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Allgemeines => Reiseberichte => Thema gestartet von: Susan am 01. November 2019, 01:36:09
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Sonne, Sand und mehr .... Portugaltour 18.9. bis 15.10.2019
Wir haben es die letzten Jahre ausgesprochen genossen, vor den oft düsteren norddeutschen Herbsttagen nochmal Sonne und Wärme zu tanken. Es kann (leider) nicht immer Hawai’i sein und wozu auf die Kanaren fliegen, wenn ein WoMo vor der Tür steht. Nach Andalusien letztes Jahr stand diesmal Portugal auf dem Plan. Und wir wollten nicht ganz so faul sein… :floet:
Doch es kam mal wieder etwas anders als geplant, so dass es nur für einen Kurzreisebericht reicht ;) Wenn ihr trotzdem Lust habt uns zu begleiten
:welcome:
Zumindest reichlich Sonne kann ich garantieren 8)
Die Anreise zur Biskaya erfolgt diesmal über die Schweiz, da wir eh eine Vignette haben. Einen schönen Zwischenstopp zu finden fiel da allerdings etwas schwer, obwohl Christina mit ihrem Auvergne-Bericht einige Anregungen geliefert hat. :gruebel: Nach einem ziemlich kalten Abend in Clermont-Ferrand fahren wir dann doch gleich weiter, wieder nach Bidart. Hier ist es deutlich wärmer als erwartet, noch um die 28 Grad. :happy: Da lockt sogar das Meer zum Bade, besonders da sich auch die Brandung in Grenzen hält.
Biarritz
kenne ich aus Romanen als als mondänes Seebad für die Reichen und Schönen oder als Surfer-Paradies. Das schauen wir uns doch mal an; mit dem Roller ein Katzensprung vom Campingplatz. Es ist bedeckter als gestern, aber immer noch schön warm. Wir landen am südlichen Strand; nix mit Surferwellen heute und allzu nobel schaut es hier auch nicht aus.
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Wir folgen dem Fußweg die Küste entlang. Diese Villa entspricht schon mehr meinen Biarritz-Vorstellungen ;)
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Villa Belza
offenbar ein Hotel
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Plage du Port Vieux
Schiffe gab es hier nicht, aber ein bemerkenswertes Schild (das ich leider nicht fotografiert habe): dies ist ein Nichtraucher-Strand! Ehrlich!
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Schaut interessant aus, was das wohl ist?
Rocher de la Vierge, ist ein Felsenriff, auf dem eine Statue der Jungfrau Maria steht. Das Riff ist über eine Fußgängerbrücke zu erreichen. Angeblich soll Eiffel die gebaut haben. Wirklich? Mittlerweile habe ich den Eindruck, das jede Brücke, die halbwegs so aussieht wie der besagte Turm, als Eiffelbrücke deklariert wird. ::)
Von der Brücke aus sehen wir noch einen Sea-Arch und den nördlichen Teil von Biarritz samt Leuchtturm.
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und als Panorama
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Rocher de la Vierge von der anderen Seite
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Wir folgen weiter dem Pfad um die Klippen herum. Es gäbe hier auch ein Aquarium zu besuchen, doch dazu haben wir heute keine Lust.
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ein Felsfenster mit Aussicht
Wir kommen schließlich zum (ehemaligen) Fischerhafen und der Kirche Notre Dame de Rocher
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sowie dem La Grande Plage
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was für ein Gewimmel
die genießen wohl alle den vielleicht letzten warmen Samstagnachmittag.
So hübsch altmodisch elegant wie ich dachte, schaut es hier nicht aus. Wir suchen mal wieder eine Eisdiele, finden vorerst aber nur eine Art Markt -hauptsächlich eine Art Klamotten-Sommerschlussverkauf. In einer Crêperie beim "alten Hafen" gibt es dann zumindest drei Kugeln Eis im Becher.
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Zum Baden fahren wir zurück an unseren Strand, der deutlich leerer ist. Und obwohl die Bewölkung deutlich zunimmt bleibt es warm und gewitterfrei.
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Die Route soweit
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Der Teil den ich dieses Jahr von Portugal gesehen habe (Mitte) hat mir sehr gut gefallen - bin mal gespannt wo Du unterwegs warst - vielleicht gibts ja weitere Anregungen für eine weitere Tour.
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Oh ja Portugal, da bin ich natürlich dabei :adieu: Ein Wiedersehen ist nicht auszuschließen und Anregungen sind immer gern gesehen.
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Wow - von Hannover bis zu diesem Campingplatz (ist das dann Biarritz?), mal eben 1.800km, das ist aber ein Stiefel! Wieviele Übernachtungen habt Ihr gemacht? Oder seid Ihr durchgefahren (das könnte ich nicht mehr, habe ich nie wirklich gerne gemacht, aber heute völlig illusorisch). Bis Portugal sind es aber auch noch ein paar Meter. Ich bin gespannt. Mein ältester Bruder ist totaler Portugal Fan, der wohnt aktuell in Luxemburg, ist seit ein paar Monaten Rentner und überlegt ernsthaft, nach Portugal zu ziehen. Ich glaube aber nicht, dass seine Frau mitmacht. Die bleiben in Luxemburg.
Fahrt Ihr bis an die Algarve? Wird noch nicht verraten....
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Bei WoMo-Touren bin ich immer gerne dabei!
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Ein bisschen Sonne jetzt im grauen November ist wunderbar!
Schade, dass das Wetter für die Auvergne nicht gepasst hat, wir waren beide Male auch Ende September/Anfang Oktober dort und hatten sehr gutes Wetter, aber ja, es war abends/nachts/morgens teilweise sehr kalt.
Von Biarritz bin ich jetzt etwas enttäuscht, ich hatte es mir auch eher wie am Plage Vieux Port vorgestellt, die vielen Hotel(?)klötze sind extrem hässlich. Gut zu wissen, dass ich da nicht unbedingt hin muss. Als wir vor drei Jahren in Lacanau waren, wäre ich so gerne mal für einen Tag nach Biarritz gefahren, aber es war doch zu weit weg und wir hatten eh genug anderes Programm - da habe ich also nicht viel verpasst.
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Schön, dass ihr dabei seid :winkewinke:
Der Teil den ich dieses Jahr von Portugal gesehen habe (Mitte) hat mir sehr gut gefallen - bin mal gespannt wo Du unterwegs warst - vielleicht gibts ja weitere Anregungen für eine weitere Tour.
Passt ja ;) ein paar Tage im Norden und ein paar mehr Tage im Süden
Rainer, die Zeiten, solche Strecken in einem Rutsch zu fahren, sind auch bei uns vorbei. Fahrtage sind bei uns so um die sechs- bis siebenhundert km; was ja auch schon nicht ohne ist. Und spätestens nach drei solchen Tagen ist auch dringend eine Pause angesagt. ::) Wir haben hier auf der Strecke zweimal übernachtet. Die Anreise ist lang und dememtsprechend dauern unsere Touren nach Südeuropa auch immer so um die 4 Wochen.
Christina, die Vulkane und diese gegend mit den roten Steinen hätte mich schon interessiert. Doch wenn man abends und in der Nacht heizen muss, drängt es den Gatten weiter nach Süden ;) Ja, Biarritz ist enttäuschend; gut, dass ihr nicht den langen Weg von Lacanau dahin gemacht habt.
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Rainer, die Zeiten, solche Strecken in einem Rutsch zu fahren, sind auch bei uns vorbei. Fahrtage sind bei uns so um die sechs- bis siebenhundert km; was ja auch schon nicht ohne ist.
Das beruhigt mich aber - so sechshundert Kilometer (oder auch ein paar mehr) sind auch unsere Schmerzgrenze. Wir hätten also auch ganz sicher zwei Übernachtungen eingelegt.
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Weiter Richtung Portugal
So schön warm es in Bidart auch ist, die Fahrt geht weiter; die übliche Strecke über Vitoria Gasteiz und Burgos in den Nordwesten Spaniens. Sehr erfreulich: die Strecke zwischen Vitoria und Burgos kostet keine Maut mehr. ;D Wahrscheinlich wollen sie den Lastverkehr von der Bundestraße runter haben.
Kurzer Schreck - unser üblicher Übernachtungs-Campingplatz hat schon am 15. September geschlossen. ??? Dank mobilen Hotspot finde ich aber noch eine Alternative in Puebla de Sanabria mit dem Camping Isla de Puebla (http://www.campingzamora.es/). Dort ist nicht viel los, die Saison wohl vorüber. Nachts und am Morgen merken wir auch wieso, es wird ziemlich kalt. :frier: Wahrscheinlich weil Puebla immerhin auf 900 m Höhe liegt. Ansonsten scheint der Ort, soweit beim Durchfahren zu sehen, durchaus interessant. Es gibt Flüsse mit Wehren, eine Burg und altmodische Gassen.
Wir tanken nochmal voll, weit und breit ist Diesel in Spanien am billigsten. Kleine Irrfahrt inbegriffen, denn an der Autovia A52 hat nicht jede Ausfahrt auch eine Auffahrt in die gleiche Richtung.
