Autor Thema: Lava, Lada, Lundis - Island 2009  (Gelesen 177294 mal)

Horst

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #105 am: 25. Oktober 2013, 13:45:02 »
Hi Ilona,
Unsere Handtücher dürfen nach der morgendlichen Dusche tagsüber wieder den Kofferraum bewachen und dabei trocknen.

Jetzt muss ich doch mal komisch nachfragen: Gibt's in den Unterkünften keine Handtücher? Muss man die grundsätzlich mitbringen?
Wenn man Farmunterkünfte als Schlafsackunterkunft nimmt (geht auch mit Bettzeug) muss man die Handtücher selbst dabei haben.
Ist im Prinzip also das gleiche Doppelzimmer wie sonst auch nur mit eigenem Bettzeug dabei (dadurch spürbar billiger).

Rot grün (also die Jacke und das Moskitonetz) kleidet dich ausgezeichnet  :toothy9: .
Ja ja, Petra fand auch, daß ich  mit dem Moskitonetz besser aussehe als ohne.  :gruebel:


Einige kurze Wege führen unmittelbar vorbei an Fumarolen, Solfataren, heißen Quellen, Schlammtümpeln und Schlammtöpfen. Absoluter Wahnsinn !!! 

das trifft meine Urlaubswünsche zu 110 %  :beifall:
Dann auf nach Island!  :D
Ich bin mit dem, was Du sagst, nicht einverstanden, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire.

Heiko

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #106 am: 25. Oktober 2013, 15:25:06 »
Ja, man merkt wirklich, dass es großen Spass gemacht hat zu fotografieren - eine wahre Bilderflut.

Die Landschaft ist wirklich sehr interessant, gefällt mir gut  :thumb:
Gruß
Heiko

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832)

Shadra

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #107 am: 29. Oktober 2013, 22:29:08 »
Hab jetzt nochmal von vorne angefangen  ^-^

Irgendwie doch nochmal etwas anderes, wenn man Gegenden erkennt, die man selber (wenn auch nicht bei soooo einem Wetter) eben erst gesehen hat.
Und doch hat sich ein bisschen was zwischenzeitlich so verändert, dass es sogar mir auffällt  ???
Z.B. wurde am Rand der oberen Kaskaden am Gullfoss inzwischen eine Art "Sicherungsseil" gespannt. Leider weiss ich nicht genau, wie weit hinten oder vorne am Fels das Seil ist, da der Weg nach hinten zu dem Plateau bei uns wg. Winter und Eisglätte gesperrt war ...  :(

Und am Strand bei Vik gibt es jetzt einen ... ach herrje .. wie nennt man das? Wellenbrecher? Ein ca. 2 Meter hoher und etwa 5 Meter breiter Wall(??) geht inzwischen vom Strand (gleich neben dem kleinen Flüsschen) gerade ins Meer hinein. Den konnte ich z.B. auf deinen Bildern noch nicht entdecken. Kann aber auch sein, dass ich mich da mit der Perspektive total verhedder und das Teil weiter links bereits da war ... ?

Auf jeden Fall macht es sooo viel Spaß, die Gegenden im Sommer zu "sehen" und all die Anderen bereits auf die gedankliche Route zu legen  ^-^
Noch dazu bei so wunderschönen Fotos!

Schöne Grüße
Nele

Manche Menschen schwimmen mit dem Strom. Andere schwimmen gegen den Strom. Und ich steh hier mitten im Wald und find den blöden Fluss nicht!

Horst

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #108 am: 29. Oktober 2013, 22:33:17 »
11. Tag, Sonntag, 14.6.2009


So liebt man den Blick morgens aus dem Fenster – strahlend blauer Himmel !
Also war die Entscheidung gleich hierher zu fahren in Egilsstaðir vorgestern auf jeden Fall richtig.
Auf diesen Tag freue ich mich schon lange – heute geht es in meinen Lieblingsnationalpark „Jökulsárgljúfur“.
Wie kann man einen Lieblingsnationalpark auf Island haben wenn man noch gar nicht dort war ?
Ganz einfach – dort gibt es einen tollen kilometerlangen spektakulären Canyon.
Die Jökulsá á Fjöllum stürzt etwa 30 Kilometer vor der Mündung in den Atlantischen Ozean in eine bis über 100 Meter tiefe Schlucht – die Jökulsárgljúfur und einige der beeindruckendsten Wasserfälle Islands sind im Park zu finden – allen voran der Dettifoss !
Darauf freue ich mich also wirklich schon lange und heute bei diesem Wetter – die Aussicht darauf, dass in strahlendem Sonnenschein zu erleben steigert die schon große Vorfreude auf 101%  ;)

