GrödnertalWanderung von der Seceda nach St. Ulrich (Wanderbeschreibung)Wir checkten nach dem Frühstück in Teis aus und fuhren ins Grödnertal weiter. Obwohl das nur das Nachbartal ist, zieht sich die Strecke.
Damit die Dolomiti Mobilcard nicht ungenutzt bleibt, war unser erstes Ziel die Seceda Seilbahnstation in St. Ulrich. Dort parkten wir im Parkhaus und ich Dussel bemerkte

, dass ich den Zimmerschlüssel vom Teiserhof in der Hosentasche hatte. Die haben nur kleine Plastikanhänger dran und so reiste der Schlüssel mit ins Grödnertal. Zurückfahren hätte zu viel Zeit gekostet und wir gingen davon aus, dass die noch einen Ersatzschlüssel haben.
Wir holten uns die Tickets für die inkludierte Bergfahrt und fuhren mit der pfostenlosen Seilbahn auf die Seceda.


Hier ein Blick zurück nach St. Ulrich, dem Geburtsort von Luis Trenker.

Die Seceda ist ein herrliches Skigebiet an den Südhängen der Geislergruppe.

Gegenüber befindet sich das Sellamassiv

und rechts davon der Lang- und Plattkofel.

Wir wanderten den Skihang hinunter

und auf der anderen Seite schweißtreibend

auf den Monte Pic.
Ist das herrlich dort oben

.

Von dort aus ging es nur noch talwärts,

die Seiser Alm gegenüber fest im Blick.

Irgendwann erreichten wir die Baita Seurasas Hütte mit dem wunderschönen Holzschuh davor.

Der Wirt vertreibt sich die Freizeit mit dem Schnitzen solcher Holzschuhe in allen Größen. Für seine Holzschnitzkünstler ist das Grödnertal sehr bekannt, doch die meisten schnitzen Madonnen. So ein kleinerer Schuh hätte mir auch gefallen, doch die Preise sind in der Relation wie die vom Luxusschuhdesigner Jimmy Choo. Lange aufgehalten haben wir uns nicht, denn sonst kommt man in unserem Alter nicht mehr in die Gänge

. Der lange Abstieg ging ziemlich auf die Knie.
Zurück im Tal fuhren wir zu unserem nächsten Quartier nach Wolkenstein weiter. Das Hotel Condor hat uns mehr als positiv überrascht.

Auch hier hatten wir Halbpension gebucht. Es ist ein 3*-Superior Hotel, doch wir hätten fünf Sterne verabreicht. Das Hotel punktete in allem.
Beim Einchecken erzählte ich der Besitzerin von meinem Missgeschick am Morgen und sie rief sofort im Teiserhof an. Dort lachte man, denn sie sind es gewöhnt, dass die Schlüsselabgabe vergessen wird. Wir sollten auf dem Rückweg kurz vor der Autostrada einfach den Schlüssel in einem bestimmten Gasthof abgeben.
Das Abendessen im Hotel Condor war nicht nur an dem Abend ein Gedicht

.