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Allgemeines => Reiseberichte => Thema gestartet von: Paula am 20. Juli 2015, 12:43:29
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Hallo Leute,
wer hat Lust uns auf unseren dreiwöchigen Urlaub in Frankreich und Spanien zu begleiten? Die Reise führt uns von Toulouse aus per Mietwagen erst etwas nach Norden und Osten, dann runter ans Mittelmeer schließlich über die Pyrenäen nach Spanien an die Küste wo Altamira das Ziel war und dann über die Pyrenäen zurück nach Toulouse.
Außer Lourdes und vielleicht noch Carcassonne sind wahrscheinlich die meisten Orte ziemlich unbekannt. Wir sind diesmal eher zu „B-Zielen“ gefahren. Wir waren schon so oft in Frankreich, dass die typischen Regionen die man als Tourist bereist wie die Bretagne, Cote d’Azur oder Cote d’Argent schon in früheren Urlauben dran waren und wir wollten diesmal was Neues sehen.
In Spanien waren wir erst zweimal und nur im Süden. Der Bericht über Nordspanien von Michael hat uns sehr begeistert und in die prähistorische Höhle von Altamira wollte ich schon lange mal, so kam die ziemlich krumme „Runde“ zustande.
Wenn man schon ein paar mal in einem Land war hat man ja bestimmte Vorstellungen, dies sind also die Vorurteile die wir zu Frankreich und Sapnien vor unserem Urlaub hatten:
- Franzosen wandern in Badeschlappen und hochhackigen Sandalen
- In Frankreich kann man überall erstklassig essen
- Franzosen wollen oder können kein Englisch sprechen (oder andere Fremdsprachen)
- In Spanien ist das Essen zwar nicht so toll dafür können die Leute aber englisch
- Französinnen sind schlank, Deutsche und Spanierinnen viel dicker als sie
- Früher waren die Autos in Frankreich alle verdellt und zerkratzt, das ist heute nicht mehr so
- In Frankreich gibt’s nur Baguette, Croissant und Marmelade zum Frühstück
Ihr dürft jetzt schon mal raten was davon zugetroffen hat und was sich wirklich als Vorurteil erwiesen hat. Die Auflösung gibt es dann am Ende der Reise :)
und ich freue mich natürlich über zahlreiche Mitreisende O0
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Ich bin dabei, keine Frage! ;)
Dein 'Quiz' zu Beginn finde ich interessant und ich tippe mal lose mit:
Punkt 1: Könnte sein, wobei mir da in erster Linie andere Nationalitäten einfallen würden, denen ich das eher zuschreiben würde.
Punkt 2: Nö, aus eigener Erfahrung kenne ich das Gegenteil.
Punkt 3: Schwierig, hier im deutsch-französichen Grenzgebiet trifft man solche und solche.
Punkt 4. Nö. Das Essen in Nordspanien habe ich als sehr lecker in Erinnerung, nur mit Englisch kam ich nicht sehr weit
Punkt 5: Nö, auch das nicht
Punkt 6: Puh, gute Frage. Ich würde sagen die sehen das immer noch sehr als Gebrauchsgegenstand und machen nicht so einen Popanz drum wie wir. Also, ja.
Punkt 7: Ach was, das muss man oft sogar suchen ;-)
Gehts jetzt los?
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Hallo Paula,
ich habe zwar auch ein paar Vorurteile gegenüber Franzosen, ich mag auch die Sprache nicht und daher ist jetzt Frankreich kein Land, das ich in absehbarer Zeit besuchen möchte, aber bei dir mache ich eine Ausnahme und komme gerne mit! :)
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Ich war nun schon 2 Mal in Frankreich plus einmal im Eurodisney. Ist nicht so meine Kultur, aber schöne Gegend haben die. Also bin ich dabei.
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oh schon drei Mitreisende :)
zu dem Quiz sage ich jetzt noch nichts ;)
ich schreibe noch am ersten Tag, morgen früh geht es los!
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Da fällt mir ein: Ich war noch ein weiteres Mal in Frankreich - in Wissembourg. Und zum Shopping bei Cora. Das wollte ich nicht unterschlagen, denn sonst denkt der Michael noch, ich hätte mir die Erinnerung daran mit Tequila weggesoffen ;)
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Hallo Paula,
ich habe zwar auch ein paar Vorurteile gegenüber Franzosen, ich mag auch die Sprache nicht und daher ist jetzt Frankreich kein Land, das ich in absehbarer Zeit besuchen möchte, aber bei dir mache ich eine Ausnahme und komme gerne mit! :)
Dem schließe ich mich voll und ganz an :thumb: .
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Franzosen wandern in Badeschlappen und hochhackigen Sandalen
In Frankreich kann man überall erstklassig essen
Franzosen wollen oder können kein Englisch sprechen (oder andere Fremdsprachen)
In Spanien ist das Essen zwar nicht so toll dafür können die Leute aber englisch
Französinnen sind schlank, Deutsche und Spanierinnen viel dicker als sie
Früher waren die Autos in Frankreich alle verdellt und zerkratzt, das ist heute nicht mehr so
In Frankreich gibt’s nur Baguette, Croissant und Marmelade zum Frühstück
Spanier und Franzosen trinken den ganzen Tag nur Rotwein und essen alle nur Baguette zum Frühstück mit dem Unterschied, dass das Baguette in Spanien schlechter ist als in Frankreich. Dafür ist das sonstige spanische Essen besser, zumindest, wenn man nicht auf Käse, sondern auf Seafood steht.
Englisch können sie alle nicht, dafür kommt man in Frankreich mit Französisch ganz gut durch.
Spanische Autos sind noch viel zerdellter, allerdings im Gegensatz zu den französischen Autos nicht wegen der den Franzosen fehlenden Einparkkenntnisse vorne und hinten, sondern wegen der engen Gassen seitlich.
In Badelatschen wandern in der Natur in Europa inzwischen nur noch einheimische Familien auf Madeira, dafür versteht sich die Hälfte - allerdings nach wie vor nur die weibliche Hälfte - sowohl der französischen als auch der spanischen Bevölkerung darauf in Stöckelschuhen Shoppingmeilen zu erwandern, während die Männer in Badelatschen im Stadtpark sitzen und Tauben füttern mit dem vom Frühstück übrigen Baguette. (Daher sitzen in Spanien mehr Männer in Parks, denn da bleibt von dem schlechteren Baguette auch immer mehr übrig.)
Richtig geraten? ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;)
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Hier geht es auch los, na dann. Ab die Post, aber das Quiz mache ich noch eben:
1. Falsch, das sind die deutschen Touris.
2. Ganz sicher NICHT! Wer je ein "faut filet" in Frankreich gegessen hat, ist für alle Zeiten geheilt!
3. Franzosen sprechen französisch, reicht doch (zumindest ihnen). Einziges Land der Welt, wo bei internationalen Tennisturnieren NICHT Englisch gezählt wird!
4. Gegen Jamon und Tappas können Franzosen nicht anstinken.
5. Weiß nicht... (mit USA und Mexiko wäre die Frage einfacher).
6. Früher waren alle Autos in Frankreich verdellt - ist das nicht mehr so?
7. Seit wann gibt's Frühstück in Frankreich?
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Hallo Paula,
ich habe zwar auch ein paar Vorurteile gegenüber Franzosen, ich mag auch die Sprache nicht und daher ist jetzt Frankreich kein Land, das ich in absehbarer Zeit besuchen möchte, aber bei dir mache ich eine Ausnahme und komme gerne mit! :)
Das klaue ich mal - denn das passt genau auch bei mir.
Wenn ich einen Punkt wählen sollte wäre es definitiv 3.
dafür kommt man in Frankreich mit Französisch ganz gut durch.
na immerhin etwas :))
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Juchuu, es geht los! Auf den Bericht freue ich mich besonders, denn diese Ecke Frankreichs fehlt uns noch und Nordspanien würde ich auch gerne besuchen, deshalb bin ich sehr gespannt :-)
- Franzosen wandern in Badeschlappen und hochhackigen Sandalen
Ich dachte, das machen nur die Briten!
- In Frankreich kann man überall erstklassig essen
Nicht überall, aber man kann es durchaus. Oft muss man aber ein wenig suchen und sich abseits der Touristenmeilen bewegen.
- Franzosen wollen oder können kein Englisch sprechen (oder andere Fremdsprachen)
Kenne ich so nicht. Ich grüße freundlich auf Französisch, werfe dann ein paar Brocken (mehr kann ich nämlich nicht) hinterher und schon können sie durch aus Englisch oder sogar manchmal etwas Deutsch
- In Spanien ist das Essen zwar nicht so toll dafür können die Leute aber englisch
Ich glaube, mit dem Essen verhält es sich wie in Frankreich.
- Französinnen sind schlank, Deutsche und Spanierinnen viel dicker als sie
Schlank? Was ist das?
- Früher waren die Autos in Frankreich alle verdellt und zerkratzt, das ist heute nicht mehr so
Öhm - Ich achte auf so etwas nicht :weissnicht:
- In Frankreich gibt’s nur Baguette, Croissant und Marmelade zum Frühstück
Wir haben noch nicht viel in Hotels oder Bars gefrühstückt - ich mache mir mein Frühstück lieber selbst. Aber ich liebe Croissant zum Milchkaffee, insofern käme es mir entgegen
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Ich wollte immer mal einen Satz auf Französisch lernen: "Entschuldigen Sie bitte, ich spreche leider ihre wunderschöne Sprache nicht, können wir auf Englisch oder Deutsch reden?" Soll Wunder wirken ;D
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Andrea, wenn du so einen komplizierten Satz auf Französisch sagen kannst glaubt dir aber niemand mehr dass du kein Französisch sprichst :)
Leute ich finde es klasse dass ihr so schön mitratet bei meinen Voruteilen, ich sage jetzt aber nicht wer am besten liegt, ihr müßt schon bis zum Ende des Berichts und der Auflösung mitlesen >:D
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Mein Problem ist, ich spreche ein kleines bisschen Französisch (was nach zwei Jahren in der Schule und ein paar Frankreichurlauben eben so hängen geblieben ist), aber wenn ich das versuche anzuwenden, wird mir in der Regel in Hochgeschwindigkeitsfranzösisch geantwort und wenn ich dann nur noch "Gare" verstehe, dann wird dann ganze im selben Tempo aber doppelt so laut wiederholt.
Da habe ich oft den Eindruck es ist hilfreicher wenn ich es gleich auf Englisch versuche.
Und die Frage ob man in Frankreich oder Spanien besser essen kann würde ich erstmal selber gerne in ausführlichen Feldstudien genauer klären. ;D
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Und die Frage ob man in Frankreich oder Spanien besser essen kann würde ich erstmal selber gerne in ausführlichen Feldstudien genauer klären. ;D
diese Studie kann ich unbedingt empfehlen :) deine Waage zuhause wird danach aber definitiv schwer belastet ;)
das Thema Hochgeschwindigkeitsfranzösisch kenne ich auch, man muss schon ausdrücklich drum bitten langsam zu sprechen...
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Tag 1 Samstag 13. Juni 2015
Nach einiger Aufregung am Vortag (der Wohnungsschlüssel war mir abends in der Tür abgebrochen, das Schloß mußte auf die Schnelle vom Schlüsselnotdienst getauscht werden >:( ) habe ich nicht sonderlich gut geschlafen und mußte um 6 Uhr schon aufstehen, denn um viertel vor 8 mußten wir los. Die Bushaltestelle war wegen Strassenbauarbeiten verlegt worden, also schnell zu der anderen Buslinie die zwar zu einer anderen Haltestelle aber zur gleichen U-Bahnlinie fährt. Mit der U-Bahn gabs kein Problem, aber die Flughafen-S-Bahn blieb unterwegs mit einem Schaden liegen. Zum Glück stand bald eine Ersatzbahn am Gleis gegenüber und wir schafften es rechtzeitig zum Flughafen. Immer dieser Anreisestreß :girly:
Wir hatten einen Lufthansaflug nach Toulouse gebucht, da gibt es im Wartebereich am Münchner Flughafen kostenlos Kaffee und Tee. Nach 2 Cappucinos war ich wach. Das Bording war pünktlich und ihr kennt ja diese Durchsagen "Wir bitten zunächst unsere Gäste der Business Class...", da haben wir mal auf unsere Tickets geschaut in welcher Reihe wir eigentlich sitzen (nach der Business Class kommen in der Regel die letzten Reihen dran) und entdeckten zu unserer Überraschung dass auf dem Ticket "Business Class" steht. Ich weiß bis heute nicht wie wir zu diesem Ticket gekommen sind, bezahlt haben wir nur Holzklasse :) hat vielleicht doch manchmal einen Vorteil wenn man seine Flüge nicht selber bucht sondern das dem Reisebüro überläßt. (Wir haben da ein Reisebüro dem wir immer eine Mail schreiben wenn wir einen Flug brauchen und da wir bisher immer festgestellt haben dass die Flüge keinen Cent billiger sind wenn wir selber buchen lassen wir das jetzt immer die Profis machen). So sind wir also als erste in die Maschine eingestiegen :)
das war eine kleine Maschine mit Zweierreihen. Der Platz neben mir (2A) blieb frei, Josef saß auf der anderen Seite eine Reihe weiter hinten. Als der Spruch kam "boarding completed" hat sich Josef neben mich gesetzt. Sofort kam eine Stewardess und meinte auf english dass der zweite Sitz for Your convenience frei bleibt. Ich habe dann auf deutsch geantwortet dass es meiner convenience mehr dient wenn mein Freund neben mir sitzt...
Der Flieger war voll besetzt, nur in der Business Class war immer nur ein Sitz pro Reihe belegt. Die Sitze waren genau die gleichen wie in der Holzklasse. Einen Unterschied gab es aber doch: uns wurde ein kleines Menü serviert, die anderen bekamen nur was zu trinken ;D
Der Nizzasalat mit geräuchertem Tunfisch war wirklich erstklassig und die Nachspeise eine äußerst köstliche Creme, wir haben eine Zeitlang gerätselt nach was das schmeckt und haben dann auf dem Tablett eine Menukarte entdeckt: Bergamotte Creme brulée! Habe ich noch nie gegessen und wenn ich das in Zukunft mal auf einer Karte entdecke werde ich es sofort bestellen!
Nur die Getränke ließen zu wünschen übrig: es gab keinen Champagner, nur Winzersekt. Nee da sind wir lieber bei Kaffee geblieben.
In der Business Class saßen ein paar Businessmen die auf das Essen verzichtet haben. In der Folge konnten wir beobachten wie die Stewardessen erst die restlichen Bergamottecremes verspeist haben (ich hätte schon noch eine zweite gegessen wenn man sie mir angeboten hätte..) und dann ihr Essen aus den mitgebrachten Tupperdosen in Tüten geräumt haben und den Nizzasalat in ihre Boxen umgefüllt haben. Also wenn ich Stewardess wäre hätte ich das hinter dem Vorhang gemacht, aber die waren da ganz schmerzfrei. Zwei der Damen haben dann bestimmt 10 Minuten lang in normaler Lautstärke über die dritte die hinten in der Maschine am Bedienen war hergezogen. Da kann man echt mit dem Kopf schütteln. Schon interessant was man in der Business Class alles so mitbekommt von vorne. Die Piloten sind übrigens nicht negativ aufgefallen.
Die Flugzeit war nur eineinhalb Stunden, man hatte einen schönen Blick auf den Genfer See und die Berge. Nach der Landung stand ich dann eine ganze Weile in der Schlange vor der einzigen Damentoilette. Josefs Koffer kam als erster, meiner trotz Priority Schild irgendwann mit den anderen der Economy Class. War ja egal, ich stand eh noch an der Toilette an...
Anschließend waren am Europcar Schalter ein paar Kunden vor uns die in fließendem englisch bedient wurden, sieh einer an! Wir hatten ein Premium Car gebucht und bekamen einen Dacia Sandero (nix choice line wie in USA). Da haben wir erst etwas dumm geguckt aber Premium Car heißt eben nicht Premium Marke sondern ein Wagen mit maximal 15.000km und höchstens ein Jahr alt. Es war sogar ein Navi eingebaut aber wir haben doch lieber unser eigenes angestöpselt. Das Navi hat uns brav zu unserer ersten Unterkunft gelotst: Chambres d'Hotes Au Château, 1 Boulevard des Fossés de Raoul, 82210 Saint-Nicolas-de-la-Grave, gebucht wie alle anderen Unterkünfte in Folge auch über booking.com
Unterwegs haben wir an der Landstrasse an einem Supermarkt gehalten und Wein, sonstige Getränke, Äpfel und Knabberzeug gekauft. Und ein paar leckere Èclairs :) Es war sonnig und warm und wir haben überlegt eine Kühltasche zu kaufen. Aber bekommt man in französischen Hotels Eis? Eher nicht, also haben wir auf die Kühltasche verzichtet.
Um zwanzig nach drei waren wir an der Unterkunft angekommen, dieses Gästehaus hat aber erst ab 16 Uhr geöffnet. Zum Ortszentrum waren es nur ein paar Meter und mir war nach einem Kaffee. Die Liste der Restaurants in diesem Örtchen war sehr überschaubar, im einzigen Cafe (gegenüber gabs noch eine Fastfood-Bude) haben wir uns hingesetzt.
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angekommen :) die Kamera war noch irgendwo eingepackt, die Fotos von heute sind mit dem iPhone geschossen, das hält man leichter schief als einen Fotoapparat, ich fürchte meine Bilder heute haben alle Schlagseite ;)
Danach sind wir noch ein bischen durch den Ort gebummelt, das Wetter wurde langsam schlechter, Wolken zogen auf. Leider war für heute und die nächsten Tage Regen in der Gegend von Toulouse angesagt :(
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hier standen wir vor dem Rathaus, ein ehemaliges Schloß
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es hat nicht ganz aufs iPhone gepaßt :), hier der linke und rechte Seitenflügel des Schlosses
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die Tür zum Rathaus stand offen, ich bin ja neugierig, drinnen sah es aber eher schlicht aus
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die schönen Bäume vor dem Rathaus haben uns fasziniert vor allem die riesigen weißen Blüten:
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diese Bäume sollten uns auf unserer Reise noch oft begegnen und wie wir später erfahren haben ist dies einen spezielle Art von Magnolien, in Deutschland bekommen die Magnolien erst Blüten (die auch viel kleiner sind) und wenn die Blüten verblüht sind kommen erst die Blätter, diese Art blüht das ganze Jahr über.
der Marktplatz:
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eine perfekt restaurierte Ente, habe ich in Deutschland schon lange nicht mehr gesehen!
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einige Häuser hätten mal eine Renovierung gebraucht
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für unsere Unterkunft traf das nicht zu:
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das nenne ich mal eine schicke Villa :)
das eigentliche erste Ziel für die Reise wäre Moissac gewesen, eine Stadt ein paar Kilometer weiter, da hatte Josef aber kein schönes Hotel gefunden, dies hier war wirklich eine gute Wahl! Die Besitzerin stammte aus dem Elsaß und sprach fließend deutsch. Die Villa hatten sie gekauft, den zweiten Stock zum Gästehaus umgebaut (unser Zimmer war oben rechts mit dem geöffneten Fenster), im ersten Stock wohnten sie mit der Familie.
der Eingangsbereich
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hier lief ein riesenhafter Berner Sennenhund rum der am liebsten mit aufs Zimmer gekommen wäre. Gar nicht so einfach einen zentnerschweren Hund (eher 2 Zentner :) ) von der Tür wegzuschieben. Wir haben ihn aber ausgiebig gestreichelt, dann ließ er sich überreden :)
ein Wachhund war das definitiv nicht aber Leute mit Angst vor großen Hunden sind hier eher fehl am Platz. Später lief eine junge Katze im Galopp die Treppe rauf und runter, im ersten Stock standen Mehrschweinchen im Flur, die Familie ist definitiv tierlieb. Das hat uns auf Anhieb gut gefallen hier ^-^
unser Zimmer gefiel uns auch:
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schön groß mit Wandschrank und einen Wasserkocher und Mineralwasserflaschen gab es auch.
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der Blick in den Garten von unserem Zimmer aus:
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als wir dann die Koffer ausgeladen haben, haben wir diesen Schaden am Kotflügel entdeckt:
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also bei der Übernahme am Flughafen war der noch okay. Da muss uns wohl am Parkplatz des Supermarktes jemand reingefahren sein >:(
wie gut dass wir immer das rundumsorglos-Paket buchen!
Man konnte hier Fahrräder ausleihen und Josef hatte ursprünglich noch eine Radtour nach Moissac geplant, es war aber ein Gewitter im Anzug, auf die Radtour haben wir lieber verzichtet. Statt dessen haben wir uns an den sehr schönen großen Pool hinter dem Haus gelegt (den ich leider vergessen habe zu fotografieren), Josef war auch noch im Wasser, mir war es schon zu kühl, es war nämlich schon ziemlich windig. Keine dreißig Minuten später fing es an zu donnern und zu regnen. Ich war müde nach der kurzen Nacht und habe mich noch etwas ins Bett gelegt.
Zum Abendessen waren wir im einzigen Lokal des Ortes "Cadillac", das nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet hat (wie schön dass heute Samstag ist :) )
Es war ziemlich viel los hier und eine Wand war passend zum Namen des Lokals mit einem Cadillac bemalt:
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.703ucub1.jpg)
nebendran war ein Schild zur Erläuterung: der Gründer der Stadt Detroit ist ein Graf Cadillac aus diesem Örtchen hier. So kam das amerikanische Auto zu seinem Namen. Ich sags ja: Reisen bildet :) da heben wir quasi ein Stück Amerika gefunden!
Das Lokal war eine Kombination aus französischem Restaurant und italienischer Pizzeria. Josef blieb beim französischen Essen und bestellte das Menu zu 20 €. Ich hatte mehr Lust auf eine Calzone, die war mit 10 € sehr günstig. Josef hatte als Vorspeise einen riesigen salade au gésier von dem ich einen Teil gegessen habe. Er war wirklich köstlich. Schade dass man das in Deutschland überhaupt nicht bekommt. Ich gebe ja zu dass ich diesen Salat in Frankreich in einem früheren Urlaub mal auf gut Glück bestellt habe ohne zu wissen was das ist. Einen Salat mit Hühnermägen hätte ich wissentlich nie bestellt, dabei schmeckt das einfach köstlich! Ich schätze mal dass die Hühnermägen in Deutschland ins Katzenfutter wandern. Zur Hauptspeise bekam Josef eine Entenkeule mit einer Art Knoblauchpommes (kann man schwer beschreiben, war wirklich super!) und meine Calzone war riesig, zudem war die freie Tellerhälfte mit einem gemischten Salat bestückt. Das war eine Portion für Bauarbeiter. Der Rotwein hatte eine Goldmedaille (die er definitiv verdient hatte) und war mit 15 € überraschend günstig. Mit diesem Auftakt waren wir sehr zufrieden!
Es hatte die ganze Zeit geregnet, aber als wir das Lokal verließen nieselte es nur noch etwas. Wir machten noch einen Spaziergang aus dem Ort raus, da waren bald nur noch Felder und es war stockdunkel. Einige Häuser standen zum Verkauf. Um halb elf waren wir im Zimmer und wirklich müde und sind gleich ins Bett gegangen.
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ups.. da hab ich doch glatt den Abflug verpasst... also schnell rein ins Auto und hinterher :girly: puh, gerade noch rechtzeitig
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ups.. da hab ich doch glatt den Abflug verpasst... also schnell rein ins Auto und hinterher :girly: puh, gerade noch rechtzeitig
Silvia, du bist uns aber nicht hinten rein gerauscht oder? ;D
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Hi Paula,
ich habe mir erlaubt, die Google Maps zu verbessern. Du machst Dir viel zu viel Mühe und hast da irgendetwas gefrickelt mit "[img]" und so, das brauchst Du gar nicht zu machen (funktioniert auch nicht), einfach den kompletten Text aus dem Google Dialog ohne weitere Anpassung zwischen die html-TAGs einfügen, fertig!
Jetzt sieht man auch die Karte, die Du angefertigt hast.
Übrigens den "Schaden" am Heck würde ich im Leben nicht sehen (muss das nicht so aussehen?).
Grüße
Rainer
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Danke Rainer! Da ist was mit suchen und ersetzen schief gegangen...
den Schaden am Heck sah man deutlich, der breite Spalt neben dem Rücklicht gehört da nicht hin, die Stoßstange war verzogen und dieses Plastikteil ließ sich auch nicht mehr zurückschieben. Bei der Rückgabe des Autos ist das sehr wohl aufgefallen.
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Ach, jetzt weiß ich auch, was die große Lücke hätte sein sollen... Hab´nur gedacht, dass da ein Foto oder so fehlte. Hätte ja auch von selbst drauf kommen können, das da die Map hingehört
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Schön, dass wir jetzt in Frankreich sind - da steigt doch geich meine Vorfreude auf unseren Urlaub :)
Die Ente ist klasse! Unser Vermieter in Südfrankreich hat auch eine Ente um dort herumzufahren - find ich super. Und bei der Beschreibung des Essen läuft mir gerade noch das Wasser im Mund zusammen, ob woh ich von diesem Salat noch nie etwas gehört oder gelesen haben - muss ich mal in den kommenden Wochen darauf achten.
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Ich finde auch eine Ente paßt einfach zu Frankreich!
In der Bretagne habe ich soweit ich mich erinnere einen salade au gésiers nie auf der Speisekarte gesehen, vielleicht ist das eher in Südfrankreich üblich. Wenn du ihn findest probiere ihn unbedingt. Das Fleisch ist rotes zartes Muskelfleisch, nicht wie Saumagen falls du das kennst.
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Tag 2 Sonntag 14.6.2015
bis 8 Uhr haben wir gut geschlafen und sind dann in den Frühstücksraum ins Erdgeschoß gegangen. Für die deutschen Gäste stand zusätzlich Käse und Schinken am Tisch. Die anderen französischen Gäste wurden gefragt ob sie das auch möchten: allgemeines Kopfschütteln. Die Dame des Hauses hat uns erzählt dass sich mal ein französischer Gast beschwert hat weil ihm das nicht angeboten wurde und seither fragt sie immer. Für deutsche Urlauber stellt sie es automatisch auf den Tisch. Soviel zu den unterschiedlichen Frühstücksgewohnheiten. Wir waren froh, Josef ißt zum Frühstück freiwillig nix süßes. Joghurt und Orangensaft gab es auch und natürlich Croissant und Baguette. Und Kaffee aus einer Bodumkanne. Ich finds immer witzig im Ausland etwas aus Deutschland zu entdecken. Die Bodumkannen haben wir noch öfter gesehen, sie sind in Frankreich wohl weit verbreitet.
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7243duz1.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.725lks24.jpg)
Nach dem Frühstück haben wir unser Zeug gepackt und die erste Unterkunft verlassen, es hat uns sehr gut gefallen hier. Weil das Wetter weiter nicht so toll war (während des Frühstücks hatte es noch geregnet, jetzt war es immerhin trocken) haben wir den Plan in Moissac zu radeln ganz aufgegeben. Statt am Fluß und Kanal zu radlen würden wir ein kürzeres Stück zu Fuß gehen und sind mit dem Auto ca 10 km nach Moissac gefahren zu der Stelle wo ein Kanal den Fluß Tarn auf einer Brücke überquert.
Dazu muss ich sagen dass Josef die gesamte Route ausgesucht hat, darum besichtigen wir auch Bauwerke die ihn als Hobbyfotografen interessieren.
