Die Wanderung auf der Ostseite bei bestem Wetter gefällt mir gut, gab es an eurem Ziel, der Palmenoase ein Restaurant/Kiosk oder sind das überdachte Picknickplätze?
Das war ein Kiosk, da gab's auch ne Toilette.
Fingersehne abreißen beim Socken auszuziehen - Sachen gibt es! Hattest du Schmerzen?
Nein, es tut (und tat) überhaupt nicht weh, außer ich stoß mich dort an

Ist eigentlich ne typische Hausfrauenverletzung: Vom Laken feststecken
So und weiter geht es ... und zwar nochmal mit dem 13. Tag, da ich Nr. 11 ausgelassen habe
13. Tag Do. 25.04. FunchalEs regnet heute morgen, also nach dem Frühstück einfach mal ein bißchen faulenzen. Franz entdeckt dann auf dem Regenradar, daß die Berge eine Lücke in die Wolkendecke reißen und es in Funchal drüben schön ist. So machen wir uns um 11 Uhr auf den Weg zur Hauptstadt.
Neben der Korbflechterei ist auch die Stickerei ein bekanntes Kunsthandwerk Madeiras. Sie werden ausschließlich von Hand überwiegend in Heimarbeit hergestellt. Auch heutzutage sind noch mehr als 30000 Frauen und Mädchen in diesem Industriezweig beschäftigt.
Und so ist unser erster Anflaufpunkt eine Stickerei im Herzen Funchals. Da allerdings das meiste in Heimarbeit hergestellt wird und man drinnen in dem kleinen "Museum" nicht fotografieren sind wir auch bald wieder draußen.
Während die anderen in den Geschäften stöbern sucht sich Franz ein nettes Plätzchen und ich streife durch die Straßen



Die Taxis passen farblich gut zu den Jacaranda (schade das sie fast schon verblüht sind)





Am Treffpunkt unterhält sich Franz gerade mit einem Ehepaar von dem Kreuzfahrtschiff (Atlantiküberquerung).
Zusammen geht's dann weiter Richtung Hafen


Hier trennen sich unsere Wege für kurze Zeit. Franz und Regina gehen zum Auto, während der Rest zu Fuß Richtung Park spaziert.


Die Regenwolken hängen noch an den Bergen fest


Wir treffen uns wieder am See für's Picknick

Das Wolkenloch zieht ein Stück Richtung Westen und wir folgen der Sonne. Nach den Hotelanlagen kurzer Stop für nen Überblick und wir sehen eine Parkplatz in Strandnähe

Schnurstracks dorthin

Baden nicht empfehlenswert

Die Portugiesische Galeere auch Floating Terror genannt, ist eine Art aus der Gattung der Seeblasen. An den Tentakeln finden sich bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Proteinen enthalten. Dieses wirkt schon bei Hautkontakt direkt an den Nervenzellen, wo es zu einer Übererregung führt. Das Gift kann kleinere Fische und andere Beutetiere töten. Bei Menschen verursacht die Nesselung starke Schmerzen. Abgerissene Tentakel enthalten noch Nesselzellen. Die Nesselzellen bleiben noch mehrere Tage lang aktiv und gefährlich, wenn Quallen am Strand angespült wurden.
Also: Finger weg!!!
Da setzen wir uns doch lieber ins Cafe, genießen Cafe, Eis, Saft oder Poncha

Die Poncha ist das traditionelle Getränk auf Madeira. Sie besteht typischerweise aus Aguardente de cana-de-açúcar, einem madeirischen Brand aus frischem Zuckerrohrsaft, Bienenhonig und einheimischen Zitronen (oder auch Maracuja, Orange etc.) in einem wechselnden Mischungsverhältnis von etwa einem Drittel. Die Poncha wird traditionell mit einem speziellen, „Caralhinho“ genannten, Quirl angemischt, der in den auf Poncha spezialisierten Gastwirtschaften öfters auch in vergrößerter Form über der Theke aufgehängt ist.
Gemütlich geht es am späten Nachmittag wieder zurück. Zum Abendessen fahren wir hoch in den Ort Fajal und bekommen leckeres Lamm.