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Allgemeines => Reiseberichte => Thema gestartet von: Ilona am 24. Juni 2024, 14:39:25
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Cruise Rookies auf Frühlingstour 2024
Willkommen zu einer für uns untypischen Frühlingstour mit dem Kreuzfahrtschiff :adieu:.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/d16ky2PN/Collage-Kreuzfahrt-24.jpg)
Dabei hatte uns eine Kreuzfahrt nie interessiert :floet:. Aber dann flatterte mir 1 ¼ Jahre zuvor ein Einführungsangebot von einem Schiff ins Mailfach, das mich auf Anhieb begeisterte. Zudem feierten wir im Frühjahr unsere runden Geburtstage und sind jetzt im Wellness- und Kreuzfahrtalter :totlach:.
Die MSC Euribia, die nach der Tochter des Meeresgottes Pontos und der Erdgöttin Gaia benannt wurde, kann auch mit LNG (verflüssigtes Erdgas) betrieben werden. Das Schiff verfügt dazu über ein modernes Abwasseraufbereitungssystem, durch das unter anderem verhindert werden soll, dass Meeresorganismen von einem Meeresgebiet in ein fremdes transportiert werden. Diese schwimmende Kleinstadt kann über 6300 Passagiere beherbergen. Dazu kommt noch die Crew. Das ist erst einmal unvorstellbar, wenn man nur das überschaubare Traumschiff vom Fernsehen kennt.
Das Riesenschiff war zum Zeitpunkt der Buchung noch nicht einmal fertig und stand in der Werft Chantiers de l’Atlantique in Frankreich. Erst im Juni 2023 wurde die Euribia getauft und ging anschließend auf große Fahrt. Ich konnte jedenfalls dem Angebot von 513,52 € pro Person für eine Balkonkabine inkl. Vollpension und Getränkepaket nicht widerstehen und buchte Mitte Januar 2023 die Kreuzfahrt für den April 2024.
Die An- und Abreise zum/vom Schiff wollte ich in Eigenregie übernehmen. Sobald die Flüge im Mai 2023 freigeschaltet waren, buchte ich einen Flug mit der British Airways von Frankfurt nach London Heathrow. Da ich noch einige Avios auf dem Meilenkonto hatte, wurden diese eingesetzt und für die beiden Economy-Tickets inkl. Gepäck nur noch 56,00 € fällig.
Tag 1: Von Frankfurt nach Southampton
Am 18.04.24 war es dann so weit. Wir flogen mit etwas Verspätung nach London Heathrow.
Beim zweimaligen Kreisen über der City hatten wir eine gute Sicht.
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(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/bJpSr6M2/comp-20240418-122841.jpg)
Wir landeten kurz nach 12 Uhr und das Gepäck ließ nicht lange auf sich warten.
Gegenüber vom Terminal 5 befindet sich der Busbahnhof.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/D0zWdS7v/comp-IMG-1192.jpg)
Von dort aus fährt mehrmals täglich die Buslinie 203 nach Southampton.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/pr1m0PdD/comp-IMG-1193.jpg)
Die Tickets hatte ich online zum Preis von 18 £/Person reserviert. Bis zur Abfahrt um 14:20 Uhr hatten wir genügend Zeit. Zur Abfahrtszeit wurden wir langsam nervös, denn die National Express Busse kamen im Minutentakt, doch unserer war nicht zu sehen. Mit 20 Minuten Verspätung traf er endlich ein und brachte uns mit drei Zwischenstopps in 1,5 Stunden nach Southampton. Wir hatten einen Fußweg von 15 Minuten bis zum Hotel und dank der Rollen an den Koffern waren die Strapazen nicht sehr groß.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/3rL0rFZd/comp-IMG-1212.jpg)
Das Holiday Inn hat den Vorteil, dass es in der Mitte zwischen dem Fähr- und dem Kreuzfahrtterminal liegt. Das Standardzimmer und vor allem das Bad ist zwar etwas klein, aber für eine Nacht vollkommen in Ordnung.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_24_06_24_2_26_39.jpeg)
Nach dem Einchecken machten wir uns auf den Weg zum großen Westquay Einkaufszentrum. Dort befinden sich zahlreiche Restaurants. Wir entschieden uns für das Cosmo All-you-can-eat Büffet-Restaurant mit einer großen Auswahl zum Preis von je 20,99 £ + Getränke. Wir erwarteten keine kulinarischen Highlights, doch die Auswahl war immerhin größer und besser, als wir das vom Golden Corral in den USA gewohnt sind. Es hat gepasst und wir wurden satt.
Eingeschlafen sind wir in dem ruhigen Hotel schnell, zumal wir seit 4 Uhr in der Frühe auf den Beinen waren.
Wetter: Sonne, Wolken, abends kurzer Nieselregen bei 13°C
Übernachtung: Holiday Inn, Southampton
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Wow, ihr eine Kreuzfahrt, das hätte ich nie erwartet.
Für mich kommt das nicht in Frage, wenn ich mal nicht mehr selber fahren /organisieren kann/will, mache ich eine geführte Busreise in der gewünschten Region (da habe ich jungen Jahren auch schon zwei gemacht).
Aber ich bin natürlich sehr gerne auf eurer Jubiläumsreise mit dabei, die Meerjungfrau in Kopenhagen habe ich sogar schon erkannt und ein paar der weiteren Bilder kommen mir bekannt vor, da bin ich aber nicht ganz sicher.
Also ich bin gespannt auf die Route und wie es euch auf dem Schiff gefallen hat. Die Anreise hat ja schon mal sehr gut geklappt.
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Oh wie schön - endlich mal eine Kreuzfahrt hier. Andreas macht (außer uns) zwar auch regelmäßig Kreuzfahrten, aber für einen Bericht hat es noch nicht gereicht. Zugegebenermaßen ist das Interesse im Forum auch gering, vielleicht tut sich da ja etwas. Wie Du an meiner Signatur siehst, sind wir in 3 Wochen auch endlich mal wieder an Bord eines Schiffes.
Mit MSC (Italiener) waren wir noch nie unterwegs, unsere letzte große Kreuzfahrt war vor einem Jahr mit Costa (auch Italien), von Bremerhaven bis Grönland und zurück. Leider hatten wir extrem schlechtes Wetter und die Reise war nicht vergleichbar mit der Grönlandreise vor 7 Jahren, die wir damals mit AIDA gemacht haben. Damals hieß es auch, dass wir angeblich extrem gutes Wetter gehabt hätten, ich konnte das natürlich damals nicht beurteilen, aber aus heutiger Sicht stimmt das anscheinend.
Habe ich es überlesen oder hast Du noch nicht geschrieben, wie lange Eure Tour geht? Und wohin geht es?
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Willkommen an Bord, Christina und Rainer :adieu:.
Wow, ihr eine Kreuzfahrt, das hätte ich nie erwartet.
:totlach: Wir sind halt immer für eine Überraschung gut und diesmal auch viel Bus gefahren.
Die Ozeanriesen haben mich schon immer begeistert. Faszinierend, was da an Technik und Logistik dahintersteckt.
Habe ich es überlesen oder hast Du noch nicht geschrieben, wie lange Eure Tour geht? Und wohin geht es?
Wir wollten für den Anfang nur eine kurze Schnupperreise machen, damit wir keinen Schiffskoller bekommen. Das Angebot umfasste fünf Nächte von Southampton nach Kopenhagen.
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Wir wollten für den Anfang nur eine kurze Schnupperreise machen, damit wir keinen Schiffskoller bekommen. Das Angebot umfasste fünf Nächte von Southampton nach Kopenhagen.
Dass das keine Riesentour wird, ist ja bereits am Preis erkennbar. 100,-€ p.P. pro Tag für Balkon ist ziemlich das unterste Limit, was angeboten wird. Das bieten auch nur wenige Cruiselines an, unsere Costa Grönlandreise kostete auch 100,-€ p.P./Tag in der Balkonkabine. Bei MeinSchiff (TUI) wird man das (leider) nicht finden, bei AIDA vielleicht eher schon.
Einen Schlffskoller wird man auf so einem Riesenpott so schnell nicht bekommen, das ist sicherlich einer der Vorteile von so einem riesigen Schiff. Auf so einem großen Schiff waren wir selbst noch nie, ohnehin gehen wir selbst lieber auf kleinere Schiffe, da ist die Atmosphäre erheblich "familiärer" (man lernt viel eher andere Leute kennen, die man wiedertrifft im Restaurant o.ä.), aber leider geht der Trend in die andere Richtung. AIDA hat leider inzwischen die 3 kleinsten Schiffe (womit mal alles angefangen hat) verkauft und baut auch immer größere Pötte. Aber dieses MSC Schiff ist ja oberriesenhaft, 6300 Passagiere ist Holz, und zwar richtig Holz. Unsere erste Kreuzfahrt vor vielen Jahren war auf der sog. AIDAvita (2 Wochen Karibik) mit etwas weniger als 1.000 Gästen an Board... das ist eine andere Welt.
Dann bin ich mal gespannt, was Du uns erzählst und wieviel Kilo Du nach den 5 Tagen zugenommen hast... (ich habe mal eine Statistik gelesen, wonach jeder Kreuzfahrtpassagier im Schnitt angeblich 3kg pro Woche zunimmt, das kann ich für mich allerdings definitiv verneinen). Aber viele nehmen einfach auch zu viele Angebote wahr und gerade auf den großen Schiffen gibt es ja auch eine unendliche Auswahl.
P.S.: A propos "Kreuzfahrtalter" - Du wirst sicherlich festgestellt haben, dass das Publikum sehr gemischt sein kann, keinesfalls sind das nur Rentnerkähne. Je nach Region und Jahreszeit sind (insbesondere bei den italienischen Cruiselines) auch einige Kinder an Bord. Manche stören sich daran (es gibt auf manchen Schiffen dann auch "Adult Only" Bereiche), andere nicht. Hängt natürlich auch von den Kindern ab, mich stören sie normalerweise nicht, aber wir hatten auch schon eine Tour, da haben pubertäre Teens den ganzen Tag mit den Aufzügen "gespielt" (haben sie gezielt immer wieder nach oben und unten geschickt, ohne selbst einzusteigen), das ist dann schon nervig und die Eltern sollten dann mal einschreiten, denn Leute wie ich können das Treppenhaus nicht benutzen und ich habe keine Lust, wegen so ein paar Idioten (sorry) stundenlang auf den Aufzug zu warten. Aber Eure Reisezeit war schon nach den Osterferien, wahrscheinlich ziemlich "kinderfreie Zone".
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Einen Schlffskoller wird man auf so einem Riesenpott so schnell nicht bekommen, das ist sicherlich einer der Vorteile von so einem riesigen Schiff. Auf so einem großen Schiff waren wir selbst noch nie, ohnehin gehen wir selbst lieber auf kleinere Schiffe, da ist die Atmosphäre erheblich "familiärer" (man lernt viel eher andere Leute kennen, die man wiedertrifft im Restaurant o.ä.), aber leider geht der Trend in die andere Richtung.
Um es vorwegzunehmen: Einen Schiffskoller haben wir definitiv nicht bekommen.
Anfangs waren "nur" 4500 Passagiere auf der Euribia. Beim Abendessen hatten wir unsere festen Tischnachbarn. Komischerweise lief man auch immer wieder den gleichen Leuten übern Weg, mit denen man beim Mittagessen oder in den Lounges ins Gespräch kam. Uns war das familiär genug.
Dann bin ich mal gespannt, was Du uns erzählst und wieviel Kilo Du nach den 5 Tagen zugenommen hast... (ich habe mal eine Statistik gelesen, wonach jeder Kreuzfahrtpassagier im Schnitt angeblich 3kg pro Woche zunimmt, das kann ich für mich allerdings definitiv verneinen). Aber viele nehmen einfach auch zu viele Angebote wahr und gerade auf den großen Schiffen gibt es ja auch eine unendliche Auswahl.
Es war höchstens ein Kilo, denn wir bewegten uns viel. Da setzt das fettige Essen in den USA mehr an.
A propos "Kreuzfahrtalter" - Du wirst sicherlich festgestellt haben, dass das Publikum sehr gemischt sein kann, keinesfalls sind das nur Rentnerkähne. Je nach Region und Jahreszeit sind (insbesondere bei den italienischen Cruiselines) auch einige Kinder an Bord. Manche stören sich daran (es gibt auf manchen Schiffen dann auch "Adult Only" Bereiche), andere nicht. Hängt natürlich auch von den Kindern ab, mich stören sie normalerweise nicht, aber wir hatten auch schon eine Tour, da haben pubertäre Teens den ganzen Tag mit den Aufzügen "gespielt" (haben sie gezielt immer wieder nach oben und unten geschickt, ohne selbst einzusteigen), das ist dann schon nervig und die Eltern sollten dann mal einschreiten, denn Leute wie ich können das Treppenhaus nicht benutzen und ich habe keine Lust, wegen so ein paar Idioten (sorry) stundenlang auf den Aufzug zu warten. Aber Eure Reisezeit war schon nach den Osterferien, wahrscheinlich ziemlich "kinderfreie Zone".
Vom internationalen Publikum her war von sehr jung, die fleißig Bilder für Insta & Co schossen, bis alt alles vertreten. Es überwiegten die Ü55er. Nervige italienische oder sonstige Kids waren glücklicherweise nicht an Bord. Die Jüngsten saßen noch im Kinderwagen und wurden von ihren arabischen Eltern geschoben. Ansonsten waren erstaunlich viele aus Übersee auf dem Schiff. Ein älteres Paar aus New York lief uns immer wieder über den Weg und die gefühlt halbe China-Town aus Toronto mit ihren Guides dazu. Die Asiaten nervten aber nur morgens am Büffet, wenn sie Zapfstellen oder Stationen blockierten.
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Tag 2: Von Southampton nach Shanklin
Wir wären nicht wir :cool2: , wenn wir diese Reise nicht ausgedehnt hätten. Um genügend Zeit vor dem Entern :zwinker: des Schiffes zu haben, reisten wir fünf Tage früher an und die mussten verplant werden.
Bei der Recherche nach Zielen schaute ich mir die Südküste Großbritanniens auf der Karte an. Mein Blick fiel auf die Isle of Wight, einer vorgelagerten Insel, die gar nicht so klein schien. Mein Interesse war geweckt und ich pickte mir aus dem Internet sämtliche Informationen heraus.
Nach einem für Kettenhotels typischen Frühstück checkten wir aus und rollten unsere Koffer zum 15 Minuten entfernten RedJet-Terminal.
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Die Tickets hatte ich online gekauft und pro Person für die Hin- und Rückfahrt 18,20 £ bezahlt. Beim RedJet handelt es sich um einen schnellen Großraum-Katamaran, der nur knapp 30 Minuten für die Überfahrt benötigt.
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Im Ort Cowes gingen wir an Land und mussten noch ca. 200 m bis zur Bushaltestelle gehen. Die Isle of Wight verfügt nicht nur über ein gutes, sondern auch verzweigtes Busnetz. Die Bustickets besorgten wir uns im Vorfeld über die App von Southern Vectis (https://www.islandbuses.info/) . Wir kauften uns den 7-Tage-Pass, da er günstiger als der 5-Tages-Pass war.
Der Bus (Linie 1) stand schon bereit und wir hielten unsere QR-Codes der App unter das Lesegerät.
Wir fuhren bis Newport, das ist ungefähr in der Mitte der Insel und die Hauptstadt mit ca. 24000 Einwohnern. Hier am Busbahnhof stiegen wir in den Bus der Linie 3, die nach Shanklin führt.
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Kaum zu glauben, doch von Cowes nach Shanklin (knapp 15 Meilen) dauerte es mit den ganzen Haltestellen unterwegs 1,5 Stunden. Wir waren überrascht, wie groß die Insel ist.
Am Busbahnhof in Shanklin angekommen, mussten wir uns erst orientieren und hatten dann noch 10 Minuten zu Fuß bis zu unserer Unterkunft The Avenue.
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Das am besten bewertete B & B hatte ich über Booking.com reserviert und im Vorfeld mit Simon, dem Besitzer mehrmals gechattet. Er wusste, dass wir zwischen 11 – 12 Uhr vormittags eintreffen und erwartete uns bereits mit seinem Sohn Jonathan. Beide zusammen führen die Unterkunft überaus gastfreundlich. Wir wurden in den Wintergarten gebeten und Simon servierte uns Tee. Währenddessen informierte uns Jonathan über die Unterkunft, fragte nach Unverträglichkeiten, Frühstücksvorlieben und erzählte einiges über den Ort Shanklin. Danach zeigte er uns das geräumige Zimmer in der oberen Etage, von dem wir gleich begeistert waren.
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Wir stellten unsere Koffer ab und machten uns auf den Weg, um das beschauliche Shanklin, das immerhin über 8000 Einwohner hat, zu erkunden. Jonathan erklärte uns noch, wie wir am besten zum Strand kommen.
Nach 20 Minuten zu Fuß erreichten wir die Strandpromenade mit Minigolfplatz.
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Entlang der Strandpromenade gibt es viele Shops und Restaurants. Der Strand selbst hatte nach den letzten Stürmen sehr gelitten.
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Am Ende der Promenade ist das Fisherman’s Cottage Inn. Im urigen Restaurant bestellten wir uns ein leckeres Fischfilet zum Essen.
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Gesättigt machten wir uns zur nächsten Attraktion des Orts auf, dem Shanklin Chine.
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Chine bedeutet Schlucht und der Eingang befindet sich nur ein paar Meter vom Restaurant entfernt. Den Eintritt hatte ich vergünstigt mit den Fährtickets für 7,23 £/Person gekauft. Am Eingang sollten wir zwecks Übersicht die App herunterladen, doch in der Schlucht war das Netz grottenschlecht. Letztendlich bekamen wir eine Karte in Papierform, aber verlaufen kann man sich dort ohnehin nicht.
Der T-Rex mit dem Namen Jock
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schaute etwas grimmig und bewachte sein Ei.
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Schließlich wurde hier an der Küste einst eine neue Saurierart entdeckt.
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Dieses Cottage mit Café befindet sich am Eingang.
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Interessant war dieser Riesenrhabarber. Gunnera Manicata, das Mammutblatt, wird bis zu 3 m groß.
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Am Ende dieser kleinen Schlucht sind noch zwei Wasserfälle.
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Der Ausgang bzw. obere Eingang vom Shanklin Chine befindet sich in der Altstadt mit ihren strohgedeckten Häusern. Leider wurden dort gerade Leitungen verlegt und die Straße war aufgerissen.
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Shops und Restaurants gab es auch hier einige.
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Wir gingen oberhalb der Strandpromenade zurück.
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Der Lift vereinfacht den Höhenunterschied.
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In der Ferne die weißen Klippen der Insel.
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Wir hatten noch nicht genug und stiegen an der nächsten Bushaltestelle in die Linie 3. In Sandown stiegen wir in der Nähe vom Pier aus.
Hier wurden alte Radzierblenden nicht weggeworfen, sondern kunstvoll aufgepeppt.
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(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/L52NS8sf/comp-DSC06397.jpg)
Von Sandown bis hinter Yaverland gibt es einen langen Strandabschnitt (2,8 Meilen) zu den Kreidefelsen.
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Entlang der sogenannten Jurassic-Küste wurden immer mal wieder Dinosaurierknochen gefunden.
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Das Wetter war herrlich, die Sonne schien und wir drehten so manchen Stein in der Nähe der bunten Felsen um. Fündig wurden wir jedoch nicht.
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Da wir am späten Nachmittag schon etliche Kilometer unterwegs waren, wanderten wir nicht ganz bis zu den Kreidefelsen und drehten um.
Zurück in Shanklin kauften wir beim Coop an der Bushaltestelle Brötchen, Putenschinken und Cole Slaw zum Abendbrot ein. Jonathan sagte uns beim Einchecken, dass essen auf dem Zimmer nicht erwünscht ist. Er stellte uns Teller, Besteck und Servietten zur Verfügung und wir durften im Wintergarten zu Abend essen. Die Getränke dazu holten wir uns von der gut sortierten Bar auf Vertrauensbasis. Man schreibt einfach die Zimmernummer und die Getränke auf einen Zettel.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/NfGpPFSv/comp-DSC06406.jpg)
Es lag auf jeden Fall an der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der beiden Herren, dass wir uns in ihrem Haus sofort wohlfühlten.
