Anreise: Sonntag 2. November 14Am Sonntag Mittag sollte unser Flug ab Frankfurt starten. Wir waren gut 2 Stunden vor Abflug dort, es war nicht besonders viel los und obwohl die Schlange vor der Security kurz war, waren die Kontrollen diesmal sehr lasch. Weder mußte ich das iPad aus der Tasche holen, noch die Kamera vorführen und ein Testbild schießen, die Schuhe durfte ich auch anbehalten und nach ESTA hat keine Sau gefragt.
Vielleicht sollte ich nächstens immer sonntags fliegen

Es ging pünktlich los und auch sonst gab es während des Fluges nix zu meckern außer dass es in der Holzklasse natürlich ziemlich eng ist. Wir sind mit einem Jumbo-Jet geflogen und saßen in einer 3er Fensterreihe am Mittelplatz bzw. Gang, leider über der Tragfläche so dass man nicht viel von der Landschaft draußen gesehen hat. Ich war trotz Bierchen vor dem Einsteigen hellwach und konnte während des Fluges nicht schlafen. So habe ich mir die Zeit mit vier Filmen vertrieben, die Auswahl war bestens, überwiegend neue Kinofilme, es hätte auch noch Fernsehserien zur Auswahl gegeben.
Am frühen Abend sind wir in Orlando gelandet, dort wurde es gerade dunkel, hatte aber angenehme 20 Grad

Bei der Immigration war sehr viel los, wir brauchten fast eine Stunde obwohl mindestens 10 Schalter besetzt waren und alle Ankommenden zügig abgefertigt wurden. Von mir wollte der Officer nur den Grund der Reise wissen, dann war ich durch.
Danach gings an den Alamo Schalter. Der Orlando International Airport ist nicht sehr groß, die Mietwagenfirmen sind überwiegend im Terminal untergebracht. Leider war bei Alamo wieder eine lange Schlange, bei allen anderen wie Hertz, National etc fast gähnende Leere. Und nur 3 Angestellte da und scheinbar lauter Touris die zum ersten Mal einen Mietwagen gebucht hatten und lauter dumme Fragen stelten. Das hat dann wieder über eine halbe Stunde gedauert, bei uns ging es dann ganz fix. Der Alamo Angestellte meinte dass wir einen Fiat 500 bekommen. Na klar haben wir uns gedacht, der will uns ein upgrade verkaufen…
Zur Choiceline konnten wir dann hinlaufen, unmittelbar neben dem Terminal steht das Parkhaus der Mietwagenfirmen. In unserer Choiceline standen: ein Fiat 500, ein Chevrolet Spark (den sich gerade ein anderes Paar anschaute und dann auch nahm) und ein Smart…hm..
Den Fiat haben wir dann angeschaut aber da paßt wirklich nur 1 Koffer in den Kofferraum. Und dass ein Koffer am Rücksitz liegt kommt nicht in Frage, da hätte ich Angst dass das Auto aufgebrochen wird. Und außerdem habe ich Polo Klasse gebucht und das ist definitiv eine Klasse größer als diese.
Autos in Pologröße gabs allerdings gar nicht, die nächste Choiceline hatte Mittelklassewagen. Naja egal, der Fiat war einfach zu klein. Mein Freundin kann handeln (kann ich ja gar nicht) und hat für 10 $ am Tag die nächst größere Klasse ausgehandelt. Und da sie fahren wollte durfte sie den Wagen aussuchen, sie hat diesen Chevrolet Cruze gewählt:

Der Wagen war ziemlich neu und hatte eine schöne Lederausstattung. Nach Reservereifen haben wir gar nicht erst gesucht, Reifenwechsel haben wir nicht eingeplant

Fürs Routing war ich zuständig, also ab mit dem Handy an die Frontscheibe (ist ja wohl in USA verboten, ich habe mir trotzdem so einen Saugknopf besorgt, den kann ich auch zuhause verwenden) und das Navi gestartet (letztendlich doch das 34 € teure Navigon, weil ich mit jeder kostenlosen Software irgendeine Adresse nicht finden konnte) und los gings auf die kurze Strecke ins Fairfield Inn & Suites Orlando at SeaWorld.
Kurz vor dem Hotel sahen wir einen Publix Supermarkt, eine Lebensmittelkette die ich noch gar nicht kannte. Hier sind wir erst mal eine halbe Stunde rumgeschlendert (das lieben wir beide in fremden Ländern durch die Geschäfte ziehen

)
Ich bekam mein geliebtes lila Gatorade, meine Freundin schnappte sich ein Bündel Coors (das gab es nur in Großpackungen, war dafür aber schon gekühlt) und entdeckte Chickenwings in einer Wärmetruhe. Ja so was gibt es, hab ich auch noch nie gesehen, ist aber doch sehr praktisch für Fertigfutter. Ein paar Kekse, Chips und Saft dazu und Wasser natürlich und Bananen und noch so ein paar Kleinigkeiten und der Einkaufswagen war voll.
Unser Hotelzimmer sah aus wie jedes typische Businesshotel und hatte zwei sehr komfortable Betten

Wir haben unsere Chicken Wings gefuttert (die waren erstaunlich gut) und das eine oder andere Coors getrunken und dann gings auch bald ins Bett.