Wir erreichen Portugal bei Chaves und registrieren uns neu für die electronic toll. Weiter geht’s über bergige Landstraßen gen Westen. Wir streifen den Peneda-Geres Nationalpark für einen kurzen Füße-vertreten-Stopp an einem Stausee. Der Nationalpark umfasst die Serras Peneda und do Geres mit Berggipfeln von bis zu 1500 m. Etliche Flüsse durchkreuzen ihn und es gibt einige Talsperren. Der Park ist ein beliebtes Wandergebiet. Neben der Natur gibt es noch Dolmen und Teile der alten römischen Heerstraße zu sehen. Anfangs hatte ich geplant, hier ein, zwei Tage zu verbringen, nun zieht es uns doch eher ans Meer. 8)
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kleine Kaskade am Weg
es soll im Park auch einige Wasserfälle geben.
Wir brummen also weiter Richtung Atlantikküste, genauer gesagt nach
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Das Städtchen liegt an der Mündung des Rio Lima. Es gibt jede Menge Dünenstrand mit grad genug Brandung für die Surfer. Die Wassertemperatur von um die 15 Grad dagegen lockt nicht grad zum Baden. :P Wir quartieren uns für vier Tage auf dem Orbitur Campingplatz (https://www.orbitur.pt/de/reiseziele/regionen-norden/orbitur-viana-do-castelo) ein. Obwohl es schon einige Jährchen her ist, dass wir das letzte Mal hier waren, finden sie uns auch noch im Computer. Es gibt jetzt mehr Hütten als früher, da wurden einige Stellplätze bebaut. Geblieben sind zum Glück die Kiefern und Eukalyptusbäume, die zusammen mit der Meeresbrise ein nettes Aroma liefern. Der im Sommer so begehrte Schatten hätte jetzt etwas weniger sein dürfen :floet:
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Gegen Abend konnten wir gut die Pullover gebrauchen, heizen mussten wir aber nicht mehr.
Die weitere Strecke
Der nächste Morgen beschert uns Wolken und Nebelschwaden. Ein ähnliches Phänomen kennen wir ja aus dem nördlichen Kalifornien. Wir lassen uns aber nicht verdrießen und gehen wandern. Schließlich verläuft grad hinterm Campingplatz am Fuß der Düne der Ecovia Litoral Norte. Der Küstenpfad soll, wenn er komplett fertig gestellt ist, von der spanischen Grenze bei Caminha bis nach Porto führen. Wir folgem ihm zunächst südwärts auf einem Plankenweg durch den Dünenwald bis zu einem Strandparkplatz. Dann gehts die Düne hinauf und am Wasserrand zurück bis zur Lima Mündung.
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Wäldchen (aufgenommen bei besserem Wetter)
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Blick nach Süden - Strand soweit das Auge reicht
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Blick nach Norden
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Es war übrigens wärmer als es hier auf den Bildern aussieht. Nach dem Rundgang haben wir uns einen Kaffee in der Strandbar verdient, nun lockert auch die Bewölkung weiter auf. Wieso habe ich da eigentlich keine Fotos mehr gemacht? :gruebel:
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Halt, ich komme auch noch mit :adieu:.
Ich sehe schon, Ruheständer müsste man sein :toothy9:. Geht ihr euch eigentlich so beengt nach einer gewissen Zeit nicht aufn Keks? Zu Hause kann man sich doch mal aus dem Weg gehen :cool2:.
War das Küstennebel oder hattet ihr schlechtes Wetter?
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Ein toller Strand! Und so eine Wanderung durch die Dünen und dann zurück am Strand entlang mag ich auch.
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Willkommen, Ilona :winkewinke: Wir waren uns auch nicht ganz sicher; erst schien es nur Küstennebel zu sein, dann mit Regenwolken verbunden eher schlecht Wetter, dann wieder nur Nebel; entscheidend jedoch: letztlich kam die Sonne raus 8) Hihi, jetzt weißt du, warum wir lieber in den sonnigen Süden fahren ;) Da kann man den Platz dann ausdehnen, zur Not bis an den Strand...
Viana do Castelo
Die nächsten beiden Tage löst sich der Nebel sehr viel schneller auf, wir genießen blauen Himmel und Sonnenschein. Zeit sich mal wieder auf den Roller zu schwingen.
Wir kurven hinauf zum 280 m hohen Stadthügel, dort steht die Kirche Templo Monumento Santa Luzia. Sie ist relativ neu, wurde 1959 nach 50jähriger Bauzeit fertiggestellt. Von der Altstadt aus kommt man auch über Treppen oder bequemer mit einer Standseilbahn hinauf.
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Vom Vorplatz aus haben wir schöne Panoramablicke auf die Küste und Viana.
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Bis auf Deckenbemalung, Rosettenfenster und Kronleuchter ist das Innere relativ schlicht.
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Hinter der Kirche gibt es einen kleinen Park mit Picknickplätzen, zur Zeit leider trockenen Brunnen und der Statue eines namenslosen Priesters.
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Ich weiß nicht, was das mal für ein Gebäude war, jetzt ist es jedenfalls ein Hotel.
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In der Nähe befindet sich noch die Ausgrabung einer alten keltischen Siedlung, die auch noch von den Römern genutzt wurde. Im Frühsommer in Griechenland haben wir genug alte Mauern gesehen, daher verzichten wir hier. ::)
Wir rollern wieder hinunter in die Altstadt. Zentraler Punkt ist dort die Praça da República mit einem oft kopierten Renaissancebrunnen, dem alten Rathaus und der Igreja da Misericordia.
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Von hier aus kommen wir dann in die Fußgängerzone-Gassen. Auch wenn wir sonst unterwegs relativ viele schicke Autos und Häuser sehen, sind hier doch Anzeichen der wirtschaftlichen Probleme Portugals zu sehen. Es gibt mehr Ladenleerstände als bei unserem letzten Besuch. In einer kleinen Pastelaria gönnen wir uns eine Pause mit Cappuccino und leckeren portugiesischen Vanilletörtchen.
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Regenschirme braucht man hier selten -
daher werden sie aufgehängt
Kirchen und Kapellen gibt es natürlich auch etliche im Stadtbild; die Hauptkirche, die Marienkathedrale, haben wir aber wohl verpasst.
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Capela das Almas
war bis zum Bau der Kathedrale im 15. Jahrhundert die Mutterkirche der Stadt.
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Capela das Malheiras
Zwar sehen wir einige der in Portugal üblichen gekachelten Fassaden, aber wenig der Motiv-Kachelbilder. Mir ist nur dies eine aufgefallen ;)
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Wir kommen zum Ufer der(?) Lima. Hier wurde Viana 1289 neu gegründet. Durch die Lage an der geschützten Flussmündung wurde es eine sehr reiche Hafenstadt, besonders zu den Blütezeiten der portugiesischen Seefahrermacht. Die Estátua de Viana die weibliche Symbolgestalt der Stadt soll an diese glorreichen Zeiten erinnern.
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die Königin der Meere
mit einer Burg gekrönt, ursprünglich mit Karavelle und Zepter (das ihr wohl abhanden kekommen ist) in den Händen
Zur Fußball EM 2004 wurde hier eine nette Uferpromenade angelegt; mit Jachthafen, Baumallee und bunten Rabatten. Leider war nach dem ersten Bild der Kameraakku leer.
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Auch hier gibt es natürlich eine Eiffel-Brücke :floet: Obwohl ich meine, sie sah früher anders aus :gruebel: Auf jeden Fall ist sie restauriert; beim letzten Besuch hatte ich Angst mit dem Fahrrad durch die Rostlöcher zu purzeln.
Viana do Castelo bietet jetzt nicht so viele Highlights wie andere Städte in Portugal, dafür ist es hier gemütlich.
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Die Geburtsstätte des portugiesischen Hahns - Barcelos
Eine weitere Rollertour führt uns ins 30 km entfernte Städtchen Barcelos. Praktischerweise an einem Donnerstag, denn dann ist dort Markttag und zwar der größte Wochenmarkt Portugals. Tatsächlich haben wir bisher keinen größeren gesehen. Wir parken irgendwo in einer Nebenstraße und versuchen den Campo da República zu finden. Am besten schlägt man die Richtung ein, aus der Leuten mit Einkaufstüten kommen. 8)
Dort findet alles Mögliche, unter anderem: Großpakete Tennissocken, Kükennachwuchs, Weinpressen, bunt glasierte Römertöpfe, Spitzen und Stoffe, Korkwaren (eine solche Handtasche wandert in meinem Besitz), T-Shirts und Jeans in Massen, preiswerte Schuhe und Gürtel (da staubt der Gatte ab), Kitschandenken insbesondere besagten Hahn, (dubiose) CDs und DVDs, leckere Backwaren, Käse, Schinken und Wurst. Blumen, Obst und Gemüse Auswahl ist einfach nur zum Schwärmen. Leider hab ich mich nicht getraut Fotos zu machen.
Die Einkäufe sind erledigt, nun können wir uns ein wenig das Städtchen anschauen. Gesiedelt wurde hier schon seit der Altsteinzeit, auch die Römer waren da. Seit 1140 ist Barcelos sowas wie eine Kreisstadt. Bekannt ist sie vor allem für ihre Legende vom Hahn:
In Barcelos gab es ein Gasthaus am Jakobsweg nach Santiago de Compostela, das berühmt war für eine schöne Wirtsfrau. Einst machte ein schneidiger, junger Pilger dort Rast und die Wirtsfrau verliebte sich auf der Stelle in ihn. Sie machte ihm leidenschaftliche Angebote, doch da der junge Mann auf Pilgerreise war, wies er sie ab. Gekränkt versteckte sie zur Rache einen kostbaren Kelch in seinem Gepäck. Morgens meldete sie den Diebstahl und tatsächlich wurde der Silberbecher gefunden, der Pilger gefangen genommen und dem Richter vorgeführt. Dort beschwor der Pilger seine Unschuld, doch die Indizien sprachen gegen ihn und der Richter verurteilte ihn zum Tod am Galgen. Inspiriert von dem großen gebratenen Hähnchen, das der Richter zum Mittag verzehren wollte, sprach der Verurteilte: "Ich bin unschuldig und zum Beweis wird dieser Hahn anfangen zu singen" Exakt in dem Augenblick, als die Schlinge um den Hals des Verurteilten gelegt wurde, stand der Hahn vom Teller auf und begann zu krähen. Der Richter eilte daraufhin zum Galgen, um die Hinrichtung zu stoppen. Zwar hing der Pilger am Strick, doch wundersamerweise hatte der heilige Jakob selbst ihn errettet, indem er ihn an den Füßen stützte.