Wetter: Anfangs Wolken, später mehr Sonne bei 18°C
Übernachtung: The Avenue, Shanklin
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Hallo Ilona,
Willkommen im „Ü“ Club :totlach:
Ich frage jetzt nicht ob ü50, ü60 oder so ;)
Kreuzfahrten gehören zu der Urlaubsart die ich mir gar nicht vorstellen kann und Josef noch viel weniger, aber man soll ja nie nie sagen…
Der Preis ist natürlich verlockend, ich nehme mal an das ist all inclusive?
Dass ihr noch ein paar Tage an Land drangehängt habt finde ich eine sehr gute Idee für 5 Tage lohnt sich ein Flug ja gar nicht. Und das Örtchen das ihr euch als erstes angeschaut habt sieht richtig urig aus! Und dass man Bus fahren kann und sich nicht mit einem Mietwagen in den Linksverkehr stürzen muss finde ich sehr positiv!
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Hallo Ilona,
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Ich frage jetzt nicht ob ü50, ü60 oder so ;)
:welcome: Paula.
Ü50 auf jeden Fall :toothy9:, aber der 6er ist jetzt davor. Das finde ich gar nicht schlecht, denn wir nähern uns jetzt langsam dem Rentenalter :cool2:.
Kreuzfahrten gehören zu der Urlaubsart die ich mir gar nicht vorstellen kann und Josef noch viel weniger, aber man soll ja nie nie sagen…
So isses und eine Kreuzfahrt hat im Alter viele Vorteile.
Der Preis ist natürlich verlockend, ich nehme mal an das ist all inclusive?
Sozusagen, da ich ja das Getränkepaket dazubuchte. Ansonsten wäre es Vollpension mit Wasser, Tee und/oder Kaffee inklusive. Alle anderen Getränke müsste man extra bezahlen.
Wir hatten uns für die Erlebniswelt Fantastica (https://www.msccruises.de/unsere-kreuzfahrten/msc-erlebniswelten-und-kabinen) und das kleinste Getränkepaket EASY entschieden. Das reichte vollkommen aus. Nur gleich bei der Buchung bekommt man die Getränkepakete (https://www.msccruises.de/an-bord/speisen-und-getraenke/getraenkepakete) zum Vorteilspreis.
Dass ihr noch ein paar Tage an Land drangehängt habt finde ich eine sehr gute Idee für 5 Tage lohnt sich ein Flug ja gar nicht. Und das Örtchen das ihr euch als erstes angeschaut habt sieht richtig urig aus! Und dass man Bus fahren kann und sich nicht mit einem Mietwagen in den Linksverkehr stürzen muss finde ich sehr positiv!
Auf Shanklin bin ich nur wegen der super Bewertung vom B & B gestoßen. Anfangs hatte ich eine Unterkunft in Newport (Mitte der Insel) ins Auge gefasst, doch da gibt es keinen Strand.
Linksverkehr ist nicht so meins. Ich war früher ein paar Mal in England und als Beifahrer wurde mir da immer ganz anders. Ein Mietwagen hätte nichts gebracht, denn der muss mit der Autofähre auf die Insel. Die Parkgebühren auf der Insel sind zudem hoch, denn die Parkplätze sind rar. Bei dem tollen Busnetz wäre es Blödsinn, dort mit dem Auto herumzukurven.
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Da ist jetzt eine positive Überraschung, dass ihr vor der Kreuzfahrt noch etwas individuelles macht und dann auch noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, das finde ich super und werde ich mir gleich mal merken, das wäre auch etwas für eine Kombi mit z.B. London (wo ich ja noch nie war) - da bin ich jetzt richtig begeistert ;D. Ich hatte mich mal, ich glaube für 2022, mit Manchester und Liverpool näher beschäftigt und von einem dieser beiden Orte gibt es auch so eine Fähre auf die Isle of Man (ich meine, diese Insel war es) und dort kann man auch wunderbar mit Bussen unterwegs sein, das hätte ich dann in Kombination mit der Stadt gemacht.
Eure Unterkunft gefällt mir auch gut und die Insel, sowohl die netten Gassen und Häuser, als auch die Landschaft, absolut auch. Wirklich eine klasse Idee!
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Hallo Ilona,
Willkommen im „Ü“ Club :totlach:
Ich frage jetzt nicht ob ü50, ü60 oder so ;)
:welcome: Paula.
Ü50 auf jeden Fall :toothy9:, aber der 6er ist jetzt davor. Das finde ich gar nicht schlecht, denn wir nähern uns jetzt langsam dem Rentenalter :cool2:.
Ilona, ich glaube wir haben das gleiche Baujahr ;D
das ist jetzt off topic aber ich habe mit meinem 60. Geburtstag einen deutlichen shift hin zum Rentnerdasein gespürt. Mir ist klar geworden dass ich mir eigentlich gar keine Gedanken mehr über meinen Job zu machen brauche, die letzten paar Jahre werde ich irgendwie überstehen, kündigen werden sie mir nicht (das verhindert nach so vielen Jahren der Betriebsrat), es ist sinnlos dass ich mich weiter über meinen inkompetenten Chef aufrege. Ich schalte jetzt einfach mal ein paar Stufen runter. Heute hat mir mein Rücken weh getan und ich habe mich krank gemeldet, das wird in Zukunft öfter vorkommen
Linksverkehr ist nicht so meins. Ich war früher ein paar Mal in England und als Beifahrer wurde mir da immer ganz anders. Ein Mietwagen hätte nichts gebracht, denn der muss mit der Autofähre auf die Insel. Die Parkgebühren auf der Insel sind zudem hoch, denn die Parkplätze sind rar. Bei dem tollen Busnetz wäre es Blödsinn, dort mit dem Auto herumzukurven.
das ist ein guter Hinweis! Ich hätte so ein tolles Busnetz nicht erwartet, Josef und mich hat der Linksverkehr bisher auch von einem Urlaub in England abgehalten, wir waren nur in London wo man ja öffentlich überall hinkommt. Eine Reise ohne Auto bei der man trotzdem zu Wanderungen gelangt wäre super. Ich bin gespannt was du noch berichtest!
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Da ist jetzt eine positive Überraschung, dass ihr vor der Kreuzfahrt noch etwas individuelles macht und dann auch noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Jetzt haben wir dich am zweiten Reisetag tatsächlich nochmals überrascht :toothy9:.
das finde ich super und werde ich mir gleich mal merken, das wäre auch etwas für eine Kombi mit z.B. London (wo ich ja noch nie war) - da bin ich jetzt richtig begeistert ;D.
London ist eine tolle Stadt und das sagen sogar wir, die um Megacities (wenn möglich) einen großen Bogen machen.
Die Kombi ist auf jeden Fall super. Du kannst dir ja jetzt einige nützliche Infos herauspicken.
Eure Unterkunft gefällt mir auch gut und die Insel, sowohl die netten Gassen und Häuser, als auch die Landschaft, absolut auch. Wirklich eine klasse Idee!
:danke: fürs Lob, Christina.
Die Insel ist ein Traum, aber das wirst du noch sehen. Man sagt, dass die Isle of Wight Großbritannien im Kleinen widerspiegelt.
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Ilona, ich glaube wir haben das gleiche Baujahr ;D
das ist jetzt off topic aber ich habe mit meinem 60. Geburtstag einen deutlichen shift hin zum Rentnerdasein gespürt. Mir ist klar geworden dass ich mir eigentlich gar keine Gedanken mehr über meinen Job zu machen brauche, die letzten paar Jahre werde ich irgendwie überstehen, kündigen werden sie mir nicht (das verhindert nach so vielen Jahren der Betriebsrat), es ist sinnlos dass ich mich weiter über meinen inkompetenten Chef aufrege. Ich schalte jetzt einfach mal ein paar Stufen runter. Heute hat mir mein Rücken weh getan und ich habe mich krank gemeldet, das wird in Zukunft öfter vorkommen
Seit ich 60 bin, schwächle ich :( . Das muss besser werden! Wenn es nämlich nach meinem Chef ginge, dann sollte ich bis 70 arbeiten :totlach: und freiwillig bis 80. Dann geht er nämlich in Rente.
Ich habe vor zwei Jahren nochmals den Job gewechselt und fühle mich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten an einem Arbeitsplatz wohl. Unser Jahrgang soll ja bis 67 arbeiten, aber :tuschel: mit 65 werde ich aufhören und dann vielleicht ein paar Tage im Monat auf geringfügiger Basis :zwinker: (sofern es die Gesundheit zulässt) zum Spaß werkeln.
Ich hätte so ein tolles Busnetz nicht erwartet, Josef und mich hat der Linksverkehr bisher auch von einem Urlaub in England abgehalten, wir waren nur in London wo man ja öffentlich überall hinkommt. Eine Reise ohne Auto bei der man trotzdem zu Wanderungen gelangt wäre super. Ich bin gespannt was du noch berichtest!
Die Insel eignet sich bestens für einen autofreien Urlaub. Es gibt Meilen an Wanderwegen und man braucht nur die Bus-App.
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Tag 3: Shanklin – Alum Bay – Carisbrooke Castle – Shanklin
Wir sind selbst im Urlaub Frühaufsteher. Das einzige Manko der familiären Unterkunft war für uns die späte Frühstückszeit von 8:30 – 9:30 Uhr. Aber auf der Isle of Wight gehen die Uhren sowieso langsamer und Stress ist auf der Insel ein Fremdwort.
Zum Frühstück gab es jeden Morgen frisch zubereiteter Obstsalat und Eierspeisen nach Wahl.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/kGj0YYx0/Collage-Avenue-Fr-hst-ck.jpg)
Gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, denn von dort aus fährt der Island Coaster. Wir schnappten uns oben die beiden freie Plätze an der Frontscheibe.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/8cP8Hgrd/comp-20240420-100310.jpg)
Auf der Isle ist das Leben ein Ponyhof.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/QxzLpPN5/comp-DSC06408.jpg)
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Zqk1Qdd5/comp-DSC06409.jpg)
Gut, dass wir den Linksverkehr entspannt genießen konnten.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/TPrZv3Vq/comp-DSC06413.jpg)
Nach über einer Stunde Fahrt sahen wir die weißen Klippen auf der Westseite.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/ydT4c8WY/comp-20240420-111859.jpg)
In Totland war die Hauptstraße wegen Bauarbeiten gesperrt. Der Busfahrer ließ uns deshalb zwei Blocks vorher raus und wir gingen 10 Minuten bis zur Dorfmitte zu Fuß. Dort stiegen wir in den Needles Breezer. Dieser Doppeldecker ist oben offen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/T35zQ9hs/comp-DSC06416.jpg)
Der Bus brachte uns bis zur New Battery und nach einem kurzen Spaziergang hatten wir einen herrlichen Blick auf The Needles. Die drei Kreidefelsen mit dem Leuchtturm wurden aufgrund der Erosion allmählich von der Insel getrennt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Jn8Cskr2/comp-20240420-122009.jpg)
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Auf der schattigen Seite blies ein kalter Wind, so dass wir auf die Besichtigung der Old Battery (einer Geschützstellung vom 1. und 2. Weltkrieg) verzichteten.
Stattdessen gingen wir zu Fuß nach Alum Bay zurück.
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In einem kleinen Vergnügungspark gibt es eine Seilbahn, die zum Strand führt. Wer gut zu Fuß ist, kann die lange Treppe daneben nehmen.
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Da wir noch einen Programmpunkt hatten, verzichteten wir jedoch darauf und warteten vor dem Eingang auf den Bus nach Totland.
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Dort angekommen mussten wir diesmal wegen der Straßensperrung vier Blocks zur nächsten Bushaltestelle laufen. Die Buslinie Nr. 7 brachte uns bis nach Carisbrooke. Ein hilfsbereiter Passant erklärte uns den Weg zum Carisbrooke Castle (https://de.wikipedia.org/wiki/Carisbrooke_Castle).
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Als erstes schauten wir uns die kleine Kapelle an.
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Einst war das normannische Schloss eine stattliche Anlage,
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dessen berühmtester Bewohner King Charles der Erste war.
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Hier ein Nachbau seines Bettes.
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Wir waren spät dran und erwischten gerade noch die letzte Vorführung um 15:30 Uhr. Die Hauptattraktion sind die Esel, die seit der Zeit von Elisabeth I im Tretrad gehen.
Der sture Esel heißt Jingles und hatte anfangs überhaupt keine Lust auf Bewegung.
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Aus diesem tiefen Brunnen wurde das Wasser geschöpft.
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Jingles hatte nach der Vorstellung Feierabend und wir Hunger. Im Schlosscafé ergatterten wir gerade noch zwei Tuna-Cheese-Paninis und zwei Dosen Cola.
Etwas gestärkt nahmen wir die steile Treppe in Angriff,
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denn von oben hat man die beste Aussicht.
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Zum Schluss noch der Princess Beatrice Garden,
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durch den wir kurz schlenderten.
Auf dem Weg zur Bushaltestelle kamen wir an dem Briefkasten mit kunstvoll gehäkelter Kopfbedeckung vorbei.
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In Newport mussten wir wieder umsteigen. Schon den ganzen Tag fiel uns auf, dass die Inselbewohner beim ersten Sonnenstrahl die Sommergarderobe aus dem Schrank holen.
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Diese Mädels waren in Shorts unterwegs. Manche liefen dazu im Top herum :frier:.
Zurück in der Unterkunft hatten wir weder Lust auf noch mehr Bewegung noch Hunger. Deshalb holten wir uns nur Getränke von der Bar und knabberten ein paar Chips dazu.
Wetter: Sonne und Wolken bei 15°C
Übernachtung: The Avenue, Shanklin
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Ich bin weiterhin begeistert.
Die Frühstückszeit wäre mir auch zu spät, aber das Warten hat sich gelohnt, der Frühstücksraum sieht sehr nett aus und das Essen sehr lecker. Die beiden Male als wir auf Jersey waren, hatten wir auch Unterkünfte mit Frühstück, so ein komplettes englisches Frühstück hat schon was, zu Hause wäre es zu üppig, aber im Urlaub bewegt man sich ja mehr und kann dann auch das Essen den Tag über etwas reduzieren (was ihr ja auch gemacht habt, nur Knabberein zum Abendessen).
Die weißen Klippen sind toll, besonders den Leuchtturm ganz am Ende finde ich irgendwie witzig, ob der nicht irgendwann mal ins Meer fällt?
Das Schloss am Mittag/Nachmittag war dann eine schöne Abwechslung zur Küste. Ich hoffe, der Esel musste nicht allzu sehr schuften :)
Sind Heiko's Fußprobleme eigentlich verschwunden oder zumindest besser?
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Ich bin weiterhin begeistert.
Das freut mich.
Die Frühstückszeit wäre mir auch zu spät, aber das Warten hat sich gelohnt, der Frühstücksraum sieht sehr nett aus und das Essen sehr lecker. Die beiden Male als wir auf Jersey waren, hatten wir auch Unterkünfte mit Frühstück, so ein komplettes englisches Frühstück hat schon was, zu Hause wäre es zu üppig, aber im Urlaub bewegt man sich ja mehr und kann dann auch das Essen den Tag über etwas reduzieren (was ihr ja auch gemacht habt, nur Knabberein zum Abendessen).
Simon (der gehbehinderte Vater) ist der Koch. Ich nehme an, dass er morgens in Ruhe alles vorbereitet (den Obstsalat schnibbelt) und Punkt 8:30 Uhr (keine Minute früher) kommt sein Sohn Jonathan aus der Küche. Jonathan ist für den Service und die Zimmer zuständig. Er fragt nach den Getränken und Frühstückswünschen. Wir waren die einzigen Nicht-Engländer vor Ort. Baked Beans oder Blood Pudding hat aber niemand bestellt. Alles kam frisch aus der Pfanne auf den Tisch.
Da wir erst um 16 Uhr die Thunfischbrötchen gegessen hatten, waren wir noch satt. Die Chips für alle Fälle hatte ich noch im Rucksack und wollte sie nicht weiter umhertragen. Dieser Snack hat uns am Abend gereicht.
Die weißen Klippen sind toll, besonders den Leuchtturm ganz am Ende finde ich irgendwie witzig, ob der nicht irgendwann mal ins Meer fällt?
Der Leuchtturm hat schon eine exponierte Lage. Es werden Bootstouren angeboten, die um die Needles führen. Dafür hatten wir aber keine Zeit.
Die Busfahrten dauern halt und eine Stunde früher frühstücken, hätte schon viel gebracht. Aber man entschleunigt irgendwie automatisch auf der Insel :totlach:.
Das Schloss am Mittag/Nachmittag war dann eine schöne Abwechslung zur Küste. Ich hoffe, der Esel musste nicht allzu sehr schuften :)
Jingles musste von zwei Tierpflegern gebeten aufs Rad geschoben werden. Der hat sich gewiss nicht überarbeitet :floet:.
Sind Heiko's Fußprobleme eigentlich verschwunden oder zumindest besser?
Es ist besser, aber noch nicht weg. Ein Orthopäde gab uns den Tipp, dass er täglich ein paar Minuten auf die Fakir- ähm Akupressurmatte (https://www.amazon.de/BACKLAxx-Akupressurmatte-Fu%C3%9F-Befestigungsband-Verspannungen/dp/B0BG2K8WTY/ref=pd_lpo_sccl_1/260-2026634-4000557?pd_rd_w=shOEy&content-id=amzn1.sym.716712ef-df33-47df-ae89-8f57d61f71e1&pf_rd_p=716712ef-df33-47df-ae89-8f57d61f71e1&pf_rd_r=7ZKD81PZNMYYREE4Z51Y&pd_rd_wg=Nve7F&pd_rd_r=eac33882-4f0b-449f-bf94-f9ede6409d2e&pd_rd_i=B0BG2K8WTY&th=1) stehen soll. Wenn er es schleifen lässt, sind die Schmerzen sofort wieder da. Das braucht halt Zeit und Geduld. Aber es ist gut, dass er wieder längere Strecken ohne Schmerzmittel gehen kann.
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Der umhäkelte Briefkasten ist ja witzig ;D
Die Kreideküste gefällt mir super und das Schloss hätten wir auch besucht. Und wie ihr würden wir gern eine Stunde früher frühstücken aber sonst war der Tag klasse. Die Busse sind aber alles Touristenausflugsbusse oder? Wie Normale Linienbusse sehen die nicht aus.
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Der umhäkelte Briefkasten ist ja witzig ;D
Der Briefkasten begeisterte mich. Die Inselbewohner hübschen so einiges auf.
Die Kreideküste gefällt mir super und das Schloss hätten wir auch besucht.
Beides gehört zu den Top 5 auf der Insel.
Und wie ihr würden wir gern eine Stunde früher frühstücken aber sonst war der Tag klasse.
Alternativ könnte man sich eine Ferienwohnung nehmen.
Die Busse sind aber alles Touristenausflugsbusse oder? Wie Normale Linienbusse sehen die nicht aus.
Doch, das sind alles Linienbusse. Ausflugsbusse sind uns keine begegnet. Für die würde es sehr schwierig mit den Parkplätzen werden.
Für alle, die es überlesen haben :zwinker:, zitiere ich mich selbst:
Die Isle of Wight verfügt nicht nur über ein gutes, sondern auch verzweigtes Busnetz. Die Bustickets besorgten wir uns im Vorfeld über die App von Southern Vectis (https://www.islandbuses.info/) . Wir kauften uns den 7-Tage-Pass, da er günstiger als der 5-Tages-Pass war.
Bis auf fünf Linien (Downs Breezer, Island Coaster, Needles Breezer, Shanklin Shuttle und Summer Links) haben alle Nummern.
Bei dem Liniennetz (https://images-islandbuses.passenger-website.com/2024-05/SV_iownetworkmap%20287x210_2024_SUMMER.pdf) ist fast jede Ecke abgedeckt.
So wie ich gelesen hatte, sollen in den kommenden Jahren nur noch E-Busse eingesetzt werden.
