Unglaublich wie viele Tiere ihr wieder gesehen habt und auch noch so viele ganz unterschiedliche. Der Boardwalk am See gefällt mir gut, da konnte man sich endlich mal die Beine vertreten, das würde mir schon fehlen, aber wie ist das mit den Hippos, kommen die da nicht ran?
Sollten die Hippos direkt daneben sein, dann würden die Guides die Leute nicht aus den Autos lassen. Die Picknickplätze sind nicht eingezäunt und Leonard zeigte uns Fotos, da hatte eine Löwenfamilie den Picknickplatz "beschlagnahmt"
5. Tag Lake Manyara - Lake Natron Kurzer Morgenkaffee und los geht's wieder um 6:00 Uhr. Unsere Tour war nichts für Langschläfer, aber grad so früh am morgen waren wir meist alleine unterwegs und hatten tolle Sichtungen. Allerdings ist es natürlich nicht gerade bestes Fotolicht, aber man kann ja nicht alles haben

Kronenkraniche

Hier ist anscheinend eine Art Frühstücks-Buffet für Vögel

... hier tummeln sich verschiedene Arten Löffler, Yellow-Billed Storks, diverse Reiher ...


... und die Black Heron - zu deutsch Glockenreiher

Während der Nahrungssuche breitet er die Schwingen schirmartig aus (Flügelmanteln), was zu dem deutschen Namen Glockenreiher geführt hat.


Ein kleines Stückchen weiter, direkt neben der Straße ... keine 2 m von uns entfernt!!

... also keine gute Idee unaufmerksam zu sein und von der Straße abzukommen


In diesem Augenblick entdeckt Leonard Wilderer, die sich an Antilopen anschleichen.

Er fährt ein Stück zurück und schlägt einen Weg in deren Richtung ein. Die Männer bemerken den Jeep und suchen sofort das Weite.
Für diesen kleinen Schlenkerer werden wir auch noch mit zwei Löwenmännchen belohnt, die im Gras liegen... (die Wilderer waren keine 500 m entfernt davon zu Fuß unterwegs)

Erst jetzt sehen wir weitere Fahrzeuge, aber bevor das erste zu uns kommt stehen die Löwen auf und verziehen sich



Gemütlich geht es Richtung Camp zurück, nicht ohne den einen oder anderen Stop



Die Klippspringer sind noch an der gleichen Stelle wie gestern abend



Unglaublich ihre kleinen Hufspitzen, auf denen sie über die Felsen klettern

Im Camp dann um 9 Uhr erst mal ein reichliches Frühstück, danach heißt es wieder packen

Wir verlassen den Lake Manyara Nationalpark. Unterwegs noch ein kurzer Einkaufs- und Tankstop, dann biegt Leonard irgendwann ab. Uns fällt auf das absolut keine Schilder auf den Abzweig hinweisen.
Die nächsten 3 Stunden geht es über eine üble Waschbrett-Piste mit Dips, Kurven, Hügel, Schlaglöchern, Flußbettquerungen .. usw..





Wir fahren entlang des Vulkans Ol Doinyo Lengai - Mountain of God, der im Juli 2007 ausbrach. Es kam zu einer großen Eruption mit kilometerhohem Ascheauswurf, die zur Evakuierung der Umgebung führte und den Gipfelbereich des Vulkans massiv umgestaltete

Stop zum Beine vertreten



Blick zur Straße zurück und dann geht es auch schon wieder weiter


Die Busse sind hier sehr farbenfroh


Dann endlich - wir atmen alle erleichtert auf nach dieser Rüttelei - sind wir am Eingang zum Gebiet des Lake Natron

Im Schatten der Bäume Pause und Lunch.
Später noch kurze Fahrt zu sehr alten Fußspuren

Seit ca. 10 Jahren werden rund 120.000 Jahre alte fossile Fußspuren analysiert, die am damaligen Rand des Sees in frische Vulkanasche eingeprägt worden waren. Insgesamt sind 350 Abdrücke auf 150 Quadratmetern nachgewiesen worden, die von mehr als 30 Leuten (Männern, Frauen und Kindern) stammen.



Im Gebiet des Natron-Sees immer mit dabei: Ein Massaii, da es deren Siedlungsgebiet ist



Zurück im Camp - Pause


Mal wieder früh in die Koje - diese Fahrerei war (als Mitfahrer!!!) ganz schön anstrengend!!