9.Tag, Dienstag 1.6.2021
An diesem Tag gönnen wir uns noch zwei Leckerbissen der asturischen Küste.

Zunächst geht es zu den Acantilados del Infierno.
Ein Weg führt entlang der Küste nach Osten ...

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... durch vielseitig, teilweise exotische bewachsene Vegetation.


Der Pfad erreicht die Küste und wir blicken auf Felsmonolithen die wie Wächter vor den Klippen der Küste im Meer platziert wurden.

Ein Felsbogen der wie ein trinkender Drache wirkt.

Wir gehen noch weiter zur Punta Canto de Palo Verde sozusagen eine Bucht weiter und kehren dann um ...

... und sehen uns noch den Abschnitt westlich des Parkplatzes an. Auch hier ist lohnt sich der kurze Abstecher und wir werden mit einem weiten Blick auf die Costa Verde belohnt.

Als Kontrastprogramm wechseln wir zu urbaner Stadtkultur wobei Ribadesella wohltuend gemütlich daherkommt. Zudem ist ja immer noch Vorsaison, so sind außer uns hauptsächlich Einheimische unterwegs.

Lotto spielen und Spanien gehört zusammen wie Bratwurst und Senf.
Schon seit über 200 Jahren findet jedes Jahr die Ziehung der Lottozahlen kurz vor Weihnachten statt, bei der um den Hauptpreis „El Gordo“ in Höhe von 4 Millionen Euro gespielt wird. Die spanische Weihnachtslotterie fand zum ersten Mal im Jahr 1812 statt und ist heute die größte und älteste Lotterie der Welt.

Wir spazieren durch einige Gassen und über einige Plätze und kehren dann für einen Cappuccino in ein Straßencafe ein. Den Rechnungsbeleg kann ich kaum glauben – aber der scheint korrekt – für 2 Cappuccino, 2 Sandwiches und 2 Espresso zahlen wir zusammen 9,40 €.
Kein teueres Reiseland …

Danach geht es entlang dem Hafen wo der Fluß Sella in die Ria de Ribadesella übergeht.

Wir erreichen die Spitze der Landzunge und steigen über Stufen hoch zur Ermita de la Virgen de Guía einer eher unspektakulären Einsiedelei. Wesentlich spektakulärer ist das schon der Blick auf Ribadesella selbst und von hier oben.


Von hier oben entdecken wir einen Naturpool, den wir uns aus der Nähe von unten ansehen wollen.

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Unten im Pool finden sich unerwartet viele tolle Fotomotive die Freude beim Knipsen aufkommen lassen.

Vor allem diese extrem grün bemoosten Steine finde ich klasse.


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Diese unscheinbare Ecke vorne an der Ria zeigt warum mich Asturien und allen voran seine Küste so begeistert - immer wieder kann man überraschendes entdecken, gerade auch bei den Details.

Am Nachmittag geht noch mal vamos a la playa – an einen Strand, der dank einiger kleinen Höhlen – als Playa de Cuevas (Cueva = Höhle) benannt wurde.

Auch hier kann man sich über fehlende Fotomotive sicher nicht beklagen – ein toller Strand – vor allem bei Ebbe – sicher einer der schönsten Spaniens.

Gibt ja auch wieder ein paar grüne Steine ...


... und eben diverse kleine Grotten ...

... auch in die kann sich der Blick lohnen.

Irgendwie fühlt man sich hier beobachtet.
Den Abend beschließen wir in einem Fischlokal in Ribedesella.
Übernachtung: Apartementos La Llastra de Garana
Garaña de Pría (zwischen Ribadesella und Llanes) – sehr gut – sehr geräumig – alles da was man braucht