Nach unserem wie immer mit dem Wasserkocher aufgebrühten Kaffee geht es auf der Ringstraße nach Osten.
Allerdings wirklich weit kommen wir (wieder mal) nicht. Wir wollen heute noch etwas nachholen was wir gestern am Solfatarenfeld Hverarönd versäumt haben.
 

 




Vom Parkplatz führt ein sehr steiler Pfad auf den 485m hohen Berg Námafjall – so was gleich am Morgen noch ohne Frühstück – eine Aktion die wieder mal typisch für uns ist …… 
Wir kommen mächtig ins Schwitzen und die Pumpe bekommt ordentlich Arbeit. 







Nach 30 Minuten sind wir auf dem Kamm angelangt.

 

 



Auch hier oben sehen wir einige Quellen und Solfataren ....

 

 



... aber vor allem der Blick auf den Mývatn ....

 

 



 .... und hinab auf die unwirkliche Landschaft von Hverarönd ist die Anstrengung wert. 

 





Der Weg führt weiter auf dem Kamm entlang ...

 

 



.... und endet schließlich auf der Passhöhe der Ringstraße.

 

 



Von dort geht es durch das Solfatarenfeld wieder zurück zum Parkplatz. Absolut klasse ! 

 





Da heute so schönes Licht ist (ist in Island sowieso jeden Tag anders – und man könnte seine Aufnahmen täglich mit anderem Licht wiederholen) und kaum Leute unterwegs sind - schlendern wir noch einmal durch das Heißquellen-Gebiet.

 






Es macht einfach so großen Spaß hier – man könnte tagelang vor einem blubbernden Schlammtopf stehen ...

 

 


... und darauf warten den idealen Zeitpunkt einer großen Schlammblase zu erwischen,...

 

 


 

 





 .... dazu diese irren Farben.

 

 


 

 

   
 

 

   
 

 


 


Eine Gruppe „Fotografen“ rückt an.

„Oh my Goodness“. Militärhosen, grüngefleckte Westen, alle mit waffenscheinpflichtigen Teleobjektiven die eher wie ein Raketenwerfer aussehen, manche mit Stativen größer und schwerer als sie selbst und alle umkreisen eine Quelle und machen das gleiche Bild ...... na ja ..... muss man auch mögen, auf diese Art durch Island zu reisen .... 

 


 


Inzwischen ist es 11.30 Uhr. Wir verdrücken noch einen kleinen Imbiß am Parkplatz und fahren dann wenige Kilometer nach Osten bis zur Einmündung der 864 die erst seit 2 Wochen geöffnet ist. War wohl ein schneereicher Winter dieses Jahr.

Es gibt zwei Zufahrten in den Jökulsárgljúfur Nationalpark von Süden. Beide Pisten laufen parallel zur Jökulsá á Fjöllum – die 864 östlich und die F862 westlich des Gletscherflusses. Letztere ist noch geschlossen. 

Auf der 864 sehen wir auch einige PKWs, aber Spaß kann das sicherlich keinen machen. Während wir mit einem bei Wellblech deutlich angenehmeren 70er Schnitt über die Piste donnern – müssen die PKWs wegen fehlender Bodenfreiheit doch deutlich langsamer jede Bodenwelle regelrecht zelebrieren.
Nach etwa einer halben Stunde haben wir dann auch an die 15 Pkws überholt und  problemlos den Parkplatz oberhalb des Dettifoss erreicht.

 





Neben einigen Touris sind leider auch unsere „Freunde“ die Mücken wieder da (wie man unschwer an den Leichenfunden am Nummerschild erkennen kann) – wenn auch nicht so schlimm wie am Mývatn.

 

 


Vom Parkplatz geht es etwa 500 Meter hinab zum Wasserfall ...