In Barcelos stoßen wir immer wieder auf Denkmäler zu der Legende, wie verschiedene Hahnstatuen, eine Szenendarstellung und ein Kreuz mit einem Bild zur Geschichte.
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der berühmte portugiesische Hahn
allgegenwärtig in den Souvenirläden
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Crucero de Senhor do Galo
Ein paar Kachelfassaden gibt es auch hier, sowie eine kleine Fußgängerzone, Brunnen und Kirchen satt.
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Bär als Türsteher 8)
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Igreja Matriz de Santa Maria Maior
auch dort ein Hahn
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Blick zum Fluss Cavado
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Ruinen des Paço dos Condes de Barcelos
Burganlage aus dem 15. Jahrhundert
drinnen ein paar Kachelbilder der Burg im Laufe der Zeiten
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Außerdem soll die Stadt bekannt sein für den Bau von Musikinstrumenten, auch da finden wir Hinweise in Form von Statuen ;)
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Am späten Nachmittag genießen wir nochmal den Strand bei Sonnenschein.
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sieht doch gleich viel freundlicher aus ;D
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zum Baden ist es aber immer noch zu kalt
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St. Luzia vom Strand aus
Das Niedrigwasser bringt denn auch die "Bepflanzung" der Felsen an den Tag
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Die Templo Kirche sieht von außen wirklich gigantisch aus und es ist erstaunlich, dass sie innen so schlicht ist. Den Prunk findet man dafür in Südamerika.
So einen "auferstandenen" Hahn habe ich mal als Souvenir geschenkt bekommen und jetzt kenne ich auch die Geschichte dahinter :beifall:. Man lernt doch immer wieder etwas aus den Reiseberichten.
Jetzt lege ich mich ein bisschen an den Strand und warte, wie es weiter geht :adieu:.
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Zwei nette Städtchen, es müssen nicht immer die "großen" Sehenswürdigkeiten sein, vor allem nicht, wenn man schon so oft in Portugal war wie ihr.
Die Legende vom Hahn kannte ich auch noch nicht.
Der Strand gefällt mir wieder sehr gut, schön, wenn man zum Abschluss des Tages dort ein bisschen relaxen kann.
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Liebe Susan, ich bin natürlich dabei ... ihr macht schließlich die Touren, die ich in fünf Jahren alle nachreisen werde ;D
Tolle Eindrücke bisher!
Kennst du das Buch - "On the Road -Europa mit dem Campingbus"?
Ich denke, du könntest auch ein Buch schreiben - ich würde es kaufen! Ich erzähle Peter immer von euren Touren und dem Reisen mit einem WoMo, denn genauso stelle ich mir mein Pensionsalter vor ;D und dann ab und zu eine "Fern"reise zu den Wunschzielen im Rest der Welt!!!
Ihr macht alles richtig!
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Gabi, auch dir ein herzliches Willkommen! Dann drücke ich mal die Daumen, dass dein Pensionsalter genau so aussieht.
Zumindest der Gatte ist ja schon in (Früh) Pension und eigentlich haben wir uns noch längere Touren vorgestellt; Ideen habe ich genug ;D Ein paar Verpflichtungen gibts dann aber doch noch; u.a. mein Online-Job. Deswegen sind unsere Tage auch nicht immer so voll gefüllt wie es vielleicht möglich wär. Doch eins haben wir offensichtlich in Hawai'i gelernt "Hang loose" 8)
Nein, das Buch kenne ich nicht; jedoch ein paar ähnliche. Unser Junior meinte auch schon, ich könnte ja Reisebücher schreiben - jetzt hätte ich zumindest eine Käuferin ;)
Mal abgesehen davon, dass ich teils schon Zeitschwierigkeiten mit den Reiseberichten hier bekomme, fürchte ich, dass wir nicht abenteuerlich genug unterwegs sind für ein Buch.
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Es geht weiter Richtung Süden zu den beiden ersten Hauptstädten von Portugal.
Die Wiege Portugals - Guimarães
:read2: Eine reiche Gräfin aus Galicien ließ hier am Fuße der Serra de Penha um 960 herum eine Klosterburg bauen. Gegen 1096 soll dem Weiler Stadtrecht verliehen worden seien, allerdings ist keine Urkunde dazu vorhanden. Heinrich von Burgund verstärkte im 11. Jahrhundert die Burg zu dem Kloster und machte den Ort zur Hauptstadt seiner Provinz Portucale. Sein Sohn Alfonso Henriques wurde 1109 hier geboren und der ließ sich nach dem Sieg über die Mauren 1139 zum portugiesischen König ausrufen. Er machte Guimarães für vier Jahre zur Hauptstadt seines Reiches. Im 15. Jahrhundert residierten dann die Herzöge von Bragança in der Stadt .
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"Hier wurde Portugal geboren"
Wir stoppen kurz, hauptsächlich um die Burg und den Herzogspalast anzuschauen.
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Die romanische Festung sieht mit den zinnenbewehrten Mauern und den Türmen aus, wie wir uns so eine Burg vorstellen. Bis zum 14. Jahrhundert wurde sie oft heiß umkämpft, vor allem in Streitigkeiten zwischen dem jungen portugiesischen Königreich und dem (spanischen) Kastillien. Irgendwann geriet sie allerdings in Vergessenheit bis sie ab 1940 auf Bestreben des Diktators Salazar restauriert wurde. Nun gilt als eine der besterhaltenen Burgen in Portugal.
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Wir können über die Wehrgänge der Mauern laufen und über eine steile Treppe sowie eine Lukentür sogar hoch hinaus ;)
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Blick nach unten
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und auf den Herzogspalast
Auffallend sind dort die vielen Schornsteine. Auch im 15. Jahrhundert hatte man es gern warm. :))
Der Paço dos Duques de Bragança wurde um 1420 nach dem Vorbild französischer Herrenhäuser erbaut und zählt zu den prächtigsten Adelssitzen des 15. Jahrhunderts. Als die Herzöge ihre Residenz verlegten, verfiel der Palast bis er 1807 in eine Kaserne umgewandelt wurde. Von 1937 bis 1959 wurde er dann restauriert; heute beherbergt er ein Museum, das wir uns jedoch nicht angeschaut haben.
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Zugang zum Innenhof
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Blick zum Buntglasfenster der mit Seilen abgesperrten Kapelle
Guimarães scheint auch eine nette Altstadt zu haben, die wir allerdings nur gestreift haben. Beim nächsten Mal bleiben wir vielleicht länger dort (wenn wir einen Campingplatz in der Nähe gefunden haben ;) ).
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Es geht weiter zur zweiten Hauptstadt
Coimbra
Wir beziehen einen netten Stellplatz auf dem stadteigenen Camping Ar Puro Coimbra und rollern dann für einen ersten Rundgang ins Zentrum, sprich zum "Portagem". Keine Ahnung, ob da mal ein Stadttor gewesen ist, was den Namen erklären würde :weissnicht: Zumindest gibt es dort einen kleinen Platz mit dem Denkmal für Joaquim António de Aguiar, einen Sohn der Stadt aus dem 19. Jahrhundert, der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs und es bis zum Premierminister brachte.
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Von dort aus geht es in die Fußgängerzone, die von einigen hübschen alten Gebäuden gesäumt ist. Rechter Hand geht es hier und da hinauf, denn Coimbra hat ein, zwei Hügel im Nacken.
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Wir kommen zum Platz vor der ehemaligen Klosterkirche Santa Cruz. Das Kloster wurde schon im 12. Jahrhundert gegründet, die Bauten stammen aus dem 16. Jahrhundert. Dort findet man auch die Gräber der ersten portugiesischen Könige.
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Kirchenportal
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und Details
Ab hier fahren wieder Autos, daher kehren wir um und schlendern durch Nebenstraßen zurück zum Portagem. Insbesondere halten wir Ausschau nach einem Restaurant, das brasilianisches Rodizio anbietet. Sollte doch möglich sein im Mutterland der ehemaligen Kolonie ;) Wir haben allerdings kein Glück damit. Stattdessen sehen wir noch eine Kirche; dem Kreuz auf dem Dach nach hätte ich hier "Tempelritter/Kreuzritter" vermutet, doch dem ist wohl nicht so.
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Igreja de São Tiago (Santiago)
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Wir kommen schließlich zum Rio Mondego, an dem Coimbra liegt.
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Am diesseitigen Ufer gibt es einen netten Park, mit Allee und Wasserspielen.
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Auf der anderen Uferseite gibt es die Klöster Santa Clara: ein älteres (Ruinen), das einmal einer Überschwemmung zum Opfer fiel und das höher am Ufer gebaute neue. Diesmal hatten wir keine Zeit (bzw. Lust :floet: ) die zu besichtigen.
