Autor Thema: Lava, Lada, Lundis - Island 2009  (Gelesen 177267 mal)

Andrea

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5931
    • Anti walks...
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #150 am: 07. November 2013, 23:48:06 »
Gratulation! Die Fälle gefunden und nicht mal einen Platten gehabt! Obwohl ihr den ja eindeutig riskiert habt...  ;D
Liebe Grüße, Andrea



www.antiwalks.eumerika.de

Ilona

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4212
  • Slot Canyon Addict
    • Amerika und wandern
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #151 am: 08. November 2013, 08:40:18 »
Gut, dass vor dem Blubb eine Bank steht. Ich glaube, die würde ich auch längere Zeit in Beschlag nehmen  :toothy9:.

Von der Türe ins Bett fallen :totlach: - das Zimmer war besonders kuschelig.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4668
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #152 am: 08. November 2013, 08:53:34 »
also ihr seid echt mutig, diese Strecke zu fahren hätte ich mich nicht gewagt.
Obwohl, wenn das Ziel nicht nur ein Wasserfall sondern ein besonders schöner Geysir wäre... :zwinker:
Viele Grüße Paula

Susan

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3400
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #153 am: 08. November 2013, 10:31:33 »
Hi,

der Wasserfall ist klasse  :thumb: 

Und wie schön,dass ihr ohne Platten hin und zurück gekommen seid  ^-^ Ich hätte da wohl einige nervöse Anfälle gekriegt, das Offroad-Fahren müssen wir wohl noch üben...

Da ja der aparte Kopfschmuck wieder getragen wurde, eine Frage: Gibt es auf Island eine bestimmte Mückenzeit? Oder muss man da ständig mit rechnen? Als eine "Mückenlieblingsspeise" würde das meine Begeisterung schon arg dämpfen.
Liebe Grüße
Susan


Horst

  • Eumerika Team
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3858
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #154 am: 08. November 2013, 15:14:56 »
Gratulation! Die Fälle gefunden und nicht mal einen Platten gehabt! Obwohl ihr den ja eindeutig riskiert habt...  ;D
Na ja den riskiert man auf Pisten ja immer - aber der Lada hatte zum Glück ordentliche Reifen.
Überhaupt hatten wir bisher auf Island in 3 Reisen mit extrem vielen Pisten noch gar keinen Plattfuß was für die Qualität der Reifen bei den Mietfahrzeugen auf Island spricht und gegen die der SUV's in den USA (da hatten wir  2007 einen Platten bei Litte Finland, 2009 am Yellowstone und 2011 in Alaska gleich 2 Stück).




Und wie schön,dass ihr ohne Platten hin und zurück gekommen seid  ^-^ Ich hätte da wohl einige nervöse Anfälle gekriegt, das Offroad-Fahren müssen wir wohl noch üben...

Da ja der aparte Kopfschmuck wieder getragen wurde, eine Frage: Gibt es auf Island eine bestimmte Mückenzeit? Oder muss man da ständig mit rechnen? Als eine "Mückenlieblingsspeise" würde das meine Begeisterung schon arg dämpfen.
Die "Mückenzeit" ist hauptsächlich Juni/Juli und vielleicht noch Anfang August.
Aber:
Die Mücken sind wahrlich nicht überall, wenn es sehr windig ist trifft man sowieso keine und was das wichtigste ist - die isländischen Mücken stechen gar nicht.
Sie nerven nur und krabbeln im Gesicht oder in den Ohren rum aber die Haut bleibt heil.  :)
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

Silvia

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2537
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #155 am: 09. November 2013, 12:47:29 »
 :beifall:  Der Dynkur ist hammergeil!!!  Kommt für mich weit vorne ins Island-Wasserfall-Ranking  :thumb: 

 :gruebel:  so ein Mist, jetzt muss ich noch länger für den nächsten Island-Trip sparen, damit ich mir nen Allradjeep leisten kann um dort hinzukommen.  Es ist gemein wenn du mir solche Köstlichkeiten vor Augen führst :heul:

Horst

  • Eumerika Team
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3858
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #156 am: 10. November 2013, 20:45:03 »
Es ist gemein wenn du mir solche Köstlichkeiten vor Augen führst :heul:
... und jetzt setzte ich noch einen drauf.  ;)



16. Tag, Freitag, 19.6.2009
 

Inzwischen können wir mit dem Wetter hochzufrieden sein – als wir heute gegen halb 8 die Bettdecke von der Nasenspitze herunterziehen strahlt die Sonne in unser Barackenzimmerchen.

