Serengeti - ich denke das ist für jeden ein Begriff. Das Buch "Serengeti darf nicht sterben" steht seit Jahrzehnten bei mir im Regal, den Film hab ich auch schon oft gesehen und die Serie "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek war für mich immer ein Highlight der Woche. Jetzt endlich komme ich wirklich dorthin.

In diesem Fahrzeug geht es durch verschiedene Nationalparks Tansanias. Lust auf Safari? Dann herzlich willkommen.

Mit dabei sind Kathrin (flyfaraway - war mit mir bereits in Island und Namibia) und ihr Freund Alex. Des weiteren mit von der Partie ist Leonard (Fahrer, Guide - empfohlen von einem Bekannten Kathrins), seine Partnerin Anne und Jerome (unser Koch)
Vorab eine Warnung: Es werden sehr, sehr viele Bilder werden. Geht irgendwie nicht anders
1. Tag München - Arusha - Tarangire NationalparkWährend die anderen beiden von Nürnberg über Amsterdam fliegen und schon am Vorabend ankommen fliege ich von München über Dubai.


Ich hatte Dubai als schönen, angenehmen Flughafen in Erinnerung, leider wird er z.Zt. umgebaut. Zeit genug hatte ich zum Glück, denn die Wegweisung ist z.Zt. etwas unübersichtlich. Der Shuttle von einem Terminal zum anderen dauert 30 min. und leider ist der Abflug-Terminal nur ein großer Wartesaal mit Fastfood. Ich hätte noch Zeit gehabt, aber da die Bordkarte beim Eingang gescannt wurde wollte ich nicht ins Hauptterminal zurück, also was zum Essen geholt, mich mit dem Kindle die Zeit vertrieben bis zum Abflug.
Um 22 Uhr der kurze Gang vom Bus zum Flugzeug ist unglaublich heiß und schwül, gefühlt mindestens noch über 30° C - puh ein Glück das ich nicht hier bleibe.
Um 3:20 Uhr lande ich in Arusha (fast 1 Std. zu früh), jetzt heißt es 3x anstellen... Visa-Antrag abgeben, Visa bezahlen und Passkontrolle. Ca. 1 Std. später bin ich durch und mein Packsack steht schon bereit und draußen warten Kathrin und ein Fahrer auf mich, der uns ins Hotel bringt.
Um 5 Uhr sind wir im Hotel und ich mache es mir auf der Couch in der Lobby bequem, da ich für die paar Stunden nicht extra ein Zimmer wollte. Um 8 Uhr treffen wir uns zum Frühstück und danach das Briefing.
Gegen 10 Uhr spazieren wir mit Anne ein bißchen durch Arusha und zum Supermarkt.



Zurück zum Hotel und jetzt heißt es packen. Ausrüstung und Lebensmittel muss alles verstaut werden.

Dann geht es los und dem Nachtflug geschuldet mache ich ein kleines Nickerchen während wir Richtung Tarangire Nationalpark fahren. Stop an einem Imbiss und wir entscheiden uns alle für ein in Tansania typisches Essen: Pommes mit Eiern, gar nicht schlecht und echt sättigend.
Weiter geht es bis zum Eingang. Hier haben wir kurz Zeit für einen kleinen Spaziergang während Leonard die Formalitäten erledigt.

Der 1970 aus ehemaligen Jagdrevieren gegründete Tarangire-Nationalpark beherbergt die größte Population wild lebender Tiere außerhalb des Serengeti-Ökosystems. Mit rund 2.600 km² zählt er zu den fünf größten Parks in Tansania. Durch den Park fließt der Tarangire-Fluss, der ständig Wasser führt, sodass zur jährlichen Trockenzeit von Juli bis Oktober viele Tiere aus trockeneren Regionen einwandern. Die Landschaft besteht aus Grasland, besonders zu beiden Seiten des Flusses, offener Baumsavanne, dichtem Busch- und Waldland sowie Hügeln und Felskuppen mit spärlichem Bewuchs.


Kurze Fahrt zum Camp, die Ausrüstung ausladen und das Dach öffnen, dann geht's gleich wieder los während Jerome hier bleibt.

Der erste Nashornvogel versteckt sich noch schüchtern hinter dem Busch


Baobab-Bäume sind überdurchschnittlich häufig anzutreffen.

... und Vögel

Es brüten an die 550 Vogelarten in den ganzjährig grünen Sümpfen



Red-billed Hornbill

Glanzstar



Blick zurück während der Fahrt

Der Tarangire Nationalpark ist auch als „Park der Elefanten“ bekannt


Aber auch kleinere Antilopen, wie hier das Dik-Dik sind unterwegs

Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu und wir kehren ins Camp zurück, wo inzwischen unsere Zelte stehen incl. Feldbetten.

... und Jerome - stilecht mit weißer Kochjacke und Mütze (ich hab leider kein Foto gemacht

) wartet mit dem Abendessen.
Als Vorspeise Popcorn (das gab's immer und war sooo lecker, wir waren alle süchtig danach), dann Suppe (die waren auch immer so was von gut!!!) und Hauptspeise Avocado-Salat, Gemüse, Fisch und Kartoffeln, zum Nachtisch Obst.
Bald darauf ab ins Zelt und nur kurz den Geräuschen des Buschs lauschen dann übermannt mich der Schlaf.