In einem der Bistros am Largo de Portagem nehmen wir unseren Aperitif (https://www.eumerika.de/abload.de/img/smileys-bierrpbyd.gif) und mittels WiFi versuchen wir, doch noch ein Rodizio-Restaurant zu finden. Das gelingt uns; es gibt eins mit guten Bewertungen in der Vorstadt am anderen Ufer. Mit ein bisschen Kurverei finden wir sogar dahin. Tja und dann bei der Bestellung stellen wir fest, dass wir im falschen Restaurant sitzen. Wer ahnt denn schon, dass es zwei im gleichen Haus gibt ::) (Auch die Bewerter unterlagen da wohl einigen Missverständnissen). Wir wechseln dann aber nicht mehr die Lokation; Kersten bekommt ein Riesensteak mit Spiegelei und ich eine lecker gegrillte Dorade.
Die Fahretappe:
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Wir können über die Wehrgänge der Mauern laufen und über eine steile Treppe sowie eine Lukentür sogar hoch hinaus
:totlach: Solche Verrenkungen kommen in unserem Alter nicht gut. Auf Reisen sollte es besser nicht ins Kreuz fahren.
Von der Akrobatik abgesehen, gefällt mir das alter Gemäuer sehr gut.
versuchen wir, doch noch ein Rodizio-Restaurant zu finden
Darunter kann ich mir jetzt so gar nichts vorstellen. Sollte das so Fleisch vom großen Spieß sein?
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Ich musste "Rodizio" auch erst einmal googeln ;D - ich weiß gar nicht, ob das für mich etwas wäre, bei zuviel Fleisch vergeht mir gerne mal der Appetit und die Dorade wäre mir lieber gewesen.
Das Stadtbild von Coimbra gefällt mir sehr gut, auf die Burg hätte ich wohl verzichtet ;)
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Also die Fotos von Coimbra hättest du auch als Lissabon Bilder verkaufen können ;D Die Innenstadt jedenfalls erinnert mich stark an Lissabon und gefällt mir sehr gut - schön die Fotos im Nachmittagslicht. Von Rodizio habe ich auch noch nie gehört, ist mir weder in Lissabon noch auf den Azoren über den Weg gelaufen, ah, habe gerade gegoogelt, unter Churrascaria kenne ich es auch. Ich esse auch nicht gerne solche großen Fleischmengen, aber Peter würde es lieben.
Die Burg und der Palast von Guimarães sind auch interessant und ich wäre auch auf die Burg gegangen, ich klettere gerne ein bisschen herum und hoffe auf eine gute Aussicht. Aber ich finde, dass die Renovierung ein bisschen zu perfekt geworden ist, da fehlt irgendwie der Eindruck, dass es sich um etwas altes handelt.
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Sorry, ich dachte, ich hätte Rodizio schon im letzten Portugalbericht erklärt.
:read2: Rodizio ist eine Spezialität aus Brasilien und entstammt der Tradition der frühen Viehtreiber (Gauchos). Es ist mehr als das Abendessen, sondern eher wie eine Grillparty oder zumindest ein geselliger Abend mit Musik und Geschichten. In den Restaurants wird meist gegrilltes Fleisch am Spieß an den Tisch getragen und Portionen herunter gesäbelt: Rindfleisch, Burgunderbraten, Lammkeule, Huftsteak, Schinken, kleine Würstchen. Als Beilagen bekommt man Reis, schwarze Bohnen, Gemüse und Salate. Besonders mag ich die gegrillte Ananas, was es leider nicht überall gibt.
Also tatsächlich eher etwas für Fleischliebhaber ;)
Uns ist es in Porto zum ersten Mal begegnet.
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Hihi, du hast es uns in deinem Bericht von 2014 wirklich schon erklärt ;D - sorry, Susan, das ist wohl das Alter ;)
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Hihi, du hast es uns in deinem Bericht von 2014 wirklich schon erklärt ;D - sorry, Susan, das ist wohl das Alter ;)
Tatsächlich?? ;D
Nee, kann ja leicht passieren bei den vielen Reiseberichten. Bin auch nicht besser im Gedächtnis, habe kürzlich in einem anderen Forum einen Bericht von Paula über eine Frühlings-US-Südwest-Reise gefunden und war etwas verwundert, ob ich den verpasst hatte. Um dann beim Nachgucken hier festzustellen, dass ich hier sogar die erste Antwort geschrieben habe :verlegen: ;D
Und grad eben habe ich das falsche Fenster geschlossen und meinen nächsten Tagesbericht gelöscht :o Also nochmal von vorn...
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Hort der Gelehrsamkeit - Coimbra Universität
Coimbra war nicht nur über 100 Jahre lang die zweite Hauptstadt des frühen portugiesischen Königreichs, sie beherbergt auch die älteste Universität des Landes. Diese wurde 1290 von Dom Diniz gegründet; anfangs wechselte sie mehrmals den Standort mit Lissabon, doch ab 1536 ist sie hier ansässig. Heutzutage lehren hier acht Fakultäten rund 25.000 Studenten. Die Gebäude der Universität befinden sich an historischer Stelle. Hier stand einst ein römisches Kastell, später ein maurischer Alcazar (Burg) und noch später die Schlossburg der Könige.
Auf etwas verschlungenen Wegen rollern wir zum Largo Diniz, den Platz, an dem der Uni-Campus beginnt. Dort steht auch eine Statue des Universitätsgründers.
In den 1940er Jahren wurden hier etliche der alten Barock- und Renaissance-Gebäude abgerissen und durch solche im damaligen Monumentalstil errichtet. Diese erscheinen mir nicht ganz passend für eine altehrwürdige Uni. So zum Beispiel beim Department Mathematik.
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Zumindest können wir schon an der Fassade sehen, was hier gelehrt wird. 8)
Wir kommen zum "eisernen Tor" aus dem Jahr 1633, durch das wir das alte Universitätsgelände betreten.
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Porta Ferrara
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Im Westflügel des Gebäudes (links im Bild) befindet sich die Universitätskirche. Sie soll sehenswert sein, doch heute am Samstag haben wir keine Chance zur Besichtigung. Eine Hochzeit jagt die nächste. ::) Wir stromern ein wenig durch die daneben liegenden Kreuzgänge. Doch nach ein paar Schilder "nur für Fakultätsmitglieder" und sowas wie "Ruhe bitte - Prüfung" schleichen wir uns schnell davon. Schade, hätte gern gesehen, ob die Hörsäle auch so altehrwürdig sind oder eher modern. Immerhin konnte ich ein paar Azulejos (Kachelbilder) ablichten.
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Wir befinden uns hier am höchsten Punkt der Stadt und der große Uhrturm überragt sämtliche Gebäude, daher ist er das Wahrzeichen Coimbras. Man soll ihn auch besteigen können, doch wir finden den Eingang nicht :verlegen:
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Eine große Freitreppe führt zu einem an den alten Palast angebauten Arkadengang, Via Latina genannt. Sie ist sehr beliebt für die diversen Hochzeits-Familienbilder. ^-^ Im Gebäude residieren die juristische und die ökonomische Fakultät, wie wir aus dem Portal erahnen können.
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Mittlerweile kommen wir uns vor wie in einem Harry-Potter-Film ;) Etliche Studenten sehen aus wie Hogwartsschüler, auch in der Stadt haben wir noch welche in der Kluft gesehen. Von mir nicht abgelichtet, aber so ungefähr sah es aus. (https://i1.wp.com/www.katpegimana.com/wp-content/uploads/2017/12/student-life-fado-coimbra-traditional-academic-dress.jpg?ssl=1) Ich habe nicht herausgefunden, ob das alltäglich ist oder heute ein besonderer Anlass. Tatsächlich hat Joanne K. Rowling, die einige Zeit in Coimbra lebte, hier wohl Anregungen zu ihren Romanen gefunden.
Prunkstück der Universität ist die Biblioteca Joanina von 1728. Sie gilt als ein Meisterwerk des Barock, dem entsprechend ist sie reich geschmückt. Rund 200 tausend kostbare Bücher von der Antike bis zur frühen Neuzeit lagern hier. Jeder will sie besichtigen, daher werden den Besuchern Zeitschlitze zugeteilt und auch die Besichtigungszeit ist beschränkt. Wir haben ausgesprochenes Glück, relativ zeitnah hinein zu kommen und knapp 20 Minuten bleiben zu dürfen. Im Sommer sind es manchmal nur zehn Minuten. Ich hätte Stunden dort zubringen mögen. Fotografieren ist leider verboten, im Web findet ihr Bilder, z.B. hier (https://media-cdn.sueddeutsche.de/image/sz.1.3208764/920x613?cropRatios=0:0-BiGa-www&cropRatios=3:2&cropRatios=2:3&method=resize&v=1509712069) und hier (https://portugalconfidential.com/wp-content/uploads/2013/02/Biblioteca-Joanina-feature.jpg).
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/comp_snap_coimbra2l1kxi.jpg)
von außen
Über die Escadas da Porta de Minerva
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bummeln wir ein Stück hinab ins Viertel Alta Coimbra. Außer ein paar Gemäuern, Schildern zu Schulen und Miniplätzen gibt es nicht viel zu sehen. Vorbei an der alten und der neuen Kathedrale, sowie weitern 1940er Fakultätsgebäuden kommen wir zurück zum Ausgangspunkt Largo Diniz.
