nicht (fast) Alle davon ausgehen würden, dass wir dann auch alles allein vorbereiten, einkaufen und bezahlen.
Aber nächstes Jahr werden wir auch hier bleiben, dann ist mein erstes Enkelkind 11/2 Jahre alt und bekommt schon was mit, das möchte ich nicht versäumen. Aber dann hat auch mein Sohn sein Haus und wir können da feiern ;D
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Und dann kommt noch dazu, dass wir eine recht große Familie und als Einzige ein Haus haben. Dann kommt von Allen: ihr habt ja Platz, dann können wir ja bei euch feiern. Wäre nicht schlimm, wenn nicht (fast) Alle davon ausgehen würden, dass wir dann auch alles allein vorbereiten, einkaufen und bezahlen.
Das ist aber "organisierbar". Wir sind auch eine sehr große Familie, wobei zwar alle Familien ein Eigenheim besitzen, aber das bedeutet natürlich nicht, dass derjenige nun die Party auch bezahlt. Bei uns ist es dazu auch noch richtig klassisch - die Kosten für solche Familienevents übernimmt mein Vater (der ja auch der Stammhalter ist). Für den ist es das Größte auf der Welt, wenn sich "seine" Familie trifft und er mittendrin ist. In drei Wochen wird der alte Herr 90(!) Jahre alt und natürlich trifft sich die ganze Familie dann in Wuppertal. Es werden wohl über 20 Personen werden, die da eintrudeln.
Aber insgesamt hat das eigentlich nicht viel damit zu tun, ob man in der Weihnachtszeit gen Süden fliegt (das täten wir so oder so nicht, egal ob es eine Familie dahinter gibt), oder in Ruhe zu Hause feiert. Das muss man (so oder so) einfach mögen.
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Und dann kommt noch dazu, dass wir eine recht große Familie und als Einzige ein Haus haben. Dann kommt von Allen: ihr habt ja Platz, dann können wir ja bei euch feiern. Wäre nicht schlimm, wenn nicht (fast) Alle davon ausgehen würden, dass wir dann auch alles allein vorbereiten, einkaufen und bezahlen.
Das ist aber "organisierbar".
Theoretisch schon. Ich bin aber nicht der Typ, der bei den Anderen "bettelt".
Aber insgesamt hat das eigentlich nicht viel damit zu tun, ob man in der Weihnachtszeit gen Süden fliegt (das täten wir so oder so nicht, egal ob es eine Familie dahinter gibt), oder in Ruhe zu Hause feiert. Das muss man (so oder so) einfach mögen.
Naja, ein wenig Flucht ist es bei uns schon. Ich könnte mir (ohne den genannten Hintergrund) beides vorstellen, mal so, mal so.
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Fürs Kochen bin ich nicht mehr zuständig, nur noch fürs Grillen und insgesamt hinterher fürs Essen :D.
Generell kommt ein Backofen mit 220V aus, während die Herdplatte Drehstrom 360V benötigt.
Das stimmt so aber nicht. Eine Herdplatte wird auch nur mit 220 V betrieben. Einen Drehstromanschluss hat der Elektroherd nur deshalb, um die verschiedenen Platten auf die 3 Phasen des Drehstromanschlusses aufteilen zu können. Sonst wäre es nur schwer möglich mehrere Platten gleichzeitig betreiben zu können, ohne dass die Sicherung rausfliegt.
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Das stimmt so aber nicht. Eine Herdplatte wird auch nur mit 220 V betrieben
Darum geht es mir weniger als um die Erkenntnis, dass ein Backofen nicht grundsätzlich ein "Burner" ist, weil man eben weiß, dass ein Herd an der 360V Leitung hängt. Der hängt wegen der Platten, nicht wegen des Backofens daran.
Wenn man alle vier Felder unseres Ceranfelds einschaltet (und das mache ich an solchen Abenden wie bei dem Martinsgansessen), dann werden bis zu ca. 8.000 Watt Leistung abgerufen (kann man den Stromzähler als Ventilator benutzen....). Der Backofen kommt dagegen auf max. ca. 3.500 Watt, eine Selbstreinigung/Pyrolyse verbraucht (je nach Stufe) ca. 2,5 - 4,7 kwh (laut Bedienungsanleitung). So schlimm finde ich das nicht, das verbraucht die Zubereitung einer warmen Speise für 2 Personen auch.
Ich habe das bei uns mal über Wochen protokolliert (weil ich den Gesamtstromverbrauch zuordnen wollte), das Kochen verbraucht für eine warme Mahlzeit für uns beide zusammen ca. 5 kwh (im langen Durchschnitt). Da finde ich die Pyrolyse (die wir max. einmal pro Monat durchführen) keine Verschwendung.