Auf dem Weg dorthin mußten wir über eine Brücke fahren und hatten zum ersten Mal ein oha! Erlebnis mit unserem Navi. Diese Brücke, die auch auf der Landkarte die ich als Beifahrer immer auf dem Schoß liegen hatte als normale Straße eingetragen war (wenn auch mit einem sehr schmalen Strich), war knapp über 2 Meter breit und für beide Richtungen gleichzeitig geöffnet :o man sah am Anfang fast bis ans Ende der Brücke (aber nur fast). Wir haben uns drauf gewagt (ab diesem Moment war ich froh mit einem Mietwagen und nicht mit meinem Polo unterwegs zu sein), am anderen Ende angelangt sahen wir Wohnmobile beim Wenden. Die paßten definitiv nicht über die Brücke! Echt krass, in Deutschland wäre das eine Fußgängerbrücke oder Fahrradbrücke aber niemals eine offizielle Strasse (wer es nicht glaubt: auf Streetview kann man schön erkennen wie die Straße am Brückenanfang noch schmaler wird).
Wir haben am Straßenrand geparkt. Hier seht ihr mal unseren Wagen, auf der Brücke im Hintergrund verläuft der Kanal:
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.723axoff.jpg)
zum Glück gab es auch ein Treppe zur Kanalbrücke hoch. Das ist der Blick oben:
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.726g9apv.jpg)
hier stehen wir auf der Brücke und schauen auf den Fluß. Die zweite Brücke ist eine Eisenbahnbrücke
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.727txu29.jpg)
Schilder mit Erläuterungen gibt es auch. Das Bauwerk war wohl als es gebaut wurde Mitte des 19. Jahrhunderts eine ziemliche Sensation
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.728kpj5e.jpg)
Es kommt auf den Bildern wahrscheinlich nicht so raus, aber es war super idyllisch hier. Außer auf der Brücke war der gesamte Kanal von einer wunderschönen Allee gesäumt, es hat ab uns zu mal ein bisschen genieselt, was der schönen Stimmung aber keinen Abbruch tat. Wir haben es sehr genossen hier entlang zu schlendern.
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.752b1xx3.jpg)
Schleusen gab es natürlich auch und hübsche Häuschen für Schleusenwärter. Wir haben nur ein kleines Boot gesehen, ich denke mal der Kanal wird hauptsächlich von Freizeitsportlern und Hausbooten benutzt
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.729kgspu.jpg)
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.730hqsnl.jpg)
wir gingen Richtung Innenstadt den Kanal entlang, nach und nach kamen mehr Häuser in Sicht, in der Innenstadt war dann ein kleiner Hafen mit vielen Hausbooten.
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.733y0spd.jpg)
schöne Spiegelung im Wasser
hier sind wir in der Innenstadt auf dem Weg zum Marktplatz
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.734qma20.jpg)
heute war Markt in Moissac, zu kaufen gab es wirklich alles inclusive Matratzen wie man hier sieht, Kleidung aller Art und natürlich lecker Futter :popcorn:
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.735xksrv.jpg)
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.736fxsnq.jpg)
die Häuser hier sind ganz typisch für diese Region: je höher die Etage desto niedriger werden die Fenster, das war hier an allen Häusern in der Altstadt so.
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7374qskf.jpg)
hier stehen wir nun vor der romanischen Benediktinerabtei Saint-Pierre. Wir konnten nur kurz rein gehen, drinnen war gerade Gottesdienst mit Erstkommunion. Etwas später war der Gottesdienst aus und die Leute standen vor der Kirche. Die meisten Mädchen hatten cremefarbene kurze Spitzenkleidchen an, äußerst chic! Die Mütter im letzten Pariser Chic, ich kam mir mit meinen Wanderklamotten wie ein Trampel daneben vor.
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.738hmsik.jpg)
das beeindruckende Portal stammt aus dem 11.-13. Jahrhundert
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.742vdsyl.jpg)
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.743pmsg4.jpg)
ein schöner Brunnen auf dem Platz vor der Kirche
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.741ygsyx.jpg)
ein weiterer Platz hinter der Kirche mit künstlerischer Bank
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.744dos8u.jpg)
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.745pispv.jpg)
leider fing es wieder etwas zu regnen an.
am Fluß entlang sind wir zu der Kreuzung mit dem Kanal zurück gegangen. Auch hier war eine schöne Baumreihe gepflanzt, auf der anderen Seite stehen Obstplantagen.
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das nächste Ziel war die Stadt Cahors. Um die Altstadt von Cahors macht der Fluß Lot eine schöne Schleife.
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7730aso9.jpg)
Cahors liegt auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela, in all diesen Pilgerorten von denen wir auf unserer Reise noch mehrere sehen werden gibt es schöne Kirchen. In Cahors ist es die Kathedrale Saint-Étienne, die man besichtigen sollte, sie gehört zum Weltkulturerbe. Mich hat vor allem der Kreuzgang begeistert, er war mit einem Kunstwerk aus blauen Wollfäden geschmückt:
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7568azdv.jpg)
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7573dalq.jpg)
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7580psew.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.76092lqe.jpg)
im Gebäude neben dem Kreuzgang waren weitere Kunstwerke ausgestellt, dieses wandfüllende Bild fand ich einfach klasse: der röhrende Hisch vom großelterlichen Wohnzimmer, nur umgedreht: der Hirsch aus Tapetenmuster, ich fands klasse!
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in der Innenstadt von Cahors
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.763q0s3z.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7643rshf.jpg)
hier haben wir uns hingesetzt und kaffee getrunken, es war jetzt früher Nachmittag
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.765ihs1n.jpg)
es gibt noch ein weiteres berühmtes Bauwerk in Cahors: Die Pont Valentré aus dem 14. Jahrhundert:
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Blick von der Brücke, das Wetter ist dankenswerterweise besser geworden!
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am Fluß entlang sind wir zum Auto zurück gegangen
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das Ziel heute war das Hôtel Le Saint Cirq Face à Saint-Cirq-Lapopie 46330 Tour-de-Faure
Saint-Cirq-Lapopie ist ein ganz kleines Bergdorf auf einem Felsen über dem Fluß Lot. Im Ort selber gibt es keine Hotels, unser Hotel lag auf der anderen Flußseite und ist wahrscheinlich ein umgebauter Bauernhof. Ein äußerst luxuriös umgebauter allerdings:
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unser Zimmer
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dass die Toilette keine Klobrille hatte fand ich aber etwas unangenehm. Porzellan ist halt kalt, im Winter würde mich das stören. Heute waren wir eher froh über die Klimaanlage, es war jetzt richtig heiß geworden.
Das Hotel bestand aus mehreren kleinen und größeren Gebäuden, wir hatten ein Häuschen für uns, in USA nennt man sowas Cabin :)
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hübsch gell? Im Hotel gibt es Frühstück aber sonst kein Restaurant. Das Hotel bietet einen Shuttleservice nach Saint-Cirq-Lapopie an den wir gern genutzt haben. Wir sind auf der Hinfahrt am Ort vorbei gefahren und haben schon gesehen dass es da nur einen kostenpflichtigen Parkplatz am Ortsrand gibt.
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es sieht auf dem Foto nicht so aus aber der Ort liegt wirklich steil am Hang
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ich fand den Ort ganz nett aber dass das einer der schönsten Orte Frankreichs sein soll wie es im Reiseführer steht kann ich nicht finden, da habe ich schon etliche schönere gesehen. Es gab natürlich viele kleine Geschäfte die jetzt am Abend aber schon geschlossen waren und einige Restaurants.
Wir haben uns in das Restaurant begegeben das vom Hotel empfohlen worden war, leider hat sich das als Touristenfalle herausgestellt. Alle Menüs hießen Assiette à la irgendwas. Die Vorspeise war jeweils Salat, die Nachspeise Käse. Es kam dann das ganze Menü auf einmal auf einem Teller, da muss der Kellner nur einmal laufen... (assiette ist französisch für Teller): Der Salat neben den Pommes drauf der Schafkäse (die Nachspeise) und auf den Pommes bei mir eine Entenkeule, bei Josef geräucherter Lachs. Das ganze war wie ein Berg auf den Teller gehäuft, man mußte vom Rand und oben vorsichtig wegessen, es ist einem trotzdem öfter was auf den Tisch gefallen. Außerdem war das ganze sehr fett. Also zum Sattwerden taugte es schon, aber französische Küche -vor allem auf dem Land- kenne ich anders. Wir haben danach im Ort in den anderen Restaurants auf die Karten geschaut, da stand aber auch sehr oft "assiette", das schien uns alles nicht besonders verlockend.
Das Hotelshuttle hat uns später wieder zurück gefahren, die Straße zum Hotel ist eher ein Feldweg, sehr schmal, zum Teil auch nicht geteert und steil, wir waren ganz froh dass wir da im Dunkeln nicht selber fahren mußten.
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Hm, den Kreuzgang hätte ich schöner ohne dieses blaue Dingens gefunden....
Aber dennoch schöne Orte, die du uns da zeigst. Klasse ist vor allem das Bild von Cahors, wie es vom/von der Lot umschlugen wird. Da habt ihr einen schönen Aussichtspunkt gefunden!
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Hm, den Kreuzgang hätte ich schöner ohne dieses blaue Dingens gefunden....
Andrea, vielleicht muss man selber dringestanden sein um das gut zu finden. Ich sehe die Fotos natürlich mit anderen Augen weil meine Erinnerungen dabei sind. Josef fand es übrigens auch klasse. Aber moderne Kunst ist ja immer Geschmackssache!
Diese Gegend Frankreichs ist wirklich sehr schön, da winden sich viele Flüsse durch die Hügelige Landschaft. Und man ist mitten im Land abseits der Touristenmassen, deutsch haben nur ganz wenig gehört
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Also Klo ohne Klobrille geht gar nicht ::) und das Himmelbett sieht nach Museum aus :totlach:. Ich dachte wirklich im ersten Moment, das es sich um einen Museumsbesuch handelte.
Ansonsten bin ich überrascht, dass die Damen wirklich trés chic in die Kirche gehen. Der Chic der Pariser französischen Frauen ist nämlich für mich ein Klischee.
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Also Klo ohne Klobrille geht gar nicht ::) und das Himmelbett sieht nach Museum aus :totlach:. Ich dachte wirklich im ersten Moment, das es sich um einen Museumsbesuch handelte.
Die Möbel waren ganz neu, nur auf alt getrimmt. Auf musealen Betten möchte ich auch nicht schlafen...
Ansonsten bin ich überrascht, dass die Damen wirklich trés chic in die Kirche gehen. Der Chic der Pariser französischen Frauen ist nämlich für mich ein Klischee.
Die sahen aus wie einem Modemagazin entsprungen, ohne Übertreibung!
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Alte Betten in Hotels sind echt furchtbar.
Mit meinem damaligen Freund habe ich in Portugal mal in einem Kloster mit antiken Betten übernachtet.
Wir dachten uns mit dieser ausgewählt schönen Pousada etwas Tolles zu gönnen, aber wenn man sich darin nur ein kleines bisschen bewegt hat, schlich sich auf einmal eine äußerst raue Seefahrt mit besonders quietschenden Schiffsbohlen in die Träume des anderen...
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Da haben wir ja Glück gehabt, wir haben nämlich öfter in alten Gebäuden und auch in antiken Möbeln geschlafen ( ihr werdet die Fotos sehen) aber die Matratzen waren immer neu :)
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Hallo,
ich hab jetzt endlich halbwegs stabiles WLAN und kann euch jetzt hinterher fahren 8) Der Anfang ist schon mal vielversprechend. Wir sind ja auch ganz gern mal in Frankreich unterwegs und ich freue mich schon darauf mal ein paar neue unbekannte Ziele zu entdecken.
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Schön!
Es gefällt mir sehr, was du uns zeigst. Ich liebe die französischen Märkte und habe festgestellt, dass die Händler durchaus Englisch können, wenn ich an die Grenzen meiner französischen Sprachkenntnisse stoße.
Die Kathedrale Saint-Étienne mit ihrem "Kunstwerk" finde ich toll - ich mag es sehr, wenn Geschichte und zeitgenössische Kunst aufeinandertreffen.
Am besten gefällt mir jedoch die Pont Valentré - ein wunderschönes Bauwerk!
Euer Zimmer sieht nett aus, die fehlende Klobrille ist natürlich gewöhnungsbedürftig ;)
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Es gefällt mir sehr, was du uns zeigst. Ich liebe die französischen Märkte und habe festgestellt, dass die Händler durchaus Englisch können, wenn ich an die Grenzen meiner französischen Sprachkenntnisse stoße.
wir haben die gleiche Erfahrung gemacht: die Verkäufer konnten alle englisch.
Freut mich dass es dir gefällt, ich glaube wir kommen noch an viele unbekannte Orte :)
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Tag 3 Montag 16.6.2015
Heute stand eins der Highlights für mich auf dem Plan: die prähistorische Höhle Pech Merle. Als wir um 8 Uhr zum Frühstück gingen waren wir die ersten Gäste. Ein Koch war dabei arme Ritter zuzubereiten, mit Apfelmus sehr lecker. Weichgekochte Eier durfte man sich selber machen, alle anderen Eier hätte man zusätzlich bezahlen müssen, bei 13,80 € die man für das Frühstück so schon bezahlen mußte haben wir darauf lieber verzichtet. Es gab erstklassigen Schinken und frischen Schafskäse, also wirklich nix zu meckern.
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Die Höhle Pech Merle ist hier die Touristenattraktion und darum ist die Straße dorthin sehr gut ausgebaut, es kommen ja auch Reisebusse. Wir hatten Tickets für die erste Führung um halb 10 übers Internet gebucht, als wir ankamen war schon eine lange Schlange am Ticketschalter und wir waren froh über unsere frühzeitige Reservierung.
Um den Eingang herum wurde ein Andenkenshop gebaut, da drinnen ist eine Tür die in die Tiefe der Höhle führt
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Man darf die Höhle nur im Rahmen einer Führung besichtigen, Führungen gibt es aber auch nur auf französisch. Zunächst bekommt man einen kurze Einführung: die Höhle wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts für Besucher geöffnet. Damals hatte man noch keine Bedenken mit Treppen und Beton einen Weg durch eine Tropfsteinhöhle zu bauen und elektrische Leitungen zu legen. Da die klimatischen Verhältnisse in der Höhle gut sind haben sich die prähistorischen Zeichnungen bisher gut gehalten, der Zustand wird überwacht und die Anzahl der Besucher ist begrenzt. Es ist die einzige Höhle mit prähistorischen Zeichnungen die man im Original betreten darf. Es gibt nämlich in dieser Gegend viele solcher Höhlen. Von der bekanntesten Höhle Lascaux gibt es eine Kopie die man besichtigen kann (da waren wir schon mal in einem früheren Urlaub). Ich war wirklich sehr gespannt!
Leider durfte man überhaupt nicht fotografieren und so ist das einzige Bild das ich euch zeigen kann ein Foto einer Postkarte die ich mir als Andenken gekauft habe
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das ist die schönste Zeichnung in der Höhle. Auf vielen Bildern waren Pferde gezeichnet, es gab auch Bisons, manche Bilder waren Symbole ähnlich den Indianerzeichnungen aus dem Südwesten über deren Bedeutung die Historiker rätseln. Das ganze war super spannend und es ist einfach so beeindruckend wenn man vor so einem Bild steht und sich vorstellt dass ein Mensch das vor zwanzigtausend Jahren gemalt hat O0
wenn ihr mal in der Ecke seid kann solltet ihr euch das wirklich anschauen. Außer den Gemälden ist das auch eine sehr schöne Tropfsteinhöhle, der Besuch würde sich auch ohne die Zeichnungen lohnen! Die Führung dauert ungefähr eine Stunde, danach waren wir noch in dem kleinen Museum. Auf der Karte sind die Orte aufgezeichnet wo man solche Höhlen mit prähistorischen Zeichnungen gefunden hat. Es hat mich überrascht dass da Orte in Deutschland verzeichnet waren, von solchen Höhlen hier in Deutschland wußte ich gar nichts.
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Gegen Mittag waren wir wieder im Hotel, das Wetter war ganz passabel und Josef hatte noch eine kleine Wanderung am Fluß unten rausgesucht. Das ist ein alter Treidelpfad der durch eine Schlucht führen soll. Am Campingplatz von Saint-Cirq-Lapopie geht der Weg los immer am Fluß Lot entlang bis zum Nachbarort Bouzies.
Vom Fluß unten hat man einen sehr schönen Blick auf den Ort, der liegt ja wirklich sehr malerisch
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der Weg führt dann wirklich an einer Felswand entlang
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.788a0sai.jpg)
weiter vorne war der Weg regelrecht aus dem Berg rausgehauen
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und ein Stück des Weges war künstlerisch gestaltet.
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.7913fsg4.jpg)
in Bouziers endet der Weg wieder an einem Campingplatz, der Ort besteht nur aus ein paar Häusern, aber in Rathaus gibt es in Frankreich immer
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diesen mickrigen Maibaum als Ehrbezeugung für die gewählten Volksvertreter fanden wir ziemlich lustig
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.793ljsn2.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.794r8sr9.jpg)
es ging auf dem gleichen Weg wieder zurück. Unterwegs haben wir an diesem Imbiß Rast gemacht, das hat uns sofort an Sedona erinnert.
Ich hatte es irgendwie im Magen und bekam einen Tee. Josef wollte einen Kaffee den es angeblich auch gab, aber es war wohl eher Muckefuck mit Reismilch
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.795tfs9a.jpg)
am Ausgangspunkt zurück. Vom Campingplatz aus fahren Ausflugsboote, jetzt war aber noch Nebensaison, da fahren nur 2 Boote am Tag das hat uns von der Uhrzeit nicht gepaßt. Macht bestimmt Spaß!
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das Wetter war kontinuierlich besser geworden, jetzt war es richtig heiß und so haben wir den Rest des Nachmittags am Pool verbracht, wir waren fast allein da
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man hat einen schönen Blick auf Saint-Cirq-Lapopie, im Hotelprospekt ist das aber stark rangezoomt, so nah wie auf den offiziellen Hotelbildern ist der Ort nicht aber der Blick ist trotzdem toll
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Blick auf die Hotelgebäude
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hinter dem Pool war eine Weide, die Schafe und der Esel gehören zum Hotel
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mit Brot konnte man den Esel an den Zaun locken
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die Lämmer fand ich total süß mit ihren teils weißen teils schwarzen Ohren ^-^
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die können noch nicht alt sein, man sah noch die Nablschnur
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meine Magenschmerzen wurden nicht besser, ich habe mich ins Bett gelegt und mir einen Tee gekocht und bin eingeschlafen. Um 23 Uhr war ich wieder wach und habe ein paar Nüsse gegessen, das fette Abendessen vom Vortag habe ich nicht vermißt. Josef hat sich mit Brot, Chips und Rotwein aus unseren Vorräten verpflegt. Er hatte auch keine Lust auf eine Wiederholung. An der Landstraße zum Ort hin hatte er noch eine Pizzeria gefunden die Montags aber geschlossen war. Das war dann heute ein billiger Tag :)
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Die Höhle war bestimmt prima, aber eine Führung auf Französisch hätte mir wenig gebracht. Aber gucken kann man ja trotzdem. Auch eure Wanderung hat mir gut gefallen, schade nur, dass dein Magen ein wenig verrückt spielt. Das bleibt hoffentlich nicht lange so.
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Mir hat die Wanderung auch gefallen und wenn ich jetzt den Pool so sehe, könnte ich glatt reinspringen.... :)
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Yep, so einen Pool habe ich hier die ganze Woche schon vermisst ;D Die Wanderung hat mir auch sehr gefallen, Campingplätze sind in der Nähe. Das wird gleich auf den Merkzettel notiert.
Von Höhlen mit Höhlenmalerei habe ich bisher kaum etwas gehört. Das würde mich auch mal interessieren.
Hoffentlich hat dich dein Magen nicht allzu sehr geplagt
Nochmal zu Franzosen und Englisch: Unsere Erfahrungen sind kurios; wenn der Gatte dort irgendwo Französisch redet (Campingplatz-Rezeption oder so), antworten ihm die Franzosen auf Englisch (oder Deutsch) ;D Mal sehen wie das heuer mit Kerlies Französischkenntnissen funktioniert 8)
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Von Höhlen mit Höhlenmalerei habe ich bisher kaum etwas gehört. Das würde mich auch mal interessieren.
das würde dir sicher gefallen! Falls du mal in diese Ecke kommst solltest du aber unbedingt die Höhle von Lascaux besichtigen. Das ist zwar nur eine Kopie schlägt aber alles andere um Längen!
Nochmal zu Franzosen und Englisch: Unsere Erfahrungen sind kurios; wenn der Gatte dort irgendwo Französisch redet (Campingplatz-Rezeption oder so), antworten ihm die Franzosen auf Englisch (oder Deutsch) ;D Mal sehen wie das heuer mit Kerlies Französischkenntnissen funktioniert 8)
genau das ist uns wiederholt auch passiert! Die Zeiten sind wohl vorbei wo man in Frankreich französisch können mußte. Ich bin gespannt wie es euch in Korsika ergehen wird.
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Wußte auch nicht das es soo viele Höhlen mit Felszeichnungen gibt :weissnicht: ... Europa hat noch so viele weiße Flecken.
Bei den Lämmern haben mir noch besser als die Ohren ihre schwarzen Augenränder gefallen .... als hätten sie sich alle eine Schlägerei geliefert ;D
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Diesen Tag könnte ich 1:1 übernehmen: Die prähistorischen Zeichnungen würde ich gerne anschauen und die Wanderung gefällt mir ebenfalls.
Saint-Cirq-Lapopie sieht ja wirklich toll aus mit dieser Lage am Berg und das Hotel sieht ebenfalls nett aus. Schade, dass es mit der Bootsfahrt nicht geklappt hat. Lediglich die schlechte Essensversorgung stört mich etwas ;)
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Wußte auch nicht das es soo viele Höhlen mit Felszeichnungen gibt :weissnicht: ... Europa hat noch so viele weiße Flecken.
Bei den Lämmern haben mir noch besser als die Ohren ihre schwarzen Augenränder gefallen .... als hätten sie sich alle eine Schlägerei geliefert ;D
bei mir ist in Europa auch noch ganz viel weiß! Und die Lämmer waren wirklich putzig, mir hat auch das eine mit dem einen weißen und einem schwarzen Ohr so gut gefallen :)
Diesen Tag könnte ich 1:1 übernehmen: Die prähistorischen Zeichnungen würde ich gerne anschauen und die Wanderung gefällt mir ebenfalls.
Saint-Cirq-Lapopie sieht ja wirklich toll aus mit dieser Lage am Berg und das Hotel sieht ebenfalls nett aus. Schade, dass es mit der Bootsfahrt nicht geklappt hat. Lediglich die schlechte Essensversorgung stört mich etwas ;)
die prähistorischen Zeichnungen lohnen sich unbedingt! Wer nur das "Gekritzel" der Indianer aus dem Südwesten kennt wird aus dem Staunen nicht mehr rauskommen was unsere Vorfahren mit diesen Höhlenmalereien vollbracht haben!
Ja das Essen... das war nicht immer so wie wir es in Frankreich erwartet haben!
Tag 4 Dienstag 16.06.2015
Heute morgen waren meine Magenschmerzen vorbei und da ich Abends fast nichts gesessen hatte, hatte ich jetzt auch Hunger und habe mir einen Teller mit armen Rittern vollgeladen :)
Danach haben wir unsere Sachen gepackt und ausgecheckt. Für heute standen ein paar Ortsbesichtigungen auf dem Plan, für den Vormittag hatte Josef noch eine kleine Wanderung rausgesucht da sie quasi auf dem Weg nach Figeac lag.
Wir fuhren also erst zu dem Örtchen Gréalou um zu einem Hügelgrab zu wandern. Es war heute Morgen bewölkt und es sah auch nach Regen aus, hat aber glücklicherweise gehalten.
Das Rathaus von Gréalou lag an der Haupstrasse und die Kirche gleich dahinter wo der Weg losgehen sollte
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tatsächlich war an der Mauer ein Schild
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und wirklich haben wir unterwegs etliche Pilger angetroffen (Die Muschel ist das Zeichen für den Pilgerweg nach Santiago de Compostela)
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Der Ort war hinter der Kirche schon wieder zuende, es ging an Feldern und einzelnen Bauernhäusern vorbei
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es war eine sehr schöne friedliche Stimmung die auf den Bildern wieder nicht rüber kommt, nach ungefähr einer halben Stunde waren wir an dem Dolmengrab angekommen
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wenn ich das Schild richtig verstanden habe ist die Grabanlage 3500 Jahre alt.
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auf dem gleichen Weg ging es wieder zurück, wir fanden es sehr entspannend hier, es war mehr ein Spaziergang als eine Wanderung
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ein Kreuz vor der Kirche, der bemooste Jesus hat mir gut gefallen
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danach sind wir nach Figeac gefahren, einem Ort mit einer schönen Altstadt und lauter engen Gassen. Wir haben wohlweislich auf einem Parkplatz am Stadtrand geparkt :)
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.828xyrrx.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.829f3pme.jpg)
Figeac ist der Geburtsort des berühmten Ägyptologen Jean-François Champollion, der den Stein von Rosetta entschlüsselt hat, eine überdimensionale Kopie des Steins (ich glaube ägyptisch, Keilschrift und griechisch) liegt auf der Place des ecritures:
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nachdem wir den Stein ausgiebig bewundert hatten (ich konnte gerade mal ein paar griechische Buchstaben erkennen) haben wir uns in der Ortsmitte in ein schönes Cafe gesetzt, ich glaube wir waren die einzigen Ausländer hier. Es hätte übrigens noch ein zugehöriges Museum gegeben, der original Rosetta stone steht aber im British Museum in London, da habe ich ihn schon gesehen. Und uns war mehr nach Kaffeepause als nach Bildung ;) Ein Café war schnell gefunden:
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die Häuser hier im Zentrum waren schön renoviert
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so sehen in der Innenstadt die Straßen aus: irgendwann ist Schluß. Ein typisches Bild für alle Orte die wir hier im Südwesten besucht haben!
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Das nächste Ziel war der Ort Villefranche-de-Rouergue.
Laut Reiseführer lohnt dieser Ort einen Abstecher wegen der schönen Altstadt die -was ungewöhnlich ist- auf dem Reißbrett geplant wurde und daher schnurgerade Straßen wie in USA in Ost-West oder Nord-Süd Richtung hat. Wir fanden ehrlich gesagt nicht dass die Stadt besonders sehenswert ist. Die Straßen in dieser geplanten Innenstadt waren extrem eng, weshalb wohl die meisten Anwohner auf dem riesigen Parkplatz außerhalb der Altstadt parken der trotz seiner Größe rappelvoll war. Wir sind ein bisschen durch die Straßen gelaufen und haben am zentralen Platz ein paar Bilder gemacht
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.861p1j9d.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.862k7jou.jpg)
hier mus man eigentlich nicht gewesen sein.
Danach steuerten wir unsere Unterkunft an im Ort Cordes-sur-Ciel. Blöderweise kannte das Navi die Adresse des Hotels Aurifat, Sous Bouisset, 81170 Cordes-sur-Ciel nicht. Also haben wir nur den Ort eingegeben und sind gefahren: wieder über eine total kurvige und hügelige Landstrasse. Am Ort angekommen der steil am Hang lag haben wir am Ortsrand gehalten. Josef hatte in Erinnerung dass das Hotel etwas außerhalb am südlichen Ortsrand lag. Wir gingen ein Stück zu Fuß in der Hoffnung ein Schild zu finden aber da war nix zu sehen, leider auch kein Mensch weit und breit. Als wir gerade wieder ins Auto steigen wollten um auf gut Glück weiter zu fahren kam doch mal jemand aus einem Haus und der kannte das Hotel zum Glück, wir sollten die Straße weiter fahren und dann sei da bald rechts die Einfahrt. Also ohne diesen Hinweis hätten wir das nie gefunden, die Straße ging an einem Feld entlang der am Rand mit Büschen bewachsen war, das Haus war dahinter verborgen und das ganz kleine Schild stand in Kniehöhe, vom Auto aus fast nicht zu sehen.