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/comp_dscn2934tvkl1.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/comp_dscn2937wwkyi.jpg)
Sé Velha erbaut 1140 und Klostergebäude mit Museum
Die neue Kathedrale habe ich irgendwie nicht fotografiert :gruebel:
Auch vom Denizplatz führen Stufen in die Unterstadt. Wir sehen außerdem ein Relikt aus römischen Zeiten, ein Aquadukt.
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Eine Besonderheit der Universität sind zudem die so genannten Repúblicas. Gemeinnützige, per Gesetz geschützte Organisationen, die unter anderem Wohnheime für die Studenten bereitstellen. So wie diese hier
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1772 wurde vom Grafen Pombal, einem berühmten portugiesischem Stadtbauer, der botanische Garten angelegt. Er sollte als Lehrgarten für angehende Ärzte dienen. Hier wollen wir ein wenig rasten, doch leider ist von dem angeblichen Pflanzenreichtum wenig zu sehen. Der Großteil des Gartens ist leider gesperrt.
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Brunnen im botanischem Garten
Wir brummen also mit dem Roller Richtung Portagem, dort habe ich gestern eine Eisdiele gesehen. So vom Roller aus schaut auch der Platz der Republik und die angrenzende Avenida sehr nett aus. Wir hätten da mal anhalten sollen.
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Universität vom Ufer des Mondego aus
Nach der Stärkung mit einem Eisbecher "After Eight" bummeln wir nochmals durch die Gegend um die Fußgängerzone. Es gab wohl eine Art Kunsthandwerkermarkt, wir sehen noch ein paar Holzschnitzer und Stickerinnen, sowie Folklore der Volkstanzgruppe der Post und ein paar Fado (portugiesischer Musikstil über Liebeskummer, soziale Missstände, vergangene - bessere- Zeiten) singende Studenten.
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Mural und asiatisch anmutender Giebel (aus Macao?)
Es hätte noch dies und das zu besichtigen gegeben, Museen zum Beispiel, "Klein-Portugal" oder in der Nähe die sehenswerte Ausgrabung der alten Römerstadt Conimbriga. Doch für uns war es das für diesmal. Ein bisschen bereue ich es, nicht für Nachtbilder in der Stadt geblieben oder nach dem Abendessen nochmals hingefahren zu sein.
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Es hätte noch dies und das zu besichtigen gegeben, Museen zum Beispiel, "Klein-Portugal" oder in der Nähe die sehenswerte Ausgrabung der alten Römerstadt Conimbriga. Doch für uns war es das für diesmal. Ein bisschen bereue ich es, nicht für Nachtbilder in der Stadt geblieben oder nach dem Abendessen nochmals hingefahren zu sein.
Dann hast du einen Grund zum Wiederkommen.
Schöne Eindrücke von dem Uni-Städtchen :beifall:. Vielleicht waren die Studis in ihrer schwarzen Kluft gerade auf dem Weg zur Abschlussfeier. Wenn nicht, sind die Klamotten schon etwas merkwürdig. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies Mrs Rowling umsetzte :zwinker:.
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Toll, die Uni, ich schaue mir auch gerne Unis an, und erst recht, wenn sie so altehrwürdig sind (oder auf altehrwürdig gemacht, wie in den USA). Schade, dass viele alte Gebäude abgerissen wurden, aber zum Glück blieb doch einiges erhalten. Und die Bibliothek ist wunderbar.
Aber auch der Rest der Stadt gefällt mir sehr gut, in Lissabon gibt es doch einen Platz mit großem Kreisverkehr, der nach Pombal benannt ist, mit seiner Statue in der Mitte.
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Toller Tag - die Bibliothek hätte ich mir auch gerne angeschaut.
Ist immer ein Großteil des Gartens gesperrt oder wurde da nur renoviert?
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Die Abschlussfeier der Studenten ist im Mai - ein großes Festspektakel. Soweit ich mittlerweile nachgelesen habe, geht die Tracht der Capa auf Studentenverbindungen zurück.
Im Wesentlichen besteht die studentische Kleidung aus einem weißen Hemd, einer schwarzen Krawatte, einer schwarzen Weste und einem schweren schwarzen Umhang, der bis zum Boden reicht und an dem verschiedene Aufnäher und Bänder von Fakultäten und Reisen angebracht werden können. Zum Ende des Studiums werden diese Kleidungsstücke rituell zerrissen, heute oft nur symbolisch. (Wikipedia)
So ganz klar, ob die die Capa wirklich täglich tragen oder nur zu besonderen Anlässen, wie im Herbst zur Erstsemesterinitiation, ist mir allerdings immer noch nicht klar :gruebel:
Ist immer ein Großteil des Gartens gesperrt oder wurde da nur renoviert?
Auf einem Schild stand so was wie, dass der Rest des Gartens gesperrt sei wegen der Gefahr abbrechender Äste und umstürzender Bäume. Allerdings sah es so aus, als ob das dort schon etwas länger stehen würde. ^-^
Auf zum Algarve Beach-Hopping
Der Sonntag beginnt leider unerfreulich. :( Das Heim, in dem meine demente Schwiegermutter lebt, ruft an: sie hat wieder eine ihrer schlechten Phasen. Den ganzen Sommer ging es schon auf und ab mit der Verfassung, hauptsächlich weil sie kaum was isst oder trinkt. Künstliche Ernährung hatte sie selbst in einer Patientenverfügung ausgeschlossen, man kann also auch wenig dagegen tun.
Nach reiflicher Überlegung beschließen wir nicht nach Hause zu fahren. Falls es noch ernster wird, wären wir mit einem Flieger schneller daheim. Und wenn sie sich auch diesmal wieder berappelt, würden wir uns ärgern abgebrochen zu haben.
Die restliche Zeit ist damit sozusagen "Urlaub auf Pump". Damit wir wie beabsichtigt Sonne tanken können, fahren wir gleich an die Algarve und verschieben die anderen Pläne.
Die 425 km lange Fahrt zu unserem nächsten Ziel verläuft an einem Sonntag mit wenig Verkehr recht geruhsam. Nur die Autobahngebühren auf der Algarvestrecke haben es in sich (zumindest im Vergleich der sonstigen Preise in Portugal).
Als Standort haben wir uns Armação de Pêra ausgesucht. Nicht der hübscheste Ort mit seinen Bettenburgen, doch für Rollertouren gut gelegen. Auf dem gleichnamigen Campingplatz (http://camping-armacao-pera.com/new/index.php) waren wir 2004, also vor 15 Jahren, das letzte Mal. Ich hatte ihn mit mehr Bäumen und Hecken, somit parzellierter, in Erinnerung. Doch auch so haben wir einen guten Standort für 15 Euro die Nacht.
Wir spazieren noch kurz an den Strand und kehren, da wir keine Lust zum Kochen haben, im Restaurant Clipper ein. Kersten bekommt ein Pfefferschnitzel und ich einen sehr lecker gegrillten Lachs. Zusammen mit einer Flasche Hauswein, Nachtisch und Trinkgeld bezahlen wir weniger als die Autobahnmaut (42 Euro zu 45 Euro).
Ein paar Eindrücke
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Armação de Pêra heißt soviel wie "das Lager von Pera". Dies ist ein Ort im Hinterland und das alte Dorf war sozusagen der Fischereihafen dazu. Von Fischerei merkt man heutzutage nicht mehr viel: der Name des Strandes, ein paar Hütten mit Netzen und Fangkörben, vereinzelte Boote. Die Touristen haben jetzt das Sagen, der Ort ist wohl bei den Portugiesen sehr beliebt. Ich möchte aber lieber nicht dort sein, wenn alle Apartements belegt sind ::)
Praia dos Pescadores
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Hier haben wir doch so einige Stunden verbracht. War am nächsten zum Campingplatz, sehr sonnig, nicht zu voll (obschon doch noch einige Herbstferienurlauber eintrudelten), Platz zum Strandwandern und nette Strandbars für den Aperitif (Bier für 1 Euro, Cocktail 3,50 , Glas Wein 2,50). Nur das Wasser war mir etwas zu kalt, brrrr
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Palmengarten an der Promenade
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Kapelle
an der sich spätnachmittags immer die Rentner versammelten 8)
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die Überreste einer Festung zum Sonnenuntergang
(etwas zu früh geknipst)
Insgesamt sind wir 12 Tage vor Ort geblieben, haben noch diverse Rollertouren gemacht (davon später mehr). Wir waren jeden Morgen froh, dass uns nicht das Telefon geweckt hat. Hieß nämlich - ein weiterer Tag Urlaub.
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Praia Benagil & Praia do Carvalho
Die Küste der Algarve besteht -zumindest hier westlich – zum großen Teil aus roten Sandsteinklippen und kleinen Buchten. Obwohl wir schon mehrmals hier waren, haben wir lange noch nicht alle gesehen. Mit dem WoMo ist die Anfahrt selten einfach; sei es wegen Parkplatzmangel im Sommer, sei es wegen der relativ neuen Anfahrtverbote für Wohnmobile und -wagen. Natürlich haben wir trotzdem einige gesehen, die entweder das Schild nicht lesen konnten oder meinten, für sie gelte das nicht. ::)
Hier hat sich einmal mehr die Anschaffung des Rollers bezahlt gemacht. ;D Zwar können wir nicht immer all unser Strandgeraffel transportieren, aber auch da sind wir immer mutiger geworden. Als ich die Strecken kannte, war auch der Sonnenschirm quer über den Knien kein Problem mehr. :floet:
Die Küste ist nicht nur für die roten Felsen bekannt, sondern auch für die Höhlen darin. Von beinah jeden Ort aus gibt es Bootstouren dahin. Die berühmteste Höhle ist wohl die bei Benagil. Angeblich erreicht man sie auch als Schwimmer vom Strand aus oder zumindest per Kajak. Darum führt unsere erste Rollertour dorthin. Der Weg ist gut ausgeschildert und hier sehen wir zum ersten Mal die WoMo-Durchfahrtsverbotsschilder. Parken darf man oben an der Felsküste.
