04.08. SonntagDurchgeschlafen bis um 5 Uhr, ab dann bin ich wach, bleibe aber faul liegen. Um 7 Uhr gibt's Frühstück und im Baum daneben machen 2 Loris ebenfalls Frühstück.

Sydney die Zweite steht auf dem Programm. Fahrt durch verschiedene Stadtteile und erster Stop am Bondi-Beach. Einer der berühmtesten Strände Australiens und beliebtesten Surf Spots weltweit Nutze die Pause um barfuß am Strand entlang zu gehen. Das Wasser ist frisch aber gut auszuhalten. Der Sandstrand hat eine Länge von etwa einem Kilometer, der Nordteil ist bekommt auf der Gefahrenskala (von 1 bis 10) eine 4, der Südteil eine 7. Grund für die Gefahren am südlichen Teil des Bondi Beach ist eine Strömung die "Backpacker’s Express" genannt wird: Sie ist nahe an der Bushaltestelle und viele Touristen wollen nicht weit laufen um sicherer schwimmen zu können. Am 06 Februar 1938 traf eine Serie großer Wellen den Strand und zog viele Menschen ins Meer. 5 Menschen ertranken, 250 konnten gerettet werden. Dieser Tag erhielt den Namen "Black Sunday." Im Sommer schützt ein Hainetz die Badenden.
Nächster Stop in einer Villengegend mit toller Aussicht auf die Skyline der Oper und der Harbour-Bridge.
Dann zum Dover Head am Jacobs Leador Aussichtspunkt. Schöne Sandsteinklippen würden zu einem längeren Spaziergang einladen.
Es geht zurück in die Stadt und ab jetzt haben wir Freizeit. Die meisten gehen hoch auf den Tower.
Der Turm im Sydneys Zentrum ist die höchste Aussichtsplattform Sydneys. Die Aussichtsplattform befindet sich in 251 Metern Höhe, insgesamt ist der Sydney Tower 305 Meter hoch. Der Turm wird von 56 Stahlkabeln gehalten, jedes 7 Tonnen schwer. In einem der Stockwerke befindet sich ein großer Wassertank, der Kräfte des Winds sozusagen als Gegengewicht ausgleichen soll.
Beim Eintritt ist ein kurzer 4-D Film inclusive, dann geht's hoch. Hier hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt und das 360°. Einziger Minuspunkt - der Blick auf das Opernhaus ist leider von Hochhäusern versperrt.
Mal ein Blick nach unten:
Nachdem ich mich von dem Ausblick losreissen konnte (war gar nicht einfach!) geht es Richtung Chinesischer Garten, auf dem Weg finde ich ein kleines Restaurant und bestelle mir eine Lunchbox mit Lachs - lecker! Vorspeise Miso-Suppe, dann 3 Scheiben Lachs auf Gemüse, Pickles, Reis, Salat, ne fritierte Garnele, ne Kroquette und dann noch 1 Tofu-Würfel (den hab ich stehen gelassen).
Ich habe jetzt 4 Stunden Zeit und lasse mich durch die Stadt treiben. Sydney selbst zeigt sich auch heute wieder von der besten Seite. Mit dem Jetlag habe ich heute überhaupt keine Probleme - gut so. Kurz vor dem Garten zieht es mich dann aber in die andere Richtung. Es ist Sonntag, gutes Wetter und entsprechend viel los ist auf den Plätzen und Grünflächen. Komme zur Cockle Bay und nach Darling Harbour.
Der Ort an der Cockle Bay ist sehr beliebt und zur Zeit ist die internationale Bootsausstellung hier präsent, entsprechend fröhlich, hektischer Trubel am Ufer. Benannt ist Darling Harbour nach einer echten Person, dem Gouverneur von New South Wales Ralph Darling (1825-1831). Ursprünglich gehörten die Hafenanlagen zum Hafen von Sydney, hier wurden Frachtschiffe be- und entladen. Mitte der 80er Jahre begannen die Umbauarbeiten des Viertels, es entstand eine große Fußgängerzone, Freizeitangebote, Wohnungen und Shopping-Gelegenheiten.


Ich schlendere kreuz und quer umher. Hier die Schienen der Monorail. Sie verbindet den CBD (Central Business District), Darling Harbour, Chinatown. Seit 1988 in Betrieb ist sie eine wirklich beliebte Attraktion in Sydney. An acht Stationen halten die Züge auf dem 3,6 Kilometer langen Ring. Anlass für den Bau war die 200-Jahr-Feier in Sydney 1988. Für eine komplette Umrundung der Ringstrecke benötigt man etwa 12 Minuten. Ursprünglich sollten die Züge automatisch fahren, aber nach der Eröffnung hat man sich umentschieden, die Züge werden jetzt von einem Fahrer gesteuert. Übrigens liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 33 Km/h.
Zum Ende hin steuer ich wieder den botanischen Garten an, denn inzwischen habe ich nur noch 1 Stunde bevor es wieder zurück geht. Eigentlich wollte ich noch die Kunstgalerie besuchen, aber statt dessen sitze ich auf dem Rasen und genieße die Sonne.
Um 16 Uhr geht's zum Campinplatz anch Narrabeen raus. Nach dem Abendessen der obligatorische Willkommenstrunk - australischer Rum. Hinterher mache ich noch einen kurzen Spaziergang zum Strand, aber ich bin zu spät und es wird hier sehr schnell und früh dunkel.