18.09.20 – Almbach- und WimbachklammOb Frühstücksbüffets während der Pandemie hierzulande generell nicht erlaubt sind oder das nur für Bayern gilt, das weiß ich nicht. Jedenfalls fanden wir am Tisch einen Zettel vor und da konnten wir so einiges ankreuzen. Bei dem Tagesprogramm brauchten wir eine gute Grundlage und deshalb bestellten wir unter anderem fluffige Omeletts.

Gestärkt und voller Tatendrang fuhren wir knapp 11 km zum Parkplatz in Marktschellenberg an der Kugelmühle.


Das Berchtesgadener Land ist bei Filmemachern und Serienproduzenten sehr beliebt. Hier ein erster Hinweis, dass eine Szene der ersten Staffel von Lena Lorenz in der Klamm gedreht wurde.

Wir hatten keine Pfannen dabei.

Anfangs führt ein breiter Weg in die Schlucht


bis zum Lena Lorenz Steig.


Jetzt lasse ich einfach die Bilder sprechen.







Der Wasserlauf wurde früher zum Transport von abgeholzten Baumstämmen benutzt.

So eine Klamm ist immer wieder faszinierend.

Wir liefen bis zum Sulzer Wasserfall weiter

und dann ein Stück zurück zum Abzweig nach Ettenberg. Es führen unendlich viele Treppen nach oben

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Ich dachte, die enden nie. Wir waren zudem untrainiert

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Endlich erreichten wir die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung auf dem Ettenberg.



Beim Mesnerwirt daneben sind wir nicht eingekehrt, sondern wanderten den alpinen Steig

abwärts zum Parkplatz.

Wir dachten immer da kommt noch was, doch die "schlimmste" Stelle war betoniert und kinderwagenbreit

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Zum Mittagessen gingen wir ins Berchtesgadner Brauhaus. Heiko bestellte sich Leberkäse und ich mir geröstete Semmelknödel mit Salat.
Danach fuhren wir zum Parkplatz der Wimbachklamm weiter. Hier war die Hölle los und kein einziger Parkplatz frei. Nun war guter Rat teuer. Das Salzbergwerk wäre noch eine Alternative gewesen, doch am Tor stand der Hinweis, dass nur Besucher mit einem Online-Ticket an den Führungen teilnehmen dürfen. So fuhren wir noch einmal zum Parkplatz der Wimbachklamm zurück. Ein Gruppe Wanderer kam gerade von einer Mehrtagestour zurück. Wir hätten 15 Minuten warten müssen, doch nach 5 Minuten kam ein weiterer Wanderer und wir ergatterten seinen Parkplatz

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So klappte es doch noch im zweiten Anlauf mit der


Die Klamm ist nicht nur kürzer, sondern auch total anders.

Das Wasser schießt hindurch und aus den Wänden rinnt es wie bei den Plitvicer Seen aus allen Ritzen.






Eigentlich hatten wir schon genug, doch ein Abstecher zum Hintersee war noch drin. Um den See herum war so jeder mögliche Parkplatz besetzt. Wir hielten nur kurz zum Fotografieren.


Nach dem Abendessen liefen wir noch 5 km hin und zurück zum Königsee. Wir wollten sehen, wo man dort parken kann und wie weit die Anlegestelle vom Parkplatz entfernt ist. Gelaufen sind wir an dem Tag jedenfalls genug

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