Der Kajak-Verleih liegt auf halber Strecke zu Fuß hinunter; ich finde es nicht so toll, das Boot runter zum Strand schleppen zu müssen - und vor allem nicht wieder hinauf. :o
Der Strand selber ist sehr nett, so dass wir es hier gut einen Tag aushalten.
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Die –für mich- eisige Wassertemperatur und eine leichte Brandung verhindern auch den Versuch zur Höhle zu schwimmen. Der Bootsverkehr ist rege und hier direkt bei der Hauptattraktion erscheinen uns die Preise dafür ziemlich hoch. Schaun wir erstmal, wie die andernorts aussehen.
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hinter dieser Felsnase soll die Höhle liegen
Eine preisgünstige Bar gibt es auch, an der wir mal im Schatten relaxen können (Schirm mitnehmen haben wir uns da noch nicht getraut). Leider kennen die keinen Nescafe Frappe ;) Aber 'ne Cola tuts auch. Ich spaziere noch die Klippe auf der anderen Seite der Bucht hinauf.
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nette Ferienhäuschen
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Bucht von oben
Leider haben wir es dann doch nicht mehr geschafft, einen Höhlentour zu machen. Doch es gibt bestimmt ein nächstes Mal. 8)
Unsere zweite Tour führt uns zum Praia do Carvalho. Dort waren wir zwar 2014 schon mal, doch da es uns dort sehr gefiel, rollerten wir nochmal dahin. Die Beschilderung führte uns diesmal zu einem anderen Parkplatz bei einem Resort. Wir waren uns erst nicht sicher, ob wir da überhaupt lang fahren durften. Doch in Portugal gilt, dass jeder Strand öffentlich zugänglich ist. Auch hier muss man die Klippen zur Bucht hinab klettern, das letzte Stück sogar auf einer Treppe im Fels.
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mittig im Bild die "Tür" zum Strand
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Die Klippen verlocken manch Mutigem zum Sprung.
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Ausflugsboorte schipperten einige vorbei...
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sogar Piraten ;)
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Die Santa Bernarda wurde 1968 in Bayonne, Frankreich, gebaut und diente bis 1992 als Fischkutter im Nordatlantik. 1995 lief der Kutter sozusagen mit letzer Kraft im Hafen von Portimão ein. Einige Zeit wurde er dort liegengelassen, dann aber umgebaut. Seit Oktober 2000 unternimmt das Schiff seine touristischen Piratenfahrten ab Portimão.
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Sie tauchte ziemlich zuverlässig früher oder später am nachmittag an jedem Strand, an dem wir waren, auf. Leider haben wir sie nie unter vollen Segeln gesehen.
Zwei Anderthalb Nachteile hat der Strand: er liegt ziemlich früh im Schatten (bei Sommerhitze doch begrüßenswert) und es gibt keine Bar ;)
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Das Heim, in dem meine demente Schwiegermutter lebt, ruft an: sie hat wieder eine ihrer schlechten Phasen. Den ganzen Sommer ging es schon auf und ab mit der Verfassung
Das trügt natürlich die Urlaubsstimmung. Aber es ist gut, dass ihr nicht gleich abgebrochen habt, denn ändern kann man so eine Situation ohnehin nicht.
Schöne Eindrücke von der Küste :beifall:. Mit Portugal verbinde ich immer nur die Algarve.
Zu der Höhle wäre ich auch nicht geschwommen, weil ich nie im Meer schwimme :floet:.
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Urlaub auf Abruf - ist natürlich nicht so nett, aber ich denke, ihr habt euch richtig entschieden, da die Schwiegermutter im Heim ja doch in guten Händen ist und ihr nichts zur Verbesserung hättet beitragen können.
Die Strandbuchten sehen sehr gut aus, diese ockerfarbenen Felswände sind sehr beeindruckend. Der große "Hauptstrand" gefällt mir auch gut, die Hochhäuser dahinter weniger, aber wenn es eine gute Ausgangsbasis für Ausflüge ist, kann man das sicher in Kauf nehmen.
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Der Sonntag beginnt leider unerfreulich. :( Das Heim, in dem meine demente Schwiegermutter lebt, ruft an: sie hat wieder eine ihrer schlechten Phasen. Den ganzen Sommer ging es schon auf und ab mit der Verfassung, hauptsächlich weil sie kaum was isst oder trinkt. Künstliche Ernährung hatte sie selbst in einer Patientenverfügung ausgeschlossen, man kann also auch wenig dagegen tun.
Nach reiflicher Überlegung beschließen wir nicht nach Hause zu fahren. Falls es noch ernster wird, wären wir mit einem Flieger schneller daheim. Und wenn sie sich auch diesmal wieder berappelt, würden wir uns ärgern abgebrochen zu haben.
Die restliche Zeit ist damit sozusagen "Urlaub auf Pump". Damit wir wie beabsichtigt Sonne tanken können, fahren wir gleich an die Algarve und verschieben die anderen Pläne.
Die 425 km lange Fahrt zu unserem nächsten Ziel verläuft an einem Sonntag mit wenig Verkehr recht geruhsam. Nur die Autobahngebühren auf der Algarvestrecke haben es in sich (zumindest im Vergleich der sonstigen Preise in Portugal).
Ihr seid aber auch gebeutelt in den letzten Jahren :(
Schön aber, dass ihr noch einige Zeit genießen konntet. An der Algarve war ich noch während meines Studiums, also gefühlte 100 Jahre her ;D
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Carvoeiro & Senhora da Rocha
Wir erkunden zwei weitere Strandorte.
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Carvoeiro kennen wir schon seit unserer ersten Portugaltour 1990. Seitdem ist der Ort enorm gewachsen. Im 16. Jahrhundert war die Bucht vor allem für Piraten ein Schlupfwinkel, später kamen die Fischer und letztlich die Touristen. 8) Die Badebucht direkt am Ort ist relativ klein, im Sommer wird es da selbst für uns zu voll. Jetzt im Herbst geht's ruhiger zu. Hier sind die Bootstouren am preiswertesten, daher kommen und gehen die Boote nahezu ständig.
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/comp_dscn3169p1k4b.jpg)
Rechts und links der Bucht kommt man hinauf zu den Klippen, wo wohl auch noch ein Wanderpfad langgeht. Wir sind aber nur bis zum Aussichtspunkt auf die Bucht gestiegen :floet:
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Es gibt ein paar nette Geschäfte für Souvenirs, die Restaurants sehen ordentlich aus und ganz wichtig !!! es gibt ein Cafe, das leckere Eisbecher serviert ;D Und das gleich beim Strand
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Wir folgen dem Wegweiser nach Senhora da Rocha und landen auf einem Parkplatz vor einer Felsnase mit einem kleinen Kirchlein darauf. Zur Geschichte des Ortes oder der Kapelle jabe ich leider nichts gefunden. Hier haben wir die Wahl zwischen zwei Stränden. Wir entscheiden uns für den größeren westlich und müssen dafür mal wieder in einer Felsspalte etliche Treppenstufen hinabsteigen.
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Dies ist Praia Nova, eine schöne weite Bucht von Felsen umzingelt. Perfekt zum Relaxen 8)
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Hinter den Klippen am westlichen Ende lauert schon der nächste Strand. Einige sind dort auch hingekraxelt. Keine Ahnung, ob man auch von oben dort hinunter kommt.
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Nun ja zum perfekten Relaxen fehlt allerdings eine Bar oder ein Cafe ;) Tja, wir sind ein wenig anspruchsvoll geworden; bei den günstigen Preisen hier lohnt es sich kaum selbst Getränke mitzubringen. Aber nicht verzagen, es gibt hier eine Besonderheit, nämlich einen Felstunnel zum Nachbarstrand
Praia da Senhora da Rocha
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Den finde ich ziemlich eng zum Baden, da hier auch die Boote liegen und fahren. Dafür gibt es jedoch eine Strandbar und sanitäre Anlagen.
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unauffällig der Tunneleingang
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Licht und Strand am Ende des Tunnels
Blick auf die Felsnase und die Igreja de Nossa Senhora da Rocha.
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Mittags fand hier eine Hochzeit statt, allerdings nicht in der Kapelle (die ist leider abgeschlossen) sondern unter einem Baldachin. Den Applaus beim Ja-Wort hat man bis an den Strand gehört ^-^ Von dort oben haben wir noch einen schönen Blick auf die beiden Strände.
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Mir gefallen die Strandbuchten gut, witzig, der Tunnel als Verbindung zum nächsten Strand. Wenn es in der Hauptsaison voller ist, wäre das aber auch für mich nichts.
Der Eisbecher sieht sooo lecker aus, gut, dass ich jetzt eh gleich zu Abend esse.
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Sonne, Strand und Meer - herzerwärmend bei dem grauen, feuchten, kalten Schmuddelwetter gerade.
Wie sieht es eigentlich auf Campingplätzen mit Hunden aus? Eher erlaubt oder muss man da suchen bzw. dann vllt. auch schlechtere Plätze wählen?