Landmannalaugar – wir kommen !

 

Wie zuletzt auch gibt es zunächst mal nur Kaffee Marke „selbstgekocht“ und eine heiße Dusche. Dann werden die schicken blauen Schlüpfer übergestreift und das Gepäck ins Auto verladen. Noch ein paar Liter Sprit von der Zapfsäule vor dem Gebäude und 2 Kaffee aus dem Shop später, brausen wir gegen 9 Uhr die (noch) geteerte 26 nach Osten.

 





Schon nach 5 km war es das mit dem achsenschonenden Teil der Fahrt – wir biegen auf die F208 nach Süden die kaum am Kraftwerk Sigalda vorbei von Teer in holprige Wellblechpiste übergeht. Erst seit wenigen Tagen ist die F208 (für Allrad) nach Landmannalaugar freigegeben. Wir werden zwar gut geschüttelt aber im Gegensatz zu gestern ist das für alle Beteiligten (also den Lada und uns) keine wirkliche Herausforderung.
Später im Sommer wird die Strecke sogar für PKW freigegeben – wobei das schon ein mörderisches Gegurke sein muss. Der Wind hat gegenüber gestern sogar noch einmal zugelegt – fast orkanartig pfeift er über die Landschaft und einmal erleben wir sogar eine Art Sandverwehung.

 






Die Strecke ist landschaftlich (wie fast immer) sehr schön, führt an Seen und der Tungnaa vorbei immer mehr auf das Bergpanorama von Landmannalaugar zu.

 






Sie endet für uns etwa einen Kilometer vor dem Ziel in Landmannalaugar vor einem Fluß, der uns versicherungstechnisch zu tief aussieht. Der Fluß hat hier zwei Arme – die direkt zweimal hintereinander gefurtet werden müssen. Alternativ führt eine Fußgängerbrücke und ein Weg den Kilometer zur Hütte des isländischen Wandervereins – dem Ausgangspunkt aller Wanderungen in Landmannalaugar.

 


 


Wir reihen uns also neben den anderen Fahrzeugen am kleinen Parkplatz ein und erledigen ungeduldig (ich) unser Frühstück; Petra macht das gemütlich.  ;)


 


 









Die Hütte ist schnell erreicht. Hier gibt es auch eine warme Quelle in der man baden könnte. Wir vergleichen unsere Unterlagen mit einer Wanderkarte die an einer Hauswand angebracht ist und entscheiden uns für die Runde zum Brennisteinsalda und die Schlucht Grængil, die mit etwa 3-4 Stunden angegeben ist.
Wir ziehen Mütze und Handschuhe an, kontrollieren ob genug Akkus, Kassetten und Speicherkarten im Rucksack bereit liegen und sind etwa gegen 11 Uhr auf dem Weg.

 



 

 


Der Wanderweg ist mit sporadischen Holzpfählen markiert und führt zunächst einen Hang hinauf und dann durch ein riesiges Gebiet erkalteter tiefschwarzer Lava.

 

 




Um uns herum nimmt uns das Bergpanorama gefangen.

 


 


Die Berge leuchten in der Sonne in den unterschiedlichsten Farben wie die Farbpalette eines Malers - wobei Orange dominiert.

 





Ein Paradies unter Islands paradiesischen Landschaften .....

 





Besonders markant für Landmannalaugar sind neben den Farben die Schneefelder, die sich oft weit hinein in den den Hochsommer als weißer Farbtupfer auf den Bergen halten.

 

 


 

 




Schon jetzt kennt unsere Begeisterung keine Grenzen - jeder Meter der Wanderung ist ein Genuß. Wir kommen vor lauter Schauen, Staunen, Fotografieren und Filmen kaum voran.

 

 



Glücklicherweise ist es seit wir auf die Hochfläche aufgestiegen sind, im Vergleich zum Orkanwind zuvor, fast windstill (good Hairday  ;)  ).

 



 

 


 

 




Nach etwa 30 Minuten bietet sich ein Abstecher nach Vondugil an. Vondugil ist ein von unzähligen kleinen Gletscherflüssen durchzogenes Tal an dessen Ende einige Fumarolen zu finden sein sollen.