 

 


... und man kann schon mal einen ersten Blick in die Schlucht der Jökulsá á Fjöllum werfen.

 

 



Der 100 Meter breite Dettifoss gilt durch die Kombination aus Volumenfluss und Fallhöhe als der mächtigste Wasserfall Europas und ergießt seine grau-braunen Wassermassen hier an dieser Kante der Schlucht über 45 Meter in die Tiefe. 

 






Beeindruckend wie die Gischt gen Himmel sprüht ! 

 



 

 


 

 



Wir gehen noch einen Kilometer weiter flussaufwärts zum 10 Meter hohen Selfoss – der uns durch seine hufeisenförmige Wasserfallkante ebenso gut gefällt wie sein bekannter Nachbar Dettifoss. 

 




Fotoshooting am Sellfoss

 

 




 


 




 

 


Weiter geht die Fahrt auf der 864 nach Norden – aber nur für 2000 Meter – dann kommt schon der nächste kurze Abzweig zum 27 Meter hohen Hafragilsfoss – mit tollem Blick auf die Schlucht. 

 



 


Rückweg vom Aussichtspunkt

 

 



Unser Lada bringt uns die letzten Kilometer weiter nach Norden bis zum Besucherzentrum in Ásbyrgi das wir gegen 16 Uhr erreichen. 
Mit dem Handy wird erst mal eine Unterkunft organisiert – ein Gästehaus einige Kilometer westlich von hier. Wie üblich reicht die Angabe des Vornamens – inzwischen wissen wir dass wir uns auf eine telefonische Zusage absolut verlassen können. 

 





Danach sehen wir uns kurz um, blicken von einer Terrasse hinter dem Besucherzentrum auf die von Buschwerk umgebenen Felseninseln von Ásbyrgi.

Wir erkundigen uns ob die F862 die im Westen der Jökulsá á Fjöllum zur Ringstraße zurückführt, morgen aufmacht – was leider nicht der Fall ist, da wohl noch einiges an Schnee auf der Piste liegt. 
Es gilt zu überlegen, was wir mit den restlichen Stunden des Tages anfangen wollen. Eine eventuelle Wanderung hier in Ásbyrgi verschieben wir auf morgen. Das könnte man auch bei etwas schlechterem Wetter bewerkstelligen und heute ist es noch so sonnig; also entscheiden wir uns für die spektakuläreren Gebiete des Nationalparks am Fluss weiter südlich. Dazu müssen wir zwar auch die eigentlich gesperrte Allradpiste F862 unter die Räder nehmen, die aber wie wir erfahren immerhin bis zum Wanderparkplatz Vesturdalur geöffnet ist. 
Die knapp 10 Kilometer lange Jeeppiste lässt sich bis Vesturdalur gut mit unserem Lada befahren. Wir stellen das Auto am Parkplatz ab und wandern an der Jökulsá á Fjöllum entlang nach Süden. 

 






Da zumindest rund um den Parkplatz eine Mückenkonferenz tagt, empfiehlt es sich kurzzeitig mit unserem schicken Kopfschmuck anzugeben.

 

 




Immer wieder gibt es schöne Blicke auf den Fluss und den Canyon durch den sich das Wasser zwängt. 

 





Besonders markant sind zwei zusammenstehende Lavafelsen namens Karl og Kerling (der Sage nach ein alter Mann und eine alte Frau) die auf einer Geröllhalde am Ufer des Flusses nebeneinander stehen.
Sieht irgendwie friedlich aus – ob das wirklich Mann & Frau sind ? 

 


 


Auch wenn der Weg von hier noch den ganzen Canyon entlang nach Süden geht kehren wir hier um und sind nach insgesamt einer Stunde am Auto zurück. Dort treffen wir die „Lada-Polen“ die wir vor zwei Tagen in den Ostfjorden kennengelernt hatten. Schon eine kleine Kuriosität am Rande – so klein ist Island ja auch nicht.

Wir unterhalten uns, hören dass die beiden in 2 Tagen die F35 fahren wollen – was wir in 3 Tagen auch vorhaben und tauschen kurz ein paar Erlebnisse der letzten Tage aus. 

