21.02.2020 Melbourne – Apollo BayVor der Landung wurde ein Einreisevideo abgespielt, was alles nicht eingeführt werden durfte und wie teuer es wird, wenn es nicht deklariert wird. Ein Kollege aus Polen hat vor 5 Jahren über 200$ Strafe gezahlt, weil er eine Banane aus dem Flieger nicht angegeben hatte.
Als letztes kamen im Video mit schmutzigen Schuhen. Heikes Schuhe waren gut verpackt, aber noch erdig von der letzten Wanderung. Mit der Geschichte im Kopf, deklarierten wir die Schuhe. Wir rechneten damit, dass sie uns abgenommen werden. Eine nette Frau vom Zoll nahm sie uns ab und verschwand mit ihnen. Nach einiger Zeit kam sie zurück und übergab uns die Schuhe frisch geputzt. Das nenne ich Service. Wir bedankten uns höflich mit rotem Kopf und zogen rasch von dannen.
Vor dem Flughafen versuchten wir, wie am Voucher angegeben, unseren Autovermieter zu kontaktieren. Wir schafften aber keine Verbindung. In der Abholzone sprachen wir einen Busfahrer an, ob er uns helfen kann. Er meinte, dass ein Shuttle kommen sollte. Wir sollten hier warten. Nach ½ Stunde erschien ein Bus der wie unser Shuttle aussah. Tatsächlich durften wir einsteigen. Die Nervosität war schon etwas angestiegen. Wir hatten schon mit Diskussionen begonnen, ob wir ein Taxi nehmen sollten.
Die Fahrzeugübernahme verlief zügig und wir waren bald auf der Autobahn Richtung Great Ocean Road. Geelong war bald hinter uns. Erster Halt war Port Danger in Torquay. Es war bewölkt mit leichtem Regen und noch etwas kühl. Vom Wetter her schaute es aber gut aus für die nächsten Tage.

Ein Geocache führte uns nach Anglesea zum Point Roadknight. Schöne Felsskulpturen am Meer und keine anderen Menschen.


Zwei Trolle, die sich an den Händen halten.

Weiter ging es nach Aireys Inlet zum Aussichtspunkt auf den Table Rock, einem alten Vulkanschlot. Oberhalb steht ein Leuchtturm im Grünen.


Das Wetter wurde immer besser und wir fuhren entlang dieser schönen Straße von einem zum nächsten Aussichtpunkt.



Bei einem, mit runden Felskugeln legten wir eine längere Pause ein.



In Kennet River suchten wir nach den ersten Koalas. Normalerweise von Touristenbussen mit Chinesen belagert, war hier nichts los. Die Koalas waren leicht zu finden.


Zusätzlich waren viele hungrige Papageien anwesend.

Mehrere Vögel mit dem lustigen Namen Lachender Hans, in Australien Kookaburra genannt, saßen auf Ästen. Der Name kommt von seinem Ruf, der wie kräftiges Lachen klingt.


Am späten Nachmittag erreichten wir Apollo Bay. Wir checkten beim The Apollo ein. Nach einem kurzen Strandspaziergang schlenderten wir durch den fast verlassen wirkenden Ort. Beim Great Ocean Road Brewhouse genehmigten wir uns ein Bier. Sehr müde, nach einem sehr sehr in die Länge gezogenen Tag, fielen wir ins Bett.