Das Tal übt auf uns eine so große Faszination aus, dass wir uns auf den Weg dorthin begeben.


 



     
Es geht vorsichtig balancierend über einige Schneefelder am Berghang entlang, um die moorähnlichen nassen Wiesen zu vermeiden.


 

 


Dann liegen die schier unendlich vielen Arme des Gletscherbaches Námskvísl vor uns die es zu überwinden gilt.

 





Das ganze ähnelt einer Tour durch ein Labyrinth – oft springen wir über zwei, drei Flüsse und müssen dann doch wieder umkehren weil es trockenen Fußes nicht mehr weitergeht.

 

 



Irgendwann und irgendwie erreichen wir schließlich das Ende des Tales, bewundern die leuchtenden Berge ...

 

 


... und finden in einem Seitental sogar die dampfenden Löcher und siedenden Quellen,

 

 


....  eingerahmt von Rhyolithängen und der Ebene von Námskvísl.

 




Vor lauter bombastischer Natur darf man nicht den Blick für Details verlieren.

 

 




Wohl selten passt der Ausdruck „wundervoll“ so treffend wie auf dieses Tal .....

 




Der Rückweg gestaltet sich gar nicht so einfach. Wie beim Dreisprung hüpfen wir über die Bachläufe und stehen dann unvermittelt wieder auf einer kleinen Geröllinsel von der es nicht mehr ohne Fußbad weitergeht.
Wie Känguruhs bewegen wir uns wieder zu den Schneefeldern am Berghang zurück ....

 

 




... und setzen die eigentliche Wanderung fort die sich nicht nur geografisch dem Höhepunkt annähert.

 





Wir erreichen den 855m hohen Vulkan Brennisteinsalda.

 

 



Der Berg trägt seinen Namen Brennisteinsalda (zu deutsch „Schwefelwelle“) zu recht. Schwefelablagerungen haben die Hänge gelborange gefärbt. Andererseits weist er noch eine erstaunliche Mischung anderer Farben auf, die durch vielerlei Einflüsse zustande kommen: Grün (Moose), Rosa und Beige (Rhyolith), Grau, Blau und Schwarz (Basaltgestein, Pechstein und Ascheablagerungen).

 

 




An seinen Hängen ist die Erde stellenweise immer noch heiß, es dampft und qualmt aus allen Poren des Berges.

 

 



Unterhalb des Vulkans reichen die leuchtend schwarzen Lavafeldern heran, in denen man mit etwas Phantasie Trolle, Figuren oder Türme erkennen kann.

 







 

 


Schlag auf Schlag geht es weiter. Kurze Zeit später ist die Schlucht von Grænagil erreicht, die sich direkt am Fuße des Berges Bláhnúkur am Rand des Lavastroms Laugahraun entlang windet.
Grænagil bedeutet „Grüne Schlucht“. Der Name kommt von dem grünen Rhyolit-Fels am Eingang der Schlucht. Durch die Schlucht schlängelt sich malerisch ein Gletscherfluß der uns auf den letzten Metern der Wanderung begleitet, die im weiten Tal bei der Berghütte endet.







Die Szenerie der Berge und Gletscherbäche die wir beim Verlassen der Schlucht nach der letzten Kurve um die Felsen zu sehen bekommen setzt noch einmal eins oben drauf – das Herz hüpft vor Freude – auch ohne dass es über Flüsse springen muss.







Diese 4 Stunden Wanderung war jeden Millimeter und jede Sekunde lang wie ein unfassbar schöner Traum. Selten erlebt man eine so tief empfundene innere Zufriedenheit mit sich und der Welt wie jetzt und hier nach dieser Tour. Das beste Geschenk das man bekommen kann und sicherlich mit das stärkste, was ich bisher auf Reisen erleben durfte.

 





Wir wandern noch den Kilometer zurück zum Auto wieder über die Fußgängerbrücke...

 

 



... und sehen anderen beim Furten durch die zwei Flussarme zu.
Ich bedauere fast dass ich nicht doch durchgefahren bin – nicht um den einen Kilometer zu sparen – das sieht einfach nach Spaß aus.  :D

Nächstes Mal wird im Auto die Badekappe aufgesetzt und dann geht’s ab durch den Fluß ......  ;)

 


 


Auf dem Rückweg legen wir einen Stop am Kraftwerk Sigalda ein. Hier gibt es einen kleinen aber sehenswerten Wasserfall der eine ungewöhnliche Farbmischung seines Wassers zu bieten hat – wohl wieder Trollmilch dabei ......