 





Dann geht es auf die nächste Wanderung – diesmal vom Parkplatz nach Norden – in die Hljóðaklettar (Echofelsen) – ein ungewöhnliches Gebiet mit Basaltformationen, Höhlen und riesigen Skulpturen.

 

 


Die Basalte bilden Rosetten die an Kirchenfenster erinnern. Die meisten Lavahöhlen die man hier findet sind Schlote von Vulkanen deren lockeres Außengestein von der Jökulsá fortgeschwemmt wurde. Entstanden sind sie bei Ausbrüchen vor ca. 8000 Jahren.  Das Zusammentreffen von Feuer, Gasen und Wasser führte zu ungeheuren Explosionen, die die Berge der Umgebung teilweise regelrecht zerrissen. 

 





Noch ein Stück weiter auf dem Weg erreichen wir die roten Kegel der Rauðhólar.

 

 


 


Die rötliche Farbe entstand durch die Oxidation von Eisen in dem geschmolzenen Gestein, als es mit dem Wasser auf seinem Weg an die Oberfläche in Berührung kam. 

 





Vom Gipfel der Rauðhólar hat man einen phantastischen Blick in beide Flussrichtungen, auf den Canyon ...

 





... und die Felsnadeln, die am roten Hang des Berges vor sich hinerodieren. 

 

 



Für den Rückweg bietet sich noch eine etwas beschwerlichere Variante an, die mehr am Fluß entlang durch die Lavagebilde zurück zum Parkplatz führt. Hier gibt es auch eine Lavahöhle zu bestaunen.
Eine tolle Zwei-Stunden-Wanderung – die viel Spaß gemacht hat.

 

 




Gegen 19:30 Uhr sind wir wieder zurück in Ásbyrgi – kaufen im Shop zwei Tiefkühlpizzen und fahren zum Skúlagarður Gästehaus – das wenige Minuten entfernt direkt an der 85 an der Strecke nach Husavik liegt.

Eine sehr nette Dame nimmt uns in Empfang und während ich schon mal das Auto auslade wird Petra in diverse Geschichtchen aus dem isländischen Alltag eingeweiht. Natürlich wird uns auch die Küche gezeigt und sogar ein nagelneues Pizzablech bekommen wir von der freundlichen Frau.
Da inzwischen die kleinen Männchen die für das Hungergefühl zuständig sind mit ihren kleinen Hämmerchen gegen die Magenwände trommeln, kümmern wir uns schleunigst um das Projekt Pizza. Der Herd will zunächst nicht heiß werden. Ein Fehler in der Elektronik den die Vermieterin mit einem geheimnisvollen Handgriff beseitigt. 
Als wir die Pizza dann allerdings einige Minuten später aus dem Herd nehmen pappt das Ding derart am Blech fest, das wir schon fürchten auf Suppe und noch übrige Salzletten umsteigen zu müssen. Mit vereinten Kräften gelingt es dann doch die Pizza vom Blech zu schälen und wir können endlich unseren Hunger stillen.

Das funkelnagelneue Blech hat wohl ein paar unvermeidliche Kratzer abbekommen – kann mich nicht erinnern, daß mir in meinem Tiefkühlpizzaleben schon mal so ein störrisches Ding vorgekommen ist und dann hier wenn man eh schon „scheißhungrig“ ist mit einem geliehenen Blech ….. typisch. Wir bekommen das Blech aber wieder ganz gut hin – genehmigen uns noch ein extra Bier und lauschen dem klagenden und nicht enden wollenden Weinen eines Säuglings einer deutschen Familie von nebenan, die sich auch lautstark (etwa Bundeswehrappell-Phonstärke) „unterhalten“ was deutlich durch das dünne Wändlein dringt. 

 





Draußen können wir durch unser Zimmerfenster eine tolle Lichtstimmung ausmachen die uns noch einmal mit unseren Kameras vor die Tür treibt.
In Island muss man ja meist nicht weit gehen um ein ablichtenswertes Motiv zu finden – so ist es auch hier. Hinter dem Haus gibt es einen mäandernden Fluß, .... Berge in der Ferne ….. einfach ein tolles Land. 