Dein Eisbecher erinnerte mich von der Größe an meinen am Gardasee - mein erster und letzter Eisbecher in diesem Jahr ;D
Ich mags eher herzhaft und mit Oliven oder etwas Schinken machst du mir mehr Freude 8)
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Aber nicht verzagen, es gibt hier eine Besonderheit, nämlich einen Felstunnel zum Nachbarstrand
Wie genial ist das denn! Strandhopping durch den Tunnel :beifall:.
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Wie sieht es eigentlich auf Campingplätzen mit Hunden aus? Eher erlaubt oder muss man da suchen bzw. dann vllt. auch schlechtere Plätze wählen?
Wir wurden zwar immer gefragt, ob wir einen Hund dabei hätten, aber ich weiß jetzt nicht, wie erwünscht sie waren. :gruebel: Beim ersten Campingplatz im Norden waren definitiv welche, bei den anderen kann ich mich nicht erinnern. Oft ist es Saison abhängig, auch beim Zugang zu den Stränden.
Dein Eisbecher erinnerte mich von der Größe an meinen am Gardasee - mein erster und letzter Eisbecher in diesem Jahr ;D
Ich mags eher herzhaft und mit Oliven oder etwas Schinken machst du mir mehr Freude 8)
Was Eisbecher-Auswahl angeht, ist der Gardasee kaum zu toppen. Da findet man eigentlich überall tolle Eisdielen. An den Strandbars gabs es auch Herzhaftes, teilweise so Tapa ähnlich.
Wie genial ist das denn! Strandhopping durch den Tunnel :beifall:.
Yep, mit Treppensteigen hätten wir uns das zweimal überlegt, etwas trinken zu gehen :floet:
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Nicht, dass ihr denkt, wir hätten die ganze Zeit nur faul am Strand gelegen….
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obwohl wir das dies Jahr sehr viel mehr getan haben als sonst. :floet:
Mir ist an der Praia do Carvalho ein Schild aufgefallen mit der Beschreibung einer Wanderung, die wir dann auch einmal in Angriff nehmen.
Pfad der sieben hängenden Täler
Percuso dos Sete Vales Suspensos
Der Küstenweg spannt sich 5.6 km lang von der Praia da Marinha zum Praia de Vale Centianes; meist oben an den Algarve typischen gelb-orange-roten Klippen entlang. Ab und an (d.h. sieben Mal ;) ) müssten wir runter und wieder rauf, weil dort Wasserläufe kreuz(t)en und die so genannten hängenden Täler durch Erosion erschaffen haben. Jetzt im Herbst ist von Wasserläufen gar nichts zu sehen. An den ehemaligen Flussmündungen finden wir heutzutage Strandbuchten. Der Weg ist gelb-rot markiert und so meist gut zu finden; durchschnittliche Gehzeit hin und zurück laut Infotafel 6 Stunden. Wir starten von Praia da Marinha aus; ist die kürzere Anfahrt. Vom großen Parkplatz aus kommen wir vorbei an einem Picknickplatz mit mehreren Bänken zu den Aussichtspunkten dieser Bucht.
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Einige Felsnadeln im Wasser und im Hintergrund zwei Felsentore, denen wir dann noch näher kommen. Für unsere Startzeit gegen 14 Uhr hat die Gehrichtung einen kleinen fotografischen Nachteil: Gegenlichtphasen.
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Blick zurück nach Osten
Zeitweise kommen wir uns vor wie am Bryce Canyon
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noch ein Felsentor
Die Klippenküste hat ja auch etliche Höhlen, bei einigen von ihnen ist die Decke eingestürtzt. Die so entstandenen Löcher oben sind weiträumig mit Holzzäunen abgesperrt, so dass wir kaum einen Blick hinunter werfen können.
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Langsam kommt der nächste Ort in Sicht.
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Davor einer der Strände, die nur per Boot erreichbar sind: Praia da Corredoura
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Von Ferne schon mal das Sinkhole der berühmten Benagilhöhle, sonst sieht man von oben gar nichts. Es sei denn, man klettert über die Absperrung, was einige tatsächlich nicht sein lassen können :hammer:
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Benagil
Das erste hängende Tal haben wir unbemerkt durchschritten, das zweite ist hier am Strand von Benagil. Den kennen wir ja schon, genau wie den Weg vom Parkplatz hinunter zum niedrigsten Punkt der Wanderung und wieder hinauf.
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Möwenfels
Bis Benagil sind wir 1,9 km gelaufen, bis zum nächsten hängenden Tal bei Praia do Carvalho ist es nur ein Katzensprung von knapp 700 m. Hier führt der Weg oberhalb des Strandes weiter.
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Blick zur östlichen Strandzufahrt
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Praia do Carvalho
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Bisher war der Weg nur von allerlei Buschzeug gesäumt jetzt kommen Agavengewächse hinzu. Wahrscheinlich gepflanzt von den Besitzern der schicken Anwesen, an deren Hintergarten wir vorbei wandern. ^-^
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Um die Ecke rum mal eine etwas größere Höhle, auf dem Bild schwer zu erkennen. Wir haben es daran gemessen, wie lange ein Tourboot drin verschwunden war ;)
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Das nächste Etappenziel kommt in Sicht.
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Ab jetzt wird der Weg etwas steiniger mit ein paar zu bewältigenden Steinstufen. Das Ladrao-"Tal" ist im Ansatz noch als Bachlauf erkennbar; in den USA würde man Wash dazu sagen. Hier sind wir uns zum ersten Mal nicht ganz sicher, wo wir lang gehen sollen: der Markierung nach oder da, wo uns eine Familie entgegen kommen. Wir folgen der Markierung und ahnen dann, dass die Familie wohl einen (vermeintlich) leichteren Rückweg gewählt hat. 8)
Wir sehen weitere Felstore, Höhlenansätze und kleine Sinkholes.
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Wir nähern uns dem Leuchtturm.
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Bis da hin haben wir aber noch eine Art Fjord zu umgehen, durch ein weiteres Tal, diesmal mit Bäumen bewachsen und mit einem Picknickplatz. Dort machen wir erstmal unsere Apfel-Kekse-Pause. Es soll unterhalb noch eine kleine abgeschlossene Sandbucht geben, Praia do Vale Espinhaço. Von unserem Weg aus, Abkürzung direkt zum Leuchtturm, sehen wir sie allerdings nicht. Vielleicht wenn man die Fjordseite bis zur Felsspitze Cabo Carvoeiro geht?
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Farol de Alfanzina,
an dem man leider nicht weiter herankommt. Er ist weitläufig eingezäunt. Auch die Markierung des Wanderwegs führt am Cabo Carvoeiro vorbei. Wir hätten jetzt noch gut 1.5 km zu gehen und dann natürlich alles retour. Leider aber meldet sich mein Knöchelgelenk, dem war wohl die Steinpassagen zu anstrengend. Da kehren wir lieber um.
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nochmals die große Höhle, etwas besser beleuchtet
Ich bin froh als der Strand von Benagil in Sicht kommt, denn nun pocht der Knöchel ganz schön.
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Der Gatte badet, ich kühle die Füße im kalten Wasser und dann gönnen wir uns noch ein Bier an der Strandbar. (https://www.eumerika.de/abload.de/img/smileys-bierrpbyd.gif)
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fast wieder zurück
wird auch Zeit, die Sonne ist schon am Untergehen ;)
Und ich am Hinken :( Die nächsten Tage braucht der Knöchel wieder Ruhe ;)
Insgesamt waren wir 8.3 km unterwegs und haben etwa 5 Stunden gebraucht. Allein waren wir nicht unterwegs, ab und an sind wir schon Leuten begegnet; am ehesten in Nähe der Strände. Schatten gibt es unterwegs so gut wie keinen, also nix für den Sommer. Trotz der Anstrengungen hat uns die Wanderung sehr gefallen. Beim nächsten Mal erkunden wir den Rest von Carvoeiro aus.
Hier noch die Karte der Infotafel:
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Booaaah, ist das schön beim portugiesischen Bryce Canyon :beifall:.
Wolltet ihr keine Bootstour machen?
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Das ist eine Wanderung ganz nach meinem Geschmack, einfach herrlich die Blicke auf die Felsen, Buchten, das Meer und dann auch noch ein Leuchtturm :beifall:. Ein bisschen schade, dass es kein Rundweg ist, aber das ist entlang von Küsten ja immer schwierig ;D.
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Wolltet ihr keine Bootstour machen?
Doch schon, aber irgendwie passte es nicht (falscher Ort, zu windig, Andrang) und eh wir uns versahen, mussten wir nach Hause fahren. ::) Am liebsten wäre mir Kajak gewesen, doch was, wenn ich bei dem kalten Wasser reinfalle :o 8)
Ein bisschen schade, dass es kein Rundweg ist, aber das ist entlang von Küsten ja immer schwierig ;D.
Mag ich eigentlich auch lieber; bei manchem Hin-und Rückweg kann man denn doch überraschend Neues entdecken. Hier war ich zu sehr mit meinem Knöchel beschäftigt: "Bloß nicht umknicken, noch 3 km, bloß nicht umknicken, noch 2 km, bloß nicht umknicken..." ::)
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Praia de Marinha - "Achtung, Welle" !
Natürlich haben wir den Praia da Marinha auch zum Baden und Relaxen aufgesucht. Als wir ankommen, ist Niedrigwasser und wir sehen einen schönen breiten Sandstrand. Gewieft durch einige Erfahrungen an diesen südlichen Küsten stellen wir Stuhl, Schirm und Decke dort auf, wo der Sand wirklich trocken ist. ;)
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Zugang und Strandbar mit Santärs
Seht ihr die Flutlinie?