Wir fahren die 26 zurück nach Westen. Kurz nachdem die 32 von der 26 abzweigt kann man (nähe Kraftwerk Bláskógar ) auf der 32 den Abstecher zu Islands zweithöchstem Wasserfall - dem Haifoss unternehmen.

8 relativ ätzend zu fahrende Kilometer später haben wir eine Anhöhe erreicht von der man in eine Schlucht mit zwei Wasserfällen blickt.
 

 




Links der 122m hohe Haifoss .......  rechts der ähnlich hohe Granni.
Hier oben pfeift ein Wind der unbeschreiblich, fast orkanartig über uns hinwegbläst. Wir machen schnell ein paar Aufnahmen und fahren weiter. Genießen kann man den Aussichtspunkt bei dem starken „Gebläse“ sowieso nicht.

 





Wir biegen wieder auf die 26 und fahren nach Südwesten. Dominiert wird diese Fahrt von Islands bekanntestem Vulkan und seiner weißen Haube, der Hekla.
Der 6600 Jahre alte und 1490m hohe Zentralvulkan wurde schon im Mittelalter als das Tor zur Hölle bezeichnet. Die Eruptionen des Vulkans haben immer wieder große Teile Islands mit vulkanischer Asche und Gestein bedeckt.

Über Hella erreichen wir die Ringstraße und wie gestern geplant geht es „ungebremst“ weiter auf der 1 nach Osten. Das Wetter ist nach wie vor traumhaft und bei klarer Sicht lassen sich heute auch gut die Westmännerinseln erkennen die einige Kilometer vor der Südküste Islands aus dem Meer ragen.
Der Tag zerrinnt uns so langsam zwischen den Fingern. Inzwischen ist es schon fast 19 Uhr. Wir rufen in Vik wegen einer Übernachtung an und bekommen zunächst zwei Absagen. Spürbar; so langsam kommen wir in die Hauptsaison Islands. Anruf drei ist dann ein Treffer – wenn auch nicht so günstig wie erhofft – aber wie gewünscht mit Küche – wir fahren schon seit ein paar Tagen ein Päckchen Nudeln und Tomatensoße spazieren – die wollen wir nicht mit nach Hause nehmen.

 





Wir erreichen den Seljalandsfoss. Petra meint dafür hätten wir heute keine Zeit – den könnten wir auch morgen auf dem Rückweg machen – lässt sich aber umstimmen nach dem Motto: „was Du bei schönem Wetter kannst besorgen .....“
Also machen wir wenigstens auf die Schnelle noch ein paar Aufnahmen.








Im strahlenden Sonnenschein sieht der Wasserfall tatsächlich ganz anders aus als vor gut einer Woche bei regenverhangenen Wolken.

 

 

   


 






Obendrauf gibt es sogar einen Regenbogen spendiert – traumhaft !




 


Schon beim letzten Mal hat uns die Strecke zwischen dem Seljalandsfoss und Vik besonders begeistert – jetzt im Abendlicht bei diesen Bedingungen möchte man am liebsten jeden Meter für Aufnahmen anhalten. Was wir trotz unseres kleinen Zeitproblems noch ein paar Mal tun.

 

 




Island

 

 






Gegen 20:30 Uhr erreichen wir Vik und checken im Arsalir Guesthouse ein.
Wenig später haben es auch unsere Nudeln hinter sich und wir sind um halb 10 abmarschbereit um noch einmal hinauf zum Reynisfjall dem Hausberg Viks zu wandern.
Waren die Kehren auch letztes Mal schon so steil ?
Vielleicht hätte ich mich auch bei den Nudeln mehr zurückhalten sollen, ..... zu spät .....






Endlich sind wir auf dem Plateau des Berges angekommen und wandern weiter zu den Klippen.

 

 


 

 


Kein Wölkchen trübt die Sicht auf Gletscher, Felsen, das Meer und hinüber nach Kap Dyrhólaey.








Leider zeigt sich kein Lundi – wir laufen die ganze Klippe ab – nichts  .... schade. Zumindest die Basaltfelsen der Reynisdrangar sind wieder da ....







Als wir schon gehen wollen entdecken wir immerhin einen unserer kleinen Lieblinge der sich wohl für uns erbarmt und sich vor seiner Höhle in die Abendsonne gesetzt hat. Wir mutmaßen, dass einige Lundis in der Höhle Halme gezogen haben oder würfelten, um zu ermitteln wer wegen uns vor die Tür muss.....

 






Lundi mit den schemenhaften Umrissen der Reynisdrangar im Hintergrund.

 

 


Zufrieden wandern wir den Berg wieder hinab und sind um 23:55 Uhr zurück auf dem Zimmer – also gerade noch alles in diesen einen Tag gepackt  !  ;)
Jetzt ist es aber auch wirklich gut. So ziemlich jeder Knochen meldet sich und ein gewisser Erschöpfungsgrat ist nicht von der Hand zu weisen. Heute haben wir zum Finale der Reise noch einmal richtig Gas gegeben. Das schöne Wetter und unsere Unternehmungen haben uns derart begeistert dass wir am liebsten noch einmal die komplette Insel umrundet hätten.

Morgen lassen wir es gemütlich ausklingen, freuen uns aber noch einmal auf unseren vorletzten Island-Tag vor dem Heimflug.

Das Bier, das wir noch auf die Schnelle im Zimmer trinken hätte es nicht mehr gebraucht – wir schlafen auch so wie ausgeknipst, kaum im Bett liegend, sofort ein.
Was für ein Tag ...


 

Übernachtung: Arsalir Guesthouse, Vik

Preis: 9800 ISK (56 €) ohne Frühstück, WC & Bad auf dem Gang

Bewertung: 6 von 10

Kommentar: Schönes Haus direkt am Ortseingang von Vik, allerdings schon gut in die Jahre gekommen, Preis/Leistung ungenügend aber inzwischen sind wir auch mehr in die Saison geraten

 

 

Bild des Tages:


Unterwegs im isländischen Naturwunder - "Landmannalaugar"
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

Andrea

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5931
    • Anti walks...
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #157 am: 10. November 2013, 22:58:54 »
Ich möchte mich auch mal wieder zu Wort melden, aber mir fehlen die Worte. Aber das kennt ihr sicher. Manchmal bleibt einem vor Begeisterung einfach der Atem weg und die Worte fehlen... Man atmet tief durch, staunt und ist bis in die Tiefen hinein gerührt.
Liebe Grüße, Andrea



www.antiwalks.eumerika.de

Shadra

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 815
  • orientierungslos
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #158 am: 11. November 2013, 00:29:54 »
Ich möchte mich auch mal wieder zu Wort melden, aber mir fehlen die Worte. Aber das kennt ihr sicher. Manchmal bleibt einem vor Begeisterung einfach der Atem weg und die Worte fehlen... Man atmet tief durch, staunt und ist bis in die Tiefen hinein gerührt.
Sprachlose Zustimmung!
Schöne Grüße
Nele

Manche Menschen schwimmen mit dem Strom. Andere schwimmen gegen den Strom. Und ich steh hier mitten im Wald und find den blöden Fluss nicht!

Ilona

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4212
  • Slot Canyon Addict
    • Amerika und wandern
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #159 am: 11. November 2013, 08:03:02 »
 

Würde Petra nicht auf dem Bild sein, dann hätte ich jetzt behauptet, dass es sich um ein Gemälde handelt  :beifall: :beifall: :beifall:.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Paula

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4668
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #160 am: 11. November 2013, 08:44:37 »
ich stimme Ilona zu: die Bilder wirken alle wie gemalt! Gradezu unwirklich weil man einfach nicht glauben kann dass das real ist. Ich habe meinem Freund die Bilder gezeigt und die haben nun den endgültigen Ausschlag für einen Islandurlaub gegeben!  :danke:
2014 ist bei uns schon verplant, also wird es 2015 oder 2016 werden, ich fang schon mal an mich vorzufreuen  ^-^
Viele Grüße Paula

Heiko

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 227
    • Ilonas Homepage
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #161 am: 11. November 2013, 11:45:34 »
Wieder eine ganz tolle Wanderung  :thumb:. Und gut dass es bald wärmer wurde und Mütze und Handschuhe eingepackt werden konnten.