 


Wieder im Zimmer zurück zeigen die Bierchen und der lange Tag trotz des Geplärrs vom Nebenzimmer ihre Wirkung und wir schlafen mit dem Buch in der Hand ein. Auch das war kein wirklich schlechter Tag .......
 


Übernachtung: Skúlagarður Guesthouse

Preis: 5000 ISK (29 €) ohne Frühstück, mit Schlafsack, Bad & WC auf den Gang

Bewertung: 7 von 10

Kommentar: alles da was man braucht, nahe Ásbyrgi – nettes Haus, sehr günstig, Zimmer allerdings nicht sensationell

 

 

 

Bild des Tages:


Einer unserer (vielen) Lieblingsplätze in Island: das Solfatarengebiet Hverarönd
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Horst

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #109 am: 29. Oktober 2013, 22:46:54 »
Hab jetzt nochmal von vorne angefangen  ^-^
;) kann man gar nicht oft genug  :))


Irgendwie doch nochmal etwas anderes, wenn man Gegenden erkennt, die man selber (wenn auch nicht bei soooo einem Wetter) eben erst gesehen hat.
Und doch hat sich ein bisschen was zwischenzeitlich so verändert, dass es sogar mir auffällt  ???
Z.B. wurde am Rand der oberen Kaskaden am Gullfoss inzwischen eine Art "Sicherungsseil" gespannt. Leider weiss ich nicht genau, wie weit hinten oder vorne am Fels das Seil ist, da der Weg nach hinten zu dem Plateau bei uns wg. Winter und Eisglätte gesperrt war ...  :(

Und am Strand bei Vik gibt es jetzt einen ... ach herrje .. wie nennt man das? Wellenbrecher? Ein ca. 2 Meter hoher und etwa 5 Meter breiter Wall(??) geht inzwischen vom Strand (gleich neben dem kleinen Flüsschen) gerade ins Meer hinein. Den konnte ich z.B. auf deinen Bildern noch nicht entdecken. Kann aber auch sein, dass ich mich da mit der Perspektive total verhedder und das Teil weiter links bereits da war ... ?
Die Beobachtung ist schon richtig.
Das Seil am Gullfoss haben wir auch wahrgenommen und den Wellenbrecher in Vik auch. Die meisten Veränderungen in Island liefert aber immer noch die Natur die immer wieder Neues zu bieten hat - für mich inzwischen eine der faszinierendsten Begleiterscheinungen einer Islandreise.  :)


Auf jeden Fall macht es sooo viel Spaß, die Gegenden im Sommer zu "sehen" und all die Anderen bereits auf die gedankliche Route zu legen  ^-^
Freut mich jedenfalls sehr Nele, daß Dir Island bei diesem doch mutigen Oktober-Ersttrip so gefallen hat, daß selbst der doch wettertechnisch noch schwierigere Oktober (im Vergleich zum Sommer) nicht die Lust an diesem tollen Land genommen hat.
Sehr gerne helfen wir auch mal für eine richtige Sommertour mit Tipps und Infos weiter und irgendwann hoffe ich hier auch unsere diesjährige Grönland/Islandtour präsentieren zu können die sicher auch ein paar aktuelle Anregungen geben könnte.
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Andrea

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #110 am: 29. Oktober 2013, 22:50:53 »
Auch wenn ich mich wiederhole: SENSATIONELL!  :) :) :)
Liebe Grüße, Andrea



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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #111 am: 29. Oktober 2013, 23:16:51 »
Sehr gerne helfen wir auch mal für eine richtige Sommertour mit Tipps und Infos weiter und irgendwann hoffe ich hier auch unsere diesjährige Grönland/Islandtour präsentieren zu können die sicher auch ein paar aktuelle Anregungen geben könnte.

