Zum Sonnenaufgang war ich am Lake Wanaka beim 'Wanaka-Tree'.

Das war schon mal nicht übel

Rexhtzeitig zurück im Appartement, um die letzten Minuten des Eintracht-Siegs gegen Schalke im Live-Ticker zu verfolgen. So kann der Tag weiter gehen!
Danach erst mal Frühstück in aller Ruhe. Dann ab ins Auto Richtung Mt. Aspiring NP. Gute 50 km immer geradeaus, davon gut 30 km auf Gravel bis es nicht mehr weiter geht.

Oh, die Wanderung zum Rob Roy Glacier scheint populär zu sein, auf dem Parkplatz stehen gut 30 oder 40 Autos! Was soll's, Einsamkeit wird überschätzt!

Erst läuft man 1 oder 2km relativ flach bis man den Matukituki RIver auf einer Swinging Bridge überquert.

Kurz danach kommt ein Aussichtspunkt, der auch in den Alpen (den richtigen) liegen könnte.

Danach geht es in den Wald und bergauf erst steil, dann weiter steil

Insgesamt sind es gut 400 Höhenmetern auf den nächsten 4 km. Dabei läuft man mehr oder weniger am bzw. oberhalb des Rob Roy Stream entlang.


Nach ca. einer Stunde erreicht man den Lower Viewpoint, der schon sehr ansehnlich ist.

Danach ist es nochmal etwa eine halbe Stunde zum Upper Viewpoint, dem eigentlichen Ziel der Wanderung.
Wow! Was für eine Aussicht!
Der Blick auf den Gletscher ist fantastisch, dazu Wasserfälle wörtlich überall und das alles genießt man in einer gelben Blumenwiese.

Um es mit den liebevollen und poetischen Worten eines australischen Fotografen zu sagen, den ich in der Antarktis kennen gelernt habe:
Abso-fucking-lutely fan-fucking-tastic!Das Licht war schwierig und die Fotos geben die Aussicht dort nur unvollkommen wieder aber es war wirklich ein Traum. Gehört sicher zu meinen Top 5 Viewpoints auf der Welt.

Links ein 300 m hoher Wasserfall an einer Steilwand

Oben der Gletscher, der leider nicht kalben wollte.


Darunter Wasserfälle ohne Ende. Ich habe insgesamt mehr als 20 gezählt.
Nach ca. einer Stunde Abschied vom Gletscher und Abschied. Ich hätte noch länger bleiben können aber mein Magen wollte Futter

Abendessen im Appartement selber gekocht - lecker!