Der Mörder in meiner Cozy-Krimi-Geschichte aus England ist schnell entlarvt ( nein, weder Butler noch Gärtner, sondern die habgierige Zwillingsschwester; mittlerweile habe ich so viele Krimis gelesen, dass ich Miss Marple Konkurrenz machen könnte 8) ). Also spaziere ich eine Weile am Ufer entlang; mal sehen, wie nah ich an die Felstore komme, die wir von oben gesehen haben.
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Hier ist schon ein wenig mehr los; mittlerweile haben in Teilen Deutschland die Herbstferien begonnen.
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Der Felsbrocken, den ich den Klumpfuß getauft habe, ist einfach zu umgehen. Und je weiter ich komme, desto leerer wird es.
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Schon ist eines der Felsentore zu sehen.
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An dem nächsten Brocken vorbei muss ich über ein paar Steine krabbeln und bin dann wohl in der nächsten Bucht beim Praia de Mesquita.
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der sprichwörtliche Fels in der Brandung
Hier war ein Surfer zugange. Nicht schlecht der Knabe! Leider konnte ich ihn nie unverwackelt ablichten.
Ende der Ausbaustrecke, zumindest für mich; die weitere Steinkraxelei war mir zu heikel. Immerhin konnte ich das (zweite) Felsentor gut sehen.
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Nicht optimal so um die Mittagszeit herum, doch immerhin. Langsam schlendere ich wieder zurück.
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Ich :herz: diese Küste. Wenn nun noch das Wasser ein paar Grade wärmer wäre.... Immerhin bewirkt die Brandung, dass ich tatsächlich mal ganz nass werde (und es gar nicht so kalt finde) :floet: Richtig schwimmen war ich diesen Urlaub nicht. WhatsApp von unserem verrückten Sohn; er war mit Kumpel an der Ostsee zum Beinahe-Segeln (zu windig) und Baden bei 14 Grad Wassertemperatur :frier: (das hat er nicht von mir!!!!)
Fitnessprogramm absolviert ( ;) ) Jetzt kann ich mich ruhigen Gewissens auf der Picknickdecke in der Sonne aalen und den nächsten Krimi lesen ;D
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Die Zeit vergeht, die Flut kommt rein und so mancher Strandbesucher muss umziehen. Wir gehen einen Cappuccino trinken und selbst unser Liegeplatz recht weit oben entgeht nur haarscharf der Überflutung durch eine vorwitzige Welle. ich schaue mal um die Ecke, werde kurz geduscht: viel Strand ist nicht mehr übrig.
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Auf dem Heimweg aus halber Höhe noch besser zu sehen: dort, wo ich heut mittag rumspaziert bin, steht alles unter Wasser.
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Mit Wasser und Wellen habe ich es auch nicht :verpiss: . Aber ich sitze gerne am Strand und schaue den Wellen zu.
Dafür ist dieses herrliche Fleckchen :beifall: natürlich wunderbar geeignet.
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Die Algarve ist wirklich wunderschön, nur muss sie warten, bis ich in Pension bin und nicht in den Sommerferien hinfahren muss ;)
Ihr hattet wirklich tolles Wetter im Herbst!
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Also diese Strandbuchten und die Felsen mit ihren vielen Formen sind einfach toll. Aber auf Ebbe und Flut sollte man da tatsächlich achten, sonst ist nicht nur die Decke nass bzw. weg, sondern man womöglich vom Rückweg abgeschnitten, macht dein Foto von oben sehr deutlich.
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Évora, Heimreise & Fazit
Wir hätten es durchaus noch länger an der Algarve ausgehalten und noch ein paar Strandbuchten zu erkunden gehabt, doch leider drängt ein Termin zum Aufbruch. Wir müssen einem Mieter eine Wohnung übergaben und vorher noch den dazu gehörigen Keller fertig ausräumen.
Die erste Etappe Richtung Norden führt uns bis Évora. Die Fahrt ist in Relation kurz, ein besonderes Erlebnis beschert uns nur ein Konvoi hochwertiger SUVs mit Asiaten am Steuer. Nummer 1 überholt uns, gefolgt von Nummer 4, 3, 6 und 5; und dann fahren sie (eigentlich zu ) langsam vor uns her. Sie warten auf Nummer 2, der so seine Zeit braucht ::) und dann glaubt uns schneiden zu müssen bzw. es versucht, aber von Kersten gnadenlos ausgehupt wird! Beinahe kracht es. >:( Wer hat denn diese Idioten ans Steuer gelassen :hammer: Irgendwie schafft er es doch noch uns heil zu überholen, weil die anderen endlich mehr Gas geben. Zum Glück verschwinden sie dann relativ schnell aus unserem Blickfeld.
:read2: Die Gegend von Évora ist schon sehr lange besiedelt, das bezeugen Megalithbauten in der Umgebung, darunter die größte Portugals. Diese besuchen wir allerdings diesmal nicht. Die Römer waren hier zugange und gründeten Ebora Liberalitas Julia, ihnen folgten die Mauren und schließlich machte 1166 der Avis-Ritterorden, der auch 1578 den König stellte, die Stadt zu seinem Hauptsitz. Es gab hier auch eine alte, von den Jesuiten gegründete Universität, die im 18. Jahrhundert vom Marquis Pombal geschlossen und erst 1973 neu gegründet wurde.
Wir beziehen Quartier auf dem Orbitur Campingplatz (https://www.orbitur.pt/de/reiseziele/alentejo/orbitur-evora/camping) etwas außerhalb und rollern in die Stadt. Leider hat es sich ziemlich bewölkt und jetzt am Nachmittag ist es etwas spät für Besichtigungen mit Eintrittt, wie etwa zu berühmten Knochenkapelle.
Immerhin finden wir den Weg zu den Überresten des alten römischen Diana-Tempels
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Vorbei am Portal der Kathedrale
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und durch eine Gasse mit Souvenirgeschäften
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kommen wir zur Praça do Giraldo mit der Igreja de Santo Antão
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Hier gibt es nette Häuser, in denen man auch ein Wohnung mieten/kaufen könnte, Geschäften unter Arkaden und Cafes.
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Wir gönnen uns in einem davon eine heiße Schokolade, obwohl es gar nicht so kalt ist, und ein letztes typisch portugiesisches Puddingtörtchen (Pastel de Nata).
Danach schlendern wir noch ein wenig durch die Gassen, vorbei an einer Kirche, die ich nicht ganz zuordnen kann
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Igreja Graça?
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und noch einem Gebäude, das ich als etwas modernere Kirche ansehe, wohl aber das Centro de Artes Tradicionais ist ::) Die Fassade ist auch nicht komplett auf den Chip zu bannen.
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Ein etwas flauer Abschied von Portugal.
Erste Rückfahretappe
Die weiteren Etappen der Rückfahrt führen uns auf bekannten Strecken über Tordesillas, Lac de Bordeaux und Montargis nach Hause. Die letzte Etappe bereitet uns mit Dauerregen schon auf den norddeutschen Herbst vor. ::) Wenigstens - und erstaunlicherweise- kommen wir ohne nennenswerten Stau bei Leverkusen über den Rhein.
Dabei haben wir Paris weiträumig umfahren, was Google auf seinen Karten beim Einbetten einfach nicht richtig darstellen will, daher habe ich daruf verzichtet eine einzustellen ::)
Fazit
So eine Jahresabschlussreise in den sonnigen Süden hat viel für sich und entgegen dem, was wir letztes Jahr in Andalusien gehört haben, ist die auch in Portugal problemlos möglich. Im direkten Vergleich schneidet - für uns- die Algarve sogar besser ab (von den Wassertemperaturen mal abgesehen). ;) Wir finden es gut, wenn noch soviel los ist, dass wir am Strand eine Erfrischung etwas zu Trinken bekommen, wir eine Auswahl an offenen Restaurants haben und die Campingplätze so belegt sind, dass der komplette Service geboten wird. In der Hinsicht bot Portugal mehr als Andalusien.
Leider mussten die Gegend um Lissabon und die Ziele an der Westküste ausfallen, vielleicht haben wir beim nächsten Mal mehr Zeit und Ruhe dazu. 8)
:danke: für euer Interesse
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Vielen lieben Dank fürs Mitnehmen in die Sonne und zu den vielen interessanten Orten in Portugal. :danke:
Ich kann mir so eine längere Herbstreise durch Portugal durchaus vorstellen, wenn es denn soweit ist ;) - ich hoffe in viereinhalb Jahren ;D
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Vielen lieben Dank, Susan, dass du uns ein so schönes europ. Reiseziel vorgestellt hast :beifall: .
Durch eure WoMo-Touren kann ich jetzt schon Ideen für Überwinterungsziele im Rentnerleben sammeln :zwinker:.
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:danke: Susan, für ein bisschen Sonne im grauen Herbst und Winter hier. Portugal hat doch recht viele schöne Ecken, wie ich (mal wieder) feststellen konnte. Mal sehen, wann wir das mal in Angriff nehmen - die Reiseziele westlich von Frankreich werden uns jedenfalls nicht so schnell ausgehen, nachdem Horst mir ja auch noch Mittel- und vor allem Nordspanien so schmackhaft gemacht hat.
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Auch von mir noch ein herzliches Dankeschön für diesen Bericht, der mir Neues und Bekanntes zeigte. Ich denke grad an die kleine Konditorei in Evora :sabber: