Autor Thema: Paula - Mit Standgas durch die Prärie  (Gelesen 258161 mal)

Ilona

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #270 am: 03. Dezember 2013, 09:05:33 »
Ich drucke mir jetzt die Subway-Frühstücksbeschreibung aus, markiere alles, was ich es so haben möchte, packe dies in den Reiseordner für den Fall der Fälle und lege diese bei Bedarf vor  :totlach: :lach:.

Da ist man schon gewillt, einen Psychiater zu rufen ...  :evil:, aber für den Angestellten  :toothy9:. Hätte er doch einfach was Anständiges gelernt  :frech:.

Die Strickleiter muss man aber nicht mehr runter, oder?
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Silke

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #271 am: 03. Dezember 2013, 09:45:59 »

Das war die Location die ihr erraten solltet. War wirklich noch niemand von euch dort?


Davon hatte ich bei meiner Reiseplanung letztes Jahr mal kurz gelesen, hab das aber gleich verworfen.

Zitat

Auf dem Weg zum Nationalparkeingang kam man dann an der Prairie Homestead vorbei. Davon hatte ich im Internet gelesen, habe aber was falsch verstanden, das war kein Home für Prairiedogs obwohl die hier zahlreich rumliefen die süßen Tierchen:

es handelt sich statt dessen um das Heim der Familie Brown von 1909.


Es gibt dort aber noch eine wirkliche Prärie Dog Town. Da kann man Nüsse kaufen und die Tiere damit füttern. Und wenn man ganz viel Geduld hat (hab ich nicht ;)) sogar streicheln.

Zitat

  Der Park war doch viel größer als gedacht, nach den Berichten die ich bisher gelesen hatte, dachte ich, dass ein ganzer Tag mehr als ausreichend ist. Wenn ich das gestern gewußt hätte wären wir abends noch für 2 Stunden in den Park gefahren, aber hinterher ist man halt immer schlauer.


Der Badlands NP ist wirklich Klasse und bekommt irgendwie nicht so die Aufmerksamkeit, die er verdient hätte. Aber auch gut, dann ist es wenigstens ruhiger dort. Ich glaube, da könnte man sich auch gut zwei Tage aufhalten, ohne, dass es langweilig wird. Bei uns steht der jedenfalls noch mal auf der Liste.
Mit dem Sheep Mountain Table hat ihr leider wirklich was versäumt, das ist auch Klasse.

@Ilona: Doch, die Leiter muss man wieder runter. Ist aber wirklich nicht schlimm. Ich hab auch Höhenangst, aber das war kein Problem. Einfach rückwärts auf allen Vieren wieder runter ;).

Susan

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #272 am: 03. Dezember 2013, 10:55:32 »
Hallo Paula,

Zitat
Frühstück bei Subway  >:D  :bang: :schreck:

 :totlach: schöner kann man erste Subway-Erfahrung kaum beschreiben. Doch Übung macht den Meister

Von dem Raketensilo hatte ich bei unserer Planung damals auch gelesen, aber es passte zeitlich einfach nicht mehr. Ansonsten kam mir der Tag sehr vertraut vor  8) Da haben deine Bilder tolle Erinnerungen geweckt  :)
Liebe Grüße
Susan


Silv

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #273 am: 03. Dezember 2013, 12:42:55 »

Es stellten sich mir viele Fragen: wie wohl die Ausbildung zum Subway Angestellten aussieht?

Da werden Filme gezeigt, auf denen deutsche Touristen zu sehen sind, die sich ein Frühstück bestellen.  ;)

Ich glaube, ich geh dann besser nicht zu Subway....

Liebe Grüße
Silvia

Paula

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #274 am: 03. Dezember 2013, 13:01:16 »
Leute es freut mich dass ihr euren Spaß hattet bei Subway  :)
und ich bin erleichtert dass ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt. Also weiterempfehlen würde ich den Laden definitiv nicht!

Ich drucke mir jetzt die Subway-Frühstücksbeschreibung aus, markiere alles, was ich es so haben möchte, packe dies in den Reiseordner für den Fall der Fälle und lege diese bei Bedarf vor  :totlach: :lach:.

Ilona ich weiß nicht ob es eine gute Idee ist den Zettel vorzulegen, ich würde ihn vorlesen, so vom Anschein her würde ich bei den Jungs eher auf Analphabet tippen...

So eine Rakete zu sehen hätte mich echt sehr nachdenklich gestimmt. Tut es sogar jetzt. So ein Teil hätte der Anfang vom Ende sein können...

Andrea: genauso ging es mir auch. Ich dachte wie gut dass Kennedy damals Präsident war und nicht irgendein schwachköpfiger Bush der womöglich auf den roten Knopf gedrückt hätte!

Mit dem Sheep Mountain Table hat ihr leider wirklich was versäumt, das ist auch Klasse.

Silke das glaube ich dir sofort. Das hebe ich mir auf für das nächste Mal  :)

Die Strickleiter fand ich übrigens auch harmlos. sie ist ja an den Fels genagelt und wackelt nicht und man schaut beim gehen an die Wand, man sieht keinen Abgrund.
Viele Grüße Paula

Heiko

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #275 am: 03. Dezember 2013, 16:32:09 »
 :o Ich glaube, ich werde in Zukunft nicht in die Versuchung kommen, bei Subway frühstücken zu wollen.

Besonders lustig fand ich das folgende Ausstellungsstück: ein "agricultural boiler" den sich die Nachbarn teilten und zum Schweine schlachten, Hühner rupfen und Bettzeug waschen benutzt wurde...   
 
   


So einen großen Brühkessel hatten wir in meiner Kindheit auch noch zuhause. Es wurden damit natürlich nicht die Schweine geschlachtet  ;), aber bei der Hausschlachtung wurde darin das Wasser zum Abbrühen der Schweine erhitzt und später dann die Dosen mit der Wurst eingekocht. Für das Bettzeug hatten wir aber glücklicherweise schon eine Waschmaschine ;D.
Gruß
Heiko

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832)

Michael

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #276 am: 03. Dezember 2013, 18:35:47 »
Hallo Paula,

Dein Bericht vom Subways-Frühstück ist göttlich :-) und der Badlands NP ist in meiner "NP-die-ich-noch-besuchen-muss-Liste" eben auch ein paar Stufen nach oben geklettert.  :thumb:

Grüße aus der Pfalz,
Michael
...nach der Reise ist vor der Reise...

Horst

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #277 am: 03. Dezember 2013, 18:38:55 »
Hi Paula,
Es stellten sich mir viele Fragen: wie wohl die Ausbildung zum Subway Angestellten aussieht? Welche Art Jodeldiplom man wohl braucht um von Subway Angestellten akzeptiert zu werden?    :o
Wenn Dir öfter viele Fragen auf der Zunge brennen wäre das wohl eine ausreichende Qualifikation um bei Subway genommen zu werden.  :))  ;)
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

soenke

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #278 am: 03. Dezember 2013, 18:47:09 »
Hallo Paula,
 :lach: :totlach: :totlach:
auch ich habe mich über deine köstliche Bestellung bei Subway sehr amüsiert.  ;D ich sags ja ! es geht nichts über Mc.......  ;)

Tja und dein Besuch im Badlands NP, einfach phantastisch und grandiose Bilder. War für mich auch ein überraschendes Highlight auf unserer Reise!! ;)

Supi Supi Reise

So geh jetzt mal zu Subway in Hamburg Abendessen  ;D

Paula

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #279 am: 03. Dezember 2013, 18:48:15 »
Hi Paula,
Es stellten sich mir viele Fragen: wie wohl die Ausbildung zum Subway Angestellten aussieht? Welche Art Jodeldiplom man wohl braucht um von Subway Angestellten akzeptiert zu werden?    :o
Wenn Dir öfter viele Fragen auf der Zunge brennen wäre das wohl eine ausreichende Qualifikation um bei Subway genommen zu werden.  :))  ;)

 :totlach: :lach: Horst ich glaube aber ich würde die falschen Fragen stellen  :frech:
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #280 am: 03. Dezember 2013, 18:50:33 »
Hallo Paula,

Dein Bericht vom Subways-Frühstück ist göttlich :-) und der Badlands NP ist in meiner "NP-die-ich-noch-besuchen-muss-Liste" eben auch ein paar Stufen nach oben geklettert.  :thumb:

Grüße aus der Pfalz,
Michael

Morgen gibt es die Frühstücks-Fortsetzung  >:D
Den Badlands NP will ich irgendwann auch mal wieder besuchen, wir haben ja nur die Hälfte gesehen.
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #281 am: 03. Dezember 2013, 18:52:58 »

So geh jetzt mal zu Subway in Hamburg Abendessen  ;D

Sönke das ist tapfer, pack den Stier an den Hörnern!
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #282 am: 04. Dezember 2013, 08:34:12 »
17. Tag Samstag 14.9.2013 Jodeldiplom die zweite und Fahrt zum Custer State Park

Heute Morgen war ich um halb 7 als der Wecker rappelte noch müde, also gab es erst wieder einen Kaffe im Bett, daran kann man sich gewöhnen  :)

danach gingen wir wieder zu Subway, die sollen ja nicht denken dass sie uns Angst gemacht haben  ;)
wir gingen also rein in den Laden, dieselben Jungs wie gestern waren da
beide (unfreundlich): wäarsd
ich: "Wie bitte?"
er (genauso unfreundlich wie eben aber etwas artikulierter): "we are closed"
ich: ja HolleriduDödldi (nur laut gedacht, nicht ausgesprochen, er hätts eh nicht verstanden, falls jüngere Mitreisende damit Probleme haben: siehe folgende Aufnahme)


wir standen ja schon drin im Laden, aber dass sie uns nicht bedienen würden haben wir schon verstanden und an der Tür stand dass am Wochenende ab 8 Uhr geöffnet ist und es war halb 8. Dann würde ich halt die Tür noch geschlossen lassen wenn keiner reinkommen soll. Na egal, die sehen uns nie wieder...

Josef beschloß dass wir dann eben im Wall Drug frühstücken gehen, das Wetter war heute wieder sehr schön, Blick auf die Straße (gegenüber liegt der Wall Drug). Diese Silos sind ein ganz typischer Anblick, das haben wir oft gesehen.

   

im Restaurant war Selbstbedienung, mein Freund studierte die Karte und fand gar nix passendes, also sind wir wieder gegangen. Beim rausgehen haben wir uns in den Innenhof verirrt wo dieses überdimensionale Jackalope als Reittier für Kinder stand, auch schon etwas in die Jahre gekommen  :)

 

Gegenüber im Cactus Cafe hatten wir dann die passende Location gefunden, man empfahl uns ein Breakfast Burrito was wirklich lecker war und deutlich besser als das aufgetaute Subway Dings.
An einem der anderen Tische saß ein älteres Ehepaar. Nach einer Weile haben sie uns angesprochen wo wir herkommen und was wir machen. Es kam das übliche "Germany great!" und "Yellowstone amazing" Gespräch zustande  :)
Die Frau hatte Verwandte in Köln, beide stammten aus Wisconsin und waren auf der Fahrt zu Freunden nach Idaho. Der Mann war passionierter Jäger. Das hat mich dann doch interessiert wie so eine Jagd abläuft, ich habe ihn gefragt was er macht wenn er einen Hirsch geschossen hat: Er nimmt ihn vor Ort aus (das stell ich mir ja eklig vor) und lädt ihn auf seinen Pickup und bringt ihn zu einem "Verwerter", dort wird das Tier gehäutet, das Fleisch in Portionen geteilt und man bekommt es dann tiefgefroren in Plastik eingeschweißt zurück. In USA gibts Berufe, die gibts bei uns gar nicht! Sie fahren dann 3 volle Tage nach Hause, er hat Truhen auf seinem Pickup, die werden mit Trockeneis gefüllt das man einmal täglich erneuern muss, so schafft er das Zeug nach Hause. Und da wird es an Freunde verteilt und die Tiefkühltruhe gefüllt.
In unserem nächsten Ort (Custer) haben wir im Supermarkt gesehen dass Trockeneis verkauft wird. In USA kann man sein Essen jagen wenn man will, schon ein anderes Leben als bei uns! Wir wünschten uns beide eine gute Reise und ich habe mich wieder über das nette Gespräch gefreut, die Leute sind wirklich umgänglich hier (die 2 Jungs vom Subway bilden die unrühmliche Ausnahme).

Für uns ging es dann auch weiter, wir checkten aus und fuhren auf die Interstate Richtung Rapid City und dann südlich weiter über den Peter Norbeck Scenic Highway. Hier gab es einige Brücken und Tunnels:

   

nach diesem Tunnel konnte man an einem Pullout anhalten und hatte einen tollen Blick auf die Präsidentenköpfe:

   

Die Straße ist nach ihrem Erbauer benannt, 1921 war das eine technische Meisterleistung. Sie windet sich in engen Kehren den Berg rauf. An der höchsten Stelle ist ein großer Parkplatz und man hat einen herrlichen Blick auf die Black Hills, auch die Präsidentenköfe in der Ferne sieht man:

   

   

Die Fahrt ging dann durch den Custer State Park, hier muss man für eine Woche 15 $ bezahlen (bekommt ein Schild in die Windschutzscheibe geklebt), unterwegs sahen wir einzelne Bisons und Pronghorns

   

in Custer angekommen:

   

wir haben uns dann erst mal das Ortszentrum angeschaut und das Days Inn Hotel (das einzige das mitten im Ort liegt). Wir wollten nicht wieder reinfallen wie in Wall. Custer ist aber ein hübscher Ort, überall stehen diese von Künstlern gestalteten Bisons rum:

   

   

   

   

   

Im Days Inn bekamen wir ein Zimmer mit Queensize Bett für günstige 81,35 $ incl Tax. Von der Einrichtung ähnlich dem in Wall aber ruhiger gelegen und der Blick geht schön in einen Innenhof mit Sitzgruppe und Grill

      


ein paar Häuser neben dem Hotel war ein wunderbarer Trödelladen, hier habe ich Andenken und Geschenke gekauft. Es gab Indianerartikel zu kaufen die ein Lakota-Sioux anfertigt, sein Foto hing an der Kasse und die Sachen waren total günstig hier. Ein älteres Ehepaar führt das Geschäft, es steht zum Verkauf, sie möchten in Rente gehen.
 
   

    ein Luchs der einen Fasan fängt, da hat der Taxidermist einen tollen Job gemacht

   
     die Bisonschädel kosten nur 69 $ aber für diese Art Zimmerdeko ist mein Freund nicht zu haben.

Es war erst 14 Uhr und wir beschlossen zum Sylvan Lake zu fahren und eine kürzere Wanderung in Angriff zu nehmen. Die Landschaft ist wirklich sehr schön hier:

   

Am See angekommen haben wir erst mal Picknick gemacht und sind dann ein Stück um den See gelaufen, der ist wirklich Idylle pur:

   

   

der Anblick hat mich spontan an die Externsteine erinnert:

   

   

Am See startet der Sunday Gulch Trail wir haben ein bischen nach dem richtigen Trailhead gesucht und ihn schließlich auch gefunden. Bei der Einfahrt in den Custer State Park bekommt man eine Wanderbroschüre wenn man danach fragt, zusätzlich hatten wir einen Wanderführer für die Black Hills gekauft. In diesem Wanderführer stand dass man diesen Weg unbedingt entgegen dem Uhrzeigersinn laufen soll, damit man die besonders steilen Stellen nicht raufgehen muss, das haben wir beherzigt:

   
   auf dem Trailheadschild stand keine Richtungsempfehlung, auch nicht in der Broschüre

