26. Tag 01.12. Teotihuacan und TulaEs geht heute morgen zuerst nach Teotihuacan. Auf dem Weg dorthin Stop bei einer Obsidianschleiferei.

Hier wird uns neben schönen Obisdianprodukten auch gezeigt, was man alles aus einer Agave machen kann.

Danach geht es weiter nach Teotihuacan.
Teotihuacán ist eine der bedeutendsten prähistorischen Ruinenstädte Amerikas, die vor allem für ihre Stufentempel wie etwa die große Sonnenpyramide bekannt ist. und seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Das unumstrittene Herz von Teotihuacán stellt die imposante Sonnenpyramide dar. Die berühmte Stufenpyramide besitzt eine Grundfläche von 225 x 225 Metern und stellt mit einer Höhe von 63 Metern die drittgrößte Pyramide der Welt dar. Ursprünglich erhielt die mächtige Pyramide einen Verputz aus Kalk und wurde mit kunstvollen Malereien von Sternen, Jaguarköpfen und Schlangen verziert, die heute jedoch nicht mehr erhalten sind.

Von der Sonnenpyramide aus Blick auf die Mondpyramide. Insgesamt ist die Mondpyramide 46 Meter hoch und besitzt eine Grundfläche von 120 x 150 Metern.

Zu ihren Blütezeiten soll die nahe bei Mexiko Stadt gelegene prähistorische Stadt Teotihuacán mehr als 20 Quadratkilometer groß gewesen sein. Die nach einer exakt vorgegebenen Rasteranordnung erbaute Stadt wird von der sogenannten Straße der Toten, einer Bezeichnung der Azteken, in Nord-Süd Richtung durchzogen



Auf der "Straße der Toten" Richtung Mondpyramide.



Blick zurück

Dann geht's hoch auf die Mondpyramide - auch von hier aus ein toller Blick mit der vorgelagerten Plaza de la Luna.


Die Ciudadela war vermutlich eine höfische Anlage oder ein Palast. Die umgebenden Mauern haben eine Seitenlänge von rund vierhundert Metern und schirmen das Innere weitgehend von Blicken von außen ab.

Zentrum der Anlage bildet ein Gebäudekomplex, bestehend aus Wohnanlagen sowie dem in der Mitte gelegenen Tempel des Quetzalcoatl, der „Gefiederten Schlange“.

Ein letzter Blick zurück auf die Pyramide....

.... dann verlassen wir das Gelände und nach der Mittagspause geht es Richtung Tula.

In Tula befinden sich Überreste einer weitläufigen Anlage. Der Ort war das kulturelle Zentrum der Tolteken.

Auf der 10 Meter hohen Morgenstern-Pyramide (auch Tempel des Quetzalcoatl oder Tempel des Tlahuizcalpantecuhtli - na, wer kann es fehlerfrei nachsprechen?

). findet man die sogenannten Altlanten von Tula.


Vier 4,6 Meter hohe Figuren, die früher einmal das Dach des Tempels getragen haben. In den Händen tragen diese Waffen und halten ein Schild in Form eines Schmetterlings




Auf der Nord-, Ost und Südseite liegen unterschiedlich große Säulenhallen. Ihnen ist gemeinsam, dass sie zur großen Plaza hin eine einfache, doppelte oder dreifache Säulenreihe haben.

An der dahinter liegenden Wand liefen niedrige, gemauerte Sitzbänke entlang, die zeitweise von höheren und weiter vorspringenden Plattformen unterbrochen waren, deren Seiten mit Prozessionen von Kriegern dekoriert waren

Heute gab's das Abschiedsessen, danach sitzen wir noch länger zusammen.