Aber sag mal, eine 4-Stunden-Wanderung in eine relativ einsame Gegend, ihr packt viele Dinge ein und du hast nicht mal einen Rucksack :o. Gut, du bist schon gestraft mit dem Tragen des Stativs, aber ohne meine Survival-Ausrüstung ;D würde ich niemals auf eine solche Wanderung gehen. Oder muss da Petra alles alleine tragen ;).

Gruß
Heiko

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832)

Silvia

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2537
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #162 am: 11. November 2013, 17:31:54 »
Ich möchte mich auch mal wieder zu Wort melden, aber mir fehlen die Worte. Aber das kennt ihr sicher. Manchmal bleibt einem vor Begeisterung einfach der Atem weg und die Worte fehlen... Man atmet tief durch, staunt und ist bis in die Tiefen hinein gerührt.
Sprachlose Zustimmung!

Auch von mir breite Zustimmung.  :sabber:   So schön wie Andrea kann ich das nicht formulieren.  :thumb:

Eine Frage hätte ich allerdings, wie sieht es bei dieser Hauptattraktion mit anderen Leuten aus, denn das was mir persönlich an Island so gefällt ist diese herrliche Ruhe und Einsamkeit (naja ok, außer am goldenen Zirkel). Ich sehe da diverse Leute durchs Bild laufen.


Horst

  • Eumerika Team
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3858
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #163 am: 11. November 2013, 18:51:15 »
ich stimme Ilona zu: die Bilder wirken alle wie gemalt! Gradezu unwirklich weil man einfach nicht glauben kann dass das real ist. Ich habe meinem Freund die Bilder gezeigt und die haben nun den endgültigen Ausschlag für einen Islandurlaub gegeben!  :danke:
2014 ist bei uns schon verplant, also wird es 2015 oder 2016 werden, ich fang schon mal an mich vorzufreuen  ^-^
Im übrigen nicht nur Landmannalaugar sondern auch die Gegend drumrum ist der Hit (das wird sich mal zeigen falls wir unseren Bericht aus diesem Jahr ins Forum setzen können  ::) ).



Aber sag mal, eine 4-Stunden-Wanderung in eine relativ einsame Gegend, ihr packt viele Dinge ein und du hast nicht mal einen Rucksack :o. Gut, du bist schon gestraft mit dem Tragen des Stativs, aber ohne meine Survival-Ausrüstung ;D würde ich niemals auf eine solche Wanderung gehen. Oder muss da Petra alles alleine tragen ;).
Wir sind da "Spezialisten".
Wir schmieren uns Brote für eine Wanderung haben diverse Dinge auch für Notfälle im Gepäck - wenn es dnn auf eine Wanderung geht rennen wir meistens einfach los und vergessen sogar die Brote im Auto.  :-[
Ansonsten - zumindest in Landmannalaugar ist es (leider) nicht einsam - der Hauptweg wird schon auch von anderen begangen.
Das Wegenetz von dort aus zieht sich aber über viele viele Kilometer auch in einsamste Regionen - da sieht es dann durchaus anders aus.
Prinzipiell nehme ich meinen Rucksack nur selten mit. Ich stecke mir die wichtigsten Sachen in die Jackentasche und zeihe mit meinem Stativ los.
Ok Petra nehme ich auch mit.  ;)


Eine Frage hätte ich allerdings, wie sieht es bei dieser Hauptattraktion mit anderen Leuten aus, denn das was mir persönlich an Island so gefällt ist diese herrliche Ruhe und Einsamkeit (naja ok, außer am goldenen Zirkel). Ich sehe da diverse Leute durchs Bild laufen.
Uns scheint Island ist im Moment beliebt wie kein anderes Land.
An populären Zielen wie Landmannalaugar muss man inzwischen mit vielen anderen Leuten rechnen.
Wir waren dieses Jahr zwar in der Landmannalaugar Gegend haben uns aber für den Langisjor See entschieden.
Dort waren wir dann wieder völlig alleine.  :)
Im Hochland hat man noch den Charakter der Einsamkeit an vielen Orten.
An der Ringstraße nicht mehr.
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

Susan

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3400
Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #164 am: 11. November 2013, 19:24:32 »
Eine tolle Wanderung durch eine wunderschöne Landschaft, sonniges Wetter und zum Abschluss noch ein Lundi- was will man mehr  ;D

Was die Mücken betrifft, hoffe ich doch, dass sie - falls wir dann mal nach Island kommen- nicht vergessen, dass sie nicht stechen  ;)
Liebe Grüße
Susan