Unsere Unterkunft war in einem schönen alten Haus und eigentlich kein Hotel sondern eine Privatunterkunft. Der Eigentümer sprach recht schlecht französisch, das war ein englisches Paar das sich hier ein Haus gekauft hat zum Gästehaus umgebaut hat und hier mit seiner Familie lebt. Das haben wir bei unserer Reise noch öfter erlebt und scheint in Frankreich ein richtiger Wirtschaftszweig zu sein.
Das Zimmer unterm Dach war nicht groß aber sehr urig und sah neu renoviert aus:
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Blick aus dem Fenster: ja der Pool gehört dazu :)
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Blick nach vorne in die Landschaft
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Das Haus vom Garten aus:
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.875blklh.jpg)
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es wäre sogar warm genug gewesen zum Baden, es war aber mitlerweile schon fast 6 Uhr und wir wollten uns lieber den Ort Cordes-sur-Ciel anschauen. Eine weise Entscheidung, denn der Ort war wirklich klasse. Die Altstadt ist umgeben von einer fetten Stadtmauer mit wuchtigen Toren, an einem Tor war ein Schild: es stammt aus dem 13. Jahrhundert:
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.838g5kuj.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.846nfpem.jpg)
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.845lwkfj.jpg)
Blick von der Stadtmauer in die Landschaft. Unten sieht man einen großen Parkplatz. In den Ort selber kann man nicht reinfahren, die Straßen sind viel zu eng. Von unserer Unterkunft aus konnte man aber locker in 15 Minuten zum Ort laufen (halt den Berg hoch :girly: ), wir haben unser Auto am Hotel stehen lassen.
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in den Straßen waren lauter kleine Geschäfte die jetzt am Abend aber schon geschlossen waren. Die Restaurants waren nicht alle geöffnet (es ist noch Vorsaison) und was wir so auf den Karten lasen erinnerte uns stark an das "Assiette" Erlebnis und erschien wenig verlockend.
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bei unserem Spaziergang sind wir dann aber noch an einem Hotel "Logis de France" vorbei gekommen (das wäre übrigens auch eine gute Wahl gewesen) und an der Tür stand Hotel und Restaurant. Es sah dunkel und geschlossen aus aber die Tür war offen und so bin ich rein gegangen und habe gefragt ob das Restaurant offen ist: ja es hat ab 8 Uhr geöffnet, also haben wir gleich einen Tisch reserviert. Die Kette Logis de France ist uns aus früheren Urlauben wohl bekannt, da sind wir noch nie reingefallen und wir hatten auch diesmal Glück, das Menü war spitze!
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Und das Ambiente war auch so wie man sich das vostellt: Kandelaber, weiße Tischdecke...
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.870jwjvi.jpg)
Cassoulet, ein Bohneneintopf, das ist eine typische Spezialtität im Südwesten
und hausgemachte kleine Kuchen
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so haben wir uns das vorgestellt. Ganz billig war es nicht, das Menu kostete 32 € und der vorzügliche Rotwein 26 €. Auf dem Etikett haben wir entdeckt dass es ein Biowein war. Das haben wir in den drei Wochen öfter gesehen, auf der Karte wird nicht unterschieden zwischen Bio und "normalem" Wein, aber es scheint jetzt viel Bioweinanbau in Frankreich zu geben. Bei unseren Frankreichurlauben vor 10 Jahren gab es das noch gar nicht.
Auf dem Heimweg
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(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.8482tqn9.jpg)
Hier hätte man es länger aushalten können. Nur die Stechmücken die am Abend aus den Löchern kamen waren etwas nervig, wir haben uns dehalb nicht mehr in den Garten gesetzt sondern in unser zum Glück mückenfreies Zimmer.
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Also der Bohneneintopf würde mich nicht so wirklich "anmachen"..... Ich würde gleich zu den Kuchen übergehen ;D
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Also der Bohneneintopf würde mich nicht so wirklich "anmachen"..... Ich würde gleich zu den Kuchen übergehen ;D
Silvia, beim Menü gab es Auswahl zwischen verschiedenen Hauptgerichten, es hätte auch was "richtiges" gegeben :)
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Wieder ein sehr schöner Tag - mit würdigem Abschluss, mir könnte das Cassoulet schmecken :)
Figeac gefällt mir gut. Ich mag es in den Gassen französischer Dörfer zu schlendern.
Ich finde du hast sehr schöne Unterkünfte gebucht, wie war denn so den Durchschnittspreis? Ich nehme an, in den Sommerferien sind diese erheblich teurer :(
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Ich finde du hast sehr schöne Unterkünfte gebucht, wie war denn so den Durchschnittspreis? Ich nehme an, in den Sommerferien sind diese erheblich teurer :(
Die Unterkünfte hat alle mein Freund ausgesucht, ihm gebührt das Lob :) das war eigentlich ziemlich einfach denn das war alles in booking.com. Die meisten Zimmer haben knapp 100 € gekostet. Das schöne Hotel von der zweiten und dritten Nacht etwa 120€, alle anderen waren so 90-100 € nur das in Carcasonne war glaube ich 110 €. Das billigste war in den Pyrenäen fü 80 €
ob die Preise im Hochsommer höher sind weiß ich nicht, kann natürlich sein, aber das kannst du per booking.com leicht rausfinden.
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Tag 5 Mittwoch 17.6.2015
Heute haben wir mal ausgeschlafen und waren erst nach 8 Uhr wach. In der Dusche waren von Schampoo über Spülung bis Duschgel alle Pflegeprodukte vorhanden. Es gab auch in jeder unserer Privatunterkünfte einen Fön, die Ausstattung in diesen chambres d'hotes war immer klassse. Gefrühstückt haben wir im Garten bei strahlender Sonne umgeben von Blumen, einfach schön! Hier hätten wir auch gut noch einen Tag bleiben können.
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Danach haben wir ausgecheckt und haben unser Navi mit der Adresse der Autobahnbrücke von Millau gefüttert. Ich hatte mir die Strecke auf der Karte angeschaut und die Strecke über die Route National rausgesucht. Leider war das Navi völlig anderer Meinung und hat uns erst mal in die entgegengesetzte Richtung geschickt. Das gab kurzfristig etwas Streß im Auto weil Josef dem Navi folgen wollte das uns über kleine weiße und gelbe Straßen gelotst hat während ich über die rote Straße fahren wollte. Ich habe mich durchgesetzt und Josef wendete im nächsten Kreisverkehr und wir fuhren ab sofort nach Schildern. Das Navi hat natürlich ständig gemeckert.
Die Fahrt war selbst auf der für den Schwerlastverkehr ausgezeichneten Straße ziemlich nervig, ständig kam ein Kreisverkehr und stellenweise war die Straße auch sehr eng, zwei LKW's nebeneinander hätten Mühe gehabt und außerdem geht auch die Route National quer durch alle Orte die auf der Strecke liegen, nix Ortsumgehung. Wir haben echt nur noch mit dem Kopf geschüttelt und die armen Anwohner bedauert, denn da wälzte sich wirklich LKW an Lastwagen mitten durch die Orte an Kirche und Geschäften vorbei, die Fußgänger konnten schauen wo sie bleiben, wenn die Straße nämlich zu eng wurde fiel der Bürgersteig auch mal weg. Echt das sind hier Straßenverhältnisse wie ich sie aus Deustchland aus den 70er Jahren kenne. Schnell fahren ging gar nicht und so haben wir ewig gebraucht bis wir endlich auf die Autobahn kamen. Kurz vorher kamen wir am Örtchen Roquefort vorbei (da stammt der gleichnamige Käse her), wenn wir mehr Zeit gehabt hätten wären wir vielleicht abgebogen aber das war uns nun schon zu spät.
Auf der Autobahn gibt es eine Raststätte (aire de Millau) von der aus man einen guten Blick auf die Brücke hat
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schon ein gigantisches Bauwerk. Also ich wäre da jetzt nicht extra hingefahren, aber der Herr Fotograf wollte das unbedingt sehen. In der Rastsstätte haben wir einen Kaffe getrunken, hier gab es etwas das auf dem Bild wie Eiskaffee aussah, war dann aber so ziemlich der ekligste Kaffee den ich jemals getrunken habe: extrem übersüßt und in der Sahne war irgendein Zeug wie Kleie oder Weizenkeime, Vollkornsahne? :raetsel: so was hab ich echt noch nie gehabt, der Becher wanderte in den Mülleimer. Hier hätte es übrigens auch noch eine Käsemuseum gegeben und Käseverkauf gab es auch.
Die Autobahn führte dann über die Brücke wofür man 8 € blechen darf und dann ging es wieder auf die Landstrasse und wir kamen durch einen Ort wo man noch mal einen anderen Blick auf die Brücke hat:
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zu unserem nächsten Ziel Montpellier-le-Vieux war es nicht mehr weit aber der engen, kurvigen Straße die sich den Berg nach oben windet hätten ein paar Leitplanken gut getan (oder jedenfalls meinen Nerven). Zum Glück mußten wir die Straße später nicht mehr zurückfahren...
Das Gebiet ist ausgeschildert mit "Chaos Parc de Loisirs" . In USA wäre das wohl ein State Park. Jedenfalls handelt es sich hier um ein Gelände mit interessanten Felsformationen wo man Eintritt zahlen muss und schöne Wanderwege angelegt sind.
Man landet auf einem Parkplatz der jetzt am Nachmittag gut belegt war, es gibt ein kleine Andenkenbude wo man auch den Eintritt bezahlen muss (ich glaube 6 oder 8 Euro), bekommt einen Plan, der Weg geht gleich hinter dem Häuschen los.
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wir sind den roten Weg entgegen dem Uhrzeigersinn gegangen und da die Zeit noch reichte sind wir die Verlängerung mit dem gelben Weg auch gegangen. Genauso würde ich es auch empfehlen, denn in dieser Richtung gelangt man immer mehr in die Höhe und die Ausblicke werden immer spektakulärer (ich finde das schöner als wenn man mit dem Höhepunkt anfängt und es dann im Lauf des Weges weniger toll wird). Das erste Stück des Weges kann auch mit einem Bimmelbähnchen absolviert werden (diese "train touristique" gab es in Frankreich sehr häufig, z. B. im Ort Moissac)
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Am Anfang geht es relativ unspektakulär an einzelnen grauen Felsen vorbei
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mit zunehmender Höhe wurde es interessanter
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hier sind wir auf dem Belvedere dem ersten Aussichtspunkt (hier endet das Bähnchen)
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Blick in die andere Richtung:
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in dieser Höhle (sie war innen ca 50 qm groß) hat man Knochen von Höhlenbären und Überreste von Menschen aus der Altsteinzeit gefunden. Bis ins 19. Jahrhundert wurde sie von Schäfern zur Übernachtung mit ihren Tieren benutzt:
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uns hat das Gebiet ein bisschen an den Bryce Canyon erinnert, nur die Farbe paßt halt nicht
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hier sind wir jetzt schon auf dem gelben Wegstück wo die schönsten Felsen standen:
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Arches gab es auch, dieser heißt arc de triomphe, ich finde das schaut eher aus wie 2 Leute die sich küssen :)
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der nächste heißt passenderweise Krokodil
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mein Lieblingsfelsen hatte keinen Namen, also wenn das nicht Godzilla ist... ;)
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noch ein schöner Arch:
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von vorne noch schöner
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und gar nicht so klein:
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ein 14 Meter hoher Monolith:
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dann ging es wieder in die Höhe
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dann mußte man durch dieses Loch krabbeln
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und ging dann eine Treppe hoch auf die höchstgelegene Aussichtsplatform den "Douminal" (auf Okzitanisch ein dominierender Ort), 836 Meter hoch gelegen
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kurz danach waren wir am Ende der Route angelangt. Wir sind knapp drei Stunden gelaufen und fanden es richtig klasse hier. Es hilft ein bisschen gegen Entzugserscheinungen von roten Felsen :)
zu dem kleinen mittelalterlichen Ort Peyreleau wo wir unsere nächste Unterkunft gebucht hatten waren es nur noch ein paar Minuten zu fahren, zum Glück auf einer auch für nicht schwindelfreie Menschen geeigneten Straße...
im Ort angelangt hat uns das Navi von der Hauptstrasse auf einen schmalen Weg den Berg hinauf geschickt. Ich wäre da ja gar nicht erst rauf gefahren aber Josef saß am Steuer... als die Straße immer enger wurde ist er aber vorsichtshalber auch lieber stehen geblieben und wir haben die Lage erkundet. Was für ein Ausblick :herz:
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ein paar Meter weiter wurde die Straße zum Fußweg und da war tatsächlich gegenüber der Kirche unser Gästehaus Ermitage (Ermitage de Peyreleau 21, rue de l'Eglise12720 Peyreleau). Ich habe schon mal die Koffer ausgepackt und habe geläutet während Josef das Auto in eine breitere Starße bugsiert hat. Die Besitzerin hat uns freundlich empfangen, sie sprach sogar ein paar Worte deutsch
Eingang und Hof für die Gäste:
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unser Zimmer im ersten Stock, der Blick aus dem Fenster war einfach genial
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eine schräge Mischung aus alt und neu, aber uns hat es gut gefallen
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alles wirklich alles war irgendwie "verziert" auch die Ersatzklopapierrolle
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im Erdgeschoß war ein Ausstellungsraum mit Kunstobjekten die käuflich zu erwerben waren, der Besitzer ist nämlich Künstler. Wir gehen davon aus dass das Paar eher von der Vermietung ihrer drei oder vier Gästezimmer im ersten Stock lebt ;D, im zweiten Stock wohnten sie selbst.
Vom Fenster aus konnte man Esel auf einer Weise sehen, da sind wir jetzt hinspaziert, das Panorama hier am Ortsausgang ist doch genial oder?
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und da war auch die Wiese mit den Eseln. Am Stall war ein Schild: man kann die Esel für eine geführte Wanderung buchen (ich weiß aber nicht ob man dann die Esel auf die Wanderung führt oder ob die Esel einem das Gepäck tragen oder was)
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sind die nicht süß? sie wollten aber eher gefüttert werden statt wandern :)
dann sind wir in den Ort spaziert und ich finde Peyreleau war der schönste Ort auf unserer Reise
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ein Restaurant haben wir auf der Hauptstrasse auch gefunden, die Karte sah gut aus.
ein Blick von der Kirche die weiter oben am Hang liegt:
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dann sind wir zu diesem Turm ganz nach oben gegangen, er wurde 1624 gebaut und ist das einzige was vom ehemaligen Schloß von Peyreleau noch übrig ist
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der Blick von da oben war einfach herrlich!
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im Ort führen Treppen nach oben, man muss als Fußgänger nicht die Serpentinenstraßen hochlaufen, aber das Treppensteigen schlaucht ganz schön! Die Leute die hier wohnen müssen fit sein. Unsere Vermieterin hatte einen Garten am Hang, sie mußte die Treppen mit Gießkanne laufen (sie war entsprechend schlank und drahtig).
Nach einer Pause und Dusche haben wir uns zum Abendessen begeben, es gab drei Menüs zur Auswahl, man fragte uns ob wir eine Übersetzung der Speisekarte brauchen (solche Fragen sind uns früher niemals in Frankreich gestellt worden). Das Essen war köstlich und der Wein auch!
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die Nachspeise wurde am Tisch flambiert
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das Menü war für 29 € zu haben, der Wein schlug mit 25 € zu Buche, insgesamt haben wir 75 € bezahlt. Danach sind wir wieder die Treppen zu unserer Behausung hochgelaufen und waren rechtschaffen müde!
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.. uns hat das Gebiet ein bisschen an den Bryce Canyon erinnert, nur die Farbe paßt halt nicht
Aber man könnte es als europ. Chiricahua NM (http://www.amerikaundwandern.de/reiseberichte/2010/chiricahua/) durchgehen lassen :adieu:.
Der Arch ist ja erstaunlich groß :beifall:. Hast du dich zum Größenvergleich davor gestellt?
Das Essen sah zwar sehr lecker aus, doch von dieser Vorspeisenportion wäre ich nicht satt geworden :verlegen:.
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Im Chiricahua NM war ich noch nicht, aber die verlinkten Fotos sehen wirklich sehr ähnlich aus!
Vor dem Arch stand eine Touristin, da war sehr viel Volk unterwegs und man hatte Mühe Fotos ohne Menschen drauf zu machen.
Und was das Essen angeht: Fine dining ist in Frankreich eigentlich immer ziemlich wenig, nicht zu vergleichen mit amerikanischen Portionen. Ich hatte noch eine Vorspeise sonst wäre es wirklich zu wenig gewesen. Wir hatten aber immer Knabberzeug im Zimmer, hungrig zu Bett gehen mußten wir nicht :)
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Ah, das waren jetzt mal bekannte Gegenden :)
Und jetzt weiß ich auch wieder, woran mich Bilder des Chiricahua erinnert haben ;) Am Tarn gibt es einen netten Campingplatz und wir sind mit den Rad nach Peyreleau gestrampelt :schwitz:
Wir haben es allerdings bisher noch nicht geschafft an der Millau-Brücke einen Parkplatz zu finden, Dickschiff und Ferienzeit ist eine schlechte Kombi.
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Hallo Susan,
Geradelt sind wir in diesem Urlaub gar nicht, obwohl es ein paar Mal geplant war. Uns waren die Straßen einfach zu gefährlich und Radwege haben wir keine gesehen. Aber die Gegend des Tarn ist wirklich super schön, morgen fahren wir nach La Malène, da war es noch spektakulärer.
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"Mein" Balanced Rock kommt scheinbar nicht aus diesem Park? Auf jeden Fall hat mir eure Wanderung super gut gefallen, auch wenn Heiko und ich bergan wohl die Bimmelbahn genommen hätten. Ich mag doch Eisenbahnen ;)
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"Mein" Balanced Rock kommt scheinbar nicht aus diesem Park?
Er muss schon von dort sein, wahrscheinlich von einem der Wanderwege die wir nicht gegangen sind.
Über die vielen Bimmelbähnchen haben wir uns sehr amüsiert. Eigentlich erstaunlich dass es die nicht in USA in den Parks gibt, genügend Fußfaule gibt es dort ja. Hm, das wäre vielleicht eine Geschäftsidee... :toothy9:
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Da steht drauf "Aveyron Côté Sud" und "Causse du Larzac"
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:beifall: Ein ganz toller Tag, den ich wieder zu 100% übernehmen könnte, naja, vielleicht würde ich die Brücke auslassen, aber wenn sie schon irgendwie auf dem Weg liegt ;)
Vor allem die Wanderung gefällt mir, ich weiß nur nicht, ob es im Juli/August nicht zu warm ist :weissnicht:
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Also ich wäre da jetzt nicht extra hingefahren, aber der Herr Fotograf wollte das unbedingt sehen.
Das kann ich gut verstehen. Die hätte ich mir auch angesehen, wenn ich in der Gegend gewesen wäre.
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Vor allem die Wanderung gefällt mir, ich weiß nur nicht, ob es im Juli/August nicht zu warm ist :weissnicht:
der gelbe Weg war überwiegend im Schatten, da er durch den Wald ging, der rote Weg war größtenteils ohne Schatten. Wir hatten natürlich Glück: bei uns war es ungefähr 25 Grad warm, perfektes Wetter
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Tag 6 Donnerstag 18.6.2015
Heute Morgen gab es das Frühstück im Innenhof bei herrlichem Sonnenschein :) Baguette, Vollkornbaguette, selbstgebackenen Kuchen, ein weichgekochtes Ei, Käse, Joghurt, Obst, Haferflocken und Marmelade, sehr lecker. Außer uns war noch ein weiteres Paar hier: er war Deutsche, sie Französin, die Unterhaltung am Frühstückstisch ging in zwei Sprachen hin und her.
Nach dem Frühstück sind wir 20 km nach La Malène gefahren. Die Straße geht kurvig am Fluß entlang durch die Schlucht des Tarn, schon die Fahrt war interessant, die Landschaft ist wirklich toll hier. Es waren viele Wohnmobile unterwegs, die Straße ist zum Glück breit genug.
Das Schloß von La Malène, gegenüber war ein großer Parkplatz
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Josef hatte von hier eine Wanderung eingeplant und Nachmittags ein Bootsfahrt. Allderdings hatten wir uns größere Boote vorgestellt als diese hier:
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Irgendwie haben wir auch keinen Veranstalter für Bootsfahrten gefunden nur Verleih von Kajaks. Wir haben das erst mal sein lassen und haben unsere Wanderung begonnen. Von La Malène geht eine Brücke über den Fluß von da startet die Wanderung
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es geht also knapp 500 Meter in die Höhe auf einen Aussichtsfelsen. Zunächst aber noch ein Stück eben am Fluß entlang. Von hier hatte man einen schönen Blick auf La Malène
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hier sind wir schon etwas weiter oben, man sieht wie der Tarn sich windet
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der Weg war gut zu gehen und schließlich sind wir bei einem kleinen Dorf rausgekommen
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die gelben Blumen haben mir so gut gefallen, die sah man überall in Frankreich
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auf einer geteerten Straße ging es noch ein paar Minuten zu dem Aussichtspunkt (man kann da also auch mit dem Auto hinfahren)
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mit Entrée ist gemeint dass man Eintritt für den Aussichtspunkt zahlen muss, das Gelände ist wohl in Privatbesitz. Da war ein kleines Ausflugslokal mit Andenkenshop und wer was verzehrt braucht keinen Eintritt zu bezahlen. Flugs war ein Käseomlett, Cola sowie Kaffee und Crepes bestellt :) Das Käseomlett war äußerst lecker! Frisch gestärkt gingen wir durch den Hinterausgang des Lokals wo uns folgender Ausblick erwartete
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:anbeten: :anbeten: :anbeten:
Blick in die andere Richtung:
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man kann gut erkennen dass es überall Sand oder Kiesbänke gibt. Kein Wunder dass hier keine größeren Boote fahren.
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auf dem Rückweg. Über das Schild haben wir uns sehr amüsiert, wer in Frankreich schon mal Auto gefahren ist kennt das Schild "toutes directions", wo zwei Wanderwege sich treffen haben wir es aber noch nie gesehen ;D
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der Rückweg ging überwiegend durch den Wald
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die Kids hatten einen riesen Spaß und mußten ihre Kayaks immer wieder mal über die Kiesbänke schleifen wo das Wasser nicht tief genug war. Kein Wunder dass hier nur so Minikähne als Ausflugsboot fahren, darauf hatten wir keine Lust.
Nach gut 4 Stunden und 12 km Wanderung waren wir in La Malène zurück. Heute Morgen hatte ein Gast von einem schönen Wanderweg erzählt der ab Peyreleau immer am Fluß entlang geht, da wollten wir jetzt auch hin. Gegenüber von Peyreleau auf der anderen Flußseite liegt der Ort Le Rozier, da haben wir geparkt. Hier gibt es auch Geschäfte. Wir wollten nicht zweimal ins gleiche Restaurant und haben Baguette fürs Abendessen gekauft. Blöderweise war der Supermarkt nebenan Nachmittags geschlossen und machte erst Abends wieder zwei Stunden auf.
Um uns zu stärken haben wir uns in ein sehr schönes Ausflugslokal gesetzt: Terrasse mit Blick auf den Fluß. Hat uns doch der Kellner auf englich nach unseren Wünschen gefragt, sowas haben wir in Frankreich noch nie erlebt :o wir haben beide einen großen Eisbecher verdrückt und einen Kaffee getrunken, dann waren wir wieder fit. Der Wanderweg, der an der Brücke starten sollte war schnell gefunden:
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der Weg führte aber ein Stück nach oben, unten direkt am Fluß haben wir keinen Weg gefunden. Na gut vielleicht geht es ja weiter hinten runter an den Fluß. Wir sind nun also in der gleichen Richtung gelaufen die wir heute Morgen mit dem Auto gefahren sind nur auf der anderen Seite des Tarn. Vom Auto aus sah man eine kleine Geisterstadt "La Sablière" unsere Vermieterin hatte auch davon erzählt, an der führt der Wanderweg vorbei und die wollte Josef gern sehen. Der Weg hat uns sehr gut gefallen man sah schöne Felsen
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nur den Fluß sah man fast gar nicht. Seltsam, der Gast hat uns erzählt dass er immer am Wasser entlang gelaufen ist und sich an den vielen verschiedenen Grüntönen im Wasser ergötzt hat. Das muss wohl doch ein anderer Weg gewesen sein.
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nachdem wir schon über eine Stunde gelaufen waren kamen wir an drei Häusern vorbei, das war aber leider noch nicht die Geisterstadt, mir hats jetzt eigentlich schon gereicht. Unterwegs haben wir viele Franzosen getroffen auf dem Weg, auch das war eine neue Erfahrung dass Franzosen wandern! Eine Gruppe die uns entgegen kam haben wir gefragt: ja der Ort ist nicht mehr weit.
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zwischendurch hat man mal ein Stück vom Fluß gesehen, aber es war nirgends ein Weg zu entdecken
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nach anderthalb Stunden kamen wir endlich in La Sablière an, der Ort war aber gar nicht verlassen, da standen Liegestühle, die Fenster waren offen, und ein Grill stand im Garten, vielleicht werden die Häuser als Ferienhaus genutzt? Wir haben uns schon gewundert, denn da führt definitiv keine Strasse hin. Allerdings konnte man von den Häusern zum Fluß runtergehen, vielleicht kommen die Leute per Boot hierher? Egal, fotografieren vom Weg aus konnte man fast nicht, man hätte in die Gärten laufen müssen, das wollten wir nicht. Und Josef wollte ja eine Geisterstadt fotografieren und das war nun mal definitiv keine!
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Jetzt mußten wir auch dringend wieder zurück wenn wir noch in den Supermarkt wollten und haben uns ziemlich beeilt. Eine Viertelstunde vor Ladenschluß waren wir da und ich war jetzt echt platt, das waren jetzt noch mal 11 km! Im Supermarkt haben wir Käse, Kartoffelsalat, Wein und Pappteller gekauft und Pfirsische als Nachspeise. Damit haben wir uns später nach einer Dusche auf unsere schöne Terrasse gesetzt, wir waren alleine, weder die anderen Gäste noch die Besitzer waren zu sehen.
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die Katze des Hauses hat uns Gesellschaft geleistet. Nachdem wir sie gefüttert haben hat sie sich den unbequemsten Platz ausgesucht den man finden konnte, es wären noch viele Sitzgelegenheiten auch gepolsterte frei gewesen :)
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wir haben den Abend sehr genossen, das war unser Ausblick vom Tisch aus:
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^-^ ^-^ ^-^
vor dem Schlafengehen mußten wir leider dann das Kunstwerk zerstören zu dem die Tagesdecke mutiert war :totlach:
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dass Handtücher zu lustigen Figuren verwurschtelt werden habe ich in Hotels schon öfter gesehen, aber Tagesdecken? Tja versteh einer die Künstler ;)
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Tag 7 Freitag 19.6.2015
Heute Morgen war es kühl und bewölkt, das Frühstück wurde daher drinnen serviert. Ein sehr schön renoviertes Kellergewölbe dient als Speisezimmer, sehr urig hier
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auf dem Foto fällt es nicht auf aber auch hier standen überall Kunstobjekte rum. Beim Frühstück saß das gleiche Paar wie gestern und wir fragten ihn noch mal wegen des Wanderwegs am Fluß. Man kann ab La Sablière am Fluß entlang zurück gehen, allerdings ist der Weg nicht immer leicht zu finden, er wird offiziell nicht gepflegt und wird regelmäßig überschwemmt.