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Es ist besser, aber noch nicht weg. Ein Orthopäde gab uns den Tipp, dass er täglich ein paar Minuten auf die Fakir- ähm Akupressurmatte (https://www.amazon.de/BACKLAxx-Akupressurmatte-Fu%C3%9F-Befestigungsband-Verspannungen/dp/B0BG2K8WTY/ref=pd_lpo_sccl_1/260-2026634-4000557?pd_rd_w=shOEy&content-id=amzn1.sym.716712ef-df33-47df-ae89-8f57d61f71e1&pf_rd_p=716712ef-df33-47df-ae89-8f57d61f71e1&pf_rd_r=7ZKD81PZNMYYREE4Z51Y&pd_rd_wg=Nve7F&pd_rd_r=eac33882-4f0b-449f-bf94-f9ede6409d2e&pd_rd_i=B0BG2K8WTY&th=1) stehen soll. Wenn er es schleifen lässt, sind die Schmerzen sofort wieder da. Das braucht halt Zeit und Geduld. Aber es ist gut, dass er wieder längere Strecken ohne Schmerzmittel gehen kann.
Das ist ja tatsächlich ein Nagelbrett ;D, aber ist doch super wenn's hilft.
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Tag 4: Shanklin – Osborne House – Ryde – Shanklin
Nach dem Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg zur Bushaltestelle. Die Busfahrer auf der Isle sind übrigens nicht nur alle pünktlich, sondern auch sowas von hilfsbereit und freundlich. Man wurde immer willkommen geheißen und es war kein einziger mürrischer Chauffeur darunter.
Unser erstes Ziel an dem Tag war das Osborne House im Norden der Insel.
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Das Osborne House war ein ruhiger Landsitz von Queen Victoria und Prinz Albert mit ihren insgesamt neun Kindern.
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Damit der Tagesbericht nicht zu langatmig wird, könnt ihr bei Interesse die Geschichte dazu hier (https://www.burgen.de/burgen-und-schloesser/england/osborne-house/) nachlesen.
Queen Victoria war die Großmutter Europas. Sie hatte 40 Enkel und 88 Urenkel, die mit allen europäischen Monarchien vermählt wurden.
Wie könnte es anders sein – das Haus ist prachtvoll eingerichtet.
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Sogar eine Dusche gab es und einen handbetriebenen Lift für die Königin.
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Besonders gefiel mir der jüngste Anbau mit den filigranen, indischen Stuckarbeiten.
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Der Garten
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und das Anwesen von der Rückseite.
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Von hier führt eine Baumallee mit knorrigen Eichen, Zypressen usw. zum eigenen Strand. Prinz Albert himself war leidenschaftlicher Bäumesammler und -pflanzer.
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So lernten damals die kleinen Royals schwimmen.
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Als Geschenk für die Kids ließ Prinz Albert das Swiss Cottage errichten.
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Jedes Kind hatte seinen eigenen Bollerwagen.
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Im angrenzenden Schrebergarten begegnete mir ein betagter Herr mit diesem T-Shirt :totlach:.
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Das Logo ähnelt doch sehr dem einer Discounterkette und deshalb fragte ich den humorvollen Senior höflich, ob ich ein Bild davon machen darf. Er freute sich sehr über mein Interesse und verriet mir sogar, wo er das Shirt gekauft hat.
Auf dem Rückweg machten wir im Café am Haupthaus Halt. Heiko bestellte sich ein belegtes Brötchen und ich wollte endlich ein Scone mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre zum Tee probieren. Tja, der Scone war staubtrocken, die Cream abgelaufen, aber die Konfitüre immerhin in Ordnung.
Nach diesem Snack gingen wir schnellen Schrittes zur Bushaltestelle. Falls wir den Bus verpasst hätten, wäre der nächste erst eine Stunde später gefahren.
Unser Sprint zahlte sich aus :girly: , denn zwei Minuten später traf der Bus nach Ryde ein.
In Ryde steht nämlich die letzte ihrer Art, eine Hovercraft. Das Luftkissenboot befördert mehrmals täglich Passagiere von Ryde nach Portsmouth und zurück.
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Bis kurz vor der Abfahrt liegt es ziemlich platt am Strand.
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Vor der Abfahrt wird Luft reingepumpt.
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Unter Getöse der beiden Propeller fliegt das Boot dann übers Wasser und wir wurden sandgestrahlt.
https://youtu.be/2aPl9AWd0ck
Das live zu sehen, war wirklich beeindruckend.
Gegenüber dem Terminal befinden sich die Bushaltestellen. Wir wurden zu einer Fahrt im Oldtimer Bus eingeladen, der zum Southern Vectis Busmuseum fährt.
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Dazu hatten wir aber keine Lust und auf dem fast 700 m langen Pier
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/021VRpch/comp-DSC06537.jpg)
hätte uns der kalte Ostwind weggeblasen.
Wir fuhren lieber im warmen Linienbus nach Shanklin zurück. Dort fiel uns im Vorbeifahren der Lidl auf. Daraufhin machten wir noch einen Abstecher zum Discounter, um Wasser zu kaufen.
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Einen Aldi gibt es auf der Insel auch, allerdings ist der in Cowes. In Newport befindet sich der Asda Superstore. Ansonsten findet man in den Orten kleinere Lebensmittelläden.
Zu Abend aßen wir in einem indischen Restaurant mit dem Namen Cinnemon. Während mein Essen würzig war, hatte Heiko mit seinem Chicken Tikka Masala Pech. Das hatte Kokosflocken darin und war süßlich abgeschmeckt. Jedenfalls schmeckte uns das Pfannengericht gar nicht.
Auch an unserem letzten Tag auf der Isle haben wir viel gesehen und erlebt. Den weiteren Abend ließen wir auf dem Zimmer ausklingen.
Wetter: Sehr sonnig bei 18°C. Direkt am Meer wehte jedoch eine steife, kühle Brise
Übernachtung: The Avenue, Shanklin
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Habt ihr euch ein Oldi Shirt als Andenken gekauft ? Das finde ich total witzig! Die Engländer haben einfach Humor!
Und eine Reise nach München kann man ihnen eher nicht empfehlen, von freundlichen hilfsbereiten Busfahrern kann bei uns nur im Ausnahmefall die Rede sein…
Das Schloss gefällt mir gut, man merkt doch dass der Hochadel in ganz Europa verwandt ist, denn die Schlösser schauen innen alle gleich aus, ich hätte an der Einrichtung nicht sehen können ob das in Frankreich Deutschland oder England steht, von dem indischen Stuck vielleicht abgesehen.
Mit dem historischen Bus würde ich gern fahren, das sieht so richtig british aus, aber ein Busmuseum ist bestimmt nur mäßig interessant. Die Fahrt im Hoovercraft war bestimmt interessanter, seid ihr damit übers Meer gefahren? Oder nur über den Strand?
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Habt ihr euch ein Oldi Shirt als Andenken gekauft ? Das finde ich total witzig!
Witzig schon, aber lass uns in 20 Jahren darüber reden, liebe Paula. Wir fühlen uns dafür noch ein bissl zu jung :toothy9:.
Das ist kein Souvenir-Shirt. Der Oldi hat sich das hier (https://www.amazon.de/Oldie-Parodie-lustiger-Geburtstag-Sarkasmus/dp/B09FS66T9N/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2KFA7TD48T47A&dib=eyJ2IjoiMSJ9.H1KQLiUOGnBir9QsIXWnHRodgyxznB23Q8jRcWBPTWOimWIEcq6iy6bI6B67EHBNpW_dVQ2jTj3n6-Q3ipyuEs_HrKVqSrDtTPtOaE01BELhwnnUFvq1Xqg4IuNQkudu7brh-C-t98PQss84fU04_-H3bnqx6rb2reA7gAR9NuqKTmcX3cFlfVJnzdKwleMwNNPBbkB7dg7o-or9YKaqSW4-pvgdDWOlhJXYIOh20tXvNqLZ4HTTkRFLRlEO32mlyAs3aaj1cchZO7qfra3kYIB2q6K0uMoueo1ZefSJRyk.zVMDJqKa9SszM_uUyfN2JtmhMjnmUPkFjHDfldV0m7U&dib_tag=se&keywords=funny+oldie+shirt&qid=1719845807&sprefix=funny+oldi+shirt%2Caps%2C93&sr=8-3[/url) bestellt.
Die Fahrt im Hoovercraft war bestimmt interessanter, seid ihr damit übers Meer gefahren? Oder nur über den Strand?
Weder noch, denn das kostet 32,50 Pfund pro Person und wir sind die Tage darauf noch genug Boot :zwinker: gefahren.
Zudem schien es der Schlange an Leuten nach zu urteilen, ziemlich ausgebucht gewesen zu sein. Das ist Linienverkehr zwischen Ryde und Portsmouth, also wie der RedJet von Southampton nach Cowes. Die Fahrt mit dem Luftkissenboot sollte man besser reservieren (https://www.hovertravel.co.uk/standard-fares).
Wir standen hinter der Mauer und beobachten das Ganze nur. Simon sagte uns später, dass sie einmal damit gefahren sind und ihr Auto das einzige auf dem angrenzenden Parkplatz war. Sie wunderten sich und als sie nach ein paar Tagen zurückkamen, war das Auto mit einer dicken Schicht Sand bedeckt. Die Kenner parken deshalb woanders oder kommen mit dem Linienbus an.
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Habt ihr euch ein Oldi Shirt als Andenken gekauft ? Das finde ich total witzig!
Witzig schon, aber lass uns in 20 Jahren darüber reden, liebe Paula. Wir fühlen uns dafür noch ein bissl zu jung :toothy9:.
Das ist kein Souvenir-Shirt. Der Oldi hat sich das hier (https://www.amazon.de/Oldie-Parodie-lustiger-Geburtstag-Sarkasmus/dp/B09FS66T9N/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2KFA7TD48T47A&dib=eyJ2IjoiMSJ9.H1KQLiUOGnBir9QsIXWnHRodgyxznB23Q8jRcWBPTWOimWIEcq6iy6bI6B67EHBNpW_dVQ2jTj3n6-Q3ipyuEs_HrKVqSrDtTPtOaE01BELhwnnUFvq1Xqg4IuNQkudu7brh-C-t98PQss84fU04_-H3bnqx6rb2reA7gAR9NuqKTmcX3cFlfVJnzdKwleMwNNPBbkB7dg7o-or9YKaqSW4-pvgdDWOlhJXYIOh20tXvNqLZ4HTTkRFLRlEO32mlyAs3aaj1cchZO7qfra3kYIB2q6K0uMoueo1ZefSJRyk.zVMDJqKa9SszM_uUyfN2JtmhMjnmUPkFjHDfldV0m7U&dib_tag=se&keywords=funny+oldie+shirt&qid=1719845807&sprefix=funny+oldi+shirt%2Caps%2C93&sr=8-3[/url) bestellt.
Das ist ja total witzig, das merke ich mir als Geschenk für die nächste Einladung zum 60. da stehen bei uns etliche Feiern an
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Auch dieser Tag auf der Insel hat mir sehr gut gefallen, solche Schlösser sind zwischendrin ja immer mal interessant und jedes hat dann seine Besonderheiten. Das mit dem Interesse und Einsatz für Pflanzen und Bäume hat sich dann wohl weiter vererbt, Prinz äh King Charles ist doch auch so ein begeisterter Botaniker und Umweltschützer.
Interessant, dass dort noch ein Hoovercraft genutzt wird, das hätte ich mir auch angesehen. Zwischen Jersey und St. Malo wurde das früher auch genutzt, nun schon seit vielen Jahren eine "normale" Fähre. Es gibt eine alte Krimiserie mit John Nettles (der dann später den Barnaby gespielt hat), die in den 70iger und 80iger Jahren auf Jersey gespielt hat und da sieht man immer mal wieder die Hoovercraft Fähre, auch beim Start.
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Auch dieser Tag auf der Insel hat mir sehr gut gefallen, solche Schlösser sind zwischendrin ja immer mal interessant und jedes hat dann seine Besonderheiten. Das mit dem Interesse und Einsatz für Pflanzen und Bäume hat sich dann wohl weiter vererbt, Prinz äh King Charles ist doch auch so ein begeisterter Botaniker und Umweltschützer.
Das Gartengelände um das Osborne House ist weitläufig. Allein der Weg zum Strand ist ein Kilometer lang. Ich denke, dass sich die damaligen Bewohner nicht sehr oft übern Weg gelaufen sind.
Im House selbst könnte man Stunden verweilen. Da ich aber den muffigen, alten Geruch solcher Anwesen und Museen nicht mag, gehe ich da (zum Leidwesen von Heiko) viel zu schnell durch und schlendere lieber durch die Gärten.
Interessant, dass dort noch ein Hoovercraft genutzt wird, das hätte ich mir auch angesehen. Zwischen Jersey und St. Malo wurde das früher auch genutzt, nun schon seit vielen Jahren eine "normale" Fähre. Es gibt eine alte Krimiserie mit John Nettles (der dann später den Barnaby gespielt hat), die in den 70iger und 80iger Jahren auf Jersey gespielt hat und da sieht man immer mal wieder die Hoovercraft Fähre, auch beim Start.
Die Krimiserie kenne ich nicht. Das war damals bestimmt so eine große Hovercraft, in die auch Autos passten.
https://www.youtube.com/watch?v=Y8I3aK5A13U&t=11s
Das kleine Luftkissenboot zwischen der Isle of Wight und Portsmouth befördert nur Personen.
https://www.youtube.com/watch?v=YbKEHqR-HZk
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Da erinnere ich mich gar nicht, ob da auch Autos drauf waren. Es gibt Szenen mit Autos auf einer Fähre, aber ob das die Hoovercraft war oder schon eine "normale", das weiß ich nicht mehr. Die Serie heißt "Bergerac" (nach dem Namen des Kommissars), da bin ich irgendwann zufällig, erst nach den beiden Jersey Urlauben, darauf gestossen und habe sie mir als DVD Box gekauft.
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Tag 5: Shanklin – Southampton
Bis zum Frühstück um 8:30 Uhr war viel Zeit, um die Koffer zu packen.
Der Abschied von unseren herzlichen Gastgebern fiel kurz aus, denn wir hatten für 10:55 Uhr RedJet-Tickets reserviert. Vorher mussten wir unsere Koffer noch schnell zur Bushaltestelle rollen. Außer Atem stieg ich in den Bus und der gut gelaunte Busfahrer meinte, dass ich erst einmal durchatmen soll.
In Newport stand schon der Anschlussbus bereit und wir schafften es gerade noch rechtzeitig auf den Katamaran. Nicht nur eine tolle Zeit, sondern auch den Sonnenschein ließen wir auf der Isle of Wight zurück.
Kurz vor 12 Uhr waren wir wieder im Holiday Inn. Die Rezeptionistin checkte uns ein, doch das Zimmer war noch nicht fertig.
Nachdem die Koffer im Lagerraum verstaut waren, machten wir uns auf den Weg in die Altstadt. Das Mayflower Memorial lag dabei auf dem Weg.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/fRw9w6gS/Collage-Mayflower.jpg)
Vom Tudor House machten wir nur Außenaufnahmen. Es handelt sich dabei um ein Museum in einem historischen Gebäude mit über 800 Jahre alten Gebäudeteilen. Ich bin halt kein Fan von so uraltem Gerümpel :verlegen:.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/gJr05s75/comp-DSC06554.jpg)
Schräg gegenüber befindet sich die St. Michaels Church.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/RhHZCF4L/comp-DSC06551.jpg)
Die Kirche ist sehr trist, aber die bestickten Kissen der Kirchenmitglieder bringen etwas Farbe ins Gotteshaus.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_03_07_24_1_33_39.jpeg)
Weiter ging es zum Bargate Monument, einem Torhaus aus normannischer Zeit,
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/0NVQcFVD/comp-20240422-123539.jpg)
welches zwecks Verteidigung im Jahr 1180 erbaut wurde und Teil der Stadtbefestigung war. 1930 wurden die Stadtmauern drumherum zugunsten der Verkehrsführung abgerissen. Im Anschluss ist eine lange Fußgängerzone mit allerlei Shops.
Unser Ziel war jedoch das Seacity Museum.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/MG6H0qmz/comp-20240422-133314.jpg)
Das Museum beherbergt Exponate zur langen Geschichte Southamptons, das im Jahr 1912 ein belebter Passagierhafen war. Damals lebten 119000 Menschen in der Stadt, heutzutage mehr als das Doppelte.
Im Museum befindet sich vor allem die Ausstellung zur Titanic,
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/VkB5bdM7/comp-20240422-134739.jpg)
denn bevor wir zum ersten Mal auf Kreuzfahrt gingen, wollten wir vorbereitet sein :zwinker:.
Es gibt nur wenige Ausstellungsstücke von den Überlebenden der Katastrophe.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/3JQGqyXB/comp-DSC06565.jpg)
Heiko riss das Ruder an sich und übte schon mal,
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Hs0M1p3C/comp-Ruder.jpg)
damit es nicht wieder zum Disaster kommt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/nV38R7f8/comp-20240422-140725.jpg)
Während ich eine Kabine der zweiten Klasse ablichtete,
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/PJrgffZF/comp-DSC06568.jpg)
musste im Kesselraum noch das Feuer geschürt werden.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/zDKbTJsR/comp-DSC06573.jpg)
Die Titanic brach am 10.04.1912 zu ihrer Jungfernfahrt auf und legte gegen 12 Uhr ab. Aufgrund eines Kohlearbeiterstreikes waren zu diesem Zeitpunkt mehr Schiffe als sonst im Hafen. Das Unglücksschiff stieß dabei beim Auslaufen fast mit einem anderen Linienschiff, der New York, zusammen. Am 14. April kollidierte die Titanic kurz vor Mitternacht mit einem Eisberg. Das als unsinkbar geltende Schiff versank im Nordatlantik und 1514 Personen kamen dabei ums Leben.
Bevor wir das Museum verließen, suchten wir noch die stillen Örtchen auf. Die sanitären Anlagen schienen aus längst vergangener Zeit :toothy9:.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/3xnDWnPS/Collage-Seacity-WC.jpg)
Auf dem Rückweg zum Hotel gingen wir im Westquay Einkaufszentrum
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/RVm3Rkmp/comp-DSC06580.jpg)
in ein mexikanisches Restaurant und bestellten uns ganz passable Fajitas.
Später machten wir im Nieselregen einen Spaziergang zum Gate 10. Wir waren uns nämlich nicht sicher, ob die Einschiffung dort oder beim Gate 8 stattfindet. Dazwischen liegen 20 Minuten Fußmarsch. Der Pförtner sagte uns, dass wir am nächsten Morgen nur einen kurzen Weg vom Hotel zum Schiff haben. Das freute uns sehr.
Den Abend verbrachten wir auf dem Zimmer, denn draußen war es zu ungemütlich.
Wetter: Bewölkt und zeitweise leichter Nieselregen bei 13°C
Übernachtung: Holiday Inn, Southampton
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das finde ich mutig vor einer Kreuzfahrt in ein Titanicmuseum zu gehen. :schreck: Das ist eh meine größte Sorge: dass ein Schiff kentert, hat es ja sogar im ruhigen Mittelmeer schon gegeben...komischerweise habe ich in Flugzeugen keine Angst aber Schiffe sind mir nicht geheuer :-[
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das finde ich mutig vor einer Kreuzfahrt in ein Titanicmuseum zu gehen. :schreck:
:totlach: Ja, so sind wir.
Das ist eh meine größte Sorge: dass ein Schiff kentert, hat es ja sogar im ruhigen Mittelmeer schon gegeben...
:tuschel: Das hat es auch schon auf dem Bodensee und sonstigen Gewässern gegeben.
Dass die Euribia auf dieser Route einen Eisberg rammen würde, war eher unwahrscheinlich :zwinker:.
komischerweise habe ich in Flugzeugen keine Angst aber Schiffe sind mir nicht geheuer :-[
Mir sind Flugzeuge nicht geheuer, auch wenn es das sicherste Verkehrsmittel ist. Die heftigen Turbulenzen häufen sich in letzter Zeit.
Beim Autofahren passieren viel mehr tödliche Unfälle.
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Das Seacity Museum gefällt mir, das hätte ich mir auch angeschaut, aber ein bisschen "unpassend" ist es schon, sich das vor einer Kreuzfahrt anzuschauen ;D. Auch sonst macht Southhampton einen netten Eindruck, wobei ich davon ausgehe, dass es bei einer Stadt mit über 200.000 Einwohnern noch mehr Innenstadt gibt, für die ihr keine Zeit hattet.
Die Toiletten im Museum sind aber wirklich alt :schreck:, ich habe das Bild von den Waschbecken kurz angeschaut, bevor ich den Text gelesen habe und dachte, das ist noch Teil der Ausstellung zu Titanic Zeiten.
Die Sitzkissen in der Kirche sind ja wohl mal wieder eine typisch britische Eigenheit, so was habe ich noch nirgends gesehen und harte Holzbänke gibt es ja in jeder Kirche.
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Beim Autofahren passieren viel mehr tödliche Unfälle.
Allerdings. Da gibt es ja die legendäre Statistik, "was ist das gefährlichtste am Fliegen"? Die Fahrt mit dem Auto zum Flughafen.
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Das Seacity Museum gefällt mir, das hätte ich mir auch angeschaut, aber ein bisschen "unpassend" ist es schon, sich das vor einer Kreuzfahrt anzuschauen ;D.
Für uns hat es gepasst :thumb:. Ich fahre doch nicht extra wegen dem Museum nach Southampton.
Auch sonst macht Southhampton einen netten Eindruck, wobei ich davon ausgehe, dass es bei einer Stadt mit über 200.000 Einwohnern noch mehr Innenstadt gibt, für die ihr keine Zeit hattet.
Das ist der Beginn der langen Fußgängerzone.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_07_24_2_49_56.jpeg)
Zwischen Zentrum und Hafen gibt es noch große Läden wie IKEA, Decathlon ...
Southampton ist eher ein Durchgangsort bzw. Zwischenstopp für Kreuzfahrttouristen. Wenn man das Tudor House und das Seacity Museum besucht, noch ein bisschen durch die Altstadt und Fußgängerzone schlendert, ist es schon wieder Zeit an Bord zu gehen.
Die Toiletten im Museum sind aber wirklich alt :schreck:, ich habe das Bild von den Waschbecken kurz angeschaut, bevor ich den Text gelesen habe und dachte, das ist noch Teil der Ausstellung zu Titanic Zeiten.
Als Heiko mir von den Latrinen erzählte und dass er so alte sanitäre Anlagen noch nie zuvor gesehen hat, konnte ich trotz Neugier schlecht die Herrentoilette aufsuchen :floet:. Er machte dann ein Foto und ich ging gleich mit der Kamera aufn Lokus :toothy9:. Das Herren-WC ist aber spektakulärer.
Die Sitzkissen in der Kirche sind ja wohl mal wieder eine typisch britische Eigenheit, so was habe ich noch nirgends gesehen und harte Holzbänke gibt es ja in jeder Kirche.
Handarbeiten sind auf den Inseln anscheinend voll im Trend (gehäkelte Kopfbedeckung vom Briefkasten).
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Tag 6: Southampton
Heute war es so weit, denn wir würden zum ersten Mal auf Kreuzfahrt gehen :happy2:.
Beeilen mussten wir uns nicht, denn die Boardingzeit war zwischen 12 – 13 Uhr. Ich war dennoch wie immer früh wach und schaute um 7 Uhr gespannt aus dem Fenster. Genau in diesem Moment lief die MSC Euribia pünktlich ein
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/022dk0GV/comp-20240423-062537.jpg)
und dockte an.
https://www.youtube.com/watch?v=y6NICkjD-u4
Dahinter stand noch ein zweites schwimmendes Hochhaus, die MSC Virtuosa.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Mpn7RZFR/comp-20240423-063110.jpg)
Da die Fenster schmutzig waren, putzte ich sie zwecks klarer Sicht :totlach:
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_07_24_3_15_01.jpeg)
und damit ich nicht auf irgendeiner Scammer-Plattform als heiratswillige, amerikanische Millionärin mit Putzfimmel vermarktet werde :floet:, ziert jetzt die Photoshop-Blume mein Gesicht :toothy9:.
Nach der Aktion gingen wir erst einmal gemütlich frühstücken. Danach gingen wir raus, denn der Nebel verzog sich so langsam.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/R0fwss9Z/comp-20240423-092056.jpg)
Um 11 Uhr checkten wir aus und machten uns auf den kurzen Weg durchs Gate 8
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/6qsWHcWt/comp-DSC06584.jpg)
zum City Cruise Terminal.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/0jJvDwDF/comp-IMG-1222.jpg)
Da wir die MSC-Gepäckanhänger schon dran hatten, wurden uns die Koffer gleich abgenommen und wir durften nach der Sicherheitskontrolle sofort einchecken.
Wir sollten gleich zu unserer Kabine im 13. Stock gehen, denn dort an der Türklinke befinden sich die Bordkarten, die für alle Aktivitäten notwendig sind.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_07_24_2_10_29.jpeg)
Die Balkonkabine war schon fertig und ich machte schnell ein paar Bilder.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/K4S2N85z/Collage-Euribia.jpg)
Danach gingen wir zwei Stockwerke nach oben zum Büffet und die Bordkarten hatten ihren ersten Einsatz. Fast der ganze 15. Stock besteht aus dem Marketplace Büffetrestaurant mit eigener Mozzarellaproduktion. Täglich werden hier 300 kg Frischkäse hergestellt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/rFNVJ5v2/Collage-Mozzarella.jpg)
Ansonsten wechseln sich die einzelnen Stationen immer wieder ab.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/rFkyxfZ9/Collage-B-ffet.jpg)
Das Fotografieren war hier nicht einfach, denn es wuselten viele hungrige Passagiere herum. In den Folgetagen besuchten wir das Selbstbedienungsrestaurant nur noch zum Frühstück.
Wir setzten uns mit unserem Salat an den Tisch und drückten auf den Knopf. Getränke werden nach Wunsch an den Tisch gebracht.
Ich hatte bei der Buchung die Kategorie Fantastica gewählt. Das bedeutet, dass das Getränkepaket EASY inklusive ist. Dazu gehören unbegrenzt alle Softdrinks, 500 ml Wasserflaschen, Kaffee, Tee, Hausweine, Cocktails … . Dazu später aber noch mehr. Die Bordkarten werden bei der Bestellung mittels Tablet gescannt.
Nach dem Snack gingen wir zur Lobby in den 6. Stock hinunter. Dort wurden wir herzlich begrüßt und die Dame zeigte uns gleich, wie wir mittels Displays für den Abend Theaterplätze reservieren können (das Bild machte ich ein paar Tage später).
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/nzFYXKbV/comp-DSC06692.jpg)
Somit hatten wir für die erste Abendvorführung im Delphi Theater um 19:00 Uhr schon Plätze.
Als nächstes machten wir es uns an einer der vielen Bars bequem.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/8P6WPXJB/comp-IMG-1262.jpg)
Die Gäste kamen so langsam an Bord und wir hatten noch einen freien Blick auf die glitzernden Treppen mit den Svarovski-Steinen. Das würde sich die Tage ändern, wenn sich sämtliche Mädels darauf ablichten lassen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Pq2KzVMv/Collage-Atrium.jpg)
Auf dem Schiff gibt es bestimmt 50 Fotografen, die teure Andenken knipsen wollen. Wir lehnten immer dankend ab.
Eine weitere Besonderheit ist die LED-Decke (https://www.youtube.com/shorts/xWYmTRRKmgQ), die an die Freemont Street Experience in Las Vegas erinnert.
Irgendwie befanden wir uns in einer anderen, künstlichen, aber durchaus reizvollen Welt und hatten noch viel zu erkunden.
Zwischendurch machten wir uns auf den Weg zur Kabine. Nachdem wir endlich das Treppenhaus gefunden hatten, verzichteten wir meistens auf die verspiegelten Lifte, bei denen man schon außen die Stockwerksnummer antippen konnte. Mein Koffer stand schon vor der Türe, der von Heiko war noch unterwegs.
An dem Nachmittag erkundeten wir das Schiff weiter. Näheres dazu werde ich am Seetag posten, denn sonst sprengt das jetzt den Rahmen.
Wir machten uns auf den Weg in eine der vielen Bars. Zwecks Orientierung, was in unserem Getränkepaket inklusive ist, brachte man uns die Karte.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/wjTqhb2J/comp-DSC06622.jpg)
Bei der Auswahl braucht es keine Drinks mit Zuzahlung. Wir bestellten uns vorwiegend Strawberry Daiquiri oder Tequila Sunrise. Auf dem Bild ist beides.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/5Nm9QMBb/comp-IMG-1227.jpg)
Der Nachmittag war sehr kurzweilig und die Reizüberflutung wurde langsam groß.
Heiko's Koffer war noch nicht eintroffen. Aus diesem Grund zogen wir uns vor dem Abendessen nicht um. Die vorgeschlagene Abendgarderobe laut Tagesinformation war ohnehin leger.
Wir konnten an dem Tag die Tischzeit nicht einhalten, denn die Sicherheitsbelehrung ist für alle Neuzugänge verpflichtend und war um 17:30 Uhr im Theater angesetzt. Danach steuerten wir das Restaurant an.
Bereits bei der Buchung muss man sich für eine frühe oder eine späte Tischzeit entscheiden. Wir wählten die frühe um 17:30 Uhr. Das Restaurant Green Orchid war während der ganzen Kreuzfahrt dasselbe.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/43YX07rx/comp-IMG-1229.jpg)
Ebenso die Tischnummer. Unsere war die 123 und das ist der 4. Tisch vom Bullauge hergesehen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/rp7q2ykC/comp-IMG-1230.jpg)
Unsere Tischnachbarn waren somit, bis auf den letzten Abend, immer dieselben. Das Ehepaar im Rentenalter stammte aus dem Ruhrgebiet. Der hustende Herr entschuldigte sich gleich bei uns, denn er hatte seit Tagen eine heftige Erkältung und war nachmittags sogar beim Bordarzt. Corona wäre es nicht, meinte er. Statt aber nur wenige seiner Bazillen in Umlauf zu bringen, redete er in einer Tour und nur durch Hustenanfälle unterbrochen, auf Heiko ein. Wir beide dachten dasselbe: Das kann heiter werden ::).
Der überaus freundliche Kellner aus Bali (das meiste Personal stammte übrigens aus Indonesien) fragte, welchen Wein wir wünschen. Wir entschieden uns für einen Rosé und eine Flasche Wasser. Das Glas wurde immer wieder aufgefüllt und ich legte schnell meine Hand darüber, da ich selten Alkohol trinke.
Bilder vom Abendessen habe ich am ersten Abend nicht gemacht. Wir hatten einen Salat als Vorspeise und als Hauptspeise einen leckeren Lachs. Zum Dessert wählte ich eine Mousse und Heiko einen Eisbecher. Man könnte auch mehrere Gerichte bestellen, so unser Tischnachbar, der die ganzen Tage sämtliche Leckereien verschmähte und sich immer nur Pasta mit Tomatensauce bestellte. Wir waren schon am ersten Abend mit der Qualität und der Darreichung des Menüs sehr zufrieden.
Nach dem Abendessen wurde es Zeit um 19 Uhr für das Delphi-Theater, das über 700 Personen fasst.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Y2YCkFj4/comp-20240423-163606.jpg)
Zum Thema Generation Rock sorgte das 14 Personen-Ensemble inkl. vier ausgezeichneten Sängern mit Songs von AC/DC, The Rolling Stones, Kiss, Queen etc 30 Minuten lang für eine hochwertige Show samt Tanzeinlagen. Jeden Abend werden drei Shows geboten und dabei geben die Darsteller alles.
Auf dem Weg zurück in die Kabine sahen wir Heikos Koffer einsam im langen Flur stehen. Er rollte den Koffer kurzerhand selbst zum Zimmer.
Pünktlich um 20 Uhr legte die Euribia ab.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/y8QVnXpG/comp-DSC06633.jpg)
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/wTzTBBsw/comp-DSC06634.jpg)
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Carousel Bar, wo die bordeigene Big Band um 21 Uhr ihr Swing-Repertoire zum Besten gab.
Der Wind hatte anscheinend zugelegt, denn im Bad schaukelten die Handtücher ganz leicht. Selbst bei Windstärke 7 pflügt das Schiff kaum merklich durchs Wasser. Einzig an der leichten Bewegung der Gardinen und dem Geklapper der Metallteile an den Schranktüren war der Seegang auszumachen.
So ging unser erster, spannender Tag an Bord zu Ende.
Wetter: Überwiegend bewölkt bei 8 -11°C
Übernachtung: MSC Euribia
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Liebe Ilona, lieber Heiko.
Wir sind aufs Schiff angekommen, wir haben die vorigen Tage still gelesen, alles Neuland, Ile of Wight, sehr schön, sehr interessante Tage.
Wenn ich die menge Leute sehe, sorry ich, wir sind desert people, wir lesen mit viel Interesse weiter.
Groetjes von Alida und Jan. :)
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Liebe Ilona, lieber Heiko.
Wir sind aufs Schiff angekommen, wir haben die vorigen Tage still gelesen, alles Neuland, Ile of Wight, sehr schön, sehr interessante Tage.
Wenn ich die menge Leute sehe, sorry ich, wir sind desert people, wir lesen mit viel Interesse weiter.
Groetjes von Alida und Jan. :)
Liebe Alida und lieber Jan,
schön, dass ihr wieder dabei seid :adieu:.
Wir sind auch gerne in der Wüste unterwegs, aber auch in den Nationalparks gibt es viele Leute :cool2:.
Das Schiff war wie Little Vegas :toothy9:.
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Da hattet ihr ja genau das richtige Hotel und das Zimmer zur richtigen Seite, um euer Schiff einlaufen zu sehen, und toll, dass man das Fenster zum Putzen öffnen konnte und du das auch noch gemacht hast :thumb:
Das einchecken ging ja erfreulich schnell und unkompliziert, wenn man später kommt, hätte man vielleicht eine Schlange vor sich gehabt.
Eure Kabine gefällt mir gut, ist wesentlich größer, sogar mit Sofa, als ich mir so eine Schiffskabine vorgestellt hätte. Da kann man es auf jeden Fall ein paar Tage aushalten.
Die Swarovski Treppe und LED Decke sind aber schon ein bisschen übertrieben, aber vermutlich erwarten die Leute so etwas bei einem Kreuzfahrtschiff. Die eigene Mozzarella Produktion finde ich wiederum richtig toll, gerade bei einer italienischen Reederei, da könnt ihr vermutlich seit dem Ende der Kreuzfahrt erstmal keinen Mozzarella mehr sehen ;D
Das mit dem Tischnachbarn hört sich weniger gut an, doof, dass man jeden Tag am gleichen Tisch zur gleichen Uhrzeit sitzt.
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Auf dem Schiff gibt es bestimmt 50 Fotografen, die teure Andenken knipsen wollen. Wir lehnten immer dankend ab.
Das ist eine Seuche auf den Schiffen und wird Euch die ganze Reise begleiten. Die Fotografen können selbst auch nichts dafür, die Reederei will damit Umsatz generieren. Aber es kann schon mal nervern.
Bereits bei der Buchung muss man sich für eine frühe oder eine späte Tischzeit entscheiden. Wir wählten die frühe um 17:30 Uhr. Das Restaurant Green Orchid war während der ganzen Kreuzfahrt dasselbe.
Das ist ein klassisches (und eigentlich veraltetes) Kreuzfahrtelement - das Essen im festen Restaurant zur festen Zeit am gleichen Tisch. Bei italienischen Cruises ist das immer noch sehr verbreitet, die beiden großen deutschen Anbieter (AIDA, MeinSchiff) haben andere Konzepte. Die feste Essenzeit mussten wir bei Costa auch wählen, weil wir aber Last Minute gebucht hatten, gab es die frühe Zeit gar nicht mehr. Und mir war das dann doch insgesamt zu spät, wir konnten erst um 20:30 Uhr zum Abendessen gehen.
Die italienischen Menus haben mir aber gut geschmeckt, auf AIDA gibt es dagegen sehr gute Buffets mit freier Tischwahl, war wir definitiv bevorzugen. Nächste Woche geht unsere erste MeinSchiff Kreuzfahrt los, da gibt es überhaupt gar keine festen Zeiten und Tische, jeder kann essen was er will und wann er will, entweder im großen Buffetrestaurent oder in einem der vielen Bedienrestaurants. Das Buffet auf Costa hatte dagegen den Namen nicht verdient, das war wirklich Bahnhofsatmosphäre mit einer Handvoll Speisen - Katastrophe.
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Liebe Ilona. Lieber Heiko
Das Schiff ist wunderbar, und eure Hütte mit Balkon klasse und das Essen,
Fotos sind top.
Wie du sagt Las Vegas steil.
knuffel von Alida und Jan. :herz:
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Da hattet ihr ja genau das richtige Hotel und das Zimmer zur richtigen Seite, um euer Schiff einlaufen zu sehen,
Ich überlasse doch nichts dem Zufall :zwinker:. Beim zweiten Einchecken durfte ich das Stockwerk und die Seite wählen.
Die Tage zuvor hatten wir auch auf dieser Seite ein Zimmer, wobei mir das in dem Moment egal war.
und toll, dass man das Fenster zum Putzen öffnen konnte und du das auch noch gemacht hast :thumb:
Das Kippfenster ging leider nicht weit genug auf.
Das einchecken ging ja erfreulich schnell und unkompliziert, wenn man später kommt, hätte man vielleicht eine Schlange vor sich gehabt.
Oh ja, das haben wir in einem Hafen gesehen. Wobei der Ablauf in Southampton sehr routiniert war. Auch das erlebten wir anders.
Eure Kabine gefällt mir gut, ist wesentlich größer, sogar mit Sofa, als ich mir so eine Schiffskabine vorgestellt hätte. Da kann man es auf jeden Fall ein paar Tage aushalten.
Hier ist noch ein größeres Bild.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_06_07_24_2_03_33.jpeg)
Die blaue Matte auf dem Bett dient der Kofferablage zum Auspacken. Danach rollten wir sie zusammen und legten sie unters Bett.
Das Bad ist klein, doch es war selbst in der Duschkabine ausreichend Platz.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_06_07_24_2_06_59.jpeg)
Die Swarovski Treppe und LED Decke sind aber schon ein bisschen übertrieben, aber vermutlich erwarten die Leute so etwas bei einem Kreuzfahrtschiff.
Du kannst das mit den Themenhotels in Las Vegas vergleichen. Jeder möchte etwas Besonderes bieten und sich von der Konkurrenz abheben.
Die eigene Mozzarella Produktion finde ich wiederum richtig toll, gerade bei einer italienischen Reederei, da könnt ihr vermutlich seit dem Ende der Kreuzfahrt erstmal keinen Mozzarella mehr sehen ;D
Man wird da nicht mit Mozzarella gemästet :totlach:. Wir hatten einmal ein paar kleine Kugeln im Salat und sonst auf einer Pizzaschnitte. Vermutlich wird der Großteil für die Pizzen benötigt. An der Pizza-Station im Büffetrestaurant standen die Leute Schlange und die Pizzen in US-Size wurden im Akkord in die Öfen geschoben.
Das mit dem Tischnachbarn hört sich weniger gut an, doof, dass man jeden Tag am gleichen Tisch zur gleichen Uhrzeit sitzt.
Wir hatten Glück, denn das waren sehr nette Leute. Für seine Erkältung konnte der Mann nix.
Da man bei MSC auch Minikreuzfahrten machen kann, erfährt man erst im Gespräch, wie lange die Tischnachbarn bleiben. Manche gehen gar nicht ins Restaurant, weil sie das Büffet bevorzugen.
Beim Mittagessen im anderen Restaurant gibt es keine festen Tischnachbarn.
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Das ist eine Seuche auf den Schiffen und wird Euch die ganze Reise begleiten. Die Fotografen können selbst auch nichts dafür, die Reederei will damit Umsatz generieren. Aber es kann schon mal nerven.
Die sind wie Schmeißfliegen ;D. Lukrativ scheint das Geschäft schon zu sein. Vor allem die Asiaten ließen sich in ihren Bling-Bling-Outfits ablichten.
Bei mir hängt halt kein kleines, glitzerndes Schwarzes im Schrank und wir waren überwiegend Casual unterwegs. Wenn abends viel los war, sprach uns kein Fotograf an.
