So, der flickr account hängt noch ein bißchen, aber die Fotos für den heutigen Tag hab ich inzwischen hochladen können, so dass es endlich weitergeht
12. Tag Di. 23.04. Camacha - Pico de Facho - Ponta Sao LourenzoDas Wetter ist heute nicht besonders also kurze Lagebesprechung nach dem Frühstück und wir entscheiden uns für die Korbflechterei in Camacha. Los geht's und in Camacha dann Parkplatzsuche. Wegen fehlender/falscher Kommunikation stehen dann Claudia und ich ne halbe Stunde blöd rum



Als die anderen dann endlich da sind gehen wir zusammen in die Korbflechterei.
Hier gibt's Korbwaren in allen erdenklichen Variationen


In einer offenen Werkstatt kann man den Flechtern bei der Arbeit zuschauen.




Unsere Grillhütte vom ersten Tag hat leider geschlossen

Neue Lagebesprechung und wir machen uns auf den Weg Richtung Machico. Unterwegs halt an diversen Aussichtspunkten
Blick auf den Flughafen

Die Ostspitze der Insel, da steht auch noch eine Wanderung auf dem Plan und wir hoffen für besseres Wetter in den nächsten Tagen.


Unterwegs zum Pico da Facho (re. unten im Bild Machico)


Hier machen wir in der Sonne unser Picknick mit guten Blick auf den Flughafen

... aber auch in die andere Richtung ist die Aussicht nicht zu verachten


Es geht weiter - mit einer kleinen Kaffeepause - Richtung Ostzipfel der Insel, vorbei an einem Resort, das wie ein ganzes Dorf wirkt

Schön hier und landschaftlich so ganz anders

Wir fahren zum nördlichen Aussichtspunkt



Blick nach links

Blick nach rechts

Dann geht es langsam Richtung Heimat. Auf der Suche nach Brot für unser Frühstück landen wir in Porto da Cruz und machen einen kleinen Spaziergang am Meer entlang



Zufällig entdecken wir eine Fabrik an der Zuckerrohr angeliefert wird und Rauch aufsteigt - klar sind wir neugierig.

Der Besuch ermöglicht, einen der noch erhaltenden wichtigsten Zeitzeugen der glorreichen Zeit der Zuckerherstellung auf der Insel kennenzulernen und eine Zeitreise zum Anfang des 20. Jh. zu erleben. Am Anfang des 20. Jh. (1927) erbaut, aber mit Maschinen aus dem 19. Jh. ausgestattet, ist die Fabrik „Engenho do Porto da Cruz“ einer der markantesten Beispiele für die Bedeutung des Zuckerrohrs auf Madeira und stellt einen Museumsbereich mit bedeutendem Kulturerbe dar.
Die Fabrik dient ausschließlich zur Herstellung von Zuckerrohrschnaps / Rum nach den ursprünglichen Verfahren, von denen sich der „Branca“ (Weiße) Schnaps und der gereifte Schnaps 970 Reserva hervorheben.
Zwischen März und Mai, die Monate der Herstellung, können wir die Geräusche, Bewegungen und Gerüche der Gärung erleben, natürlich unter Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen. In der übrigen Zeit des Jahres können wir die Maschinen bewundern und den Mechanismus durch interaktive Vorrichtungen verstehen. Schließlich empfehlen wir den Besuch der „Casa do Rum“ (Haus des Rums), das direkt neben der Fabrik liegt, und in dem verschiedene Rums verköstigt werden können
Natürlich lassen wir uns das nicht entgehen




Diese Maschine wurde noch richtig schön mit Dampf betrieben



Natürlich wurde der Rum dann auch verkostet - jedenfalls von denen die nicht fahren mussten

Ich habe mir dafür eine Flasche Rumcommel mitgenommen (Rum mit Honig), passt perfekt ins Tiramisu

Auch bei den anderen wanderte die eine oder andere Flasche in die Tasche
Dann geht es mit einem Abstecher zum Abendessen zurück in unser Haus.
An diesem Abend geschehen noch zwei Dinge:
Erstens: Regina findet heraus, was es mit diesem seltsamen Geräusch nachts auf sich hat. Wir haben es jeden Abend gehört und fröhlich geraten was es sein könnte
Hier mal ne Audiodatei zum Raten, wobei sich unser Geräusch nicht ganz so extrem anhörte
http://www.andreas-stieglitz.de/Cagarro.mp3.. und zweitens hab ich meine Socken ausgezogen.

Ja ich weiß, ist eigentlich nichts besonderes, außer man reißt sich dabei die Sehne des Mittelfingers ab.

Ich hab nichts gespürt, nur klappte der Finger ein, deshalb glaubten wir anfangs auch nur an einen Krampf. Am nächsten Tag war aber klar das es anscheinend doch was anderes ist, also mit Tape schienen (danke Gabi

) ... zu Hause dann zum Arzt und jetzt lauf ich seitdem mit ner Plastikschiene am rechten Mittelfinger rum (mind. bis zu den Pfingstferien) - das ist diesmal meine Entschuldigung für die vielen Tippfehler