Die Katze von gestern Abend war auch beim Frühstück und hat sich abwechselnd von den Gästen streicheln lassen. Sie ist der Besitzerin erst kürzlich zugelaufen. Hier hat sie es gut :)
Heute wechseln wir mal wieder die Unterkunft. Als wir losfahren wollten hat es zu regnen angefangen :(
Im Supermarkt haben wir noch mal Wein, Wasser und Obst gekauft, dann hat uns das Navi diesmal fehlerfrei nach Saint-Guilhem-le-Désert gelotst. Wir sind größtenteils über die A75 gefahren und dabei auch wieder über die Brücke von Millau, da hätten wir also vorgestern nicht extra hinfahren müssen, aber das hat Josef bei der Planung übersehen.
Vom Auto aus habe ich mit dem Handy Fotos gemacht:
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wenn man drüber fährt wirkt die Brücke eigentlich noch imposanter als von Ferne und geregnet hat es jetzt zum Glück nicht mehr.
Und bei schönstem Sonnenschein sind wir in Saint-Guilhem-le-Désert eingetroffen. ^-^ Das ist gut denn hier haben wir eine Wanderung geplant.
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laut Schild eins der schönsten Dörfer Frankreichs und auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela gelegen. Am Ortsrand war ein großer kostenpflichtiger Parkplatz, der war schon fast voll als wir ankamen, der Ort ist sehr touristisch. Es waren zwar viele leute unterwegs aber das Dorf hat uns sofort gefallen
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besonders berühmt ist die Kirche:
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innen ist sie allerdings ziemlich kahl
wir sind erst noch ein bisschen durch die Gassen geschlendert, es wimmelte natürlich nur so von Geschäften und Freßbuden, bei einer habe ich mir ein salziges éclair (mit Räucherlachs) gekauft -sehr lecker- und eine eiskalte cola zero. Es war jetzt bestimmt fast 30 Grad heiß, die Cola hat mich wieder fit gemacht. Schade dass es in D überall nur cola light gibt, die cola zero schmeckt viel besser, die ist nicht so süß.
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eine große Distel als Fensterschmuck, wie hübsch!
am Ortsausgang ging dann die Wanderung los, fragt mich aber bitte nicht welchen dieser Wege wir gegangen sind, es ging jedenfalls in Serpentinen den Berg hoch und Ziel war ein Ausichtspunkt.
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erst ging es noch ein Stück geradeaus
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da vorne müssen wir hoch
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Blick ins Tal von unterwegs
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dieser Serpentinenweg war von Mönchen angelegt worden. Eine ziemliche Strafarbeit...
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hier waren wir schon ziemlich weit oben
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diese Art Wegmarkierung kennt der geneigte USA-Reisende :)
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und dann waren wir am Aussichtspunkt angelangt. Schöner Blick aber nicht so spektakulär wie gestern. Und das Ausflugslokal habe ich vermißt ;)
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der Rückweg ging durch einen schattigen Pinienwald. Nur einmal hatten wir noch einen tollen Blick:
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Burgreste auf einem Felsen!
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diese Schmetterlinge gabs öfter
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am Ausgangsort zurück
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als wir am frühen Nachmittag wieder am zentralen Platz waren war schon deutlich weniger los und wir setzten uns in ein Cafe
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in ein paar Geschäfte habe ich noch reingeschaut auf der Suche nach einem Magneten, es gab aber keine passenden
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danach haben wir auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft noch einen Abstecher zu einer angeblich verlassenen Tuchweberei gemacht, das war eine Art Werkssiedlung, das Werk wurde vor ein paar Jahrzehnten geschlosssen. Josef hoffte auf Fotos von schönen Industrieruinen. Der Ort heißt Villeneuvette
Eine schöne Allee führte auf einen großen Parkplatz
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die Anlage war von einer hohen Mauer umschlossen
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im Hof standen dann ein paar bewohnte schöne alte Häuser. Die Produktionsgebäude waren mit Gittern umzäunt, konnten nicht betreten werden und sahen von außen nicht interessant aus. Da hat der Reiseführer zu viel versprochen.
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wir sind noch ein Stück außen an der Mauer entlang gegangen und kamen dann in eine Art verwilderten Park, aber besonders sehenswert war der auch nicht.
So sind wir dann weitergefahren zu unserem Ziel Mourèze. Das Navi kannte mal wieder die Adresse nicht: Auberge Val Moureze, 56 Route De la Dolomie, 34800 Mourèze
wir sind also auf gut Glück in den Ort gefahren, das war wieder ein kleines Dörfchen und diesmal gab es Hinweisschilder zum Hotel. Es lag sehr schön am Ortsrand an einem Pinienwald. Das Hotel bestand aus mehreren kleinen Häuschen, hier war unsere Hütte
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von außen war das alles sehr schön und mit Blumen geschmückt, aber das Zimmer selber war derart karg und häßlich dass ich sogar das fotografieren vergessen habe: ein weißer Raum mit einem weißen Bett, der einzige Schmuck an der Wand ein hoher Heizkörper, ein Stuhl und ein Ablagetisch der aussah wie eine billige Wickelkommode von Ikea. Wir haben unsere Koffer abgeworfen und sind umgehend an den wiederum besonders schönen Pool geflüchtet
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hier lagen wir noch eine Stunde und sind auch noch geschwommen, es war heute so richtig heiß. Um 8 Uhr haben wir uns angezogen und sind in das Lokal der Anlage gegangen. Auch hier alles sehr hübsch, eine tolle Terrasse
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es gab ein 3-Gänge Menü für 30 €: eine köstliche Wachtelterrine als Vorspeise, ein Schweinefleischspieß mit Kräutern gewürzt, vom feinsten!
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und als Nachspeise eine Erdbeersuppe, dazu ein hervorragender Rosé, das war eins der besten Essen auf unserer Reise. Das Lokal wurde von einem Ehepaar betrieben: sie kocht, er bedient. Die Köchin kam zu uns an Tisch um uns bei der Auswahl zu beraten, zum ersten Mal sah die Köchin so aus als ob sie von ihrem Essen auch reichlich verzehrt, alle anderen Französinnen die mir bisher über den Weg gelaufen waren waren extrem schlank.
Wir haben den Abend hier im Lokal ausklingen lassen und hatten anschließend die nötige Bettschwere um über das ungemütliche Zimmer hinweg zu sehen. :drunken:
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Hi,
ich konnte mich jetzt auch nicht an einen Wanderweg am Tarn erinnern :gruebel: Allerdings habe ich jetzt noch ein Foto vom letzten Mal dort gesehen und da ist ein Weg drauf. Weiss aber nicht mehr, wo das Bild entstanden ist.
Ansonsten scheint der Tarn ja ziemlich wenig Wasser zu führen für Juni.Da hatten wir Mitte Juli schon mehr Wasser unter unseren Kajak-Kielen 8)
Der nächste tag ist auch ganz nach unserm Geschmack, den Ort müssen wir uns auch mal merken :)
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Mit Deinen Bildern weckst Du auch bei mir schöne Erinnerungen an die Tarn. Da bekomme ich richtig Lust dort mal wieder hinzufahren.
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und ich dachte vor mir war da noch keiner :)
freut mich dass es euch gefällt!
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Tag 8 Samstag 20.06.2015
zum Frühstück saßen wir bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse, es war wie gestern ziemlich windig. Die Köchin von gestern Abend hat auch das Frühstücksbuffet gemacht und hat uns erzählt dass es hier zwei Winde gibt den Mistral und zusätzlich den Montagnard, mit anderen Worten: hier weht es oft.
In Mourèze gibt es ein kleines Gebiet mit bizarren Felsen ähnlich dem Gebiet in Montpellier-le-Vieux, man sah es schon vom Hotel aus, am Rathauses startet ein markierter Weg
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am Anfang war es ganz einfach, aber nach kurzer Zeit verlief sich der Weg im Nichts, wir sind nochmal zurück gegangen um zu schauen ob wir eine Abzweigung oder so verpaßt haben, aber da war nix. Fotos machen war auch schwierig weil eigentlich alles im Gegenlicht lag.
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die Wanderung haben wir dann sein lassen und sind statt dessen durch den kleinen Ort gebummelt
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die Kirche hat uns innen gut gefallen
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wir waren bestimmt die einzigen ausländischen Touristen hier. Überhaupt haben wir auf der ganzen Tour fast nur Franzosen getroffen.
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Das nächste Ziel für heute war der Ort Celles am Lac du Salagou. Hier wollte Josef endlich eine Ghosttown fotografieren :)
die Strecke entschuldigte uns für die ausgefallenen Wanderung, die Straße ging durch sonderliche gelbe Felsen, da haben wir natürlich sofort angehalten und sind auf den Felsen rumgeklettert
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eine gute Tat haben wir auch vollbracht indem wir dieses hübsche Tierchen von der Strasse gerettet haben :)
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In Celles am See angekommen hielt der Ort was der Reiseführer versprach: Lauter Gebäude mit eingestürzten Dächern
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Der Stausee ist in den 60er Jahren künstlich angelegt worden. Eigentlich hätte der Ort überflutet werden sollen, darum hat man die Bewohner umgesiedelt. Später hat man die Pläne geändert, der See wurde doch nicht so groß, aber da war der Ort schon verlassen.
Heute ist das ein Eldorado für Fotografen und Angler
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in einem der Häuser klebte ein Gecko an der Wand :herz: das erste Mal dass ich so ein Tierchen in Frankreich gesehen habe!
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das einzige erhaltene Haus ist das ehemalige Rathaus, hier ist eine Touriinfo und eine kleine Ausstellung mit Bildern des Ortes aus der Zeit vor dem Stausee zu sehen
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hier waren früher Felder, ein paar Baumspitzen sieht man noch, das hat uns ein bisschen an den Yellowstone erinnert
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am feuchten Uferbereich des Sees tummelten sich bestimmt fünfzehn dieser Schmetterlinge, einer ist mir sogar auf den Finger gekrabbelt
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während Josef noch eine extra-Runde durch den Ort gemacht hat habe ich mit den Schmetterlingen gespielt ^-^
Danach ging es auf die Autobahn nach Beziers und das restliche Stück über kleine Straßen nach Saint-Pierre-la-Mer am Mittelmeer. Es gab eigentlich nur eine sinnvolle Route und so haben wir uns vom Navi leiten lassen. Mit unserem Kleinwagen kein Problem, aber einmal sind wir auf einer Ortsdurchfahrt an einer 90 Grad Kehre geradeso durchgekommen, Josef war heilfroh, das wir nicht mit seinem Mercedes unterwegs waren. Es ist mir schleierhaft wie man sich mit solchen Straßenverhältnissen zufrieden geben kann.
In Saint-Pierre-la-Mer hatten wir ein Zimmer im einzigen Hotel am Strand gebucht: Hotel Le Neptune, Boulevard De La Douane 2, 11560 Saint Pierre La Mer. Das Hotel war ein einfacher Kasten, auch das Zimmer war eher einfach aber oky und hatte einen kleinen Balkon mit Meerblick
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jetzt war erst mal Wäsche waschen angesagt. Zuhause hatte ich in Google-Maps einen Waschsalon entdeckt und er war genau da wo ich ihn in Streetview gesehen habe. Zufällig hätte ich den nicht gefunden denn er war so ziemlich am anderen Ende der Strandpromende. Was habe ich nur früher ohne Google gemacht? :gruebel:
wähernd ich im Waschsalon gewartet habe hat Josef schon mal ein Lokal für das Abendessen ausgesucht. Danach waren wir am Strand. Es war extrem windig
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das sah aus wie Lava im Sand
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nach einem kurzen Spaziergang haben wir uns an dem fast menschenleeren Strand zwei Liegestühle mit Schirm gemietet (nur 10 € für zwei Stunden, es war ja schon Nachmittag), hier war eindeutig noch Vorsaison so wenig wie hier los war. Wahrscheinlich kennen sich die Franzosen einfach besser aus denn das Wasser war dermaßen a****kalt, dass es selbst für ein Fußbad zu kalt war. In der Sonne war es dagegen total heiß, der Sandboden auch, man konnte kaum barfuß gehen. Egal: auf der Liege unter dem Sonnenschirm mit dem Kindle in der Hand war es sehr schön, durch den Wind war es auch nicht zu heiß.
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Zum Abendessen waren wir im Ortszentrum, da ist ein großer Platz mit etlichen Restaurants (von denen einige noch geschlossen waren). Wir haben uns in das Lokal gesetzt wo fast alle Tische beestzt waren, das hatte Josef auch rausgesucht. Das Essen war okay aber nichts besonderes, für ein 20 € Menü kann man wohl nicht mehr erwarten. Hochwertigere Restaurants gab es aber gar nicht, die anderen sahen eher noch einfacher aus. Für französische Verhältnisse definitiv enttäuschend! Ob das wohl im Hochsommer besser ist? Vielleicht macht hier ja auch das "normale" Volk Urlaub das nicht soviel Geld hat. Luxushäuser haben wir im Ort auch keine gesehen. Da wir kein WLAN hatten (kostet 5 € im Hotel) fiel auch die Suche über Tripadvisor flach. Dass man für WLAN bezahlen muss ist heutzutage ja auch ein Unding, habe ich -außer in Vegas- schon ewig nicht mehr erlebt.
Danach sind wir durch ein paar Andenkenläden gestreift und ich habe endlich einen passenden Magneten für meine Sammlung gefunden :)
Anschließend haben wir uns noch mit Kaffee und Keksen auf den Balkon gesetzt und den Blick aufs Meer genossen. Es war total still außer ein paar Möwen nix zu hören, auch im Hotel waren wir fast alleine. Die Ruhe war angenehm!
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am feuchten Uferbereich des Sees tummelten sich bestimmt fünfzehn dieser Schmetterlinge, einer ist mir sogar auf den Finger gekrabbelt
Ich glaube, die nennen sich "Admiral".
Ein schöner Tag!
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Schade, dass die Wanderung am Anfang fehlgeschlagen ist. Das sah echt vielversprechend aus...
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Ich finde so einen menschenleeren Strand nicht schlimm und das einzige Hotel am Ort hat schön renovierte Zimmer :thumb:. Da kann man es ein paar Tage aushalten oder seid ihr weiter gefahren?
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Hallo alle,
Mich hat am Freitag Abend ein Virus erwischt (soviel zum Thema dass Sport gesund sei, ich war eine Stunde rollerbladen) und seither liege ich flach, habe gestern fast den ganzen Tag geschlafen :(
Ihr dürft euch also weiter am fast menschenleeren Strand erholen, das paßt denn wir waren im Juni am Sonntag auch noch einen Tag dort am Strand :)
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Der Strand ist ja auch herrlich...
Gute Besserung!
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Herrlich so ein leerer Strand - in solch einen Genuss kommen wir die letzten Jahre leider kaum noch 8)
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ich muß zwar noch laufend nießen, aber jetzt kann es wieder weiter gehen :)
Tag 9 Sonntag 21.6.2015
Heute Nacht war es trotz offener Balkontür sehr warm im Zimmer und ich habe nicht so gut geschlafen (mit Klimaanlage schlafen mögen wir beide nicht). Zum Frühstück setzten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf die Terrasse vor dem Hotelrestaurant. Das Frühstück war sehr einfach mit billigsten Aufbackbrötchen und Croissants, aber immerhin gab es Käse und Schinken sowie Joghurt.
Heute wollten wir einen faulen Strandtag verbringen, nur ein ganz kurzer Ausflug war geplant: hinter dem Ort ist ein Naturschutzgebiet, dort gibt es eine geologische Besonderheit, ein See an einem steil abfallenden Felsen, da wollten wir hin. Auf der D1118 fuhren wir 3 km vom Ort ins Landesinnere und bogen in eine Schotterstraße ab und haben das Auto dort stehen lassen. Der Weg war ausgeschildert (auf Google Maps ist es auch eingezeichnet):
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durch das Naturschutzgebiet sind schöne breite Wege angelegt (man hätte mit dem Auto hier noch weiter fahren können) auch Picknicktische waren vorhanden
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zu dem Felsen ging dann ein steiniger Weg ab und nach wenigen Minuten stand man hier:
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es hat wohl schon einige Tote gegeben (das kommt davon wenn man im Suff von hohen Felsen springt), darum standen mehrfach Warnschilder rum:
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der Text stand sogar auf deutsch dort! Ich kann mich nicht erinnern jemals in Frankreich in der Pampa deutsch gelesen zu haben, die Zeiten ändern sich!
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der Weg führte um den Felsen herum unten ans Wasser.
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wann immer ich an seichtem Wasser stehe suche ich nach Fröschen.. ja da ist einer :herz: :herz: :thumb:
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damit war der Tag eigentlich schon perfekt aber es wurde noch besser: auf Josefs Wanderapp am Handy war ein alternativer Weg zurück aufgezeichnet, er ging als schmaler Pfad mitten durch den Pinienwald:
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wer schon mal in Südfrankreich war kennt das Gezirpe der Zikaden, man sieht die Tiere nur eigentlich nie. Hier war es derart laut dass hunderte Insekten in unmittelbarer Nähe sein mußten. Trotzdem haben wir lange an den Bäumen gesucht bis wir welche entdeckten. Eigentlich sah man sie nur wenn sie flogen.
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es war gar nicht einfach sie zu fotografieren, ich hätte mir wieder einen besseren Zoom gewünscht, außerdem hat der Apparat öfter auf die Pinienzweige statt die Insekten fokussiert
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ich war ganz begeistert. Zum Glück gefallen meinem Freund Tiere in freier Natur auch (in Zoos geht er im Gegensatz zu mir nicht) und so haben wir hier locker eine halbe Stunde beim fotografieren verbracht.
dann kamen wir wieder auf den Hauptweg. Eine sehr schöne Landschaft ist das hier, bestens geeignet für einen Spaziergang. Wieder haben wir etliche Franzosen getroffen und alle im passenden Schuhwerk.
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als wir gegen Mittag wieder in den Ort zurück fuhren war die Hölle los! Heute war Markt, der wirklich riesige Parkplatz am Strand hoffnungslos überfüllt. Ich bin schnell aus dem Auto rausgesprungen um im Hotel nach dem Code für den Hotelparkplatz zu fragen und habe dann eine Viertelstunde am Eingang auf Josef gewartet. Er konnte nicht auf der Straße stehen bleiben und in dem Treiben auch nicht wenden. Mit Glück fand er dann doch einen freien Parkplatz weil gerade ein anderer rausfuhr. 8 € Parkgebühr gespart! Und ich glaube ich will im Hochsommer doch nicht hierhin...
danach sind wir natürlich auch auf den Markt gegangen, ich liebe französische Märkte. Wir haben eine schöne Strohtasche mit Ledertrageriemen für unseren Futtervorrat gekauft die wir jetzt zuhause als Einkaufstasche verwenden. Josef hat an einem Fischstand eine Art Fischbällchen gekauft und ich ein Brot mit Käse und Paprika eine Art Minipizza und ein große Aprikosentasche die ich aus Lacanau kenne.
Mit diesem Vorrat haben wir uns dann an den Strand begeben. Heute war es nicht windig, das Wasser aber leider genauso kalt wie gestern und der Sand so heiß dass man sich die Füße verbrannt hat. Nein hätte, denn der fleißge Liegestuhlvermieter ging regelmäßig mit einer Gießkanne zum Meer und goß eine Straße vor den Liegen und zum Wasser, auf dem feuchten Sand konnte man angenehm gehen. Das nenne ich Service! Weil er auch Getränke verkauft hat habe ich später zwei Kaffee bei ihm bestellt, die hat er uns an den Liegestuhl gebracht und wollte kein Geld dafür, nein das gehöre zum Service. Sowas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert, sonst wird man doch am Strand immer total abgezockt.
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seht ihr die nasse Strasse? Man sieht auch dass wir fast alleine sind, ich glaube zwei oder drei weitere Liegen waren vermietet (an einem Sonntag Nachmittag!), das ist schon eher gar keine Saison als Vorsaison. Keiner von den Einkäufern am Markt ging anschließend an den Strand :raetsel:
ein Bild vom Abend als der Markt schon vorbei war
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was das Futter angeht muss ich sagen dass sowohl die Dinge die wir am Markt gekauft haben als auch das folgende Abendessen nicht der Rede wert waren. Auch das Aprikosenteilchen, das wir abends am Balkon als Betthupferl verzehrt haben schmeckte nicht besonders :(
tröstlich dass wirklich jeder Wein den wir im Supermarkt gekauft haben sehr gut war!
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Solche "Viecher" wie Zikaden mag ich gar nicht. Letzte Woche hatte ich wieder so eine riesen grüne Heuschrecke im Schlafzimmer. Glücklicherweise war Andy noch nicht weg (er war gerade aufgestanden) und hat sie rausgesetzt. Da schüttelt es mich jetzt noch, wenn ich daran denke....
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Solche "Viecher" wie Zikaden mag ich gar nicht. Letzte Woche hatte ich wieder so eine riesen grüne Heuschrecke im Schlafzimmer. Glücklicherweise war Andy noch nicht weg (er war gerade aufgestanden) und hat sie rausgesetzt. Da schüttelt es mich jetzt noch, wenn ich daran denke....
Heuschrecken finde ich auch ganz furchtbar, da kannst du mich wegrennen sehen... Zikaden mag ich weil sie so ein schönes "Urlaubsgeräusch" produzieren und die durchscheinenden Flügel faszinieren mich irgendwie. Und sie beißen halt nicht!
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Tag 10 Montag 22.6.2015
Heute wird aus dem faulen Strandurlaub wieder ein Aktivurlaub :) wir werden zunächst ein altes Kloster besichtigen und dann die Stadt Carcassonne!
Bei strahlendem Sonnenschein frühstückten wir wieder draußen mit Blick auf den Strand und packten anschließend unser Zeug und fuhren weiter. Zunächst am Strand entlang zum Nachbarort Narbonne Plage der uns nicht so gut gefiel. "Unser" Strandort war schöner ;)
Danach ging es ein Stück über die Autobahn und dann zur Abbay de la Fontfroide, einer Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert, die sehr schön einsam im Wald liegt.
Die Abtei ist heute im Privatbesitz. Wir zahlten 10,80 € Eintritt und betraten das weitläufige Gelände. Hier gibt es auch einen Weinkeller und ein Restaurant, es gibt Veranstaltungen wie Konzerte, trotzdem fragen wir uns wie Privatleute solch eine Anlage in Schuß halten können (und sie war perfekt restauriert!)
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im Innenhof gab es wieder moderne Kunst zu bewundern
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ein riesiger Maulwurf aus Metall, echt lustig :)
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in diesem großen Gewölbesaal war früher ein Schlafsaal für Pilger
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am besten hat uns der Kreuzgang gefallen
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die Kirche war ganz schlicht
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die Fenster sind alle aus der Zeit nach der französischen Revolution als die Abtei wieder restauriert wurde. Man hat dazu Bruchstücke von alten Fenstern verwendet
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/img_0609wfs22.jpg)
außen gab es eine große Gartenanlage zu besichtigen. Zum Glück gab es viel Schatten, denn es war schon sehr heiß geworden
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um die Abtei gibt es etliche Wanderwege. Einer führt auf einen Aussichtshügel von dem aus man einen tollen Blick auf die ganze Anlage hat
oben angekommen
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/img_06272wsby.jpg) (https://www.eumerika.de/abload.de/img/img_06315rsiw.jpg)
in der Ferne kann man noch eine Burg erkennen. Da hätte man auch hinwandern können, aber nicht bei dieser Hitze...
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im klimatisierten Auto ging es dann über die Autobahn nach Carcassonne. Hier hatten wir am Fuß der Altstadt ein Zimmer gebucht:
Bloc G, 112 Rue Barbacane, 11000 Carcassonne
die Anfahrt war zum Glück unproblematisch und ganz in der Nähe der Unterkunft war ein Parkplatz auf den wir uns gerade noch so hinquetschen konnten.
Unsere Unterkunft Bloc G war wieder ein Bed&Breakfast. Im Erdgeschoß ist ein Restaurant, im ersten Stock die Zimmer:
wir hatten das linke Zimmer 01
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Aufenthaltsbereich im Flur
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unser Zimmer. Was man nicht sieht ist die erstklassige Klimaanlage. Draußen hat es 35 Grad, ohne Klimaanlage hätte man es hier nicht ausgehalten
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Sitzecke mit Wasserkocher. Wir haben uns gleich mal einen Kaffee gekocht und dazu Brioche gegessen.
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hinter dem Schlafzimmer war ein riesiges Badezimmer mit Wanne und Dusche
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das Bad war so groß wie sonst ein ganzes Hotelzimmer, echt klasse hier! Mit 110 € aber auch nicht ganz billig.
Josef hat es wegen der Lage ausgesucht, es war nur eine Straße weg von der Alstadt Carcassonnes. Dahin haben wir uns nun aufgemacht:
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Carcassonne ist berühmt für seine Festungsaltstadt (Weltkulturerbe der UNESCO) die natürlich auf einem Hügel liegt, bei der Hitze war der kurze Aufstieg eine schweißtreibende Angelegenheit.
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Josef wollte auf der Stadtmauer laufen, dazu mußte man eine Eintrittskarte für das Schloß kaufen, von da aus gelangte man zur Stadtmauer. Auch hier war wohl noch Vorsaison, man konnte nämlich nur einen Teil der Mauer begehen, der Rest war noch geschlossen.
In diesen Holzbauten kauften wir unsere Tickets, da drinnen war es schön kühl, draußen heute wirklich eine Affenhitze
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drinnen gab es eine kleine Austellung zur Geschichte und dieses Modell der Festung. Carcassonne war eine der wichtigsten Städte der Katharer bis sie im 13 Jahrhundert von der katholischen Kirche verfolgt und ausgerottet wurden. Im Mittelalter verfiel die Festung und wurde im 19 Jahrhundert wieder aufgebaut.
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dann gelangte man auf die Außenmauer wo man einen tollen Blick auf die Neustadt von Carcassonne hatte
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Unter diesem großen Baum haben wir Pause gemacht. Bei der Hitze war mir eigentlich jeder Schritt zuviel
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auf der Mauer ging es auch durch etliche Wehrtürme, hier wurden die Verteidigungsanlagen erläutert
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den Gang auf der Stadtmauer sollte man unbedingt machen. Wenn man sich nur innerhalb der Festung aufhält sieht man nicht viel mehr als alte Häuser und die üblichen Andenkenläden und Restaurants.
wir sind dann auch noch durch die Innenstadt geschlendert, wer Bedarf an Ritterartikeln hat, wird hier fündig :)
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wir haben uns ein schattiges Café gesucht und einen großen Eisbecher verdrückt der mit nur 5 € überraschend günstig war, danach gings mir besser 8)
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dieses Schild fand ich klasse:
"ein Kaffee": 8€
"ein Kaffee bitte": 4€
"guten Tag, ein Kaffee bitte": 1,80 € O0
dann sind wir ins Hotel für eine Dusche und eine Stunde Pause zurück gegangen. Was war ich froh über die Klimaanlage! Ursprünglich war der Plan noch die Neustadt von Carcassonne zu besichtigen, das machen wir dann nächstes Mal wenn es nicht so heiß ist!