Das ist ein klassisches (und eigentlich veraltetes) Kreuzfahrtelement - das Essen im festen Restaurant zur festen Zeit am gleichen Tisch. Bei italienischen Cruises ist das immer noch sehr verbreitet, die beiden großen deutschen Anbieter (AIDA, MeinSchiff) haben andere Konzepte. Die feste Essenzeit mussten wir bei Costa auch wählen, weil wir aber Last Minute gebucht hatten, gab es die frühe Zeit gar nicht mehr. Und mir war das dann doch insgesamt zu spät, wir konnten erst um 20:30 Uhr zum Abendessen gehen.
Das wäre uns auch viel zu spät gewesen. Da hängt der Magen schon in der Kniekehle und das Essen verdaut erst am nächsten Morgen.
Alternativ konntet ihr nur in die Spezialitätenrestaurants (mit Zuzahlung) oder ins Büffetrestaurant.
Das Buffet auf Costa hatte dagegen den Namen nicht verdient, das war wirklich Bahnhofsatmosphäre mit einer Handvoll Speisen - Katastrophe.
Wenn das nichts taugte, war das keine Option.
Das MSC Büffet bot eine große Auswahl an Speisen, war aber mehr auf die Asiaten zugeschnitten. Es schmeckte wie in einer Großkantine und hatte auch dessen Flair. Zudem mag ich nicht mit dem Teller in der Hand auf die Jagd gehen und ständig angerempelt werden. Zum Frühstück war der Spießrutenlauf ok.
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Das Schiff ist wunderbar, und eure Hütte mit Balkon klasse und das Essen,
Fotos sind top.
Wie du sagt Las Vegas steil.
Ja, die Balkonkabine war richtig toll. Leider konnten wir den Balkon nicht nutzen, da es auf See ziemlich frisch war.
Zudem war immer Programm. So wie in Las Vegas :zwinker: :toothy9:.
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Ja, die Balkonkabine war richtig toll. Leider konnten wir den Balkon nicht nutzen, da es auf See ziemlich frisch war.
Auch wenn es für einen Aufenthalt auf dem Balkon zu frisch ist, ein Balkonzimmer hat noch mehr Vorzüge. Zum einen ist das Licht viel schöner als bei normalen Außenkabinen (die nur ein Fenster oder sogar manchmal nur ein Bullauge haben) und zum anderen kann man einfach mal frische Luft in die Kabine lassen. Die Innenkabine kann das alles sowieso nicht, aber auch normale Außenkabinen erlauben nicht das Öffnen der Fenster.
Balkon ist schon eine schöne Kabine, selbst wenn der Balkon relativ klein ist. Und wenn es nicht viel zu kalt ist, machen wir auch Nachts die Balkontür auf (geht nicht auf jedem Schiff, bei AIDA sind die Balkontüren große Schiebetüren, die kann man aufschieben und offenstehen lassen), ich liebe es, beim Meeresrauschen zu schlafen.
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Auch wenn es für einen Aufenthalt auf dem Balkon zu frisch ist, ein Balkonzimmer hat noch mehr Vorzüge. Zum einen ist das Licht viel schöner als bei normalen Außenkabinen (die nur ein Fenster oder sogar manchmal nur ein Bullauge haben) und zum anderen kann man einfach mal frische Luft in die Kabine lassen. Die Innenkabine kann das alles sowieso nicht, aber auch normale Außenkabinen erlauben nicht das Öffnen der Fenster.
Wenn schon, denn schon nur eine Balkonkabine. Ich würde mich in einer Innenkabine genauso wie in einem Kapselhotel eingeschlossen fühlen.
Es ist dennoch erstaunlich, dass Passagiere die günstigen Innenkabinen buchen. Entlang der über 100 m zum Heck-Treppenhaus kamen wir an vielen offenen Türen vorbei, als das Personal gerade am Reinigen war. Ein Blick hinein genügte. So ohne Tageslicht und Frischluft wäre das nichts für uns. Die Meisten werden die Innenkabine nur zum Schlafen nutzen und ständig an Bord unterwegs sein.
Balkon ist schon eine schöne Kabine, selbst wenn der Balkon relativ klein ist. Und wenn es nicht viel zu kalt ist, machen wir auch Nachts die Balkontür auf (geht nicht auf jedem Schiff, bei AIDA sind die Balkontüren große Schiebetüren, die kann man aufschieben und offenstehen lassen), ich liebe es, beim Meeresrauschen zu schlafen.
Dito, auf der Euribia sind auch Schiebetüren.
Wir standen oft kurz auf dem Balkon, aber zum Draußensitzen war es im April auf der Route zu frisch.
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Hallo Ilona,
Das ist ein interessanter Einblick für mich die ich ja noch nie auf so einem Schiff war. Eure Kabine ist wirklich überraschend geräumig, ein Sofa hätte ich gar nicht erwartet.
Dass das Büffetessen so schlecht ist verstehe ich aber nicht. In den großen Hotels auf den Kanaren gibt es abends immer nur Buffet und das erstklassig, warum klappt das auf dem Schiff nicht? Ich esse viel lieber am Buffet als a la carte. Und jeden Tag am selben Tisch sitzen möchte ich auch nicht.
Wie ist denn die Kleiderordnung, kann man in Jeans zum Essen gehen?
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Dass das Büffetessen so schlecht ist verstehe ich aber nicht. In den großen Hotels auf den Kanaren gibt es abends immer nur Buffet und das erstklassig, warum klappt das auf dem Schiff nicht?
Das hängt alles von der Cruiseline ab. Obwohl ich jetzt hier nicht lese, dass das Buffet auf MSC "schlecht" ist, aber bei Costa war es definitiv sehr schlecht. Das ist deren Konzept, das erheblich bessere Essen gibt es serviert als mehrgängiges Menu am Platz, wobei man dort durchaus auch Auswahl hat. Typischerweise kann man bei jedem Gang aus ca. 5 Alternativen wählen.
Wir mögen persönlich auch Buffets lieber als serviertes Menu, wenn Du mit AIDA fährst, dann fliegt Dir das Buffet um die Ohren, so gut ist das. Unsere erste AIDA Reise war 2004 in die Karibik und wir hatten bis dato auch viele Buffets kanarischer Hotels kennengelernt, insbesondere von den Spitzenhotels der Riu Palace Klasse. Aber das Buffet auf dem Schiff war de fakto noch besser.
Das ist jetzt natürlich auch 20 Jahre her und auch AIDA hat sich verändert und bietet mehr Restaurant Variationen an, aber grundsätzlich gibt es bei AIDA auf jedem Schiff mindestens 2 verschiedene Buffets mit allem drum und dran. Solche Dinge muss man eben vor der Buchung einer Kreuzfahrt genau herausbekommen, die Konzepte sind ziemlich unterschiedlich bei den verschiedenen Anbietern. Aber selbstverständlich gibt es auch auf See absolute Spitzenbuffets.
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Dass das Büffetessen so schlecht ist verstehe ich aber nicht.
Das schrieb nicht ich, sondern das war bei Rainer auf der Costa:
Das hängt alles von der Cruiseline ab. Obwohl ich jetzt hier nicht lese, dass das Buffet auf MSC "schlecht" ist, aber bei Costa war es definitiv sehr schlecht.
In den großen Hotels auf den Kanaren gibt es abends immer nur Buffet und das erstklassig, warum klappt das auf dem Schiff nicht? Ich esse viel lieber am Buffet als a la carte. Und jeden Tag am selben Tisch sitzen möchte ich auch nicht.
Du kannst ein Hotel mit 500 Gästen schlecht mit einem Kreuzfahrtschiff vergleichen, auf das über 6000 Passagiere und mind. 1500 Crewmitglieder passen. Verköstige erst mal so viele Leute.
Wie ich bereits erwähnte, machte es keinen Spaß an einem Büffet dieser Größe (beidseits mind. 50 m lang) auf die Jagd zu gehen. Bis man da seinen Tisch wiedergefunden hat, ist das Essen aufm Teller kalt.
Es war toll und vor allem relaxt, dass wir unseren festen Tisch hatten. Wir waren von morgens bis abends auf den Beinen. Sich dann von einem aufmerksamen Kellner bedienen zu lassen, darauf freuten wir uns jeden Tag.
Wie ist denn die Kleiderordnung, kann man in Jeans zum Essen gehen?
Casual bedeutet für uns, dass wir in Jeans zum Essen gehen.
Aber selbstverständlich gibt es auch auf See absolute Spitzenbuffets.
Aber nicht in der Preisklasse von Costa und MSC.
Wir waren jedenfalls zufrieden. Wenn ich zum Vergleich an das grausige Hotel-Büffet zwischen Weihnachten und Neujahr am Roten Meer denke :kotz:, war das Euribia-Büffet sogar sehr gut.
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Du kannst ein Hotel mit 500 Gästen schlecht mit einem Kreuzfahrtschiff vergleichen, auf das über 6000 Passagiere und mind. 1500 Crewmitglieder passen. Verköstige erst mal so viele Leute.
Daran liegt es zugegebenermaßen nicht, denn auch die großen Hotels in Las Vegas (die definitiv mehr Zimmer haben als selbst das größte Kreuzfahrtschiff) bieten (leider nur noch teilweise) exzellente Riesenbuffets an. Und auch dort findet man eigentlich problemlos seinen Tisch wieder.
Nein, das ist einfach traditionelle Kreuzfahrtphilosopie, vor den Zeiten von AIDA und "Freestyle Cruising" (und wie das alles heute genannt wird), war es selbstverständlich, dass es eine straffe Kleiderordnung gab und selbstverständlich feste Essenzeiten und Sitzplätze. Die italienischen Reeder sind eben noch eher auf dieser klassischen Linie, wobei auch dort das ja offensichtlich stark aufgelockert wurde. Aber wer lieber an sehr guten Buffets ißt, anstatt sich zu bedienen lassen, der muss eben mit anderen Kreuzfahrtschiffen fahren, ich sage ja, insbesondere bei AIDA wird man sehr gute Buffets antreffen. Aber auch dort gibt es mittlerweile auch einige Bedienrestaurants, die Schiffe werden auch immer größer und das Restaurantangebot immer umfangreicher. Die größten Schiffe von AIDA (AIDAcosma und AIDAnova) fassen auch 6.600 Passagiere. Als wir 2004 mit AIDAvita in der Karibik waren, gab es 2 Buffetrestaurants und ein kleines Gourmetrestaurant (Zuzahlungspflichtig). AIDAcosma hat heute 17 Restaurants....
Was die "Preisklasse" betrifft, natürlich sind Costa und MSC verhältnismäßig günstige Cruiselines, aber Du darfst nicht vergessen, die Preisschwankungen sind auch dort sehr groß. Euer Preis ist ein Spitzenangebot, es werden sehr viele Passagiere mehr bezahlt haben. Vielleicht war es auch ein Einführungsangebot und es ist natürlich eine vergleichsweise wenig attraktive Route. Es gibt deutlich schönere Routen, die auch besser gebucht sind und mehr kosten. Eine Balkonkabine kostet auch bei MSC und Costa normalerweise mehr als das Doppelte von dem, was Ihr bezahlt habt.
Unsere Costa Reise nach Grönland 2023 hat 21 Tage gedauert und kostete in der Balkonkabine pro Person 2.098,-€ - also genau 100,-€ am Tag. Das war aber ein Last Minute Angebot, im Checkin standen wir zusammen mit einem alten Ehepaar (85+90!) an, die hatten diese Reise 1 Jahr im Voraus gebucht für über 10.000,-€(!) Gesamtpreis, auch Balkonkabine. So groß sind die Unterschiede bisweilen. Und 10.000,-€ ist richtig Geld.
Auf der anderen Seite gibt es auch bei AIDA solche Angebote, bei denen hängt das von den gleichen Faktoren ab wie bei MSC und Costa. Eure Reisezeit und Route war für Euren Balkon nicht ideal und das macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Balkonkabinen für 100,-€ p.P. sind grundsätzlich rar, aber auch bei AIDA kann man mal so einen Schnapper machen. Und da wirst Du sehr gute Buffets vorfinden, die auch nicht diesen Kantinencharakter haben (das stört mich auch an den amerikanischen Schiffen, wir waren auch mal mit NCL unterwegs, das ist auch nicht deren Stärke, obwohl das Essen selbst recht gut war, aber Atmosphäre kriegen die im Buffet nicht hin - oder sie wollen es nicht).
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Tag 7: Brügge
Die Euribia dockte erst um 12:00 Uhr in Zeebrügge an. Es blieb genug Zeit für ein ausgedehntes Frühstück samt Schlacht ums kalt-warme Büffet. Das Schiff war zu dem Zeitpunkt mit ca. 4500 Passagieren noch nicht voll ausgelastet. Das Spießrutenlaufen mit den Tellern macht zwar keinen Spaß, doch das Büffet hat den Vorteil, dass man sich von da und dort kleine Häppchen nehmen kann.
Kurz nach 12 Uhr gingen wir im Zwiebellook von Bord. Es war den ganzen Morgen stürmisch und die dicken Winterjacken hatten wir zu Hause gelassen.
Zwischen dem Schiff und dem Terminal verkehren aus Sicherheitsgründen Shuttlebusse. Sobald wir aus dem Terminal traten, blies uns ein eisiger Wind entgegen.
Ich hatte im Vorfeld über GetYourGuide Bustickets reserviert. Genau gegenüber vom Terminal ist das Büro des Shuttleanbieters. Letztendlich hätte man den nicht gebraucht, denn MSC bot auch einen kostenpflichtigen Shuttle zum gleichen Preis in die Stadt an. Das wussten wir im Vorfeld nicht.
Nach einer halben Stunde trafen wir am großen Busbahnhof am Rande von Brügge ein. Dort folgten wir einfach den Menschenmassen in Richtung Stadt über eine Brücke am Minnewater-See.
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Als nächstes kommt man zum Begijnhof,
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dem schönsten Beginenhof Flanderns
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und großem Klostergarten.
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Inmitten der Häuserschluchten pfiff der kalte Wind ordentlich
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und machte keine Lust auf eine Bootsfahrt im Venedig des Nordens.
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Die Liebfrauenkirche ist bekannt für ihren hoch aufragenden Turm und der Michelangelo-Statue drinnen, die uns jedoch in dem Gedränge nicht auffiel.
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Die Stadt war voller Touristen.
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In einer der Pommes-Buden bestellten wir uns eine Portion für 6 €. Auf eine der zahlreichen Saucen mit unbekanntem Inhalt zzgl. 1,70 € verzichteten wir. So toll schmeckten aber die wohlgerühmten belgischen Fritten nicht.
Das Rathaus
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und an einem unscheinbaren Eingang auf der Burg (Markt im Zentrum) ist der Eingang zur Heilig-Blut-Kapelle.
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Die Doppelkirche besteht aus einer Unter- und einer Oberkirche. In der Oberkirche befindet sich die von einer Nonne streng behütete Reliquie, nämlich eine Glasampulle mit dem Blut Christi. Fotografieren durfte man in der Oberkirche nicht.
Was die Rialto-Brücke für Venedig, das ist die Bonifaciusbrücke für Brügge.
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So eine Grachtenfahrt unter den Reien (Bogenbrücken) ist bei warmem Wetter bestimmt reizvoll.
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Wir waren nach drei Stunden dermaßen durchgefroren :frier:, so dass wir uns auf den Weg zum Busbahnhof machten. Das war gut getimt, denn im Moment, als wir in den Bus stiegen, ging ein Wolkenbruch nieder. So schön Brügge auch sein mag, genießen kann man die Stadt weder in der Kälte noch mit den ganzen Touristen.
Wir waren jedenfalls 17:30 Uhr pünktlich beim Abendessen. Die ganzen Kellner standen am Eingang Spalier. Da fühlte man sich gleich etwas royal wichtig :totlach:.
Kaum saßen wir, kam unser aufmerksamer Kellner sofort mit Roséwein und Wasser angelaufen. Der hatte sich das gemerkt.
Das war die Abendkarte. Wer da nichts findet … isst halt wie der Tischnachbar nur Pasta mit Tomatensauce.
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Als Vorspeise wollten wir eigentlich den Gemüsesalat, doch irgendwie war der übereifrige Kellner gedanklich noch beim gemischten Salat vom Vortag. War aber ganz ok.
Als Hauptspeise hatten wir das Barschfilet und ich zum Nachtisch Mango-Parfait :sabber:. Heiko bestellte sich einen Eisbecher.
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Um 19 Uhr waren wir wieder im Delphi-Theater. Nur für den Abend waren in Southampton zwei englische Sängerinnen an Bord gekommen, die einen großartigen Job machten :beifall:.
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Außerhalb und unter dem LED-Himmel gaben im Anschluss die Tänzer ein Medley von Michael Jackson inklusive Moonwalk zum Besten.
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An jeder Ecke und bis Mitternacht ist auf dem Schiff was los. So lange halten wir Frühaufsteher jedoch nicht durch.
Wetter: Sonne/Wolken/Regenschauer und eisiger Wind bei 11 - 13°C
Übernachtung: MSC Euribia
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Ach wie schade, dass euch Brügge nicht gefallen hat, ich fand es herrlich. Ich war ja im März dort und hatte warmes, sonniges Wetter und voll war es auch nicht. Da müsst ihr eventuell irgendwannn nochmal früher im Jahr hin und auch einen ganzen Tag verbringen, da gibt es etwas außerhalb der klassichen Touristenattraktionen noch viele schöne Stellen, siehe mein damaliger Reisebericht.
Das Abendessen sieht sehr lecker aus und die Auswahl in der Karte ist groß, warum man da jeden Tag Pasta mit Tomatensauce isst, kann ich nicht verstehen. Ich finde ein Buffet zum Frühstück gut, zum Abendessen würde ich mich auch lieber bedienen lassen.
Wie war das eigentlich mit Wasser zum Trinken in der Kabine und sonst auf dem Schiff? Ich trinke sehr viel Wasser am Tag und habe auch immer eine Flasche bei mir. Auch auf die Ausflüge würde ich immer Wasser mitnehmen wollen, sonst muss man sich ja als erstes auf die Suche nach einem Supermarkt machen.
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Ach wie schade, dass euch Brügge nicht gefallen hat, ich fand es herrlich. Ich war ja im März dort und hatte warmes, sonniges Wetter und voll war es auch nicht.
"Verstehen" kann ich es durchaus, natürlich steht und fällt vieles mit dem Wetter. Und dass man im März dort bombiges Wetter hat, ist definitiv nicht der Normalfall. Ich war dieses Jahr im März eine Woche in unserem Ferienhaus, das ist ja nur 30km von Brügge entfernt, und wir hatten eine Woche Dauerregen.
Das passt aber eben insgesamt auch zum Thema "Preis" einer Kreuzfahrt, man hat eben verschiedene Saisonzeiten und eine Kreuzfahrt im April in dieser Region kann durchaus "ins Wasser fallen". Das spiegelt sich im Preis wieder. Die gleiche Tour wird im Juli/August deutlich teurer sein. Allerdings "voll" ist Brügge schon seit langem, natürlich nicht im März, aber je mehr Richtung Sommer, umso voller. Leider. Brügge ist eine tolle Stadt, ohne wenn und aber.
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Ach wie schade, dass euch Brügge nicht gefallen hat, ich fand es herrlich. Ich war ja im März dort und hatte warmes, sonniges Wetter und voll war es auch nicht. Da müsst ihr eventuell irgendwannn nochmal früher im Jahr hin und auch einen ganzen Tag verbringen, da gibt es etwas außerhalb der klassichen Touristenattraktionen noch viele schöne Stellen, siehe mein damaliger Reisebericht.
Brügge ist unbestritten eine schöne Stadt, aber nicht wenn einem die Kälte durch Mark und Bein geht. Handschuhe und ein Stirnband hätten etwas gebracht, doch die lagen zu Hause.
Der Busparkplatz war an dem Tag voll. Es standen sogar Busse aus Spanien und Polen dort.
Du hast meistens ein Wetterglück :strahl:. Ich würde mich aber nicht darauf verlassen, dass es im März immer sonnig und warm ist. Da wir Städtereisen nicht mögen, wird wohl keine Wiederholung stattfinden.
Das Abendessen sieht sehr lecker aus und die Auswahl in der Karte ist groß, warum man da jeden Tag Pasta mit Tomatensauce isst, kann ich nicht verstehen.
Das Essen war top :sabber: und man hätte mehrere Speisen auswählen können.
