Oder ist das inzwischen überall in den USA so oder ein Colorado Problem?
Ich glaube ersteres. Allerdings sowieso schon einmal, weil ich das mit dem Wetter nicht glaube

- wir haben in den letzten drei Jahren insgesamt drei (theoretische) Anläufe Richtung Denver / Colorado unternommen (lockere Planung) und haben die alle drei wegen Scheißwetters vor Ort verworfen....
Ansonsten ist das eben die USA, wie sie leibt und lebt, das ist eben einer dieser Teile, für die wir kein Verständnis haben. Die denken da anders als wir hier in Deutschland. Ich habe einen Klassenkameraden, mit dem ich auch nachher noch in der gleichen Firma zusammengearbeitet habe, als diese Firma leider auseinanderfiel, trennten sich unsere Wege und er ging zur AXA Versicherung Standort Köln. Von dort wurde er u.a. für zwei oder drei Jahre in die USA versetzt, Standort war im Einzugsbereich von New York (also definitiv nicht Colorado).
Der kam regelmäßig auch nach Deutschland und ich habe ihn im Jahresrhythmus wiedergetroffen, der erzählte nur solche "Schoten" aus den USA und dass ihm die dortigen Wertvorstellungen und die Regulierungswut auf den Keks gingen bis zum geht nicht mehr. Das war natürlich auch eine etwas derbe Fügung, denn der Helmut (so heißt er) ist selbst ein ziemlicher Querulant und Querdenker. Da trafen zwei entgegengesetzte Welten aufeinander.
Das sind dann eben auch so Dinge, die das endgültige Auswandern in die USA für mich durchaus in Frage stellen. Im Urlaub bekommt man nur einen Bruchteil davon mit, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen könnte, wenn es meine Heimat wäre.