Um 20 Uhr haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, jetzt waren die Temperaturen angenehm
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Über Tripadvisor hatten wir ein Lokal rausgesucht, es sollte direkt vor der Burg liegen, war aber komplett überfüllt. Direkt daneben mit fast dem gleichen Blick war die Restaurantrerasse fast leer, die Karte sah gut aus also haben wir uns dorthin gesetzt. Das hatten wir vor der Nase
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da kann man nicht meckern :) auch über das Essen gab es nichts zu klagen, bei der Hitze haben wir einen Salat bestellt
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Nur der Kellner war irgendwie beleidigt dass wir kein ganzes Menü bestellt haben und hat uns in der Folge ignoriert. Nach einer Stunde gelang es uns doch noch eine Nachspeise zu bestellen, die auch sehr lecker war, das Trinkgeld fiel angesichts des blöden Benehmens aber flach. Keine Ahnung was der Mensch hatte, in seiner Bude waren fast alle Tische frei, da wäre ich an seiner Stelle froh um jeden Gast...
Josef wollte dann von Carcassonne Nachtaufnahmen machen und hatte das Stativ mitgenommen. Wir sind an die Mauer gegangen und langsam wurde es dunkel
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es war eine sehr schöne Stimmung hier und viele Leute unterwegs, man mußte immer warten bis keiner im Bild war
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kurz vor Mitternacht haben wir uns auf den Heimweg gemacht
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Hier standen wir auf der Fußgängerbrücke die in die Neustadt führt, unten ist der Parklatz wo unser Auto steht und dahinter das Hotel.
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die Brücke sollte angeblich auch sehenswert sein, lag aber im Stockdunklen und war nur kümmerlich beleuchtet. Aber der Blick von da auf die Festung war wirklich genial. Sehr zufrieden sind wir in unser Zimmer gegangen und haben noch eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen die Klimaanlage laufen lassen.
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Wow, Carcassonne gefällt mir richtig gut! Die Abendstimmung ist dann noch das i-Tüpfelchen.
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Wow, Carcassonne gefällt mir richtig gut! Die Abendstimmung ist dann noch das i-Tüpfelchen.
Ja finde ich auch Andrea, Carcassonne gehört zu den Highlights dieses Urlaubs 8)
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Hi,
Carcassone gefällt mir auch ausgesprochen gut, wir haben es leider noch nicht dorthin geschaft, das muss unbedingt nachgeholt werden 8) Und das Spiel könnten wir ja auch mal wieder spielen :floet:
Ich weiß nicht, ob es da vor Agde eine kalte Strömung oder so gibt, aber bei allen Stränden da in der Gegend fand ich das Wasser ausgesprochen kalt, brrrr
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Ich weiß nicht, ob es da vor Agde eine kalte Strömung oder so gibt, aber bei allen Stränden da in der Gegend fand ich das Wasser ausgesprochen kalt, brrrr
das ist ja interessant, dann ist das da wohl typischerweise so. Das erklärt dann natürlich auch warum fast niemand am Strand war. Wahrscheinlich fahren die alle wohin zum baden wo das Wasser wärmer ist. Wir dachten halt Mittelmeer ist überall gleich warm... ::)
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Tag 11 Dienstag 23.06.2015
Josef war um 8 Uhr als ich wach geworden bin schon geduscht, danach war ich in der herrlichen Regendusche, die Wanne haben wir leider nicht genutzt. Frühstück gab es um 8:30 im Restaurant unten, zwei Croissants standen am Tisch der Rest am Buffet: herrliches Baguette, verschiedene handgemachte Konfitüren, erstklassiger roher und gekochter Schinken, ein Hartkäse, ein super Zitronenkuchen, frisches Obst und Joghurt, diese Unterkunft bekommt von uns 5 Sterne!
Danach fuhren wir von Carcassonne auf die A61 Richtung Toulouse bis Bram dann über Landstraßen ohne Probleme nach Montségur. Dort ist eine Katharerburg zu besichtigen, dies war einer der letzten Orte wo sie sich vor ihrer Verfolgung verschanzt hatten.
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Hier müssen wir hoch, das war zum Glück einfacher als es aussieht, es waren 200 Höhenmeter und der Weg ist nicht ausgesetzt. Nach etwa 10 Minuten kam man zu einem kleinen Häuschen, darin saß ein Mann der von jedem Wanderer 5 € kassierte. Netter Arbeitsplatz :)
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Blick auf den Ort, jetzt waren wir bald oben, zum Glück war es heute nicht so heiß!
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von der Burg stehen nur noch ein paar Mauern
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der Blick war toll hier oben
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so hügelige Landschaften mag ich besonders gern ^-^
Das nächste Ziel für heute war Saint-Bertrand-de-Comminges, ein kleiner Ort er gehört zu den Les plus beaux villages de France -also den schönsten Orten Frankreichs- wo es Ausgrabungen aus der Römerzeit gibt und eine mittelalterliche Kirche.
Schöne Alleen säumten den Weg
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es ist wie gesagt ein kleiner Ort :)
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noch kleiner, man könnte auch sagen nichtssagend waren die römischen Ausgrabungen, da hat der Reiseführer ein bisschen viel versprochen...
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in den Ort sind wir hochgefahren, zum Laufen hatte ich keine Lust, ich war ja heute schon auf einen Berg gestiegen :) Die Straßen waren wieder mal abenteuerlich eng, zum Glück kam uns kein Wagen entgegen. Oben war dann ein großer Parkplatz der fast frei war, nur ein Reisebus stand da mit laufenden Motoren.
Der unscheinbare Turm gehört zu der berühmten Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert
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Wir sind erst durch den Ort gelaufen, aber mehr als drei Straßen gab es eigentlich nicht. Das Rathaus neben der Kirche:
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eine modernere Kirche am Rathausplatz
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im Ort
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nachdem wir alles andere gesehen hatten -ein paar Andenkengeschäfte und drei Lokale- haben wir die berühmte Kathedrale besichtigt, sie kostet 5 € Eintritt
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der Kreuzgang
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innen eine wunderschöne Orgel - auf Stelzen, sehr ungewöhnlich
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der Altar
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und Chor, auch hier wieder sehr schöne Holzschnitzereien
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an einer Eisdiele habe ich mir die Spezialität des Ortes gegönnt: ein Eis aus Ziegenmilch: erstaunlich lecker obwohl es leicht nach Ziege schmeckt.
Dann waren wir mit der Besichtigung des Ortes viel schneller fertig als erwartet, der Titel "einer der schönsten Orte Frankreichs" wird wohl in letzter Teit ziemlich inflationär vergeben. Ich erinnere mich an einen früheren Urlaub wo Orte mit diesem Titel wirklich besonders schön waren, dieser hier war wieder ganz nett, aber extra hinfahren muss man bestimmt nicht.
So sind wir schon am frühen Nachmittag in unserem nächsten Unterkunftsort Ore angekommen. Wir hatten wieder ein B&B gebucht: L'Oreiller d'Hadrien, 8 rue du Lac, 31510 Ore
eine wunderschöne Villa, hier sitzen wir im Garten für die Gäste und schreiben Postkarten
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unser Zimmer war super mit schönen alten Möbeln:
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Wandschmuck
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Bad
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mit Wanne!
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das Zimmer hat nur 70 € gekostet incl. Frühstück, wir waren hier aber wirklich in der absoluten Pampa, in dem Ort gab es nix, nicht mal ein Restaurant!
Wir hatten ja noch Zeit bis zum Abendessen und saßen im Garten als ich ein Geklingel von der Straße hörte. Die Schäferin trieb eine Herde durch den Ort
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erstaunlich wie brav die waren sozusagen lammfromm ;) . Unten an der Kreuzung blieben alle brav stehen
Zum Abendessen hat uns unsere Gastgeberin das Restaurant La Palombiere in einem Nachbarort empfohlen, es war außer einer Pizzeria das einzige in der Umgebung das geöffnet hatte. Mit ihrer Wegbeschreibung und einmal verfahren haben wir es zum Glück gefunden, aber ich glaube ohne Navi wäre der Heimweg ein größeres Problem geworden!
Das Restaurant war groß mit riesiger Terrasse bestimmt 50 Tische von denen nur zwei weitere besetzt waren. Wir orderten das 4 Gänge Menü, als Vorspeise ein Salat mit Gesiers und Entenbrust:
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damit ihr mal seht wie das aussieht, der Salat war sehr lecker :)
dann eine Forelle mit Mandeln, danach Entrecote mit Pommes und als Nachspeise eine Tarte mit Birnen und Schokolade, zum Schluß 2 Cafés und natürlich eine Karaffe Wein, das machte mit Trinkgeld 65€, in der Pampa ist das Essen günstig
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Tag 12 Mittwoch 24.6.2015
Heute gab es Frühstück in einem schönem alten Speisesaal.
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Das Frühstück war köstlich, es gab frischen Obstsalat, einen süßen und einen salzigen Kuchen mit Gemüse, Vollkornbrot wie in Deutschland, Joghurt, drei verschiedene Käse und Schinken, frisch gepreßten Orangensaft.
Mit der Besitzerin haben wir uns länger unterhalten, sie stammt aus dem Elsaß und sprach fließend deutsch. Das Haus hier haben sie gekauft weil sie gerne wandern und in der Nähe der Berge leben wollten. Im Winter führen sie ein Skiresort. Sie hat uns erzählt dass in Frankreich viele von der Vermietung von Privatunterkünften leben, es gibt spezielle Gesetze die es erlauben bis zu 5 oder 6 Zimmer zu vermieten, dafür gibt es eine Art Berufsverband an den man Abgaben zahlen muss etc und die Regeln sind andere als für Hotels. Darum findet man in booking.com so viele Privatunterkünfte, sie sind dort nur nicht so benannt sondern heißen Hotel, was eigentlich falsch ist. Mit ausländischen Gästen führt das öfter zu Problemen weil die Gäste dann einen Hotelstandard erwarten z.B. Fernseher im Zimmer während die Franzosen gezielt solche Unterkünfte buchen die ja viel mehr Charme haben als ein Standardhotelzimmer. Wir waren froh dass wir durch Zufall in Frankreich fast nur solche Privatzimmer gebucht hatten :)
Nach dem Frühstück sind wir zur Post gegangen, d.h. eigentlich ins Rathaus das einen Raum mit der Post teilt. Witzig dass es selbst im kleinsten Kaff immer eine Post und ein Rathaus gibt. Allerdings war das Angebot der Umgebung angepaßt, Briefmarken für Karten ins Ausland gab es nämlich nicht
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Heute sollte es in die Pyrenäen gehen und als erstes Ziel hatte Josef den Cirque de Troumouse ausgesucht. Da man dem Navi eh nicht trauen kann habe ich mir den Weg auf dem Michelin Atlas angeschaut. Was ich da sah fand ich gar nicht witzig: die Straße war nur rot gepunktet eingetragen und in der Legende stand als Erläuterung: gefährliche Straße. Auf gefährliche Bergstrassen kann ich echt verzichten >:( Im Ort Gèdre wo man auf diese Strasse hätte abbiegen müssen war eine Touriinfo, dort haben wir gefragt: nein gefährlich sei die Strasse nicht, es sei halt eine Bergstrasse und ich solle doch die Augen zu machen :o und nein: Leitplanken gäbe es nicht :verpiss:
Ich habe Josef also klar gemacht dass er mich gern im Hotel abliefern kann und alleine dort rauffahren darf aber das wollte er dann doch nicht. Statt dessen haben wir die für morgen geplante Wanderung in Gavarnie auf heute vorgezogen und sind weitergefahren nach Gavarnie (die Straße dorthin ist problemlos), fanden am Ortsausgang einen großen Parkplatz für den wir 4 € bezahlt haben und schnürten unsere Wanderstiefel.
Es ging erst ein Stück durch den Ort.
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und dann fanden wir das Schild zum Cirque de Gavarnie, da wollten wir hin
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eigentlich sollte hier ein Rundweg angelegt sein, den fanden wir aber nicht, wir sind einfach den einzig möglichen Weg den Bach entlang gelaufen den Massen hinterher. Wir sind ja aus den Alpen an schönen Tagen durchaus eine Menge Leute gewöhnt aber hier war das die reinste Völkerwanderung, alle Altersklassen waren vertreten, alles Franzosen und in Wanderschuhen. Ich habe noch so viele wandernde Franzosen gesehen :respekt:
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das Ziel ist der Wasserfall, bzw. die Wasserfälle
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der offizielle Weg endet hier am Wirtshaus, es war aber kein Problem querfeldein weiter zu gehen (wie hundert andere Wanderer auch)
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man ist dann noch mal eine halbe Stunde gelaufen, bis man am ersten Wasserfall ankam
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ich bin eigentlich nicht so der Wasserfallfan, Wasserfälle gehören bei mir eher in die Kategorie "ganz nett" aber dieser hier war derart beeindruckend, das geben die Bilder gar nicht her :anbeten:
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der erste auf dem oberen Bild bzw der zweite auf dem unteren ist der größte Wasserfall. Laut Broschüre ist er 430 Meter hoch. Als wir drunter standen haben wir 200 Meter geschätzt, wahrscheinlich sieht man die obersten Kaskasden von unten gar nicht.
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hier standen wir so nah an dem großen Wasserfall dass man schon Gischt abbekam. Josef war schon mal im Yosemite NP und meinte der Wasserfall hier erinnert ihn an den Bridalvail Fall, nur dass der hier in Gavarnie deutlich höher ist!
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mit meiner Kamera sind mir im Sportmodus gute Bilder gelungen
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einfach der Wahnsinn hier, auch Josef war begeistert
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auf dem selben Weg ging es zurück, eigentlich sollte das ja ein Rundweg sein, aber wir haben keinen anderen Weg gefunden
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in dem Gasthaus haben wir Rast gemacht und was getrunken.
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von Partenkirchen kennen wir es dass abends die Kühe von der Weide heimgeführt werden, hier war es eine Herde Pferde
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Esel gab es auch ^-^ man konnte auch Pferde- oder Eselsausritte mieten (und wir mußten am Weg laufend ihren Hinterlassenschaften ausweichen).
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Dann waren wir bald wieder am Auto, insgesamt waren wir 4 Stunden gelaufen. Für die nächsten zwei Nächte hatten wir ein Zimmer in Luz-Saint-Saveur gebucht (Au Clos des Remparts, 2, rue de l'Art, 65120 Luz-Saint-Sauveur). Der Weg zum Ort ging auf der gleichen Straße wieder zurück, am Ortseingang war eine große Baustelle und das Navi führte uns wieder mal durch viel zu enge Strassen. Sobald als möglich ließen wir das Auto stehen und machten uns zu Fuß auf die Suche. Wir fanden eine Unterkunft auf der etwas von "Remparts" stand und klingelten, es war aber die falsche. Die Besitzerin war so nett uns zum richtigen Haus hinzuführen (das Ortszentrum ist nicht groß). Dass es keine Hinweisschilder auf der Straße und auch an der Unterkunft selber kein Namensschild gab waren wir mitlerweile gewöhnt. Meist fand sich nur das Schild "Gite de France"
Von einem älteren Ehepaar wurde wir freundlich begrüßt. Unser Zimmer war im zweiten Stock und wieder mal super:
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das zweite Bett war maximal 190 cm lang, das ist der Nachteil an alten Möbeln, uns hat das Himmelbett genügt
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im Bad stand ein Wasserkocher, da haben wir erst mal Kaffee gekocht.
Das Haus war total witzig: an keiner Tür gab es einen Schlüssel und die Türen sahen aus wie 500 Jahre alt. Die Besitzer meinten das sei hier im Ort normal, wir sollen uns keine Sorgen machen, es wird nix geklaut 8)
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Blick auf die Strasse von unserem Zimmer aus, unser Haus sah genauso aus.
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Nach einer Dusche haben wir einen Stadtbummel gemacht, im Ortszentrum steht eine beeindruckende Wehrkirche
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wir schauten uns die Karten von zwei Restaurants an und fanden dass das erste wohl besser war. Als wir gerade zum ersten Lokal zurück gingen, uns in den Gassen aber etwas verlaufen hatten, fing es plötzlich an zu regnen. Zufällig standen wir da genau vor einer Pizzeria und unter der Markise war gerade noch ein Tisch frei. Also gab es heute Pizza :)
die Pizza war super, einen guten Rotwein gab es auch und als Nachspeise gab es tarte mit Sahne oder tarte ohne Sahne aber die Sahne war aus. Also tarte :)
Nach dem Essen hörte es zum Glück auf zu regnen und nach etwas suchen haben wir unser Bett auch wieder gefunden :))
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Bin wieder auf dem Laufenden :). Die Gegend ist klasse, aber das Himmelbett ... ;D.
Ich glaube, darin würde ich Alpträume kriegen ;) , vor allem, weil man nicht abschliessen kann.
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ehrlich gesagt: in der ersten Nacht habe ich einen Stuhl an die Tür gerückt damit ich das höre falls nachts jemand rein kommt...
ich habe aber gut geschlafen ;)
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Tag 13 Donnerstag 25.6.2015
Heute Morgen gab es Frühstück in der großen Küche der B&B Betreiber. Der ältere Mann hat uns Kaffee und Saft eingeschenkt und er unterhielt sich gern mit den Gästen. Außer uns war noch ein Paar aus Frankreich hier. Das Ehepaaar das das B&B führt stammt aus Paris, sie haben sich gezielt diese Gegend ausgesucht weil es ihnen hier so gut gefiel. Diese Geschichte haben wir nun schon öfter gehört. Scheinbar verwirklichen sich viele Franzosen mit einer Pension in einer Ferienregion.
Ich hatte Josef überzeugt dass er gern allein zum Cirque de Troumouse fahren kann, ich war froh um einen Ruhetag, wollte einen Stadtbummel machen und faulenzen.
Zunächst bin ich also durch den Ort spaziert. Das Rathaus:
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In der "Neustadt" entland der Hauptstrasse gab es etliche Sportgeschäfte mit Wander- und Skibedarf. Dort habe ich im Ausverkauf eine Wanderbluse erstanden meines Lieblingsherstellers Columbia. Die bekommt man in München fast gar nicht, kaufe ich sonst in USA ein. Damit war das Vorhaben "Shopping" schon mal erfolgreich abgeschlossen :)
Danach habe ich mir die Wehrkirche im Ortszentrum angeschaut, eigentlich war das eine normale Kirche die später als Waffenlager genutzt wurde darum hat sie diese fette Mauer bekommen. Heute ist es wieder eine kleine Kirche und in einem Raum gibt es ein kleines Museum zur Geschichte der Kirche
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ein paar wenige Fresken waren noch erhalten
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danach war es Zeit für eine Mittagspause. Ich hatte ein schönes Lokal in der Innenstadt gefunden mit kleiner Terrasse, da habe ich einen Salat gegessen. Es gab auch ein Mittagsmenü für 15 €, was ich für ein Mittagsmenü ziemlich teuer finde, sowas gibt es in München typischerweise für 8-10 €. Aber einige Bauarbeiter haben sich hier eingefunden und haben alle das Menü bestellt. Essen hat in Frankreich doch einen anderen Stellenwert, dafür wird mehr Geld ausgegeben. Bei uns kaufen sich die Bauarbeiter eine Wurstsemmel im Supermarkt fürs Mittagessen...
Bei meinem Einkaufsbummel hatte ich am Hang in der Nähe diese Burg entdeckt, da bin ich jetzt hingegangen und habe einen Weg gesucht.
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Tatsächlich war von der Hauptstrasse ein Wanderweg ausgezeichnet. Wobei "Wanderweg" echt übertrieben war, das waren höchstens 20 Minuten bis zu der Burg. Das Chateau Sainte-Marie wurde im 12. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt und gehörte 1360 zum englischen König. Das war mir gar nicht bewußt dass dieser Teil Frankreichs mal englisch war (aber so gut sind meine Geschichtskenntnisse auch nicht)
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von hier oben hatte man einen tollen Blick auf den Ort
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viel mehr als der Turm und eine Mauer stand nicht mehr von der Burg. Im Innenhof stand ein Fotograph mit einem Stativ und einem Monsterobjektiv auf seiner Kamera. Er hatte ein Fenster im Turm anvisiert und tatsächlich kam nach wenigen Minuten ein Falke geflogen, der muss im Turm ein Nest haben, er kam noch zweimal mit Futter für die Jungen die man laut kreischen gehört hat. Meine Fotos sind leider ziemlich verwackelt aber immerhin hatte ich etwas das ich später Josef vorweisen konnte.
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Danach bin ich noch zu zwei Kirchen im Nachbarort spaziert die aber leider beide geschlossen waren
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dann war es Zeit für einen Mittagsschlaf ^-^
ich hatte kaum eine Stunde geschlafen da kam Josef von seiner Wanderung zurück. Die Straße war wirklich einigermaßen abenteuerlich vor allem im letzten Teil, da war sie einspurig aber für beide Richtungen befahrbar und das am Berg ohne Leitplanken :o, es kam ihm zum Glück niemand entgegen. Oben war der Blick auf die Berge sehr schön und es gab einen kleinen See aber irgendwie keinen markierten Weg. Er ist ein Stück querfeldein gegangen soweit möglich und dann wieder umgekehrt.
Wir haben uns in den Garten gesetzt und Karten geschrieben und ich habe mich noch in die Wiese gelegt, hier konnte man es aushalten :)
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Gegen Abend sind wir dann durch den Ort gegangen, das Lokal wo wir gestern eigentlich essen wollten bevor uns der Regen überracht hatte war heute geschlossen und das Restaurant wo ich zu Mittag gegessen hatte war ausgebucht.
Hier gab es nur Sandwiches sonst hätten wir auf WIFI schon mal verzichtet :)
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An der Hauptstrasse gab es noch ein paar Lokale, in diesem Hotel hier gab es eine Terasse nach hinten raus, da saß man ganz schön und es waren noch Tische frei. Viel Auswahl gab es nicht: das übliche Dreigängemenü mit jeweils drei bis vier Varianten pro Gang. Das Essen war okay aber nichts herausragendes und mit 70 € incl einer Flasche Wein für zwei Personen auch nicht teuer.
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Danach haben wir noch einen Spaziergang durch den Ort gemacht.
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Ich muss sagen ich habe den Ruhetag heute genossen 8)
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Tag 14 Freitag 26.6.2015
Heute geht es von Frankreich nach Spanien! Nach dem Frühstück haben wir noch mal ein paar Äpfel und Getränke eingekauft und haben uns auf den Weg gemacht. Erstes Ziel war Lourdes, ich bin zwar nicht religiös, aber wenn man schon mal in der Nähe ist...Josef war schon mal dort und fand die unterirdische Kirche so spacig, die wollte er mir zeigen.
Die Fahrt nach Lourdes war einfach, es gab eh nur eine mögliche Route und in Lourdes angekommen gibt es riesige Parkplätze die zur Hälfte frei waren, wir haben sogar einen kostenlosen Parkplatz gefunden.
Man geht dann immer dem Fluß entlang Richtung Zentrum
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ein Hotel reiht sich hier an das andere
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Andenkenläden gibt es auch in Massen
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dann kommt man auf den großen Platz mit der Kathedrale, dort in der Kirche ist ein Reliquienschrein von der heiligen Bernadette, in der Kirche haben wir keine Fotos gemacht. Wenn man unter den Torbögen durchgeht kommt man zur Quelle, da war aber schon eine ziemlich lange Schlange, auf Schlange stehen in der Hitze hatten wir beide keine Lust.
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Gruppenfoto einer spanischen Reisegruppe vor der Kathedrale
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danach haben wir die unterirdische Kirche besichtigt, die ist wirklich riesig und wir waren ganz alleine dort
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ich finde das sieht aus wie in einem Raumschiff oder Hangar....
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überall nakter Beton, dazu diese Metallgestalten, irgendwie außerirdisch
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an den Seiten hingen Bilder von Heiligen, das war neu, das hatte Josef bei seinem ersten Besuch nicht gesehen.
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also wie eine Kirche schaut das nicht aus finde ich. Aber als Bauwerk ist das schon interessant und für einen Fotografen natürlich ein tolles Motiv.
Es war richtig heiß heute und weitere Spaziergänge über das große Gelände haben wir lieber gelassen. Als nächstes Ziel steuerten wir den Grenzort Canfranc in Spanien an. Das Navi haben wir erst mal ignoriert, das wollte wieder über ganz kleine weiße Straßen, wir sind nach Schildern einen etwas größeren Bogen gefahren, das hat gut funktioniert.
Im Radio gab es nix außer Terrormeldungen :o wenn man die französischen Radiosprecher gehört hat, dachte man Frankreich sei im Krieg :o :o :o
wir haben nicht alles verstanden, aber es gab Anschläge in Lyon und Tunesien mit mehreren Toten, das ist nicht die Art Unterhaltung die man sich im Urlaub wünscht. Gegen Mittag haben wir in Sarrance (kleiner Ort in den Pyrenäen noch in Frankreich) gehalten und einen Kaffee getrunken. Und haben zuhause angerufen um zu sagen dass mit uns alles in Ordnung ist. In Deutschland war das Ausmaß der Anschläge noch gar nicht bekannt.
Kaum waren wir über die Grenze gefahren wurden wir von der spanischen Polizei angehalten. Wir hatten den Eindruck die winken alle französischen Autos raus: wer wir seien und wohin wir wollten. Als klar war dass wir harmlose deutsche Touristen sind durften wir weiter fahren. Ich glaube die haben nach Terroristen gesucht. Kein gutes Gefühl...
Bald danach sind wir im spanischen Ort Canfranc eingetroffen. Hier waren wir vor 10 Jahren schon mal. In Canfranc gibt es einen riesigen verlassenen Bahnhof, da war wohl mal eine große Bahnlinie geplant die dann doch nicht gebaut wurde, der Bahnhof stand aber schon und wurde gar nicht genutzt. Vor 10 Jahren konnte man überall im Gebäude herumstromern, ein Eldorado für Fotografen und zerfallende Gebäude oder Dinge sind bei meinem Freund ein besonders beliebtes Motiv. So war die Entäuschung groß dass das gesamte Gelände eingezäunt war und nicht betreten werden konnte.
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alle Fenster und Türen waren zugenagelt oder zugemauert, das war damals auch nicht. Dafür sah das Dach neu gemacht aus, schon sehr seltsam.
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Nach 10 Minuten sind wir wieder gegangen. In Canfranc hat das Navi in der gleichen Straße eine Santanderbank angezeigt, hier kann man Karten für die Altamira Höhle kaufen, die Bank war aber leider für 3 Tage geschlossen.
Mehr gab es hier nicht zu sehen und wir haben unser nächstes Ziel Puente la Reina ins Navi eingegeben. Laut Navi sollte der Weg über eine Stunde dauern, Josef meinte aber das könnten nur 10 Minuten sein. Also haben wir bei nächster Gelegenheit am Straßenrand angehalten und die Route auf der Papierkarte gesucht. Das war wirklich nicht weit weg, aber wir waren auf der richtigen Straße, seltsam! Nach längerem Studieren der Karte ist mir aufgefallen, dass es diesen Ort ein zweites Mal gibt etwa 100 km weg :( heute war irgendwie der Wurm drin. Josef hatte den Ort ausgesucht weil er auf dem Pilgerweg nach Santiago liegt, es gibt dort eine berühmte Brücke. Aber in welchem Ort ist die nun :raetsel:
wir hatten die Adresse des Hotels ins Navi eingegeben: Hotel Rural El Cerco, Rodrigo Ximenez de Rada, 36, 31100 Puente la Reina
das war dann wohl in dem weiter entfernten Puente de la Reina... wir haben dann beschlossen auf dem Weg ins Hotel durch den ersten Ort diesen Namens zu fahren und nach einer Brücke zu suchen und übernachten würden wir dann in dem gebuchten Hotel. Zum Glück hat sich das Chaos schnell gelichtet, denn der erste Ort Puente den wir bald erreichten bestand nur aus ein paar Häusern an der Landstraße, hier war weder ein Fluß noch ein Hotel oder Restaurant oder sonst was, also war das zweite Ziel wohl das richtige.