Im Nachhinein kann ich nachvollziehen, warum der Mann zu dem Zeitpunkt nichts anderes vertragen hat. Seine Frau sagte, dass er sehr schleckig ist, doch es war ein gesundheitliches Problem.
Ich finde ein Buffet zum Frühstück gut, zum Abendessen würde ich mich auch lieber bedienen lassen.
Auf jeden Fall. Wir hätten sonst kulinarisch was verpasst.
Wie war das eigentlich mit Wasser zum Trinken in der Kabine und sonst auf dem Schiff? Ich trinke sehr viel Wasser am Tag und habe auch immer eine Flasche bei mir. Auch auf die Ausflüge würde ich immer Wasser mitnehmen wollen, sonst muss man sich ja als erstes auf die Suche nach einem Supermarkt machen.
Ich trinke auch sehr viel Wasser übern Tag. An jeder Bar bekommt man Halbliterflaschen Wasser (still oder mit Kohlensäure). Man bestellt, legt die Karte zum Scan vor und erhält die Flaschen. Wir waren die meiste Zeit auf dem Schiff unterwegs und holten uns zwei Flaschen, bevor wir aufs Zimmer gingen. So hatten wir immer einen kleinen Vorrat.
Eine Flasche pro Person kann man bestimmt mit von Bord nehmen. Wenn man den Tag über auf dem Schiff bleibt, konsumiert man schließlich mehr. Es stand nirgends, dass man es nicht darf.
Wir hatten aber noch zwei Wasserflaschen aus England im Rucksack und tranken in den drei eisigen Stunden kaum etwas.
Das passt aber eben insgesamt auch zum Thema "Preis" einer Kreuzfahrt, man hat eben verschiedene Saisonzeiten und eine Kreuzfahrt im April in dieser Region kann durchaus "ins Wasser fallen".
Ins Wasser gefallen ist die Kreuzfahrt auf keinen Fall, denn als es kurz schüttete, saßen wir schon im Bus.
Es war uns durchaus bewusst, dass wir nicht in warmen Gefilden unterwegs sein werden. Wir kannten die angesteuerten Städte noch nicht, aber hauptsächlich war für uns der Ozeanriese von Interesse.
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Brügge mit Bootsfahrt, ha, das ist bei uns lange, lange her wir denken 50 Jahre, niemanden dort damals, trotz Wind , kalt, schöne Fotos, und um warmzuwerden, herrlich essen, lecker...
groetjes von Alida und Jan. :knuddel:
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Brügge mit Bootsfahrt, ha, das ist bei uns lange, lange her wir denken 50 Jahre, niemanden dort damals, trotz Wind , kalt, schöne Fotos, und um warmzuwerden, herrlich essen, lecker...
Liebe Alida und lieber Jan,
50 Jahre, das ist lange her. Ich kann mir vorstellen, dass damals kaum Touristen in Brügge waren. Jetzt ist alles anders.
Für uns Desertfriends :zwinker: viel zu viel People und zu kalt.
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Ok, mit genügend Wasser gibt es also kein Problem auf dem Schiff.
Was Brügge angeht, ist mir natürlich bewusst, dass es im März erst recht kalt sein kann, noch eher als im April, da hatte ihr Pech und ich viel Glück, wobei es ein paar Tage zuvor am ersten Tag in Ostende auch einen eisigen Wind gab, ich hatte aber, da es halt erst März war, Handschuhe und Mütze dabei. Im April hätte ich auch nicht damit gerechnet so was zu brauchen. Ich nehme aber sowieso immer Kälte oder sonst schlechteres Wetter in Kauf, um den Massen zu entgehen. Ich war ja z.B. im Januar/Februar in Lissabon, Venedig, Malta und im November in Kopenhagen.
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Hi,
bin natürlich auch dabei :adieu:
Sobald wir uns wieder ans Zuhause gewöhnt haben und allen Papierkram augearbeitet haben, werde ich hinterher eilen ;D
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Ok, mit genügend Wasser gibt es also kein Problem auf dem Schiff.
Es gibt nicht nur genügend Wasser. Wer auf dem Schiff verhungert oder verdurstet, ist entweder selber schuld oder blinder Passagier.
Hi,
bin natürlich auch dabei :adieu:
Sobald wir uns wieder ans Zuhause gewöhnt haben und allen Papierkram augearbeitet haben, werde ich hinterher eilen ;D
:welcome: back und an Bord, liebe Susan.
Ich dachte, du bist nur zum Wäschewechsel bzw. -waschen kurz zu Hause :zwinker:. Jetzt hast du auch noch den Papierkram an der Backe.
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Es gibt nicht nur genügend Wasser.
Auf einigen Schiffen gibt es sogar Trinkwasserhähne auf den Gängen, eine Karaffe auf dem Zimmer und Gläser dazu. Dass jemand Getränke von Board mit an Land nehmen will, habe ich bisher auch noch nicht gehört. Normalerweise ist es eher anders herum, denn bei sehr vielen Reisen sind die Getränke zu bezahlen (so wie es in Hotels ja auch üblich ist) und Supermärkte an Land sind in aller Regel viel billiger. Mit Sicherheit kann man auch in Brügge selbst Wasser kaufen. Das Mitnehmen von Flaschen und Getränken zurück auf das Schiff ist nicht erlaubt.
Ansonsten gibt es natürlich alles reichlich auf dem Schiff, das ist eine schwimmende Ferienanlage mit allem drum und dran. Für das schlechte Gewissen gibt es genügend Sportmöglichkeiten, sowieso immer ein Riesen-Gym und auf Deck meistens auch ein Feld für Ballspiele inkl. Tennis (wenn das Schiff groß genug ist). Es werden auch massehaft Trainings- und Bewegungsprogramme angeboten.
@Ilona: wie war eigentlich die Internetqualität auf hoher See? Das ist nämlich oft ein kritischer Punkt, je nach dem kann das ziemlich schlecht sein, kostet aber vergleichsweise viel.
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Das Mitnehmen von Flaschen und Getränken zurück auf das Schiff ist nicht erlaubt.
Wir hatten einige 0,5 l-Flaschen von England in den Rucksäcken (darüber dachten wir in der ganzen Vorfreude-Aufregung gar nicht nach), die beim Einchecken durchleuchtet wurden. Die Flaschen wurden weder beanstandet, noch mussten wir sie entsorgen.
@Ilona: wie war eigentlich die Internetqualität auf hoher See? Das ist nämlich oft ein kritischer Punkt, je nach dem kann das ziemlich schlecht sein, kostet aber vergleichsweise viel.
Dazu kann ich leider nichts sagen, denn wir hatten kein Datenpaket gekauft. So lange wir in Küstennähe waren, hatten wir immer ein Netz und sonst wurde ein Digital Detox eingelegt.
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Tag 8: Seetag
Heute war ein reiner Seetag und man würde davon ausgehen, dass solche Tage in der Regel langweilig sind. Aber nicht auf einem Schiff dieser Größe.
Hier das Tagesprogramm und das alles schafft man nicht.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/JzPgj0s1/comp-IMG-1270.jpg)
Bevor ich unser Tagesprogramm präsentiere, zeige ich noch ein paar Bilder vom Schiff. Die Fotos machten wir überwiegend am Anreisetag als Bettenwechsel war und somit kaum Leute unterwegs.
Das Gym
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/xTVW2WrS/comp-20240423-150535.jpg)
Für den großen Außenpool war es, zumindest uns, in dieser Jahreszeit zu kalt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/QdXwB1x4/comp-20240423-150824.jpg)
Wasserrutschen und Hochseilgarten
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/TYjBYCG5/comp-20240423-151335.jpg)
Das Casino, das nur nachts geöffnet ist.
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Verschiedene kostenpflichtige Spielgeräte,
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/7LpfYxMV/comp-20240425-100058.jpg)
davon zwei Formel 1-Simulatoren, die allerdings 70 € pro Fahrt kosteten.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/cHw6vVFN/comp-20240425-100221.jpg)
Eine große Sporthalle, die meistens gut besucht war.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/cCcHmfq9/comp-20240425-100640.jpg)
Der kleine Außenpool am Heck.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/KjbjBJW3/comp-20240425-100818.jpg)
Die Walkingstrecke, die wir täglich mehrmals nutzten.
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Wir drehten nach dem Frühstück unsere Schiffsrunde(n) und fanden uns kurz vor 11 Uhr auf Deck 6 zum Kapitänsempfang und einem Glas Sekt im Gedränge ein.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/xdy1YK80/comp-DSC06714.jpg)
Der Kapitän und die Offiziere wurden dabei vorgestellt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/XY5v1M0B/comp-DSC06716.jpg)
Ein besonderer Gast an dem Tag war die 102jährige Elfriede, die für ihre 37. MSC-Kreuzfahrt geehrt wurde und eine Euribia aus Schokolade überreicht bekam.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_11_07_24_2_57_18.jpeg)
Kreuzfahrten halten anscheinend jung, denn Elfriede sah nicht nur wesentlich jünger aus, sondern machte einen sehr fitten Eindruck. Der Applaus :beifall: war ihr sicher.
Danach liefen die ganzen Tänzer und Akrobaten mit großem Brimborium auf.
https://youtu.be/FlDfjnDPafI
Die Show war ein bissl wie Karneval in Rio mit teils opulenten Kostümen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/43Txr8JL/comp-DSC06725.jpg)
Nach der Vorstellung gingen wir zum ersten Mal ins Restaurant Aurora Borealis zum Mittagessen. Leider gab es an dem Tag nur Brunch. Die Auswahl war deshalb nicht so umfangreich. Wir wählten vorab einen gemischten Salat und dann Fish & Chips mit Erbsenpüree. Das schmeckte lecker und wurde im Anschluss durchs Treppenlaufen wieder abtrainiert.
Am Abend war zum ersten und einzigen Mal elegante Abendgarderobe gewünscht.
Wir konnten dabei natürlich nicht mit den vor allem jungen Asiaten mithalten, die mit der Swarovski-Treppe um die Wette glitzerten.
Das Abendessen war wieder vorzüglich. An dem Tag bestellte ich mir nach der Sacherschnitte ein zweites Dessert, da ich mir unter Baked Alaska (Bild rechts unten) nichts vorstellen konnte.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/MppCXV96/Collage-Abendessen250424.jpg)
Heiko blieb beim Eisbecher, der dank dem liebenswerten Kellner täglich etwas mehr anwuchs :toothy9:.
Für die abendliche Show hatten wir uns wieder zwischendurch mit der Karte registriert. Es gab Akrobatik, Tänze in den opulenten Gewändern und zum Schluss ein Chorgesang samt Hoteldirektorin und Kapitän. Ein großes Theater.
Im Anschluss wechselten wir in die Carousel Lounge und warteten auf den ersten Auftritt von Mark Ruebery (https://www.markruebery.com/songwriter), einem englischen Sänger und Songschreiber, der uns bislang unbekannt war. Obwohl der Sänger nur an dem Abend zwei Auftritte auf dem Schiff hatte, funktionierte sein Zusammenspiel mit der Euribia-Big Band ausgezeichnet.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/59CQd1Z1/comp-DSC06747.jpg)
Danach war aber bei uns die Luft raus und wir gingen nur noch die sechs Stockwerke nach oben zurück zur Kabine.
Frühaufsteher sind einfach keine Nachtschwärmer :floet:.
Wetter: Wolken bei 8 – 10 °C
Übernachtung: MSC Euribia
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Ok, mit genügend Wasser gibt es also kein Problem auf dem Schiff.
Wer auf dem Schiff verhungert oder verdurstet, ist entweder selber schuld oder blinder Passagier.
:lach: Wegen des Essens habe ich mir auch gar keine Gedanken gemacht, da hat man vermutlich eher zuviel als zu wenig davon. Aber wegen des Wassers habe ich da und dort schon mal etwas aufgeschnappt, z.B. wie Rainer ja auch gerade schreibt, dass man keine Wasserflaschen mit aufs Schiff nehmen darf, daher war mir die Situation nicht ganz klar.
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Gym und Laufstrecke wären dann meine bevorzugten Orte an so einem Seetag. Mit Basteln oder Bingo könnte man mich (und euch offensichtlich auch nicht ;D) nicht locken.
Ich bin erstaunt, dass da Asiaten mitgereist sind, die sind doch sonst im Schnelldurchlauf von einer zur anderen europäischen Großstadt und dem ein oder anderen "Naturwunder" unterwegs.
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Aber wegen des Wassers habe ich da und dort schon mal etwas aufgeschnappt, z.B. wie Rainer ja auch gerade schreibt, dass man keine Wasserflaschen mit aufs Schiff nehmen darf, daher war mir die Situation nicht ganz klar.
Mit absoluter Sicherheit darfst Du auch keinen Alkohol mit auf das Schiff nehmen, aber das heißt doch nicht, dass es das dann auch nicht an Board gibt? Das ist bei Kneipen auch nichts anderes, da kannst Du auch nicht Dein Bier selbst mitbringen, aber selbstverständlich gibt es dort genug Bier. Und auf den meisten Schiffen ist es eben nicht erlaubt, eigene Flaschen mitzubringen. Bei Wasser scheint es da ja auch Ausnahmen zu geben, aber notwendig wäre selbst das nicht. Natürlich gibt es genügend Wasser an Board für die Gäste.
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hallo Ilona,
vor dem Bildschirm friert man nicht darum hat es mir in Brügge gut gefallen ;D
an den Beginenhof kann ich mich noch gut erinnern und auch die restlichen Bilder kamen mir alle bekannt vor, Brügge ist eine tolle Stadt! Ich war maal vor zig Jahren im Dezember/Januar in London, da war es auch so arschkalt dass man nur wenige Meter darußen rum laufen wollte und dann schnell wieder rein ins Warme (Museum, Café...) gegangen ist, war trotzdem schön, ich mache schon gern Städtetouren.
Der Seetag war aber auch überraschend interessant, ich hätte an der Bastelstunde teilgenommen, so was mache ich gerne :) Linedance hätte ich auch ausprobiert und das Fitnessstudio. den Walkingweg finde ich auch witzig, wie muss man sich das vorstellen, sind da die Massen unterwegs?
Das Abendmenü klingt wirklich gut, das hat ja wirklich Auswahl. Ich glaube das Essen wäre auf einer Kreuzfahrt ein echtes Problem, da hätte ich am Schluss etliche Kilo Übergewicht...
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Gym und Laufstrecke wären dann meine bevorzugten Orte an so einem Seetag.
Das Treppensteigen hast du vergessen :cool2:. Da ist weniger los als im Gym.
Mit Basteln oder Bingo könnte man mich (und euch offensichtlich auch nicht ;D) nicht locken.
Mit Sicherheit nicht, vor allem basteln :verpiss:.
Ich bin erstaunt, dass da Asiaten mitgereist sind, die sind doch sonst im Schnelldurchlauf von einer zur anderen europäischen Großstadt und dem ein oder anderen "Naturwunder" unterwegs.
Ich schrieb ja anfangs, dass eine große Reisegruppe aus Chinatown in Toronto an Bord war. Europäische Mädels waren aber auch ganz wild auf die Treppe. Instagram & Co. müssen schließlich gefüttert werden.
hallo Ilona,
vor dem Bildschirm friert man nicht darum hat es mir in Brügge gut gefallen ;D
an den Beginenhof kann ich mich noch gut erinnern und auch die restlichen Bilder kamen mir alle bekannt vor, Brügge ist eine tolle Stadt!
Die diesjährigen Wetterkapriolen sind nicht mehr schön. Selbst heute, Mitte Juli, hat es in Brügge nur 17°C und man friert ohne Jacke, wenn man kein Einwohner der Isle of Wight :totlach: ist.
Der Seetag war aber auch überraschend interessant, ich hätte an der Bastelstunde teilgenommen, so was mache ich gerne :) Linedance hätte ich auch ausprobiert und das Fitnessstudio. Den Walkingweg finde ich auch witzig, wie muss man sich das vorstellen, sind da die Massen unterwegs?
Siehste, so gibt es auf dem Schiff für jeden Geschmack Aktivitäten. Gebastelt haben nie sehr viele. Wenn wir vorbei gingen, saßen immer nur 10/12 Leute dort. Linedance oder auch andere Tanzkurse haben wir uns nie angeschaut. Wahrscheinlich passten die gerade nicht in unseren Tagesablauf :floet:. Beim Karaoke waren wir zweimal, aber nur als Zuschauer.
Es waren immer einige Walker oder Jogger auf der Rundbahn unterwegs. Aber man musste selten bremsen oder ausweichen, da die meisten gleichschnell unterwegs waren.
Das Abendmenü klingt wirklich gut, das hat ja wirklich Auswahl. Ich glaube das Essen wäre auf einer Kreuzfahrt ein echtes Problem, da hätte ich am Schluss etliche Kilo Übergewicht...
Um die zusätzlichen Kilos zu vermeiden, ist es besser, wenn man das Büffet meidet. Da lädt man sich die Teller zu voll oder holt sich noch was nach. Die Portionen in den Restaurants waren nicht sehr groß, aber man hätte die Speisekarte rauf und runter essen können. Darauf verzichteten wir und bewegten uns mehr. Vor allem das Treppensteigen verbrennt Kalorien :toothy9:.
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Ich schrieb ja anfangs, dass eine große Reisegruppe aus Chinatown in Toronto an Bord war. Europäische Mädels waren aber auch ganz wild auf die Treppe. Instagram & Co. müssen schließlich gefüttert werden.
Ah ja, das hatte ich schon wieder vergessen :verlegen:
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Ah ja, das hatte ich schon wieder vergessen :verlegen:
Alles gut :knuddel:, ich kann mir auch nicht alles merken.
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Tag 9: Seetag
Morgens schauten wir immer nach der aktuellen Position. So auch am zweiten Seetag, als das Schiff die Ostsee ansteuerte.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_17_40.jpeg)
Nach dem Frühstück schauten wir uns in den Läden um. In den hochpreisigen Shops war nichts los.
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(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_21_19.jpeg)
Anders sah es in der Parfümerie aus. Die war so überrannt, dass man weder fotografieren, noch trotz der parfümgeschwängerten Luft umfallen konnte.
In diesem Uhrenladen konnte ich jedoch nicht widerstehen
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_22_20.jpeg)
und erstand eine Armbanduhr von Guess zum halben Preis. Darüber freute sich sogar das MSC-Maskottchen.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_23_16.jpeg)
Um 10:30 Uhr konnte man sich in die Kunst des Handtuchfaltens einweihen lassen.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_25_53.jpeg)
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_26_34.jpeg)
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_27_35.jpeg)
Anschließend schauten wir den Chocolatiers über die Schulter.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_29_34.jpeg)
So eine Schoko-Euribia bekam die 102jährige Passagierin am Vorabend überreicht.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_31_41.jpeg)
Keine Ahnung, wer die teuren Kalorienbomben kauft.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_32_34.jpeg)
Die Eisdiele gehört zur Chocolaterie. Wir sahen nie jemanden ein Eis essen, denn das war nicht inklusive.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_36_01.jpeg)
Nach dem Abendessen
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_37_25.jpeg)
verabschiedeten wir uns von den Tischnachbarn, denn das Ehepaar ging am nächsten Tag von Bord. Die Unterhaltung würde uns zwar fehlen, der hartnäckige Husten des Herrn aber nicht.
Anschließend schauten wir uns um 19 Uhr wieder eine hervorragende Gesangsshow im Theater an.
Schon den ganzen Tag kam die Durchsage, dass wir um genau 21 Uhr unter der Storebaelt-Brücke durchfahren.
So ließen wir das Programm in der Carousel-Lounge sausen und suchten uns ein freies Plätzchen an Deck.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_38_21.jpeg)
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_39_12.jpeg)
Dann war es soweit:
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_40_16.jpeg)
Punkt 21 Uhr fuhr die Euribia unter einer der längsten Hängebrücken Europas durch. Viel Luft nach oben war da nicht.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_41_25.jpeg)
Das Schiffshorn ertönte so laut, dass bestimmt auf der mautpflichtigen Brücke alle Fahrzeuginsassen erschraken.