Schon mal vielen Dank für das Angebot! Ich für meinen Teil hoffe ja, dass wir da nicht erst in ein paar Jahren darauf  zurückkommen dürfen!
Und auf den Reisebericht von diesem Jahr (schon wieder völlig verdrängt, dass ihr heuer ja auch dort ward  :verlegen: ) freue ich mich jetzt schon!
Schöne Grüße
Nele

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Ilona

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #112 am: 30. Oktober 2013, 08:15:07 »
Das einzige, das mich an dem Tag gestört hat, waren die Mücken. Ansonsten herrliches Wetter, tolle Vulkanlandschaften ...  :beifall:.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Paula

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #113 am: 30. Oktober 2013, 09:57:15 »
Hallo Horst,

die Bilder sind einfach nur genial. Ich habe sie heute morgen beim Frühstück meinem Freund unter die Nase gehalten (gelobt sei die Erfindung des Tablet PC) mit der Ansage dass wir da unbedingt mal hinfahren müssen.
Antwort: da müssen wir dann Juli oder August fahren  :thumb:
Viele Grüße Paula

Silvia

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #114 am: 30. Oktober 2013, 19:04:15 »
die Bilder sind einfach nur genial. Ich habe sie heute morgen beim Frühstück meinem Freund unter die Nase gehalten (gelobt sei die Erfindung des Tablet PC) mit der Ansage dass wir da unbedingt mal hinfahren müssen.
Antwort: da müssen wir dann Juli oder August fahren  :thumb:

 :totlach:  Dann ist der nächste Island-Trip doch schon im Kasten   >:D Ich würd gleich mal nach den Flügen sehen.

Hatchcanyon

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #115 am: 30. Oktober 2013, 19:10:26 »
Die Bilder von den geologischen Formationen finde ich sehr spannend! :thumb: Lediglich bei den ersten drängen sich mir Vergleiche mit der Solfatara bei Neapel auf. Die ist aber sicher dramatisch kleiner.

Gruss

Rolf

Horst

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #116 am: 30. Oktober 2013, 20:54:35 »
Hallo Horst,

die Bilder sind einfach nur genial. Ich habe sie heute morgen beim Frühstück meinem Freund unter die Nase gehalten (gelobt sei die Erfindung des Tablet PC) mit der Ansage dass wir da unbedingt mal hinfahren müssen.
Antwort: da müssen wir dann Juli oder August fahren  :thumb:
Auf das die Island-Gemeinde weiter wachsen möge.  :)
Natürlich gilt das "Info-Rundumsorglos-Paket" auch für Dich.  ;)


Die Bilder von den geologischen Formationen finde ich sehr spannend! :thumb: Lediglich bei den ersten drängen sich mir Vergleiche mit der Solfatara bei Neapel auf. Die ist aber sicher dramatisch kleiner.
Die Ecke habe ich auch bereits im Visier - wenn sich das mal zeitlich ausgeht machen wir das mal.  :)
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Rainer

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #117 am: 30. Oktober 2013, 22:17:30 »
,
Auf das die Island-Gemeinde weiter wachsen möge.  :)

Bin ja ehrlich - auch das gefällt mir alles ausgesprochen gut (so wie auch schon Alaska). Auch wenn ich immer schön "heimlich und leise" mitfahre. Trotzdem erwische ich mich wieder mal dabei, wie ich überlege, ob und wie ich da zurecht komme und was schwierig ist und was nicht...

Aber eine wirklich ungeklärte Frage habe ich: wieso ist Island "Lada Land"? Das ist ja nun wirklich eine (witzige) russische Mülltonne auf Rädern, wie kommt es, dass es kein europäisches Angebot gibt (oder falls, dann vielleicht viel zu teuer!?). Island ist doch nicht "Ostblock". Was ist da schiefgelaufen? Island ist zwar (noch) nicht Mitglied der EU, aber die politische Richtung ist sicher seit vielen Jahren in dieser Richtung.

Insgesamt gefällt mir wieder mal alles viel zu gut, das gibt wieder endlose Diskussionen zu Hause... (leider).

Heiko

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #118 am: 31. Oktober 2013, 09:46:16 »
Die Landschaft ist toll  :thumb:, die Blubberblasen, die Schluchten und selbst die Wasserfälle gefallen mir wirklich gut :).


 
Gruß
Heiko

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832)

Silv

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Re: Lava, Lada, Lundis - Island 2009
« Antwort #119 am: 31. Oktober 2013, 13:26:24 »
Die Landschaft ist toll  :thumb:, die Blubberblasen, die Schluchten und selbst die Wasserfälle gefallen mir wirklich gut :).


Dem stimme ich zu! Und mit Sonne und blauem Himmel noch viel schöner!
Liebe Grüße
Silvia