Die Fahrt war so richtig angenehm: breite, gerade Straßen, man konnte endlich mal schnell fahren, gar kein Vergleich zu Frankreich und für Josef die reinste Erholung. Die Landschaft war hübsch: hügeliges Gelände, viele Weizen und Weinfelder, kleine Dörfer. Und keinerei Katastrophenmeldungen im Radio (bzw wir haben nix davon verstanden was im Radio gesagt wurde ;) )
Unser Hotel lag wohl mitten in der Altstadt, das Auto haben wir auf einem Parkplatz vorher stehen lassen. Es war mindestens 35 Grad heiß oder noch mehr als wir ausstiegen, ich war sehr froh, dass das Hotel in einer engen Gasse lag wo keine Sonne hinkam. Der Mann an der Rezeption sprach sehr gut englisch und als wir ihm von unserer Irrfahrt erzählt haben hat er uns berichtet dass das schon öfter passiert ist und Leute in dem anderen Puente waren und sein Hotel gesucht haben ;D okay jetzt kamen wir uns nicht mehr so blöd vor, wir haben das Hotel zumindest selber gefunden.
Von außen sah das Gebäude völlig unscheinbar aus, innen war aber alles neu renoviert und unser Zimmer im obersten Stock war einfach klasse.
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Die Klimaanlage hat super funktioniert, in kürzester Zeit war es sehr angenehm im Zimmer und wir haben erst mal Kaffee gekocht. Ich wäre ja am liebsten hier geblieben bei der Hitze die draußen herrschte, aber eine kleine Stadtbesichtigung mußte natürlich sein. Außerdem sollte es nach Auskunft der Rezeption auf dem zentralen Platz eine Santanderbank geben. Natürlich war die Bank am Freitag Nachmittag geschlossen...
Der Ort ist klein und bis zu der Brücke am Ende der Altstadt war es nicht weit zu gehen.
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ganz nett aber bestimmt keine Reise wert. Außerdem war mir hier viel zu heiß. In den engen Altstadtgassen war es eher auszuhalten und die Kirche haben wir natürlich auch besichtigt.
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drinnen war es wunderbar kühl :) und da haben wir uns gern eine Weile in eine Bank gesetzt.
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vorne war gerade ein Chor am Proben. Ich habe selber als Jugendliche im Kirchenchor gesungen und später ein paar Jahre in einem kleinen privaten Kammerchor und mir war sofort klar dass das da vorne kein simpler Kirchenchor war, das waren Profis. Kostprobe gefällig?
http://youtu.be/D8RFLV8IYAo (http://youtu.be/D8RFLV8IYAo)
auf den Bänken lagen Zettel rum mit einer Konzertankündigung, das war für heute Abend 20 Uhr. Und was da vorne singt ist der Kammerchor von Pamplona. Wir können ja beide kein spanisch aber geschrieben versteht man so einiges und aus dem Prospekt ging klar hervor dass mit dem Konzert ein berühmter Musiker aus Puente La Reina geehrt werden soll der posthum eine Auszeichnung bekommen hatte (es handelt sich um D. Luis Morondo Urra geboren 1909 in Puente La Reina, gestorben in Pamplona 1983. Kennt den jemand? Ich hatte noch nie von ihm gehört, er war Komponist und Dirigent). Das Konzert war kostenlos. Haben wir ein Glück, da gehen wir natürlich hin ^-^
zunächst haben wir aber unsern Stadtbummel fortgesetzt und sind ans andere Ende der Altsdtadt gegangen, da gab es noch mal eine Kirche
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und ein Storchennest
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dann gings zurück ins Zimmer und unter die Dusche. Für das Konzert wollten wir etwas manierlicher aussehen und eine lange Hose sollte wohl auch sein.
Um 20 Uhr waren wir in der Kirche die sich schnell füllte. Nach einer kurzen Ansprache begann der Chor zu singen. Die waren derart gut, da bin ich richtig ins schwärmen gekommen.
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nach drei Stücken war Pause und ein Redner trat ans Pult. Verstanden haben wir natürlich nix. Wir haben auf den Bürgermeister getippt :) danach gab es einen lange Ansprache einer jungen Frau, sehr wortgewandt, unser Tipp: vom Kultusministerium :)
unsere Geduld wurde weiter auf die Probe gestellt, denn nun kam noch mal ein Herr und rief zwei ältere Herrschaften zu sich und überreichte Ihnen eine Medaille und eine Urkunde. Soweit wir das verstanden haben waren das die Kinder des Geehrten. Dann wurde es richtig interessant: ein junger Mann in weißer Kleidung, roter Schärpe, Espandrillos und Baskenmütze trat vor die beiden, nahm seine Mütze ab und vollführte eine Art Tanz oder Parade auf der Stelle wobei er oft die Beine in die Luft warf. Begleitet wurde er von zwei Musikantinnen auf einer Flöte und einer Trommel. Die gleiche Szene haben wir an einem anderen Tag vor einem Brautpaar gesehen, das muss wohl eine Art baskischer Gruß oder Ehrenbezeugung sein.
Danach durfte endlich wieder der Chor singen, es gab etliche Solos, die Sänger waren einfach phantastisch! Um 10 Uhr als wieder ein Redner ans Pult trat haben wir uns aus der Kirche geschlichen, wir waren beide völlig begeistert!
Ein paar Meter weiter war ein Tapaslokal, das wir uns vorher schon als Dinnerlocation ausgesucht hatten. Um diese Uhrzeit gab es allerdings nur noch Menü. Englisch konnte keiner und die Karte war auch nur auf spanisch und leider ziemlich unverständlich, ich habe aber richtig geraten und bekam gefüllte Paprikaschoten als Vorspeise und dann ein vorzügliches Steak und als Nachspeise ein Zitronensorbet. Ein erstklassiger Rotwein für nur 10 € und in der Summe haben wir 50 € bezahlt. Das war eins der billigsten und zugleich besten Abendessen auf unserer Reise!
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Auf dem Heimweg sind wir ein paar Sängern in den Gassen begegnet und haben uns für das tolle Konzert bedankt!
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Bei Lourdes fällt mir Familie Heinz Becker ein.... :))
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Ich denke, eine Wallfahrt nach Lourdes werde ich nicht unternehmen :floet:, um dann im unterirdischen Raumschiff die Himmelfahrt anzutreten :zwinker:.
Das Ding sieht echt futuristisch aus und du hättest es mir durchaus als Movieset vom Raumschiff Enterprise verkaufen können :cool2:.
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Also ich mag die unterirdische Kirche. Ich finde das dem Glauben angemessener als der Prunk, den man sonst so sieht. Und Erleuchtung kann man da offensichtlich auf besondere Art und Weise als Beams erhalten... (und da meine ich jetzt nicht "Beam me up, Scotty ;) )
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Bei Lourdes fällt mir Familie Heinz Becker ein.... :))
echt? Gibt es da eine Folge? Die kenne ich nicht, so ein Mist! Muss ich mal im Internet suchen... :)
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Tag 15 Samstag 27.6.2015
Unser Hotel hatte im Erdgeschoß einen kleinen aber feinen Frühstücksraum. Kaffee wurde serviert und außer den üblichen Brötchen und Marmelade gab es auch Chorizo und einen sehr guten Schokoladenkuchen, Joghurt und Obst stand auch bereit. 86 € haben wir hier für die Übernachtung bezahlt.
Heute war das erste Ziel das Kloster Yuso in San Millán de la Cogolla. Das Kloster ist Weltkulturerbe. Die Anfahrt war völlig unschwierig über gut ausgebaute neue Landstraßen und Autobahnen. Der Unterschied zu den französischen Straßen ist wirklich krass. Hier macht das Autofahren richtig Spaß.
Am Kloster gab es einen großen Parkplatz, der Ticketschalter war nach etwas Suche auch bald gefunden. Das Kloster kostet 6 € Eintritt und kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Der Ticketkauf gestaltete sich mühselig, da die Dame nur spanisch sprach (und äußerst genervt auf unsere englische Ansprache reagierte) und erst mal eine junge Kollegin auftreiben mußte die ein paar Brocken englisch konnte. Das fanden wir jetzt schon seltsam dass bei so einem bedeutenden Touristenziel nicht mal ein Ticketkauf auf englisch geht. Viel mehr als zu sagen wann die nächste Führung ist und wieviel das kostet muß man dazu doch nicht können, das kann doch nicht so schwer sein?
Wir wollten auch noch das zweite kleine Kloster in der Nähe besichtigen und haben es immerhin geschafft in Erfahrung zu bringen wann die letzte Führung dort am Vormittag stattfindet, dann ist erst mal Siesta. Das finde ich immer total lästig in Spanien dass man am Nachmittag eigentlich nix machen kann weil dann alles geschlossen wird.
Auf die nächste Führung mußten wir nur 10 Minuten warten dann ging es los. Durch das große Portal geht es ins Klostergebäude
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Verstanden haben wir natürlich gar nix und die Dame die die Führung durchgeführt hat, hatte sehr viel zu erzählen... Führungen gibt es leider nur auf spanisch.
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ein schöner Kreuzgang
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das Kloster war innen sehr prächtig, vom Stil her eher Barock (ursprünglich war es ein romanischer Bau wurde aber mehrfach umgebaut und der größte Teil der aktuellen Anlage stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert)
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das Kloster ist außerdem berühmt für seine Bibliothek und es beherbergt den ältesten Text in spanischer Sprache.
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die Malereien in diesen alten Büchern finde ich immer total klasse, vor allem die Fantasietiere :)
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am Schluß wurde uns die Führung wirklich langweilig und wir waren froh als wir endlich rauskamen.
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Im Innenhof war richtig was los und es fuhr diese Karosse vor
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wir haben dann noch so lange gewartet bis die Braut ausgestiegen war.
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jetzt mußten wir uns aber sputen wenn wir noch die Führung durch das zweite kleinere Kloster erreichen wollten. Dieses Kloster liegt im Wald, man kann entweder hinwandern was eine knappe halbe Stunde dauern soll oder mit dem Bus rauffahren. Weil der Bus gerade an der Haltestelle stand wollten wir den Bus nehmen, aber der Fahrer erklärte uns mit Händen und Füßen dass er keine Tickets verkauft, die muss man wohl im Kloster kaufen. Das war uns aber zu blöd noch mal zurück zu gehen und wir sind statt dessen den Wanderweg gegangen, einen Plan hatten wir im Internet ausgedruckt. Einmal haben wir uns etwas verlaufen und mußten ein Stück zurück gehen, dann haben wir einen Zahn zugelegt damit wir die Führunng um 13:25 noch erreichen, es ging bergauf aber zum Glück war es Wald schön schattig. Und so heiß wie gestern war es heute zum Glück nicht.
10 Minuten vor der geplanten Führung waren wir dort, es gab ein kleines Kassenhäuschen in dem ein älterer Mann saß der leider definitiv kein Wort englisch sprach und und uns irgendwie klarmachte dass er keine Tickets verkauft (wozu der dann da in dem Häuschen saß haben wir nicht verstanden). Vor dem Kloster wartete noch ein spanisches Touristenpaar und die meinten dass man die Tickets unten im Hauptkloster hätten kaufen müssen, na toll >:(
wir haben noch 10 Minuten gewartet aber es kam auch niemand um das Tor zu öffnen so blieb es bei einem Bild von außen:
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auf dem Rückweg sind wir dann aber langsamer gegangen, man hatte einen schönen Blick auf das Yuso-Kloster
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im Klosterhof standen so ein Tänzer und zwei Musikerinnen wie gestern Abend bei dem Konzert. Die Trauung war wohl noch im Gange.
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nachdem die zweite Besichtigung ausgefallen war hatten wir Zeit für einen Lunch. Neben dem Kloster war ein Tapaslokal und wir orderten Patates bravas (auf deutsch: Pommes rot-weiß ;) ) und Chorizo, dazu die auch hier überall verfügbare Cola zero. Mit 15 € happig teuer, ist halt eine richtige Tourigegend hier.
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während wir beim Futtern waren hörte man vom Kloster her Beifall und Musik, Josef hat sich seine Kamera geschnappt und so gibt es diesmal eine Aufnahme von dem "Ehrentanz" (oder wie immer man das bezeichnet).
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danach fuhren wir zum nächsten Übernachtungsort Santo Domingo de la Calzada. Dies ist wieder ein Ort am Jakobsweg, hat eine berühmte Kirche und einen Parador worauf ich mich besonders gefreut habe. Während unserer Andalusienreise haben wir öfter in Parador Hotels übernachtet, das ist die staatliche spanische Hotelkette und diese Hotels sind immer in spektakulären Gebäuden untergebracht. In Santo Domingo de la Calzada gabe es sogar zwei Paradores.
Nach einer halben Stunde Fahrt waren wir am Ortsrand angekommen, wir hatten uns einen Parkplatz am Stadtrand ausgesucht, die Straße wo der Parador lag war Fußgängerzone. Dem Internet sei Dank hatten wir bereits einen Stadtplan und mußten den Weg zum Hotel nicht lange suchen (was habe ich nur früher ohne Internet gemacht?)
wie erwartet war das Hotel in einem schönen alten Gebäude (eine ehemalige Pilgerunterkunft) mit entsprechender Inneneinreichtung:
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unser Zimmer
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solche Hotels mag ich :)
nach einer Kafffeepause haben wir einen Stadtbummel durch die Innenstadt gemacht, die engen Gassen waren Fußgängerzone und wir haben die berühmte Kirche besichtigt.
Die Besonderheit hier ist ein Hühnerkäfig mitten in der Kirche. Ich hatte das erst für einen Scherz gehalten, aber man muß nur seiner Nase folgen, die Hühner stinken nämlich, über einem Heiligenbild findet man den Käfig:
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laut Reiseführer wurde ein junger Mann als Dieb gehängt obwohl er unschuldig war, aber er überlebte das Hängen wohl. Dem Bischof, der gerade beim Essen war, wurde das berichtet und er soll gesagt haben eher leben die Hähnchen wieder (die er gerade verspeiste) als dass ein Gehängter lebendig wird. Daraufhin bekamen die Hähnchen Federn und flatterten vom Teller weg. Wieso dieser Blödsinn aber dazu führte dass nun immer ein weißer Hahn und ein Huhn in der Kirche gehalten werden habe ich nicht verstanden. Kommt mir auch eher heidnisch vor, egal, lustig war das schon, nur gestunken hat es ziemlich
ansonsten war es aber eine schöne große Kirche (ich glaube es war früher eine Klosterkirche) mit tollen Steinmetzarbeiten
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man konnte auf den Kirchturm steigen und von da hatte man tolle Sicht auf den Ort und die Reste der alten Stadtmauer. Auf der Stadtmauer waren etliche Storchennester
Blick auf zwei andere Kirchen im Ort
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ganz oben im Glockenturm
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Blick in verschiedene Richtungen
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hier ist die alte Stadtmauer
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jetzt hätte ich gern wieder ein besseres Teleobjektiv gehabt. Josef hatte sein Tele gar nicht dabei und hat sich geärgert.
die Paza de Espana:
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Bauruinen wie wir sie aus Andalusien zahlreich kannten hat man hier nicht so oft gesehen
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danach sind wir erst zum Hotel um das Teleobjektiv einzupacken und dann durch die engen Gassen zur alten Stadtmauer gegangen
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da haben wir dann lange die Störche beobachtet ^-^
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ich glaube denen war auch heiß. Sie haben nämlich gar nix gemacht, standen nur mit geöffneten Schnäbeln da.
am Ende der Altstadt führt eine Brücke über einen fast ausgetrockneten Fluß, da waren schon wieder Storchennester
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die Neustadt:
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danach bin ich in den Waschsalon gegangen der nur ein paar Meter vom Hotel weg war und Josef hat sich auf die Suche nach einem Restaurant fürs Abendessen gemacht. Nach einer Stunde war ich mit der Wäsche fertig. Eine Wäsche habe ich ich dann auch benötigt :)
frisch geduscht und in wieder sauberen Klamotten haben wir uns in das laut Tripadvisor beste Restaurant der Stadt gebeben "Los Caballeros"
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das Lokal war ganz leer was normalerweise kein gutes Zeichen ist, aber wahrscheinlich waren wir um 20 Uhr für spanische Verhältnisse einfach viel zu früh unterwegs
Ein Menü gab es nicht, man mußte a la carte essen und das Essen war einfach sowas von lecker! Josefs Vorspeise:
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meine Hauptspeise: ein traumhaftes Filetsteak mit einer göttlichen Sauce und frittierten Spargelstreifen (hätte ich nie bestellt war aber köstlich)
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als Nachspeise gab es für mich Käse mit Quittenpürree (das gab es so ähnlich auch in Puente la Reina)
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Josefs Hauptspeise hatte als Beilage ein Gemüseeis, einfach unglaublich gut! Der Rosé den man uns empfohlen hatte war auch hervorragend und so war das Essen mit 113 € das teuerste aber auch das beste, vor allem das innovativste der ganzen Reise. Sowas hätte ich in Frankreich erwartet...
nach dem Essen sind wir durch die Stadt spaziert, hier war jetzt richtig Trubel, vor allem in den einfacheren Touristenlokalen ging der Punk ab.
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der Platz vor unserem Hotel. Hier war es dankenswerterweise schön ruhig.
Das war wieder ein ereignisreicher Tag heute. Im Restaurant abends gab es übrigens eine englische Speisekarte, die Verständigung ansonsten auch hier mit Hand und Fuß. Die mangelnden Englischkenntnisse der Spanier haben uns heute schon etwas genervt und auch erstaunt, sowohl das Kloster als auch der Ort hier sind doch Haupttouristenziele. In Andalusien wurde definitiv mehr englisch gesprochen (und dazu auch noch deutsch).
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War das alles an Beilage? Diese zwei oder drei Spargelstreifen?? Das sieht recht wenig aus...
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Das mit dem Kloster ist ja wohl etwas blöd gelaufen... Aber euer Marsch nach oben hat sich doch allein schon wegend des Ausblicks auf das Kloster gelohnt, oder?
Ich habe nicht viel Erfahrung mit Spanien, aber auf englisch sprechende Menschen bin ich da auch nicht gestossen. aber gerade bei einem Weltkulturerbe könnte man zumindest mehrsprachige Tafeln (spanisch, englisch, französisch und vielleicht sogar deutsch) anbringen, an denen die Preise und die Zeiten für die Führungen angeschlagen sind... Der Ticketkauf kann dann ja wortlos geschehen.
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War das alles an Beilage? Diese zwei oder drei Spargelstreifen?? Das sieht recht wenig aus...
(http://www.smilies.4-user.de/include/Girls/smilie_girl_307.gif) Dachte ich auch gerade. Da hätte ich mich hungrig gegessen und die 113 € dafür hätten mich geärgert. Das Essen sollte nicht mehr als die Übernachtung kosten.
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War das alles an Beilage? Diese zwei oder drei Spargelstreifen?? Das sieht recht wenig aus...
(http://www.smilies.4-user.de/include/Girls/smilie_girl_307.gif) Dachte ich auch gerade. Da hätte ich mich hungrig gegessen und die 113 € dafür hätten mich geärgert. Das Essen sollte nicht mehr als die Übernachtung kosten.
ja mehr Beilage gab es nicht. Ich hatte aber auch eine Vorspeise. Satt wurde man nur mit 3 Gängen aber es war einfach köstlich, von Ärger kann gar keine Rede sein. Die Übernachtung im Parador hat glaube ich 120 € gekostet, da waren wir also noch drunter mit dem Abendessen :)
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Das mit dem Kloster ist ja wohl etwas blöd gelaufen... Aber euer Marsch nach oben hat sich doch allein schon wegend des Ausblicks auf das Kloster gelohnt, oder?
Ich habe nicht viel Erfahrung mit Spanien, aber auf englisch sprechende Menschen bin ich da auch nicht gestossen. aber gerade bei einem Weltkulturerbe könnte man zumindest mehrsprachige Tafeln (spanisch, englisch, französisch und vielleicht sogar deutsch) anbringen, an denen die Preise und die Zeiten für die Führungen angeschlagen sind... Der Ticketkauf kann dann ja wortlos geschehen.
der Marsch hat sich auf alle Fälle gelohnt, die Aussicht war schön! Im Kloster gab es in verschiedenen Räumen Infotafeln auf spanisch, englisch und französisch. Warum solche Schilder nicht am Ticketschalter hängen weiß ich auch nicht. Da müßte halt mal jemand mitdenken...
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Tag 16 Sonntag 28.6.2015
Frühstück gab es heute nicht im Hotel, das hätte 18 € pro Person gekostet, statt dessen waren wir in einem Straßencafé wo die Pilger frühstücken
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Omlett mit Pommes und Orangensaft wie man es aus USA kennt :)
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danach sind wir Richtung Norden gefahren, heute geht es an den Strand :)
Das Navi wollte auf die Autobahn, wir wollten aber was von der Landschaft sehen und sind über die Landstrasse gefahren
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die Landschaft war schön, es war hügelig, Weizen und Weinfelder und irgendwo war ein Schild dass wir am höchsten Punkt auf 1000 Meter waren
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am Fluß Ebro führt die Landstrasse durch eine Schlucht, in USA gäbe es hier Viewpoints mit Parkbuchten, wir haben gehalten sobald es möglich war. Hier könnte man bestimmt auch schön wandern
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auf einer Felsspitze bewegte sich was, mit maximalem Zoom war gerade noch zu erkennen dass es sich um Geier handelt. Wieder habe ich mir gewünscht die neue Nikon Coolpix P900 mit dem Monsterzoom schon vor dem Urlaub gekauft zu haben (sie war aber nicht lieferbar).
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Gegen Mittag hatten wir den See Embalse de Ebro erreicht und haben nach einem Lokal gesucht. Das war gar nicht so einfach, erst im dritten Ort in La Poblacion fanden wir ein Ausflugslokal am Wasser. Eigentlich haben wir hier Trubel wie am Starnberger See erwartet aber die Gegend ist fast menschenleer.
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wir waren kurz am Wasser, das ist definitiv badetauglich hier. Wir wollten heute aber noch an den Meeresstrand und sind nach einem Kaffee weitergefahren.
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Kurz vor dem Strandort Comillas wo wir für drei Nächte ein Hotel gebucht hatten liegt der Ort Santillana del Mar. Laut Reiseführer das Rothenburg ob der Tauber Nordspaniens, das wollten wir natürlich besichtigen. Der große Parkplatz am Ortszentrum war voll aber auf einem anderen Parkplatz etwas weiter weg haben wir noch Platz gefunden. Hier war es leider etwas bewölkt und ziemlich schwül.
Die Altstadt ist deutlich kleiner als Rothenburg und zum Glück komplett Fußgängerzone. Die Massen drängten sich in den kleinen Gassen
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die meisten Häuser waren entweder Lokale oder Andenkengeschäfte, naja das ist in Rothenburg auch so.
ein paar schöne alte Gebäude gab ea aber auch.
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die Kirche war leider geschlossen
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wir hätten uns gern irgendwohin gesetzt und den überall angepriesenen Cidre zu probieren aber es war kein freier Tisch zu ergattern. 14:30 ist natürlich auch genau Mittagessenzeit in Spanien. Wir können also bestätigen was der Reiseführer sagt: dass man nämlich keinesfalls am Wochenende nach Santillana fahren sollte :(
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eine Musikantentruppe zog spielend durch den Ort, die Trachten finde ich sehr hübsch.
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Ich habe auch ein kurzes Filmchen gedreht. Die Musik erinnert mich an Zigeunermusik, an Spanien hätte ich nicht gedacht:
http://youtu.be/HYxXv11Glag (http://youtu.be/HYxXv11Glag)
Danach sind wir das kurze Stück nach Comillas gefahren zum Hotel Josein direkt am Strand. Gegen 15 Uhr waren wir dort und konnten gleich einchecken.
Unser Zimmer im Untergeschoß (das Hotel steht steil am Hang):
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die Zimmer blicken alle zum Meer und wir sind natürlich auch sofort an den Strand gegangen. Vom Hotel ging eine Treppe an den Strand runter, leider lief die genau an unserem Zimmer vorbei was den Blick etwas beeinträchtigte
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der Strand war sehr sauber und gepflegt, es gab Mülleimer allerdings keinerlei öffentliche Toliletten, gut das wir einfach in unser Zimmer gehen konnten. Liegestühle gab es nicht zu mieten, so kamen die mitgebrachten Campinghandtücher zum Einsatz. Wir haben den ganzen restlichen Tag am Strand gefaulenzt ^-^
Abends sind wir der Einfachheit halber ins Hotelrestaurant gegangen. Im Nachhinein keine gute Idee, die Portionen waren die kleinsten die ich jemals in einem Restaurant serviert bekommen habe >:(
das sind nicht etwas die Reste der Pommesportion, das ist die Portion
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der Kellner sprach kein Wort englisch und der Mitarbeiter am Empfang der uns eingecheckt hatte war verschollen (der konnte nämlich englisch). Wir wollten an der Rezeption fragen ob die beiden Sessel in unserem Zimmer ausgetauscht werden können, sie waren naß, da hat sich wohl jemand in Badekleidung draufgesetzt. Wir konnten uns aber nicht verständlich machen und die spanisch sprechenden Mitarbeiter hat es definitiv nicht gestört dass sie uns nicht verstanden haben, so nach dem Motto wenn du kein spanisch kannst hab ich kein Problem dann muss ich nicht antworten. So schlechten Service hatten wir noch nie in einem Hotel in Spanien.
Nach dem Abendessen sind wir in den Ort gegangen, er zieht sich den Hang hoch, das heißt Treppen steigen :girly:
oben gibt es einen Aussichtspunkt, den Mirador de Santa Lucia:
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von da oben hat man einen tollen Blick
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danach sind wir unten am Strand zum Minihafen spaziert und haben schon mal nach einem Lokal für den nächsten Abend Ausschau gehalten, das einzige das in Frage kam macht aber erst um 22 Uhr auf, das ist uns definitiv zu spät zum essen
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ist das nicht ein schöner Sonnenuntergang :)
zurück im Zimmer war es total dampfig. Hoffentlich treiben wir morgen den englisch sprechenden Hotelangestellten auf, die nassen Sessel müsen unbedingt raus aus dem Zimmer.
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:totlach: An dem Tag konntet ihr nicht zunehmen. Ich hätte die kleine Portion höchstens als Vorspeise angesehen.
Du hast, glaube ich :gruebel:, gar nicht geschrieben, was die Appetithäppchen gekostet haben.
Bin schon gespannt, ob ihr die Sessel noch ausgetauscht bekommt. Wolltet ihr da etwa länger bleiben?
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Hallo Ilona,
das war ein 3-Gänge Menü für 17 € (was anderes als das Menü stand nicht zur Auswahl), die Vorspeise waren Kartoffeln mit Rührei und Schinken, das war normal groß (also klein weil Vorspeise) und die Nachspeise war ein halbes Stück Schokoladenkuchen. Eigentlich alles sehr lecker nur vieeel zu wenig. An einem anderen Tisch saßen aber ein paar Spanier, die hatten das gleiche bestellt und keiner hat sich über die Miniportioenn beschwert, da haben wir auch nix gesagt und später auf unsere Chips, Nuß, und Keksvorräte zurück gegriffen...
wir hatten 3 Nächte gebucht (und sind auch 3 Tage geblieben :) )
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Also der Teller sieht auch etwas lieblos aus....