Schnell ließen wir das gigantische Bauwerk hinter uns.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_42_47.jpeg)
In der Nacht wurden wir aus dem Schlaf gerissen. Es war ein sehr lautes Rotorengeräusch, denn ein Hubschrauber versuchte zu landen.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_45_31.jpeg)
Nach einiger Zeit gelang ihm das und kurz danach flog er davon. Vermutlich gab es einen Notfall an Bord und der Helikopter wurde angefordert. Die restlichen Stunden bis zum Aufstehen verliefen, abgesehen von meinem Schnarchen :verlegen: , jedoch ruhig.
Wetter: Wolkig bei 11 – 13 °C
Übernachtung: MSC Euribia
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:welcome: back und an Bord, liebe Susan.
Ich dachte, du bist nur zum Wäschewechsel bzw. -waschen kurz zu Hause :zwinker:. Jetzt hast du auch noch den Papierkram an der Backe.
Danke 8) Wäschewaschen könnte ich auch unterwegs ;) Leider haben sich aber einige Handwerker angesagt und da liegen auch noch Steuererklärungen zum Bearbeiten (wer nachzahlen muss, wartet lieber mit der Abgabe) :floet:
Ich war auch ziemlich baff, dass ausgerechnet ihr auf Kreuzfahrt geht und dann noch auf so einen Riesenpott ^-^ Von den Bildern her schaut es aber ganz nett aus. Tatsächlich fühlte ich mich auch gleich an Las Vegas erinnert ;D Dass die Eisdiele kaum besucht war, können wir ja nun gar nicht verstehen - auch wenn man zahlen musste ::) Ansonsten scheinen wir die einzigen hier zu sein, die eher späte Essenszeiten bevorzugen.
Die Isle of Wight hat mir sehr gut gefallen. Mit den Bustransfers und -netzen liegt eine Verbindung mit einer Städtereise nahe. WoMo tauglich ist die Insel wohl nicht?
Brügge finde ich auch sehr hübsch, den kalten Wind merkt man ja nicht am PC.
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2 Seetage hintereinander wären mir aber doch zuviel, aber du hast immerhin eine Uhr gefunden, das ist doch eine schöne Erinnerung an die Reise.
Dass das Eis extra bezahlt werden muss, ist ja doof (oder auch nicht, da spart man sich einige Kalorien ;D), aber schade um das Eis, das musste dann wohl entsorgt werden, wenn es nicht verkauft wurde, oder vielleicht wird zumindest ein Teil davon für die abendlichen Desserteisbecher verwendet.
Handtuchtiere - ich war soweit ich mich erinnere nur einmal in einem Hotel, in dem es so etwas gab, das war beim ersten Jersey Urlaub, leider gibt es kein Foto davon, ist daher nur noch schemenhaft in meiner Erinnerung.
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Ich war auch ziemlich baff, dass ausgerechnet ihr auf Kreuzfahrt geht und dann noch auf so einen Riesenpott ^-^
Na wenn schon, denn schon :zwinker: und je größer der Pott, desto weniger schaukelt er.
Dass die Eisdiele kaum besucht war, können wir ja nun gar nicht verstehen - auch wenn man zahlen musste ::)
Das denke ich mir :totlach: . Die Leute sind einfach satt, denn Eis kann man sich mittags und abends zum Nachtisch bestellen.
Die Isle of Wight hat mir sehr gut gefallen. Mit den Bustransfers und -netzen liegt eine Verbindung mit einer Städtereise nahe. WoMo tauglich ist die Insel wohl nicht?
WoMos sind uns auf der Insel keine begegnet. Es war ja noch Vorsaison. Die Straßen sind sehr schmal und es geht zwischen den Bussen und Autos oft sehr knapp zu.
2 Seetage hintereinander wären mir aber doch zuviel, aber du hast immerhin eine Uhr gefunden, das ist doch eine schöne Erinnerung an die Reise.
Ein Schiff ist kein Flugzeug. Bei einer Überführung von Europa nach Florida oder der Karibik hat man sogar fünf Seetage dazwischen.
Zwei Seetage auf so einem großen Schiff sind dank dem ganzen Entertainment gut überbrückbar. Auf einem kleinen Schiff sieht das bestimmt anders aus.
Dass das Eis extra bezahlt werden muss, ist ja doof (oder auch nicht, da spart man sich einige Kalorien ;D), aber schade um das Eis, das musste dann wohl entsorgt werden, wenn es nicht verkauft wurde, oder vielleicht wird zumindest ein Teil davon für die abendlichen Desserteisbecher verwendet.
Es gibt auch Spezialitätenrestaurants, die nicht im Preis inklusive sind. Das Eis muss aufgrund der Lebensmittelhygiene entsorgt werden, aber vielleicht wird es den Crewmitgliedern in deren Kantine zur Verfügung gestellt. Wäre sonst sehr schade darum. Davon abgesehen ist offenes Eis am nächsten Tag zäh und schmeckt klebrig.
Handtuchtiere - ich war soweit ich mich erinnere nur einmal in einem Hotel, in dem es so etwas gab, das war beim ersten Jersey Urlaub, leider gibt es kein Foto davon, ist daher nur noch schemenhaft in meiner Erinnerung.
In den Kabinen gab es keine Handtuchtiere, also zumindest in unserer Kategorie nicht. Wie das in den Luxuskabinen samt Butlerservice aussieht, kann ich erst nach einem saftigen Lottogewinn beurteilen :toothy9:.
Am Roten Meer hatten wir täglich Handtuchtiere auf dem Bett. Da wurden als Augen die Verschlüsse der Wasserflaschen genommen. Nachdem ich dem Roomboy einen Smiley aus den Verschlüssen hinlegte, strengte er sich noch mehr an ;D.
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Da wurden als Augen die Verschlüsse der Wasserflaschen genommen. Nachdem ich dem Roomboy einen Smiley aus den Verschlüssen hinlegte, strengte er sich noch mehr an ;D.
:lach:
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(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_07_24_2_31_41.jpeg)
Keine Ahnung, wer die teuren Kalorienbomben kauft.
Das kann ich dir sagen: ICH
Das ist das einzige Geschäft wo ich Geld gelassen hätte und bestimmt mehr als einmal ;D
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Das kann ich dir sagen: ICH
Das ist das einzige Geschäft wo ich Geld gelassen hätte und bestimmt mehr als einmal ;D
Du bist wohl ein Schokoholic, Paula ;D.
Mich reizt glücklicherweise weder Schokolade noch Eiscreme. Mir ist was Herzhaftes lieber.
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Tag 10: Kiel
Am Vorabend verabschiedete sich die Hoteldirektorin auf der Showbühne, denn sie verließ mit über 3000 Passagieren in Kiel das Schiff. Dementsprechend herrschte das pure Chaos am Kai.
Ab 8:00 Uhr strömten dazu die Tagestouristen zum Ausgang. Man hatte einen 300 m langen Zeltgang errichtet, in dem sich die Leute drängten.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/9FBNgTnr/comp-DSC06805.jpg)
Teilweise ging es gar nicht vorwärts, weil sich zwischen den Zelten niemand auf den unbenutzten Gleisen aufhalten durfte.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/NjfC3M3b/comp-DSC06806.jpg)
Im provisorischen Terminal, das eher eine Lagerhalle ist, standen an die 3000 Gepäckstücke bereit.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/XYH14W3W/comp-DSC06807.jpg)
Alles schien unorganisiert und es dauerte 45 Minuten, bis wir am Bus vor dem Terminal standen. Der Bus fuhr bis zum Hauptbahnhof.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/8Cxyfbjn/comp-DSC06808.jpg)
Dann erst mal
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/wvfjk7YP/comp-DSC06814.jpg)
aus der sonnigen Landeshauptstadt Kiel.
Der erste Weg führte uns ins Welcome Center im Neuen Rathaus.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/yNDQNGYZ/comp-DSC06812.jpg)
Dort waren zwei sehr freundliche Mitarbeiter, die uns mit einer Broschüre und einem Stadtplan versorgten. Die Dame erklärte uns dazu, wie wir am effektivsten die Stadt erkunden können.
Der Frühling hielt im Norden mit einem Blumenmarkt Einzug.
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Das Alte Rathaus mit seinem 106 m hohen Turm gilt als das Wahrzeichen der Stadt und ist dem Campanile in Venedig nachempfunden. Rechts ist das Opernhaus.
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Nicht weit davon entfernt ist der Hiroshima-Park mit dem Bismarck-Denkmal und dem Jeppe-Hein-Springbrunnen.
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Gegenüber ist der Kleine Kiel, einst ein Meeresarm, der mit dem Bootshafen und der Förde verbunden war.
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Wir kamen an der St.-Nikolai-Kirche am Alten Markt vorbei
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/4yxhJDXC/comp-20240427-110231.jpg)
und dem ehemaligen Kieler Kloster.
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Das sind die wenigen Reste der Altstadt, da die meisten Gebäude im Krieg zerbombt wurden.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/FFVZhvg6/comp-DSC06834.jpg)
Dann gingen wir der Förde entlang bis zum Aquarium mit seinem Außenbecken für Seehunde, die leider zu schnell schwammen.
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Von hier aus konnte man die Euribia sehen. Unsere Kabine habe ich rot markiert.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/6qb4TMQ8/comp-20240427-114846-mark.jpg)
Wir machten uns entlang dem Schwedenkai auf den Rückweg. Unterwegs schauten wir ein paar historische Boote an, doch unser Interesse galt eher der Hörnbrücke.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/CK22Hg67/Collage-H-rnbr-cke.jpg)
Die weltweit einmalige Dreifeldzugklappbrücke ist eine Attraktion.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/15RKtdv3/comp-DSC06865.jpg)
Nach dem 5 km-Marsch fuhren wir wieder mit dem Bus vom Hbf zum Schiff zurück. Auch beim Einchecken der neuen Passagiere hat sich der Hafen nicht mit Ruhm bekleckert. Das war genauso chaotisch, doch wir durften an der langen Schlange vorbei und direkt zu einem Gepäckdurchleuchter.
Die Euribia wurde gerade mit LNG betankt und das interessierte uns. Das Deck war aus Sicherheitsgründen in dieser Zeit gesperrt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/xCb464w2/Collage-LNG.jpg)
Ich kann gar nicht mehr sagen, was genau es zum Abendessen gab. Wir hatten wieder Salat, dann Fisch und für Heiko wie immer einen großen Eisbecher. Es war unser letztes Abendessen an Bord und so ohne Tischnachbarn langweilig.
Die Show mit Songs von Ed Sheeran um 19 Uhr war wie immer ein Fest für die Sinne. Um diese Zeit verließ das Schiff den Hafen und steuerte bei Windstärke 7 Dänemark an.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/NfNkrxn7/comp-DSC06877.jpg)
Nach einem Abschiedscocktail in der Carousel Lounge packten wir unsere Siebensachen in die Koffer. Wir hatten uns dafür entschieden, die Koffer selbst von Bord zu bringen. Ansonsten hätten wir diese nachts vor die Tür stellen müssen.
Obwohl wir sanft in den Schlaf geschaukelt wurden, schliefen wir in der Nacht nicht gut.
Wetter: Überwiegend sonnig bei 15 – 18 °C
Übernachtung: MSC Euribia
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Kiel kenne ich gar nicht, sieht aber nett für einen kurzen Besuch aus und immerhin hattet ihr Sonnenschein, das sah auf dem ersten Foto noch anders aus.
Schon die letzte Nacht an Bord, an diesem Tag sind aber auch viele Leute von Bord gegangen, kann man da an jedem Hafen die Reise beenden? Ich vermute mal nicht und bin gespannt warum ihr nicht in Kiel sondern in Dänemark von Bord geht. Wobei ich ein bisschen verwirrt bin hinsichtlich der Route, ihr wart doch erst "gestern" in Dänemark bzw. seit unter der dänischen Brücke durchgefahren, dann nach Kiel und nun wieder nach Dänemark?
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Das war doch ein schöner, gemütlicher Tag in Kiel. Früher war ich da öfter bei meiner Lieblingsgroßtante. Schiffe gucken war da immer ausgesprochen interessant 8) Besonders auf den Butterfahrten, die Tantchen mit ihrem Damenkränzchen so ungefähr einmal die Woche unternommen hat.
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Kiel kenne ich gar nicht, sieht aber nett für einen kurzen Besuch aus und immerhin hattet ihr Sonnenschein, das sah auf dem ersten Foto noch anders aus.
In Kiel kann man sich durchaus etwas länger aufhalten, wenn man Zeit hat. Es gibt viele Museen und ein gutes Café :zwinker:, sagte die Dame vom Touribüro.
Morgens war halt noch ein bissl Nebel über der Kieler Förde.
Schon die letzte Nacht an Bord, an diesem Tag sind aber auch viele Leute von Bord gegangen, kann man da an jedem Hafen die Reise beenden? Ich vermute mal nicht
Bei MSC kann man sich die Routen individuell zusammenstellen und das war in unserem Sinne. Bei Mein Schiff und Aida ist das meines Wissens nicht möglich.
Unsere Tischnachbarn waren, wie die meisten Mitpassagiere, 14 Tage an Bord. Sie starteten in Hamburg, fuhren bis Spanien und stiegen in Kiel aus.
Ich schaute, welche Zustiegsmöglichkeiten es gibt und da ich noch Flugmeilen bei der BA hatte, war mir Southampton sofort sympathisch.
Das war der Routenverlauf:
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_18_07_24_12_57_34.jpeg)
und bin gespannt warum ihr nicht in Kiel sondern in Dänemark von Bord geht.
1. Von Kiel bräuchte es 18 Stunden mit der DB, bis wir wieder zu Hause sind. Das Auto stand dazu in Frankfurt.
2. Kopenhagen hat uns interessiert
3. War der Preisunterschied für die eine Nacht mehr an Bord nicht der Rede wert.
Wobei ich ein bisschen verwirrt bin hinsichtlich der Route, ihr wart doch erst "gestern" in Dänemark bzw. seit unter der dänischen Brücke durchgefahren, dann nach Kiel und nun wieder nach Dänemark?
Das geht bei so einem Riesenschiff nicht anders. Vielleicht macht es die Übersicht etwas einfacher.
Ich konnte das Bild leider nur von der Bestätigung abfotografieren, denn einen Routenplaner für Hochseeschiffsrouten habe ich nicht.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_18_07_24_12_58_21.jpeg)
Von Kopenhagen fuhr das Schiff wieder zurück (ohne Stopp in Kiel) und zu den Norwegischen Fjorden weiter. Die Schiffe fahren oft wochenlang dieselben Routen.
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Das war doch ein schöner, gemütlicher Tag in Kiel. Früher war ich da öfter bei meiner Lieblingsgroßtante. Schiffe gucken war da immer ausgesprochen interessant 8) Besonders auf den Butterfahrten, die Tantchen mit ihrem Damenkränzchen so ungefähr einmal die Woche unternommen hat.
Wir sind doch jetzt auch im Damenkränzchenalter ;) ;D. Eine Butterfahrt, das wäre doch mal was :totlach:.
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Vielen Dank für deine Erklärungen. Das ist ja wirklich praktisch, dass ihr euch eure Zu- und Ausstiegsorte selbst aussuchen konntet.
Und ich finde es natürlich toll, dass ihr noch in Kopenhagen wart, mir hat es ja sehr gut gefallen dort. Mal sehen, was du außer der Meerjungfrau noch so zeigst.
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Tag 12: Kopenhagen
Heute war unsere fünftägige Kreuzfahrt zu Ende und das Schiff legte bald in Kopenhagen an.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_38_13.jpeg)
Wir frühstückten im Büffetrestaurant und standen mit unseren Koffern pünktlich um 8 Uhr am Ausgang. Leider gehörten wir zu den Wenigen, die nicht einfach von Bord gehen durften, weil wir in Southampton (Non-Schengen) eingecheckt hatten. Diese Passagiere wurden auf Sammelstellen verteilt und durften erst zu einer bestimmten Zeit mit Begleitung zur Passkontrolle gehen. Na toll ::), denn darüber wurden wir zum ersten Mal informiert. Es stand zwar in der Broschüre, dass eine gesonderte Passkontrolle stattfindet, jedoch sonst keine Details. Es half nichts, wir mussten zu unserem Sammelplatz ins Casino und dort bis 9:30 Uhr warten.
Mir tat besonders ein Mitreisender leid, der um 12 Uhr seinen Flug nach Genf erwischen musste. Doch selbst auf seine Anfrage/Bitte hin, hatten die MSC-Mitarbeiter kein Erbarmen.
Punkt 9:30 Uhr gingen wir mit der uns zugeteilten Begleitperson zur Passkontrolle. Nach einem kurzen Blick auf die Dokumente durften wir das Terminal mit dem Grasdach passieren.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_39_18.jpeg)
Am Ausgang warteten Busse, die bis zur 6 km entfernten Haltestelle Orientkaj fuhren. Heiko löste auf die Schnelle über die App zwei Tickets.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_40_14.jpeg)
Am Orientkaj kann man entweder in die Metro steigen oder aber wie wir in den Wasserbus. Da der gerade eintraf, sprinteten wir hin und Heiko kaufte über die DOT-App noch zwei 24-Stunden-Tickets.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_41_11.jpeg)
Wir fuhren 45 Minuten bis zur Haltestelle Knippelsbro, die links hinter der Brücke ist.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_42_31.jpeg)
Von hier aus sind es nur zwei Minuten bis zum Eingang vom NH Collection Hotel.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_43_50.jpeg)
Einchecken konnten wir um 11 Uhr zwar nicht, aber das Gepäck deponieren. Der freundliche Rezeptionist aus Sardinien stattete uns mit einem Stadtplan aus und gab uns ein paar Tipps. Danach machten wir uns zu Fuß auf den Weg über die Brücke zur alten Börse, die 12 Tage zuvor am 16.04.24 brannte.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_44_49.jpeg)
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_45_34.jpeg)
Als nächstes gingen wir zum Schloss Christiansborg.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_2_07_45.jpeg)
Hier sind das Oberste Gericht, der Dienstsitz des Ministerpräsidenten sowie die Empfangsräume vom Dänischen Königshaus und der Reitplatz.
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Wir machten einen Abstecher zum Tivoli, dem Vergnügungspark, doch der kostet schon fürs Anschauen Eintritt. Das schenkten wir uns und kehrten bei McDo in der Nähe ein. Nach der kleinen Stärkung gingen wir durch die Fußgängerzone STRØGET, eine der längsten Fußgängerzonen der Welt. Ihr findet mich bestimmt in dem Getümmel :zwinker:?
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_47_44.jpeg)
Da hat man schon ein Tagesticket und kann die Öffis im Zentrum nicht nutzen, weil die Metro-Haltestellen nie in der Nähe der Hauptsehenswürdigkeiten sind.
Bei bestem Wetter gingen wir durch den Königsgarten
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_50_04.jpeg)
zum Schloss Rosenborg.
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Die Schatzkammer Dänemarks ist gut bewacht.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_50_51.jpeg)
Mangels Zeit schauten wir uns die Sehenswürdigkeiten nur von außen an.
Auf unserem Weg zum Schloss Amalienborg kamen wir an einem schönen Wandbild einer Schule vorbei.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_52_07.jpeg)
Das Schloss Amalienborg ist die Stadtresidenz von König Frederik X und die Rokoko-Bauten bestehen aus vier identischen Gebäuden.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_53_24.jpeg)
Für die Wachablösung war es bereits zu spät.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_54_11.jpeg)
Nicht weit davon entfernt ist die Frederikskirche, auch Marmorkirche genannt.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_55_09.jpeg)
Wir waren kurz in der übervollen Kirche, in der sich die Besucher die Klinke in die Hand gaben. Kopenhagen war an dem sonnigen Sonntag gut besucht.
Eine der Top-Sehenswürdigkeiten ist das bunte Nyhaven (neuer Hafen) mit seinen farbenfrohen Giebelhäusern, in denen Restaurants und Kneipen untergebracht sind.
Von hier starten die Kanaltouren,
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(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_57_16.jpeg)
aber wir blieben beim Wasserbus. Vor dem Hotel warteten wir auf den nächsten, doch es durften nur zwei Passagiere an Bord. Der Nachteil am Wasserbus ist, dass nur eine begrenzte Anzahl befördert werden kann und er nur alle 30 – 45 Minuten fährt. Dann muss man auf den nächsten warten. So fuhr dieser ohne uns davon und wir hofften auf Platz im nächsten gelben Boot.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_1_58_18.jpeg)
Mit dem nächsten hatten wir Glück und der brachte uns drei Haltestellen weiter. Von hier aus sind es noch 500 m bis zur heißbegehrten Kleinen Meerjungfrau.