   

   

man geht durch ein Felsenmeer sehr steil nach unten, ohne die Metallgeländer wäre es unmöglich dort runter (oder rauf) zu gehen

   

   

           wie im Märchenwald
   

der Borkenkäfer ist eine Plage im Custer State Park, man versucht infizierte Bäume zu fällen

   
der Ausblick auf die Felsen war klasse und immer wieder kamen uns Leute entgegen (alles Amerikaner, keine Deutsche), die haben vielleicht gekeucht!  :sabber: Außer uns hatte wohl keiner diesen wertvollen Hinweis erhalten!

   

   

   

der Anstieg beim Rückweg war wesentlich sanfter, wir hatten den Eindruck doppelt so viel runter wie jetzt rauf gegangen zu sein.

   

hier war ich der Meinung das sei der Felsen wo das Denkmal für Crazy Horse gebaut wird (war aber falsch), aber die Ähnlichkeit ist doch frappierend oder?

   

jetzt zogen dunkle Wolken auf und es wurde windig, es sah ganz stark nach Regen aus und wir legten einen Zahn zu...

   

   

   

Nach genau zwei Stunden am See wieder angekommen war das Hochzeitspaar das zu Beginn der Wanderung seine Gäste am Seeufer empfangen hat (da war schön ein Pavillon aufgebaut) mit der Fotografin unterwegs. Wir haben es gerade noch trockenen Fußes ins Auto geschafft, kaum saßen wir drin fing es an zu regnen. Wir waren höchst zufrieden mit unserem Timing  :thumb: Die Braut muss pitschnass geworden sein, das Restaurant war ein Stück weg vom See. Wir sind nach Custer zurück gefahren (das dauert etwa 30 Minuten vom Sylvyn Lake aus), dort war es trocken. In den Black Hills wechselt das Wetter schnell.

Zum Abendessen gingen wir auf Empfehlung von Tripadvisor ins Sage Grill im Ortszentrum. Ein eher hochpreisiges Restaurant (aber immer noch nicht vornehm genug für Tischdecken) mit sehr schönem Ambiente, es waren Bilder von Custer heute und vor hundert Jahren aus der gleichen Perspektive ausgestellt, das war wirklich sehr interessant. Mein Büffelsteak war etwas zäh, das war definitiv schlechter als in USA üblich, der Rest allerdings vorzüglich. Danach sind wir durch den Ort gebummelt, wie immer gab es Unmengen an Andenkenläden. Ein schönes Museum haben wir auch entdeckt und eine alte Hütte (das erste Gebäude von Custer von 1870 circa) und ein Denkmal für den Entdecker von Gold in Custer 1874.

Im Ortszentrum steht eine riesige amerikanische Flagge und das Ortsschild beleuchtet auf dem benachbarten Hügel.

   

unsere heutige Route:

   

B: Custer
C: Sylvan Lake
Viele Grüße Paula

Ilona

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #283 am: 04. Dezember 2013, 08:41:59 »
Heute hat mir der Sylvan Lake am besten gefallen  :beifall: und ich bin froh, dass ihr keine Gummibrötchen vom Subway frühstücken musstet :toothy9:.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Andrea

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Re: Paula - Mit Standgas durch die Prärie
« Antwort #284 am: 04. Dezember 2013, 08:52:57 »
Mir hat auch der Sylvan Lake gefallen. Und du hast recht: Man kann dabei an die Externsteine denken. Den Sunday Gulch Trail fand ich aber auch sehr schön. Aber muss man bei einem Rundweg nicht auch alles wieder hinauf, was man vorher hinunter gegangen ist?  ;) Schon klar, dass der 2. Teil dann eine laaaaaanggezogene Steigung ist, aber sowas kann auch mal anstrengend werden.
Liebe Grüße, Andrea



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