Ansonsten ein schöner Tag!
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ja lieblos trifft es. Die Angestellten waren irgendwie alle ziemlich unmotiviert...
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Tag 17 Montag 29.6.2015
als ich heute morgen die Sandalen angezogen habe war das Leder feucht. Auch im Zimmer war es irgendwie schwül-feucht, also hier bleiben wir nicht. Nach dem Frühstück das recht gut war mit Salami und Käse und Kuchen haben wir den englisch sprechenden Angestellten gesucht, es war aber wieder nur der Schulterzuckende am Empfang. >:(
Wir haben beschlossen erst mal in den Ort zum einkaufen zu gehen, wir hatten unsere Essenvorräte gestern aufgefuttert. Unten am Strand und Hafen gab es keine Geschäfte, im Ort oben sollte das ja kein Problem sein.
Der Ort hat uns sofort gefallen, lauter schöne Häuser, viele Blumen, alles sehr gepflegt.
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überall in den Strassen hingen Fähnchen
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die Geschäfte waren alle geschlossen, schon seltsam für einen Montag Vormittag.
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der Ort hat uns total gut gefallen, eigentlich sah es hier aus wie in Santillana nur nicht so touristisch verkitscht sondern authentisch. Wenn ihr mal hier in der Ecke seid würde ich eher Comillas besichtigen als Santillana.
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in diesem schönen Haus gab es eine Touriinfo. Zum Glück wurde da englisch gesprochen.
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Heute war der letzte Tag der Fiestas de San Pedro (der heilige Petrus ist der Stadtheilige von Comillas) und daher alle Geschäfte geschlossen. Nur ein kleiner Tante Emma Laden hat geöffnet.
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da haben wir jetzt echt Glück gehabt, heute Abend gibt es einen Umzug, Volkstanz und Volksfest. Damit wäre das Abendprogramm schon mal geklärt :)
Außerdem bekamen wir einen Stadtplan, in Comillas gibt es eine Gaudi-Villa die man besichtigen kann und sogar Montags geöffnet hat, wieder Glück gehabt.
Es waren nur wenige Minuten zu Fuß dorthin, allerdings wieder den Hügel rauf :girly:
Die Villa kostet Eintritt, ich weiß aber nicht mehr wieviel.
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ein ganz ungewöhnliches Gebäude, wieder ganz anders als die Bauten in Barcelona, vor allem die Kacheln mit den Sonnenblumen hatten es mir angetan
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auch klasse diese ins Balkongeländer eingebauten Bänke, man durfte sich draufsetzen. Mit einem Buch könnte man es hier sehr gut aushalten. Es ist einfach bewunderswert was für Einfälle dieser Architekt gehabt hat, ich finde Gaudi einfach klasse!
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Möbel waren bis auf ein paar Stühle keine vorhanden, aber ein Kamin der auch mit Kacheln verziert war
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das Oberschoß war sehr niedrig und man konnte von hier auf eine große Dachterasse gehen
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auf der Dachterasse, der Turm ist etwas seltam, aber ansonsten hat es uns super gefallen
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einen kleinen Garten gab es auch
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hier sitzt Herr Gaudi ;)
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zurück im Ort haben wir in dem kleinen Tante Emmaladen eingekauft und sind zum Hotel zurück gegangen
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vom Ort aus hat man einen schönen Blick auf den Strand, da wollten wir nun auch hin.
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Im Hotel haben wir noch mal am Empfang vorbei geschaut, es war derselbe uninteressierte Angestellte wie vorhin da. Diesmal habe ich mich nicht abspeisen lassen. Er konnte zwar kein englisch hat aber wohl gepeilt dass ich sauer bin und fragte ob wir französisch sprechen, na das hätte er ja auch schon früher sagen können. Wir haben ihm klar gemacht dass das Zimmer nicht okay ist. Sofort schnappte er sich ein paar Schlüssel und hat uns ein paar andere Zimmer gezeigt. Die Zimmer in den beiden Obergeschossen sind größer, weil sie einen Balkon haben und daher auch teurer, die 30 € Aufpreis haben wir für dieses schöne Zimmer gern bezahlt :)
und so zogen wir von Zimmer 102 im untersten Geschoß nach 335 ins oberste mit Wintergarten und unverstelltem Blick. Die Sessel waren auch hier schmutzig aber trocken und wir brauchten sie nicht, im Wintergarten standen Korbstühle, hier konnte man auch die nassen Badesachen trocknen
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Wenn man die Fenster alle öffnete war es wie auf einem Balkon, Blick nach unten ^-^
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dann sind wir an den Strand gegangen
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unser Hotel vom Strand aus. Unser Zimmer ist links oben, die Zimmer in der untersten Etage kann man wirklich nicht empfehlen. Ich weiß nicht warum man uns nicht gleich ein größeres angeboten hat, es waren ja einige Zimmer frei. Wir hätten sofort ein größeres genommen.
Den Nachmittag haben wir am Strand verbracht, ich habe den neuesten Stephan King am Kindle verschlungen. Richtig baden konnte man nicht wegen der Strömung, aber zur Hälfte war ich nass :) in der Brandung sitzen hat auch Spaß gemacht. Leider habe ich wohl stellenweise vergessen mich einzucremen denn abends hatte ich einen ziemlichen Sonennbrand an der Schulter.
Abends sind wir dann in den Ort gegangen, hier war wirklich Trubel und wir haben uns erst mal ein Restaurant gesucht. Wir fanden ein schönes Lokal das Paella im Angebot hatte (das war auch das einzige was wir von der Speisekarte verstanden haben, englisch war wieder mal Fehlanzeige), Paella essen wir beide gern, einen guten Rotwein gab es auch, mit 41 € war das auch nicht teuer. Wir sind gerade rechtzeitig zum Umzug fertig geworden. Der Pfarrer zog mit der Petrusstatue und etlichen Messdienern durch die Strasse, dahinter die Bevölkerung. Dann wurde die Statue wieder in die Kapelle gestellt und die Leute zogen weiter auf den zentralen Platz.
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hier gab es dann den versprochenen Volkstanz. Man hatte wirklich den Eindruck das ganze Dorf macht mit, die Tänzer waren etwa 7 bis 70 Jahre alt. Wie in Santillana waren es die Männer die die Kastagnetten hatten, die Frauen schlugen Tambourin. Die Männer hatten auch die deutlich kompliziereren Tanzschritte.
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im Film sieht man es besser.
http://youtu.be/5gRRZWn0CAA (http://youtu.be/5gRRZWn0CAA)
es ging noch eine halbe Stunde so weiter bis alle Männer und Frauen einmal eine Runde getanzt hatten.
auf dem nächsten Platz war eine Bühne aufgebaut. Die Musik war allerdings für unseren Geschmack eher schauerlich, so eine Art Musikantenstadel auf spanisch ;D
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wir sind dann lieber noch ein bischen am Ortsrand spazieren gegangen und haben die schöne Abendstimmung genossen.
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hier kann man es länger aushalten, zum Glück bleiben wir noch eine weitere Nacht.
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Ein Glück - raus aus der feuchten Butze! Ich habe mich eh schon gewundert, warum ihr es bei dem Typen nicht mit französisch probiert habt. Weil bei mir war immer die Antwort: Englisch, nein. Französisch?
Und das Städtchen gefällt mir auch sehr gut. Komisch, irgendwie gefällt mir Spanien schon jetzt besser als Frankreich...
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Andrea, das war der einzige Spanier, der französisch konnte. Einige wenige sprachen englisch, die meisten aber nur spanisch :(
uns hat es sowohl in Frankreich als auch in Spanien gut gefallen :)
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Komisch, irgendwie gefällt mir Spanien schon jetzt besser als Frankreich...
Mir auch :)
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Tag 18 Dienstag 30.6.2015
Heute sind wir pünktlich auf um 8 Uhr aufgestanden und waren um halb 9 die ersten beim Frühstück. Wir saßen am Fenster mit Blick aufs Meer bei herrlicher Sonne.
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Danach gings 17 km nach Altamira. Die Höhle von Altamira mit ihren Höhlenmalereien ist ja der Grund warum wir uns diese Ecke Spaniens für den Urlaub ausgesucht hatten. Nachdem wir an mehreren Santanderbankfilialen vor verschlossener Tür gestanden hatten, hat es Josef auf der Webseite der Santanderbank geschafft Tickets für Altamira vorzubestellen. Als wir am Parkplatz ankamen war der noch fast leer und auch am Ticketschalter war wenig los, man hätte die Tickets problemlos vor Ort kaufen können (im Reiseführer stand man soll die Tickets vorab reservieren, vielleicht ist das am Wochenende oder in der Hauptsaison nötig). Die Höhle ist ein Nachbau und zusammen mit einem Museum in einem flachen (häßlichen) Neubau untergebracht. Das Museum kann man jederzeit besuchen nur für den Eintritt in die Höhle gibt es feste Zeiten auf dem Ticket. Führungen gab es wieder mal nur auf spanisch, darauf haben wir verzichtet. Wir hatten noch Zeit bis zur gebuchten Eintrittszeit und haben uns das Museum angeschaut. Da gibt es eine sehr schöne Ausstellung zum Leben der Neandertaler, das war wirklich gut gemacht und in drei Sprachen (spanisch, französisch und englisch) beschildert.
Dann durften wir den Höhlennachbau betreten. Zunächst muss man einen Film anschauen der zeigt wie der Bau vonstatten ging, dann geht die Tür auf zur Höhle: man steht an einem Höhleneingang der sehr weit offen ist, das ist in der Originalhöhle wohl auch so und geht erst an ein paar Ausgrabungstellen vorbei, da wurden alte Feuerstellen der Neandertaler ausgegraben, Tierknochen usw, das ist ganz schön gemacht. Die Menschen lebten nur am Eingang der Höhle so ab 18.000 vor Christus. Dann kommt man in einen Teil wo an der Decke Bisons aufgemalt sind. Hier war noch Tageslicht was ich ungewöhnlich fand, in den Höhlen in Frankreich waren die Malereien imer tief drinnen in den Höhlen. Leider waren die Malereien nicht in Originalgröße (wie z.B. in Lascaux) aber trotzdem ganz interessant, dann mußte man durch eine Tür gehen und war draußen :o
nee echt jetzt, das wars schon???
Das hatten wir uns aber anders vorgestellt. Dafür lohnt sich eine 1000 km lange Anfahrt nicht...ja hinterher ist man immer schlauer...wenn man den Museumsteil anschaut stellt man fest dass viele Fundstücke aus Frankreich stammen auch auf den Texttafeln wurden immer wieder Beispiele und Bilder aus französischen Höhlen gezeigt. Fotografieren war verboten, darum gibt es auch keine Bilder, aber ehrlich gesagt: ihr habt nix verpaßt...
Der Tag war noch jung, wir sind zum Hotel zurück gefahren. In der Nähe gab es ein Naturschutzzentrum der Parque Natural de Oyambre. Dort ist auch ein schöner Strand und ein großer Parkplatz. Es gibt auch eine Kneipe am Strand. Es war schon wieder total heiß und wir haben da erst mal eine eiskalte Cola zero getrunken. Dann ging es auf den Wanderweg, der erst mal einen Hügel rauf und dann am Strand entlang zum Parkplatz zurück führen sollte. Die Gegend ist total hügelig hier, also erst mal den Berg rauf... :girly:
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Der Berg den man hier im Hintergrund sieht ist der Picos de Europa, man sah ihn auch vom Strand aus. Das hat mir besonders gut gefallen: vor einem das Meer und dahinter schneebedeckte Berge, wo hat man das schon?
Dafür dass wir hier in einem Naturschutzgebiet waren war es aber sehr "zivilisiert" d.h. es waren überall eingezäunte Weiden mit Kühen.
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der Weg ging dann ein Stück ins Landesinnere zu einem Dorf
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die Kühe die sie hier halten stammen wohl aus Deutschland ;D
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ein Hotel gab es auch (im Naturschutzgebiet?), ein häßlicher Kasten, nur die Schwalbennester unterm Dach waren interessant
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gepflegte Wohnhäuser
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dann sollte der Weg wieder Richtung Strand führen was sich als schwierig erwieß weil 2 Schäferhunde den Hof bewachten an dem wir vorbei gehen müßten... sie kamen bellend und zähnefletschend angerannt (nicht angeleint!) und wir haben gaaanz langsam und beruhigend auf sie einredend (braver Hund, ja brav isser :o ) den Rückzug angetreten. Zum Glück waren sie immerhin so gut abgerichtet dass sie das Hofgelände nicht verlassen haben...
Tja das wars dann mit dem Wanderweg durchs Naturschutzgebiet. Wir haben eh nicht verstanden wie das ein Naturschutzgebiet sein kann. Eigentlich war es hier wie in einem Dorf in Bayern (nur halt mit Strand davor). Das darf man wohl in Spanien nicht so ernst nehmen. Wir sind den Weg zurück gegangen und haben glücklicherweise noch einen Weg zwischen zwei Häusern zum Strand runter gefunden und konnten am Strand entlang zum Parkplatz zurück gehen.
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Der Playa de Oyambre ist wirklich besonders schön!
Wer wollten jetzt noch den Friedhof von Comillas besichtigen und sind die 5 km zurück gefahren. Wir waren kaum am Friedhof angelangt als eine Nebelwand auf zog. Plötzlich sah man nur noch ein paar Meter weit
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Der Friedhof war wirklich sehr prächtig und mit dem Nebel paßte die Stimmung zur Location O0
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hier werden eine Urnen sondern ganze Särge in Fächern an der Wand gestapelt, sowas habe ich auch noch nie gesehen
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am Hotel zurück war definitiv kein Badewetter. Statt an den Strand zu gehen haben wir uns auf unsere schöne Veranda gesetzt, ich habe mir an der Hotelbar ein Sandwich besorgt, wir haben Kaffee gekocht und Kekse gabs auch. Wir haben eine gemütlichen Nachmittag verbracht und ich war für einen kurzen Spaziergang unten am Meer.
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das Meer war ziemlich aufgewühlt
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laut Tripadvior ist das beste Restaurant in Commillas "La Aldera", da wollten wir zum Abenddessen hin. Wir sind ein bisschen durch die Innenstadt geirrt haben es in einer kleinen Gasse aber doch noch gefunden. Das Wetter war besser geworden, der Nebel war weg und mit einer Fleecejacke konnte man gut draußen sitzen.
Die junge Bedienung sprach wieder kein Wort englisch aber es gab die Speisekarte auf englisch. Wir haben uns was rausgesucht und sie hat dann die Position auf der spanischen Karte gesucht (die dritte Vorspeise von oben etc) und wir haben gehofft dass die Reihenfolge auf der spanischen Karte gleich ist. Ehrlich das verstehe ich nicht, so viel englisch dass man die Speisekarte lesen kann muss man als Kellner doch lernen können...
okay es hat geklappt, es kam das richtige Essen und dazu ein sehr guter Wein!
Die Vorspeise war Chorizo in Cidre gekocht:
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sehr lecker! :happy: und als Hauptspeise hatte ich ein gefülltes Steak bestellt:
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das müßt ihr euch vorstellen wie eine Calzone aber mit Rinderfilet statt Pizzateig. Mann war das gut!!! das Fleisch war leicht paniert, wunderbar zart und einfach köstlich, ebenso die gegrillten Paprikaschoten. Das war eins der besten Abendessen im Urlaub, die Tripadvisorwertung absolut zutreffend. Die Preise waren etwas höher als bei den Nachbarlokalen, wir haben insgesamt 61 € bezahlt, das war es definitiv wert! Insgesamt ist das Essen in Spanien billiger als in Frankreich, vor allem der Wein kostet ziemlich genau die Hälfte (bei gleicher Qualität).
Bei einem Spaziergang durch den Ort haben wir eine Eisdiele entdeckt, das war dann die Nachspeise :)
der junge spanische Verkäufer konnte mit Mühe 8 von seinen 10 Sorten auf englisch benennen. Wir haben uns nur noch gewundert über die nicht vorhanden Sprachkenntnisse der Spanier. Der Typ sah eigentlich wie ein Student aus, der sich mit einem Ferienjob etwas dazuverdient. Lernt man in Spanien eigentlich gar keine Fremdsprachen in der Schule?
Danach haben wir in dem kleinen Lädchen noch mal Futter gekauft als Proviant für die längere Autofahrt morgen. Ich mag solche Läden, in diesem kleinen Raum gab es wirklich alles (sogar Tütensuppen aus Deutschland :) )
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auf dem Heimweg haben wir noch einen kleinen Leuchtturm entdeckt
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Mir hat der Tag heute wieder sehr gefallen. Naja, bis auf den Reinfall mit der Höhle. Aber soetwas gehört halt auch dazu.
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Mir hat der Tag heute wieder sehr gefallen. Naja, bis auf den Reinfall mit der Höhle. Aber soetwas gehört halt auch dazu.
das sehe ich auch so. Wenn man alles vorher schon wüßte bräuchte man ja auch gar nicht mehr hinzufahren. Ein bisschen Abenteuer und Unsicherheit muss im Urlaub auch sein.
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Die Nachbauhöhle wurde nach der Eröffnung kurz im TV vorgestellt und da hatte ich schon so meine Zweifel :weissnicht:.
Die ganze Gegend ist halt nicht so touristisch erschlossen wie Marbella, die Costa Brava, Blanca und wie sie noch heißen. Dort spricht man auch deutsch.
Vielleicht haben die Kids dieser Gegend in den weiterführenden Schulen eher französisch als Fremdsprache.
Ihr seid jedenfalls auch ohne spanisch durchgekommen und das ist die Hauptsache :thumb:.
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Die Nachbauhöhle wurde nach der Eröffnung kurz im TV vorgestellt und da hatte ich schon so meine Zweifel :weissnicht:.
ich hätte mich wohl besser informieren sollen, denn ich kannte nur den Namen. Und da der immer in einem Zug mit Lascaux und Konsorten erwähnt wird habe ich entsprechendes erwartet. Also die Höhle hat sich nicht gelohnt aber dafür haben wir einen Teil Spaniens entdeckt der mir sehr gefallen hat. Mein Bruder ist jetzt mit Familie und Wohnmobil Comillas. Ich finde es ja gerade schön dass es da nicht von Deutschen wimmelt, man hat das Gefühl so richtig mitten in Spanien zu sein.
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Naja, bis auf den Reinfall mit der Höhle.
Wobei das mit den Schäferhunden auch nicht ohne war.... :o
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Naja, bis auf den Reinfall mit der Höhle.
Wobei das mit den Schäferhunden auch nicht ohne war.... :o
Ich habe keine Angst vor Hunden. Und wenn ich den Heiko dabei habe, dann werden alle Tiere zahm. Bei dem sitzt sogar eine Meise auf der Schulter, wenn er draußen sitzt oder der kläffende Rottweiler vom Bauernhof trägt am Ende seine Tasche. Auch Katzen mögen ihn, obwohl Heiko sie am liebsten wie ALF... getoastet... Naja, SLT halt: Schinken, Lucky und Toast ;D
Nee, im Ernst. Wenn da so wütende Hunde (echt oder vorgetäuscht) sind, dann will der Besitzer auch nicht, dass man da lang läuft.
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Liebe Paula, jetzt bin ich hinterher gereist und immer noch ganz begeistert. Vor allem Carcassonne gefällt mir soooo gut, davon träume ich schon, seit ich einen historischen Roman darüber gelesen haben. Toll, dass ich nun mehr davon sehen konnte.
Auch Comillas gefällt mir gut und ich werde deinen Tipp bei einer evtl. Reise beherzigen, auch die Nachbauhöhle würde ich dann wohl weglassen ;-)
Hihi, die Pommes-Portion sieht ja niedlich aus, wobei 17 € für ein 3-Gang-Menü ja eigentlich auch kein Preis ist, aber ein wenig mehr und wenig hübscher dürfte es schon sein. Allerdings läuft mir bei der Chorizo in Weißwein das Wasser im Mund zusammen, das werde ich einmal selbst ausprobieren.
Eure Art zu Reisen entspricht mir wirklich sehr und ich könnte fast alles zu 100% übernehmen.
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Naja, bis auf den Reinfall mit der Höhle.
Wobei das mit den Schäferhunden auch nicht ohne war.... :o
Wenn wir auch nur einen Schritt weiter nach vorne gegangen wären, wäre der Spaß vorbei gewesen >:(, da sie gemerkt haben dass wir machen was sie wollen haben sie uns in Ruhe gelassen. Das waren richtige Wachhunde! Ich habe vor Hunden auch keine Angst aber kämpfen mag ich mit keinem...
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Eure Art zu Reisen entspricht mir wirklich sehr und ich könnte fast alles zu 100% übernehmen.
Freut mich dass es dir gefällt Gaby :)
Morgen geht es wieder weiter, am Wochenende waren wir im Allgäu, da bin ich nicht zum Foto aussortieren undhochladen gekommen, das mache ich heute Abend. Ich habe solchen Muskelkater dass ich eh nix anderes machen kann als sitzende Tätigkeiten ;)
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Tag 19 Mittwoch 1. Juli 2015
Route: Comillas- Espelette- L'Hôpital-Saint-Blaise- Cette-Eygun
Beim Fühstück heute Morgen war der Blick nicht mehr so schön denn es war grau und bewölkt. So fiel wenigstens das Abschiednehmen leichter. Heute machten wir uns so langsam auf den Rückweg. Wir wollten noch etwas Zeit in den französischen Pyrenäen verbringen, heute war allerdings fast ein ganzer Fahrtag eingeplant, wir würden wohl erst abends in Cette-Eygun ankommen (so war es dann auch).
In Spanien sind wir die Küstenautobahn A8 gefahren bis nach Bayonne in Frankreich wofür wir etwa 15 € gelöhnt haben. Danach ging es über die Landstrasse nach Espelette, einem Baskenort in Frankreich. Bei der Planung der Reise hatten wir uns eingebildet dort schon mal Station gemacht zu haben, aber da haben wir uns geirrt. War aber egal, das war auch ein schöner Ort, hier haben wir Pause gemacht und zu Mittag gegessen.
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ein Pelotaspielfeld darf in keinem baskischen Ort fehlen
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viele Häuser sind mit getrockneten Paprika/Peperonischoten geschmückt
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als Pulver kann man das Gewürz in sämtlichen Geschäften kaufen, wir waren in mehreren Läden: es gab überall das gleiche und es kostete auch überall gleich viel (1kg 100 €). Wir haben uns 200 g gegönnt und für die Nachbarn auch ein kleineres Glas eingekauft. (in Öl verrührt gibt das eine herrliche Würze für Brathähnchen :happy: )
nachdem das erledigt war haben wir uns ein Restaurant gesucht, es sollte natürlich was typisch baskisches sein. Das Gericht das ich bestellt habe heißt Axoi:
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Kalbfleisch mit irgendwas, das Peperonigewürz war auch mit drin und dann ganze schön scharf und lecker. Eigentlich für die Jahreszeit nicht geeignet, denn es war extrem heiß hier, auf jeden Fall über 30 Grad, darum gab es anschließend auch noch ein Eis :)
eigentlich gar nicht blöd dass heute ein Fahrtag war, denn im Auto mit der Klimaanlage war es deutlich angenehmer als draußen. Wir haben uns danach per Navi zu unserem Zielort Cette-Eygun führen lassen (diesmal ohne Pannen), unterwegs sahen wir Schilder die auf ein Weltkulturerbe hinwiesen, da es praktisch auf unserer Route lag haben wir da kurz gehalten: die Kirche von L’Hôpital-Saint-Blaise aus dem 12. Jahrhundert
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die angepriesene Licht und Tonvorführung war aber defekt. Die Kirche war innen auch ziemlich schlicht. Ganz nett wenn schon direkt vorbei kommt aber einen Umweg muss man dafür bestimmt nicht machen.
Um halb 7 kamen wir endlich in dem kleinen Ort Cette-Eygun an. Es ging in Kehren den Berg hoch, die Straße war aber breit genug und ungefährlich. Der Ort bestand aus kaum mehr als 10 Häusern, es gab einen kleinen Parkplatz, da stellten wir unseren Wagen ab. Kaum ausgestiegen kamen ein paar Hunde angelaufen, das waren heute aber keine Wachhunde, die wollten uns alle nur begrüßen und gestreichelt werden :)
unsere Unterkunft "Auberge Toison D'or " sollte neben der Kirche liegen und war nicht zu verfehlen:
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wir wurden von der Besitzerin freundlich empfangen und in unser Zimmer geführt. Der Flur:
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Wir waren echt sprachlos:
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das "Hotel" (wieder eine Privatunterkunft mit 5 Zimmern) hatte bei booking.com die Bewertung 9,4, die beste Note die ich je gesehen habe. Wir kamen uns vor wie in einem alten englischen Spielfilm, unser Zimmer hieß "Tristan", das beste wäre die König Artus Suite (die war aber belegt).
die Stange an der Decke war der Kleiderschrank :)
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das Bad
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die Nachttischlampe ;D
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einfach der helle Wahnsinn, die ungewöhnlichste Unterkunft auf der ganzen Reise, das beste kommt quasi zum Schluß ^-^
auf dem Weg hierher waren wir durch zwei größere Nachbarorte gefahren um nach einem Restaurant fürs Abendessen zu suchen, in diesem kleinen Kaff gibt es keins. Das war aber gar nicht nötig, hier wird nämlich abends für die Gäste gekocht und wir wurden um 20 Uhr zum Abendessen erwartet. Das nenne ich Service! :thumb:
wir haben geduscht (hier in den Pyrenäen war es genauso heiß wie im Baskenland) und sind dann ein bisschen durch den Ort spaziert.
die Kirche:
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das einzige Hotel hier im Ort (auch hier wurde für die Hausgäste gekocht, es hing ein Speiseplan aus, ein öffentliches Restaurant war es nicht)
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Blick von etwas weiter oben
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Blick ins Tal. Ist doch genial hier oder? Ich war ganz begeistert! O0
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dann haben wir uns bis acht Uhr ausgeruht und sind dann in den Speisesaal gegangen wo wir mit einem Aperitiv empfangen wurden
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ein toller Raum mit einer gigantischen Aussicht!
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davor war eine Terrasse:
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hier wollen die Eigentümer noch einen Pool bauen, ich glaube dann bekommt die Unterkunft eine 10,0.
Zum essen kam noch ein weiteres Paar. Er war beim französischen Heer und als solcher öfter in bayrischen Kasernen zu Gast und konnte ziemlich gut deutsch. Wir haben uns sehr nett unterhalten.
Beim Essen gab es keine Auswahl, es wurde zuerst Melone mit Schinken serviert, dann ein wunderbarer gemischter Salat mit Apfelstücken und grünen Bohnen und würzigen Schinkenstücken in einer herrlichen Balsamicosoße. Dann Paella mit Hünchen, der Reis schön knackig, dann Käse und Brot. Wir waren sowas von pappsatt! Lediglich der spanische Rotwein der serviert wurde war nicht so besonders. Wir haben uns von den anderen Gästen verabschiedet und wollten einen Verdauungsspaziergang machen, eine Minute später kam die Besitzerin ganz entsetzt angelaufen, wir seien doch noch gar nicht mit dem Essen fertig, es gibt noch eine Nachspeise :o
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sie hatte einen herrlichen Apfelkuchen gebacken den wir beim besten Willen nicht aufessen konnten (ich hatte heute ja ausnahmsweise ein volles Mittagessen gehabt). Danach gab es einen Verdauungsschnaps, dann durften wir die Tafel verlassen, uff! Für dieses 5 Gängemenü wurden nur 20 € berechnet, man kann es kaum glauben. Man nennt diese Art der Unterkunft übrigens "table d'hôte" das werden wir uns merken (Zimmer ohne Essen heißen "chambre d'hôte")!