Was für ein Andrang und einige stiegen ganz hinunter, obwohl das verboten ist.
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So langsam verschwand die Sonne und der Wind bließ sehr kalt. Wir hofften, dass wir den nächsten Wasserbus erwischen und hatten Glück. Den nächsten Stopp legte der Bus am modernen Operngebäude ein.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_19_07_24_2_01_55.jpeg)
Zurück im Hotel holte man uns die Koffer aus dem Depot und wir konnten aufs Zimmer.
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Kopenhagen im Schnelldurchlauf raubte uns die letzte Energie. Eigentlich hätte ich gerne noch einen Abstecher zur Erlöserkirche in der Nähe gemacht und den Freistaat Christiania besucht, doch die Luft war raus. Hätte man uns am Morgen nicht unnütz der 1,5 Stunden beraubt, wäre es locker machbar gewesen.
Wir gingen nur noch kurz raus, um in einem gut bewerteten Asia-Imbiss in der Nähe etwas zu essen. Heikos gebratener Reis dauerte nicht nur ewig, sondern war geschmacksneutral. Er ließ die Hälfte stehen. Mein dezent gewürztes Pfannengericht ging so.
Zurück im Hotel versuchte Heiko die Heizung in Gang zu bringen. Wir froren dermaßen. Nach einiger Zeit stellte er fest, dass die Zimmerkarte nicht richtig eingesteckt war :verlegen: und deshalb der Thermostat nicht funktionierte. Wir waren an dem Abend beide k.o. Nach einer heißen Dusche gingen wir gleich ins Bett und schliefen erschöpft ein.
Wetter: Überwiegend sonnig bei 15 – 18 °C
Übernachtung: NH Collection, Kopenhagen
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Das kann ich dir sagen: ICH
Das ist das einzige Geschäft wo ich Geld gelassen hätte und bestimmt mehr als einmal ;D
Du bist wohl ein Schokoholic, Paula ;D.
Mich reizt glücklicherweise weder Schokolade noch Eiscreme. Mir ist was Herzhaftes lieber.
mir schmeckt leider süßes und salziges :-[
darum sind für mich Buffets tödlich (bzw herrlich, schädlich nur für die schlanke Linie ;D )
Kiel und Kopenhagen gefallen mir beide, in Kiel war ich mal vor über 20 Jahren, kann mich gar nicht mehr erinnern.
das Prozedere mit 45 Minuten warten würde mich aber sehr nerven...
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Ach wie schön, Kopenhagen, das habe ich auch alles gesehen, auch mit dem Wasserbus bin ich gefahren, aber nur einmal als es schon dunkel war, sonst immer mit der Metro, die Wasserbusse fahren bzw. fuhren damals nur sehr selten. Dass die Wasserbusse überfüllt sein können, da wäre ich nicht drauf gekommen, die sind doch riesig. Insgesamt ist es ja wirklich erschreckend, dass es schon im April solche Menschenmassen in Kopenhagen hat (oder wart ihr rund um Ostern dort?).
Insgesamt habt ihr für einen Tag sehr viel gesehen und eine große Strecke zu Fuß zurückgelegt, da wäre ich auch ziemlich fertig gewesen am Abend.
Das mit der Börse habe ich natürlich auch im TV mitgekriegt, das ist wirklich sehr schade, die Fassade ist dann doch auch noch eingestürzt, das war wahrscheinlich nachdem ihr dort wart?
Schon etwas merkwürdig mit dem extra auschecken, ihr wart doch inzwischen in Brügge und Kiel, also im Schengen Raum schon an Land, da hätte dann ja auch eine extra Kontrolle stattfinden müssen.
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Die Logik dieser extra Passkontrolle erschließt sich mir auch nicht so recht :gruebel: Aber naja, ist wohl nicht zu ändern.
Da habt ihr ja in einem Tag schon etliches von Kopenhagen gesehen, da wäre ich abends auch platt ins Bett gefallen.
Naja, wenn so ein Riesenpott anlegt, wird es voll in der Stadt. Und dann noch Sonnenschein. 8)
Auch wenn ich es ja weiß, überrascht mich immer wieder wie klein die Meerjungfrau ist. Mir kommt die Frühjahrsbepflanzung in Schloss und Stadt heuer etwas karg vor. Wir waren vor Jahren mal über den 1. Mai dort, da sah es irgendwie bunter aus.
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das Prozedere mit 45 Minuten warten würde mich aber sehr nerven...
Warten muss man doch auch an den Flughäfen etc.
Dass die Wasserbusse überfüllt sein können, da wäre ich nicht drauf gekommen, die sind doch riesig.
Die Wasserbusse sind vielleicht etwas größer, als die Busse auf Rädern, doch wenn sie zu schwer beladen sind, kentern sie. Der Typ vom Boot klickte alle Zustiege mit dem Zählwerk ab.
Insgesamt ist es ja wirklich erschreckend, dass es schon im April solche Menschenmassen in Kopenhagen hat (oder wart ihr rund um Ostern dort?).
Nein, Ostern war am 31. März und wir waren Ende April dort.
Insgesamt habt ihr für einen Tag sehr viel gesehen und eine große Strecke zu Fuß zurückgelegt, da wäre ich auch ziemlich fertig gewesen am Abend.
Ich denke auch, dass wir an dem HALBEN :zwinker: Tag (sind ja erst um 11:30 vom Hotel los) viel gesehen und etliche Kilometer zu Fuß :girly: gemacht haben.
Da siehste, für was unser tägliches Training auf dem Riesenschiff gut war :toothy9:.
Das mit der Börse habe ich natürlich auch im TV mitgekriegt, das ist wirklich sehr schade, die Fassade ist dann doch auch noch eingestürzt, das war wahrscheinlich nachdem ihr dort wart?
Also wir waren es nicht :floet:. Das muss nach uns gewesen sein.
Schon etwas merkwürdig mit dem extra auschecken, ihr wart doch inzwischen in Brügge und Kiel, also im Schengen Raum schon an Land, da hätte dann ja auch eine extra Kontrolle stattfinden müssen.
Die Logik dieser extra Passkontrolle erschließt sich mir auch nicht so recht :gruebel: Aber naja, ist wohl nicht zu ändern.
Die Dänen haben wahrscheinlich Angst vor Illegalen. Bei der chin. Reisegruppe aus Toronto kann ich das noch verstehen, aber nicht bei EU-Bürgern.
Da habt ihr ja in einem Tag schon etliches von Kopenhagen gesehen, da wäre ich abends auch platt ins Bett gefallen.
Das lag eher am Virus, den uns der hustende Tischnachbar zum Abschied hinterließ ::).
Naja, wenn so ein Riesenpott anlegt, wird es voll in der Stadt. Und dann noch Sonnenschein. 8)
Ich glaube, dass selbst dieser Riesenpott keine solchen Menschenmassen in Kopenhagen verursachen kann. Es war Wochenende und alle bei dem :strahl: Wetter auf den Beinen.
Mir kommt die Frühjahrsbepflanzung in Schloss und Stadt heuer etwas karg vor. Wir waren vor Jahren mal über den 1. Mai dort, da sah es irgendwie bunter aus.
Bepflanzt war so gut wie nichts. Vielleicht ist König Frederik sparsamer als es seine Mutter war :gruebel: ?
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Naja, wenn so ein Riesenpott anlegt, wird es voll in der Stadt. Und dann noch Sonnenschein. 8)
Ne, das wird gerne überschätzt. Kopenhagen hat (übrigens ähnlich wie Venedig) ca. 15 Millionen Besucher pro Jahr, unregelmäßig verteilt, an Spitzentagen alleine bis über 100.000 Besucher. Vom Schiiff kommen ca. 5.000 in die Stadt, das sind also nur ein paar Prozent vom gesamten Touristenaufkommen.
Auch bei Barcelona, was schon lange überlaufen ist, machen die Kreuzfahrtpassagiere nur ca. 5% aus. Alle anderen kommen mit anderen Verkehrsmitteln.
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Tag 12: Von Kopenhagen nach Frankfurt
Am Rückreisetag erwachten wir ziemlich gerädert. Heiko hatte Fließschnupfen und ich solche Gliederschmerzen, als hätte mich eine Horde Radfahrer überrollt.
Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass mehr Rad- als Autofahrer unterwegs waren.
(http://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_07_24_12_56_03.jpeg)
Kopenhagen ist nicht nur eine sehr teure Stadt, sondern auch die erste Fahrradstadt der Welt mit 382 km Radwegen. Es gibt tatsächlich mehr Fahrräder als Einwohner. Dazu Ampeln, die in der Rushhour zu Gunsten der Radfahrer geschaltet sind. Wir beobachteten, wie in der Grünphase immer ein Schwall der Radler vorbeifuhr. Dann gingen wir frühstücken.
In dem Übernachtungspreis von umgerechnet 258 € war immerhin das Frühstück inbegriffen. Sonst merkte man nicht viel davon, dass es sich um ein 5*-Hotel handelt, aber das Frühstücksbüffet suchte seinesgleichen. Alles vom Allerfeinsten. So ein gutes Brot habe ich selten gegessen. Eierspeisen verschmähe ich am Rückreisetag immer. Ich hielt mich an die kleinen Gläschen mit Lachs oder Nordseekrabben auf einem Hauch von Dill-Frischkäse. Man hätte sich auch ein Glas Schampus einschenken können, doch danach war uns an dem Morgen nicht. Wir ließen uns jedenfalls viel Zeit, denn der Flieger nach Frankfurt startete erst um 12:05 Uhr.
Nach dem Frühstück packten wir unseren Krempel zusammen und checkten um 9:30 Uhr aus. Nur 150 m vom Hotel entfernt ist die Metrostation zum Flughafen. Wir stiegen in den fahrerlosen Zug, der uns in 20 Minuten zum erstaunlich großen Airport brachte. Kein Wunder, denn das hygge Kopenhagen ist sehr gefragt. Zwischendurch kam eine Kontrolleurin vorbei und checkte die Tickets auf der App. Wir waren gerade noch so in der Zeit, bevor die 24 Stunden um waren.
Am Flughafen suchten wir den Lufthansa-Schalter und wurden auch gleich unser Gepäck los. Alles ist dort sowas von perfekt durchorganisiert. Am Zugang zur Security gibt es eine Zeitinfo und den Hinweis zum nächsten freien Schalter. Wir hatten noch jede Menge Zeit, um uns in den Duty Free Läden umzuschauen, doch selbst hier waren die Preise sehr hoch. Es gibt auch einige gläserne Imbissstände, in denen das SMØRREBRØD kunstvoll belegt wird.
Die A320 startete pünklich und nach 1,5 Stunden trafen wir in Frankfurt ein. Wir hatten zwar ein Gate, doch keinen Rüssel und wurden in Busse verfrachtet.
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Das Gepäck kam schnell und auf den Shuttlebus zum Parkhaus mussten wir auch nicht lange warten.
Heikos Erkältung war schlimmer geworden und der Fließschnupfen sorgte für einen großen Papiertaschentuchverbrauch. Deshalb fuhr ich nach Hause. Unterwegs hatte ich einen heißen Kopf, die Augenlider wurden mir schwer und Fieber kündigte sich an. Die einstündige Autofahrt verlief wenigstens staufrei.
Zu Hause angekommen, legte ich mich erst einmal aufs Sofa. Ich war sowas von platt. Wir hatten tatsächlich die Viren unseres Tischnachbarn als Souvenir mitgebracht.
Übernachtung: Zu Hause
FAZIT
Die riesigen Kreuzfahrtschiffe faszinieren uns schon lange, doch wir hatten Bedenken, dass wir bei einem längeren Aufenthalt auf so einem Dampfer den Schiffskoller bekommen. Als mir dann 15 Monate zuvor das Angebot ins Mailfach flatterte, konnte ich nicht widerstehen.
Der Abstecher zuvor auf die Isle of Wight war nicht nur erlebnisreich, sondern gleichzeitig entschleunigend. Die Leute auf der Insel sind herzlich, hilfsbereit und überhaupt nicht gestresst. Mit den pünktlichen Bussen erreicht man fast jeden Winkel. Das kleine Avenue-Hotel in Shanklin ist familiär geführt und wir fühlten uns sofort wohl.
Doch nun zur MSC Euribia: Das Schiff ist dermaßen groß, dass wir die meiste Zeit mit dem Erkunden beschäftigt waren oder an Veranstaltungen teilnahmen. Fürs kulinarische Wohl war immer gesorgt. Das Büffetrestaurant war eine Massenabfertigung, doch in den Bedienrestaurants war das Essen immer ausgezeichnet. Wir hatten die Erlebniswelt Fantastica gebucht. Das beinhaltet die Vollpension mit dem Getränkepaket Easy, komfortable Kabinen in den oberen Decks, auf Wunsch 24 h-Kabinenservice und die einmalig kostenfreie Umbuchung. Die Trinkgelder waren zwar im Preis inbegriffen, aber die uns persönlich zugeteilten Servicekräfte freuen sich am Schluss über ein Extra. Ein Internetpaket kauften wir nicht, da wir während der Landgänge oder in Küstennähe immer ein Netz hatten.
Es wurde uns jedenfalls nie langweilig. Die Shows, Musiker, Sänger und Tänzer waren erste Sahne. Die Außenpools konnte man leider bei der kühlen Witterung nicht nutzen. Geführte Landgänge hätte man teuer dazubuchen können. Damit wird richtig Geld verdient. Wir erkundeten die Städte jedoch lieber auf eigene Faust.
Die Vorteile einer Kreuzfahrt sind:
Man bekommt sehr viel für sein Geld geboten. Preis und Leistung stimmten bei dieser MSC-Reise mit Vollverpflegung.
Viele Städte können in kurzer Zeit nacheinander erkundet werden. Entweder auf eigene Faust oder von der Reederei organisiert.
Man braucht sich weder auf die Suche nach einer Unterkunft noch nach einem guten Restaurant machen.
Die Schiffe erreichen Gegenden, in die man sonst nicht kommt.
Alleinreisende und vor allem ältere Herrschaften sind an Bord sehr gut aufgehoben.
Langeweile kommt nie auf, aber dennoch gibt es Rückzugsorte.
Der Nachteil sind die Menschenmassen, die auf so ein Riesenschiff passen. Wer das nicht mag, sollte auf kleinere Schiffe ausweichen.
Kurzum: Die Schnupperkreuzfahrt hat uns sehr gefallen und weitere Kreuzfahrten sind nicht ausgeschlossen. Jedoch frieren wollen wir dabei nicht mehr :floet:.
Falls ihr noch Fragen habt, immer her damit. Ansonsten bedanke ich mich fürs Dabeisein und verabschiede mich :adieu: bis zum nächsten Mal mit diesen Bildern.
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Ohje, dieses ungewollte Souvenir hätte ja nun nicht sein müssen. Hört sich ja nach einer ausgewachsenen Grippe an. :knuddel:
:herz: lichen Dank für diesen interessanten Reisebericht. Am besten gefallen hat mir die Isle of Wight. Wenn ich Kersten mal wieder zu einer Britannienreise überreden kann, kommt die mit auf's Programm. Hab schon mal geschaut, Campingplätze gibt es da einige, und mit dem Roller (oder den Bussen) müssten wir das Dickschiff ja wenig bewegen.
Das Schiff mit allem drum und dran schaut interessant aus, wäre mir aber wohl zu viel Trubel dort. Kreuzfahrten kann ich mir für uns momentan noch schwer vorstellen. Villeicht in Gegenden, in die man sonst nicht so kommt, wie Grönland. Oder in Richtung Asien, wo es denn auf den Schiffen bekannte Kost gäbe.
Bin schon gespannt, wo es euch das nächste Mal hin verschlägt ;D
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Sehr doof, dass ihr euch angesteckt habt, zum Glück erst am Abreisetag und gut, dass wenigstens einer von euch noch fit genug für die Rückfahrt mit dem Auto war. Sonst hat ja alles gut geklappt am letzten Tag. An die führerlose U-Bahn kann ich mich auch noch gut erinnern.
Vielen lieben Dank Ilona für den Bericht über diese etwas andere Reise. Insgesamt geht es mir wie Susan, am besten gefallen hat mir die Isle of Wight, das merke ich mir auf jeden Fall mal vor, eine Kreuzfahrt könnte ich mir ebenfalls nur für sonst nicht oder schlecht erreichbare Ziele vorstellen, sonst gefallen mir weder die Seetage (Sport machen, lesen usw. kann ich auch zu Hause), noch die kurze Zeit, die man vor Ort an den einzelnen Zielen hat. Ich möchte in meinem Urlaubsland auch übernachten, dort Essen gehen, einkaufen, usw.
Wegen der Börse habe ich gerade nochmal nachgelesen: die Fassade ist wenige Tage nach dem Brand schon eingestürzt, da geht es um die Fassade entlang des Kanals, die nach deinem Bild ja tatsächlich eingestürzt ist, die Fassade an der schmalen Seite, die man auf einem anderen Foto von dir sieht, ist wohl dauerhaft stehengeblieben.
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:herz: lichen Dank für diesen interessanten Reisebericht.
Auch dir herzlichen Dank fürs Mitreisen, liebe Susan.
Am besten gefallen hat mir die Isle of Wight. Wenn ich Kersten mal wieder zu einer Britannienreise überreden kann, kommt die mit auf's Programm. Hab schon mal geschaut, Campingplätze gibt es da einige, und mit dem Roller (oder den Bussen) müssten wir das Dickschiff ja wenig bewegen.
Stimmt, ihr seid mit dem Roller sehr flexibel und der braucht kaum Platz.
Kreuzfahrten kann ich mir für uns momentan noch schwer vorstellen. Villeicht in Gegenden, in die man sonst nicht so kommt, wie Grönland. Oder in Richtung Asien, wo es denn auf den Schiffen bekannte Kost gäbe.
So lange dein Sascha :zwinker: noch dem gelben Ball hinterher rennen kann, würde ich eine Kreuzfahrt auch nicht in Erwägung ziehen. Ihr macht doch zu Lande eigene Kreuzfahrten mit dem Dickschiff.
Sehr doof, dass ihr euch angesteckt habt, zum Glück erst am Abreisetag und gut, dass wenigstens einer von euch noch fit genug für die Rückfahrt mit dem Auto war.
Angesteckt hat er uns wahrscheinlich schon am ersten Abend und die eiskalte Zugluft in Brügge gab uns den Rest. Fit genug war ich eigentlich nicht, aber Heiko konnte schlecht gleichzeitig Naseputzen und lenken.
Vielen lieben Dank Ilona für den Bericht über diese etwas andere Reise.
:danke: fürs eifrige Kommentieren, liebe Christina. Ich bin froh, dass jeder andere Reisepräferenzen hat und deshalb ein schönes Potpourri an Reiseberichten zusammenkommt.
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So, jetzt habe ich endlich deinen Bericht auch gelesen... zumindest überflogen ::)
Im Juni diesen Jahres haben wir in Norwegen in Flam auch mal vor der AIDA gestanden. Ich würde da schon gerne mal "reinschauen", aber eine Reise kann ich mir - noch - nicht vorstellen.
Danke für die Eindrücke :) und die vielen Essensbilder - ich hab jetzt mächtig Appetit >:(
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Hallo Silvia,
So, jetzt habe ich endlich deinen Bericht auch gelesen... zumindest überflogen ::)
:danke: für's Überfliegen.
Im Juni diesen Jahres haben wir in Norwegen in Flam auch mal vor der AIDA gestanden. Ich würde da schon gerne mal "reinschauen", aber eine Reise kann ich mir - noch - nicht vorstellen.
Solange ihr euer Womo habt, hat dieses Verkehrsmittel Vorrang.
Bei uns war es ja eine Schnupperreise. 14 Tage auf so einem Pott könnte ich mir (noch) nicht vorstellen. Im hohen Alter jedoch schon, denn der Langzeitaufenthalt kommt mitunter günstiger als ein Pflegeheim ;D.
Danke für die Eindrücke :) und die vielen Essensbilder - ich hab jetzt mächtig Appetit >:(
Gerne und das glaube ich dir, denn die Verköstigung war nicht nur vom Aussehen super.