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wir haben dann noch unseren Spaziergang gemacht und sind äußerst zufrieden schlafen gegangen :))
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ich habe keine Ahnung warum die Anzeige der Karte nicht funktioniert, vielleicht kann Rainer hier helfen...
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Paula, das Essen hat den Flop vor ein paar Tagen mehr als ausgeglichen und ich habe jetzt total Hunger.
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Die Unterkunft ist ja klasse. Erst dachte ich oje, unter dem Schriftzug hängt ein Tier an einem Haken (so deute ich das), aber dann.... Echt toll. Und das Essen noch dazu :sabber:
Wie teuer war denn eine ÜN?
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Fehlen nur noch die Spinnenweben in der Ecke - tolle Unterkunft mit Wahnsinnsausblick!
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Die Unterkunft ist ja klasse. Erst dachte ich oje, unter dem Schriftzug hängt ein Tier an einem Haken (so deute ich das), aber dann.... Echt toll. Und das Essen noch dazu :sabber:
Wie teuer war denn eine ÜN?
wir wußten auch nicht genau was das heißen soll, vor Eingangstür stand ein goldener Widder (aus Plastik ;) ), aber ich habe es nachgeschaut: die Herberge heißt auf deutsch "Das goldene Flies", alles sehr mytisch da 8)
und es war total billig, das Timmer hat etwas über 70€ gekostet dazu 20 € pro Person für das Abendessen, wir konnten das auch kaum glauben.
Fehlen nur noch die Spinnenweben in der Ecke - tolle Unterkunft mit Wahnsinnsausblick!
nein es war sehr sauber da. Nur an der Decke waren ein paar Flecken, offensichtlich von den Handwerkern, die Herberge ist noch nicht ganz fertig, 2 Zimmer sind noch im Bau. Die Besitzerin hat uns erzählt dass sie immer weitermachen wenn wieder genug Geld da ist. bei den geringen Übernachtungspreisen dürfte es eine Weile dauern bis genug Geld für den Pool übrig ist...
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Tag 20 Donnerstag 2.Juli 2015
Heute Nacht war es ziemlich heiß gewesen, wir hatten die ganze Nacht das Fenster offen, wenn es in Zukunft öfter so heiß wird wie in diesem Jahr wäre eine Klimaanlage eine gute Investition (eigentlich sind wir hier ja in den Bergen, da erwartet man keine so hohen Temperaturen). Um halb 8 sind wir aufgestanden, wir wollten heute noch mal in den Pyrenäen wandern.
Das Frühstück war herrlich mit frisch gebackenem Brot, das war noch warm, vorzüglichem Schinken und Käse, den Rest Kuchen von gestern Abend gab es auch und leckere pain au chocolat. Dazu selbstgemachten Joghurt, O-Saft und Kaffee. Mensch geht es uns gut hier :)
Laut Wetterbericht sollte es heute nicht mehr so heiß werden nur so 27 Grad. Die Wanderung zum Lac d'Ansabère startet im Nachbarort Lescun. Die Anfahrtsbeschhreibung war ziemlich ungenau und google maps war auch keine Hilfe, aber zum Glück haben wir das besagte Schild "Masousa" gefunden, hier sollte man parken wenn man keinen geländegängigen Wagen hat. Der Miniparkplatz hatte Platz für höchstens 5 Autos, zwei andere waren schon da.
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Der Weg ging erst schattig durch den Wald an einem Bergbach entlang, von Anfang an mit herrlicher Aussicht ^-^
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zwischendurch gings mal über eine Wiese
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schöne Blümchen gab es auch
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dann wieder durch den Wald
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Die Aussicht wurde immer besser ^-^
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dann kamen wir auf einer Almwiese mit Kühen und Pferden an
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lustigerweise hatten sowohl die Kühe als auch die Pferde Kuhglocken an :)
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sind die Fohlen nicht süß? :herz:
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Leider konnte man nicht so nah hingehen, die Pferde waren scheu.
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die Kühe standen da wie hindrapiert :)
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dann ging es noch mal ein kurzes Stück durch den Wald
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Dann waren wir auf einer Hochebene angekommen
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eine Schäferhütte. Hier konnte man Schafskäse kaufen (das Ganze sah so dreckig aus dass wir darauf gern verzichtet haben), leider keine Berghütte mit Restaurant wie in den Alpen, wir hatten aber genügend Verpflegung dabei.
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Bald danach wurde der Weg immer steiler und ich habe irgendwann kapituliert. An steilen Hängen kann ich nicht gehen, da macht meine Höghenangst nicht mit.
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ich habe mich hier auf die Wiese gelegt und habe Josef allein weiter gehen lassen. Die Aussicht war herrlich hier, da konnte man gut verweilen.
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nach einer Weile wurde es mir auf der Wiese zu naß und ich habe mich auf einen Stein gesetzt. Die Murmeltiere die Josef gesehen hatte (und die bei seinem Anblick weggerannt sind ;) ) sind leider nicht zurück gekommen, nur ein paar Vögel sind zu meiner Unterhaltung auf den Steinen rumgehüpft.
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Nach gut einer Stunde kam Josef zurück, er hatte den (sehr kleinen) See gefunden. Es hatte mitlerweile zugezogen und war auch etwas windig. Ich war froh als er wieder da war, es sah nach Regen aus, das Wetter hat aber gehalten.
auf dem Rückweg:
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bei den Kühen und Pferden kamen wir natürlich auch wieder vorbei ^-^
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hat das Pferdchen nicht goldige Wimpern?
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als wir wieder beim Hotel ankamen war es stark bewölkt, gegen 16 Uhr waren wir zurück. Ich war kaum aus dem Auto ausgestiegen als mein Kollege anrief, grande problem...ich mußte erst mal eine Stunde Telefonsupport machen, das kann nächste Woche nach dem Urlaub lustig werden... >:(
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nach einer Dusche und zwei Tassen Kaffee (der Reisetauchsieder ist eine der praktischsten Erfindungen überhaupt :) ) sind wir vor dem Abendessen noch mal durch den Ort spaziert und haben ausgiebig fotografiert
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die romanische Kirche ist aus 12. Jahrhundert und dem heiligen Petrus gewidmet.
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weiter oben am Hang waren Picknicktische, bei besserem Wetter ist die Sicht dort bestimmt herrlich
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Der Eingang zu unserer Unterkunft:
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Um 20 Uhr haben wir uns dort wieder an den gedeckten Tisch gesetzt, da könnte ich mich dran gewöhnen :))
Heute gab es zunächst Chorizo (der Hotelbesitzer stammt aus Spanien), dann Quiche Lorraine mit Tomaten-Gurkensalat, dann Wachteln mit Reis (Wachteln! Sowas ist bei mir ein Festtagsessen, das essen die hier wie wir Hähnchen...) -sowas von lecker!- danach wieder Käse und als Nachspeise ein Flan Karamell mit Sahne und schließlich wieder der lecker Kräuterlikör, wir sind satt geworden O0
nach der Wanderung heute hatten wir uns ein ausgiebiges Abendessen auch verdient >:D
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Wieder eine sehr schöne Wanderung - das täte mir auch gefallen.
Musst du eigentlich im Urlaub erreichbar sein? Ist schon ein Ding, wenn man da auch arbeiten muss :(
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Hallo Andrea,
nein ich muss im Urlaub nicht erreichbar sein. Aber mein Kollege ist noch ziemlich neu hier und er hat halt die Erfahrung noch nicht. Er hat meine private Handynummer (ein Arbeitshandy habe ich gar nicht) und wußte dass er im Notfall anrufen darf. Und das war ein Notfall :(
konnte zum Glück telefonisch geklärt werden! Bei uns haben so viele Kollegen gekündigt das eigentlich keiner mehr in Urlaub gehen darf, sprich: es geht jetzt öfter drunter und drüber...
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Mir hat die Wanderung auch sehr gut gefallen. Und auf das Frühstück hab ich mich besonders gefreut! ^-^
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Und auf das Frühstück hab ich mich besonders gefreut! ^-^
das war extrem lecker, ich bekomme grade Hunger wo ich dran denke :)
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Tag 21 Freitag 3. Juli 2015
Nach dem Frühstück zeigte uns die nette Inhaberin noch 2 Zimmer im Erdgeschoss die noch im Bau sind, das letzte hat 2 Räume, der hintere mit Panoramafenster ins Gebirge einfach toll! Sollten wir noch mal in die Pyrenäen fahren werden wir hier gern wieder übernachten! Wir mußten heute leider nach Toulouse zurück, der Urlaub näherte sich dem Ende :heul:
Wir machten uns auf den Weg nach Toulouse, das Navi wollte mal wieder quer durch eine Innenstadt (in Oloron), wir folgten brav den Schildern für Schwerlastverkehr! Allerdings geht auch diese Straße durch den Ort an der Kirche vorbei, die Straße war da so schmal dass der Bürgersteig weg fiel. Die armen Fußgänger! Einfach krass was hier für ein Verkehr ist in den Innennstädten, in Frankreich fehlen viele Umgehungsstraßen. Hinter Pau fuhren wir auf die Autobahn ab da war es einfach zu fahren, hat uns aber wieder über 10 € gekostet! In Toulouse hatten wir das Hotel Gascogne nahe der Altstadt gebucht. Bis in die Straße wo das Hotel liegen sollte haben wir gut hingefunden, dann haben wir aber keine Einfahrt gefunden und das Hotelschild auch erst gesehen nachdem wir am Hotel vorbei gefahren waren >:(
noch dazu war da eine Baustelle und man konnte nicht wenden, danach waren wir in einer Einbahnstrasse und so weiter. Es hat fast eine halbe Stunde gedauert bis wir uns wieder dem Hotel näherten. In der Zwischenzeit waren wir am Canal du Midi vorbei gefahren wo wir schöne Hausboote hätten bewundern können wenn wir dazu die Nerven gehabt hätten...
diesmal sind wir einfach stehen gebleiben als das Navi was von rechts abbiegen faselte und sind auf eine Art Radweg gefahren, nach ein paar Metern war da wirklich einen Einfahrt auf den Hotelparkplatz. Der war fast leer, kein Wunder von der Strasse aus sieht man den auch nicht >:(
Das Zimmer war winzig bot aber eine Ablagemöglichkeit für zwei Koffer und das Bad war groß und hatte ein großes Fenster zum Lüften. Und die Klimaanlage hat gut funktioniert, draußen waren es ungefähr 35 Grad im Schatten :girly:
Wir wollten ein bissschen Sightseeing machen, denn in Toulouse waren wir beide noch nicht. Wir gingen zu Fuß zum ehemaligen Schlachthof der heute das Museum für moderne Kunst beherbergt, es ging ein starker Wind so war die Hitze einigermaßen erträglich, außerdem waren die Straßen von Bäumen gesäumt so dass es Schatten gab.
Im Außenbereich gab es etliche überdimensionale Kunstwerke die uns gut gefallen haben:
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ein Mosaik nach einem Bild von Fernand Léger
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Drinnen war es aber noch viel besser, denn da gab es eine Klimaanlage :)
das Museum ist nicht so groß, im Erdgeschoß war eine Sonderausstellung mit Videoinstallationen, das ging von ganz witzig bis total nervig (ein Kunstding hatte leider einen Lautsprecher und das Teil produzierte pfeifende Geräusche die im ganzen Museum zu hören waren. Die armen Museumsangestellten...)
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ein Gemälde von Jean Dubuffet, an den Namen konnte ich mich erinnern aus dem Kröller-Müller Museum vom Hollandurlaub letztes Jahr (ist der Alzheimer doch noch nicht so weit fortgeschritten ;) )
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/img_2827l5shq.jpg)
das nächste Bild ist von einem Künstler aus der Heimat: Roland Fischer (geboren 1958 in Saarbrücken, kennt den jemand von euch? Mir ist er völlig unbekannt)
es ist ein Foto und wir haben gerätselt ob das ein Mann oder eine Frau ist?
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/img_2833sss6h.jpg)
Der Titel lautete "Moine Nord 32", moine ist französisch für Mönch, also vielleicht doch eher ein Mann
Die Hauptattraktion des Museums ist ein Wandgemälde von Picasso aus den dreißiger Jahren, es zeigt eine Szene aus einem Theaterstück, ein riesiges Ding x Meter lang und hoch. Man stellt sich ja vor dass der Künstler auf einem Gerüst steht und das an die Wand malt, Picasso hat das aber auf den Boden gemalt und es wurde danach stückweise an die Wand montiert (es gab etliche Fotos von der "Herstellung")
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.392e3x98.jpg)
Danach wollte ich im Museumscafe eigentlich einen Kaffee trinken aber dieser Raum war nicht klimatisiert, also habe ich lieber ein Eis genommen.
Danach sind wir an der Garonne spazieren gegangen, immer den Schatten suchend...
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/img_28341csej.jpg)
wundert euch nicht über den Grünstich, der Weißabgleich war falsch eingestellt an der Kamera :verlegen:
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.3957lbjl.jpg)
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dannn hatten wir das nächste Museum erreicht: Das Fotografiemuseum in einem ehemaligen Wasserturm, dankenswerterweise auch klimatisiert
(https://www.eumerika.de/abload.de/img/mobile.39909y39.jpg)
danach brauchte ich einen Kaffee, wir fanden einen schattigen Platz in einem Straßencafé das auch kleine Gerichte anbot und so gab es eine Gemüsequiche (war sehr lecker) zum Kaffee.
dann sind wir durch die engen Gassen der Altstadt spaziert, es gab die üblichen historischen Gebäude und Geschäfte wie Zara, H&M und co
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viele Fotos habe ich nicht gemacht, ich hatte nämlich die ganze Zeit eine eiskalte Flasche Cola zero in der Hand :)
hier standen wir vor dem zentralen Platz, der glaub ich Capitol heißt wie in Rom, er war aber komplett eingezäunt, denn heute Abend findet ein Rennen statt, hier war die Ausgabe der Leibchen, Registrierung etc., ein Mordstrubel
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an einem Kanal (canal brienne) vorbei sind wir dann wieder Richtung Hotel gelaufen (das ist ein kleinerer Kanal, der canal du midi mit den schönen Hausbooten war zu Fuß zu weit weg)
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auf der Strasse waren wir genauso schnell wie die Autos, es war totaler Stau in der Stadt. In Frankreich Auto fahren macht keinen Spaß, ich muss es immer wieder wiederholen...
auf dem Rückweg haben wir uns ein paar Lokale angeschaut und eins fürs Abendessen ausgesucht. Im Hotel haben wir erst mal die Klimaanlage angeschaltet und geduscht, Mann war das heiß heute (in D war es genauso heiß wie uns die Wetterapp verraten hat).
Zurück am Restaurant der Wahl war es komplett ausgebucht, da trat eine Liveband auf, keine Chance einen Tisch zu bekommen, also sind wir zur zweiten Wahl gegenagen, auch dort war alles reserviert, blöd gelaufen. Heute war Ferienanfang in Frankreich, da gehen die Leute wohl alle essen. Einen Mexikaner hatten wir noch gesehen, mexikanisch mag ich eigentlich nicht aber das war von der Entfernung her das nächste. Neben dem Mexikaner war ein winziges japanisches Restaurant, die 3 Tische draußen waren frei, einen haben wir sofort geentert :)
Sushi ist uns lieber als mexikanisch! Das Essen war okay, nix besonderes aber guter Durchschnitt (aber wir waren ja nicht in Japan sondern in Frankreich in einem Schnellimbiß in der Fußgängerzone), dazu gabs dann japanisches Bier und zurück im Hotel haben wir die letzte Flasche französischen Rotweins aus dem Reisevorrat geöffnet und die restlichen Chips verdrückt.
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Also mir gefällt auch der kleine Canal, so mit seinen Bäumen am Ufer. Aber Hausboote können auch sehr interessant sein, von daher hoffe ich, dass ihr noch zum Canal midi kommt?
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leider nicht Andrea, morgen kommen wir nur noch zum Flughafen...
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Och, wie schade. Die Reise geht schon zuende... *schnief*
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Roland Fischer sagt mir nix (hat bei mir aber nicht wirklich viel zu heißen...Kunstbanause ::)) Bei dem Mönch hätte ich ja auch auf eine Frau getippt, so um die Mundpartie herum...
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Bei dem Mönch hätte ich ja auch auf eine Frau getippt, so um die Mundpartie herum...
ich hatte auch eher an eine alte Frau gedacht. Ist wahrscheinlich Absicht des Künstlers einen zu vewirren :)
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Tag 22 Samstag 4.Juli 2015
heute war leider die Heimreise angesagt :heul:
wir wollten eigentlich ausschlafen, ich war aber um 7 schon wach und bin duschen gegangen. Beim Fühstück im Hotel waren wir alleine, das war deutlich besser als erwartet: es gab Camenbert, gekochten Schinken und gekochte Eier, gutes Baguette und Pain au chocolat. Dazu Kaffe und Orangensaft. Wir haben in Ruhe gefühstückt und waren trotzdem um 9 Uhr schon reisefertig. Der Flieger ging irgendwann Mittags (ich weiß schon gar nicht mehr wann genau) und diesmal haben wir uns nicht vefahren, um viertel nach 9 waren wir schon am Flughafen Toulouse im Parkhaus für die Mietwagen. Wie gewohnt sind wir Richtung Europcar Schalter gefahren, haben angehalten und sind ausgestiegen. Und haben gewartet dass und jemand in Empfang nimmt. Schließlich kam jemand und fragte was wir wollen? Ja das Auto zurück geben was sonst? Ja ob wir dann bitte das Auto einparken und ins Office kommen...achso, in USA muss man das nicht selber machen, man ist durch andere Urlaube doch verwöhnt :)
es gab auch keinen Scanner wie in USA sondern es mußte altmodisch ein Papierzettel für die Rückgabe ausgefüllt werden. Der Schaden am Heck wurde notiert. Der Angestellte konnte uns auf englisch erklären was er auf französisch in das Formular geschrieben hat. Die sprechen hier wirklich englisch!
Zum Terminal konnte man rübergehen, zum Check-in war es noch zu früh aber wir druckten schon mal die Bordkarten aus. Dann haben wir uns in den Wartebereich gesetzt und gelesen. Nach check-in und Security haben wir auf den Abflug gewartet der sich etwas verschoben hat. Wir haben uns was zu essen und zu trinken gekauft und irgendwann gings dann los Richtung Heimat, diesmal in der Holzklasse :)
in München angekommen war schönstes Sommerwetter und die Nachbarn hatten die Blumen am Balkon fleißig gegossen, alles blühte in den schönsten Farben.
so und nun bin ich euch die Auflösung des Rätsels am Anfang schuldig >:D
- Franzosen wandern in Badeschlappen und hochhackigen Sandalen falsch
- In Frankreich kann man überall erstklassig essen falsch
- Franzosen wollen oder können kein Englisch sprechen (oder andere Fremdsprachen) falsch
- In Spanien ist das Essen zwar nicht so toll dafür können die Leute aber englisch falsch
- Französinnen sind schlank, Deutsche und Spanierinnen viel dicker als sie stimmt immer noch
- Früher waren die Autos in Frankreich alle verdellt und zerkratzt, das ist heute nicht mehr so falsch
- In Frankreich gibt’s nur Baguette, Croissant und Marmelade zum Frühstück falsch
am meisten gewundert hat uns wie oft wir in Frankreich auf englisch angesprochen wurden. Die gleiche Erfahrung hat eine Freundin gemacht die jeden Sommer eine Woche nach Paris fährt. Sie spricht fließend französisch, hat aber seit kurzem ein Hörgerät weil sie auf einem Ohr nach einer Erkrankung fast taub ist. Sie mußte öfter nachfragen weil sie etwas nicht gehört hatte und bekam regelmäßig Antwort auf englisch. Sie hat sich auch sehr gewundert. Manche Dinge ändern sich also doch!
Der Urlaub hat uns sehr gut gefallen vor allem die schönen Privatunterkünfte in Frankreich und dass man da mit den Leuten ins Gespräch kam, wir hatten den Eindruck so richtig im Land drin zu sein. In Spanien war das Essen überraschend gut (nur manchmal zu wenig) und jetzt haben wir eine Vorstellung von der Nordküste. Da werden wir bestimmt auch mal wieder hinfahren.
Ich hoffe es hat euch auch gefallen auch wenn viele von euch keine Frankreich Fans sind. Es war mit Sicherheit nicht unser letzter Urlaub in Frankreich, wir fühlen uns dort sehr wohl!
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Schade, dass der Bericht nun zuende ist, Aber mir war Spanien tatsächlich sympathischer, auch wenn es in Frankreich auch nicht häßlich ist. Auf jeden Fall war es war es wie immer schön mit euch zu reisen. Danke dafür!
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Hallo Paula,
ich bin auch gerne mitgefahren. Mir geht's wie Andrea, ich kann nicht wirklich sagen warum.
Vielen Dank fürs Mitnehmen!
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Ich kenne nicht viel von Frankreich, nur Paris und das Elsass. Es reizt mich aber auch gar nicht :weissnicht:, mehr vom Land kennenzulernen.
Von Spanien kenne ich nur die Kanaren, aber da ist mir wenigstens die Sprache geläufiger.
Nichtsdestotrotz - ich bin froh, dass die Geschmäcker verschieden sind und wir somit durch die Reiseberichte etwas "über den Tellerrand hinausschauen" können.
Vielen Dank fürs Teilhaben lassen, Paula und den informativen Reisebericht :beifall:.
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es freut mich dass ihr virtuell mitgereist seid :)
für mich ist Reisebericht schreiben -auch wenn es viel Arbeit ist- immer eine Art zweiter Urlaub. Und mir bleibt der Urlaub durch diese Wiederholung besser in Erinnerung. Und am liebsten würde ich sofort wieder losfahren ^-^
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Liebe Paula, ich habe es nun auch geschafft.
Eure mittelalterliche Unterkunft hat mir besonders gut gefallen, der Flur war schon fast ein wenig gruselig.
Die Wanderung war auch wieder besonders schön und ich mag Kühe lieber als Pferde :)
Toulouse kannte ich noch nicht, gefällt mir aber.
Das war ein toller Reisebericht, vielen Dank dafür, denn diese Ecke Frankreichs und Spaniens würden mich auch sehr interessieren!
Besonders toll fand ich die Auswahl der Unterkünfte. Wir waren ja nur in einem Chambres d'Hôtes am Mont Saint-Michel und da hat es mir sehr gut gefallen, Peter mag es lieber annonymer und moderner. So sind die Geschmäcker eben verschieden.
Und wo geht die nächste Reise hin?
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freut mich Gaby dass es dir gefallen hat! Ich kann diese Ecke Frankreichs wirklich empfehlen :)
die nächste große Reise ist nächstes Jahr nach China geplant, mein Freund will da unbedingt mal hin. Ich war gestern in der Bücherei und habe ein paar Reiseführer ausgeliehen, das Land ist ja riesig, man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Im Frühjahr wollten wor eigentlich eine Woche auf die Kanaren zum wandern, aber da wird mein Freund wahrscheinlich keinen Urlaub kriegen weil im Labor jemand gekündigt hat zum Ende des Jahres und er wahrscheinlich nicht weg kann, mal sehen...ich plane derzeit im Frühjahr mit meiner Mutter in die Schweiz zu fahren, sie wünscht sich eine Fahrt mit dem Glacier Express.
Und 2017 geht es dann hoffentlich zur Sonnenfinsternis in die USA :usa:
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Da melde ich mich schonmal für den Reisebericht über China an ;) Ich war da mit meiner Arbeitskollegin vor 15 Jahren. Wir hatten damals allerdings eine geführte Busrundreise gemacht. Ich fand es super interessant - müsste allerdings nicht nochmal hin...
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Da melde ich mich schonmal für den Reisebericht über China an ;)
Einen Reisebericht wird es sicher geben :)
Wobei ich ehrlich gesagt auch lieber in die USA fahren würde, ich habe schon etwas Schiß...aber die chinesische Mauer will ich auch mal gesehen haben in meinem Leben und ich werde schon noch an meinen Freund hinreden dass wir da nicht ohne Guide fahren, zumindest nicht über Land, in Peking mag es ja gehen...
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Hi,
was macht man nur, wenn der eigene Urlaub leider, leider schon wieder vorbei ist ( und man mit schlechtem Wetter empfangen wird) ;) Endlich Reiseberichte zu Ende lesen. ;D
Eure Reise hat mir sehr gut gefallen, da sind einige Ecken dabei gewesen, die ich auch gern noch erkunden würde - neben denen die ich ebenso gern wieder sehen würde. 8)
Also vielen lieben Dank für den tollen Reisebericht, hat großen Spaß gemacht mit euch zu fahren
:danke:
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Liebe Paula,
heute hatte ich endlich mal Zeit und vor allem auch ausreichend Muße mir die zweite Hälfte eurer Tour zu Gemüte zu führen.
Und ja, Nordspanien steht schon eine Weile auf meiner Liste, ist aber nochmals ein paar Plätze hochgerutscht.
Schon merkwürdig, die Bilder von Frankreich waren oft soooo schön, dennoch reizt Frankreich mich gar nicht, wie viele hier unter deinen Reisebericht-Gästen ebenfalls. Frankreich polarisiert eben.
Aber was mir wichtig ist: Vielen, vielen lieben Dank für die vielen Storchbilder - egal ob es französische oder spanische, deutsche, polnische oder rumänische Storche sind, die lassen mir immer wieder das Herz aufgehen! Und ich hoffe, bei dir als bekennender Froschliebhaberin nun nicht auf alle Zeiten verschissen zu haben ;)
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Hi,
was macht man nur, wenn der eigene Urlaub leider, leider schon wieder vorbei ist ( und man mit schlechtem Wetter empfangen wird)
Susan ich hätte da noch eine Idee: einen Reisebericht von Korsika schreiben :sabber:
Da war ich vor 25 Jahren und bin sehr gespannt was ich wiedererkenne :)
Und es freut mich natürlich dass dir unsere Reise gefallen hat und ich bedanke mich nochmal für den Tipp zu La Gavernie ^-^
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Aber was mir wichtig ist: Vielen, vielen lieben Dank für die vielen Storchbilder - egal ob es französische oder spanische, deutsche, polnische oder rumänische Storche sind, die lassen mir immer wieder das Herz aufgehen! Und ich hoffe, bei dir als bekennender Froschliebhaberin nun nicht auf alle Zeiten verschissen zu haben ;)
Ich finde Störche auch ganz toll ich darf nur nicht dran denken dass sie meine geliebten Frösche fressen ;)
Und es stört mich natürlich gar nicht wenn dich Frankreich nicht reizt, das kenne ich vom größten Teil meines Freundeskreises. In Frankreich ist es auch ohne euch Frankreichverweigerer voll genug >:D
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Susan ich hätte da noch eine Idee: einen Reisebericht von Korsika schreiben :sabber:
Da war ich vor 25 Jahren und bin sehr gespannt was ich wiedererkenne :)
Und es freut mich natürlich dass dir unsere Reise gefallen hat und ich bedanke mich nochmal für den Tipp zu La Gavernie ^-^
Ist schon in Arbeit :) Da ich testweise diesmal in RAW fotografiert habe, dauert es aber ein wenig länger