Hallo Gabi, Christina und Ilona, schön dass ihr auch mitfahrt!
Warum wurde euer Pass (den hätte ich überhaupt nicht dabei, nur den Perso, oder braucht meinen einen Pass in einem der Länder, die noch kommen?) vom Hotel gescannt?
Der Personalausweis hätte gereicht (Josef hatte keinen Paß dabei) aber wenn ich außerhalb der EU bin nehme ich vorsichtshalber immer meinen Paß mit. Das scannen hatte den Vorteil dass wir kein Anmeldeformular im Hotel ausfüllen mußten, ich fand das sehr praktisch und modern, es gab es ein paar Mal in anderen Hotels auch.
Eure Unterkunft sieht modern aus
. Der Vorhang im Bad ist wenigstens vorhanden. Wahrscheinlich hätte das Bad sonst kein Tageslicht.
ja genau das Bad hatte kein Fenster. Wenn man allein im Zimmer ist braucht man den Vorhang auch nicht.
Da ihr alle so gespannt seid wie es weitergeht kommt gleich der nächste Tag...
2. Tag 19. Mai 2018Ich habe nachts sehr gut geschlafen, das Bett war sehr bequem. Mein Bein fühlte sich wesentlich besser an und die Treppe runter zum Frühstück ins Lokal konnte ich wieder normal gehen auch wenn es noch etwas geschmerzt hat, gestern wäre das gar nicht möglich gewesen.
Das Frühstück war sehr gut mit Spiegelei, Rührei, Schinken, Salami, dem örtlichem Käse, nur das Brot schmeckt in Kroatien nicht so besonders. Kaffee wird wie in Griechenland gekocht mit Bodensatz und war gut stark.
Nach dem Frühstück ist mein Freund zu einer längeren Wanderung über die Insel aufgebrochen und ich habe beschlossen etwas im Ort spazieren zu gehen und mein Bein zu "testen". Es war herrliches Wetter: Sonnenschein und 25 Grad warm, im Ort waren einige Touristen vor allem Deutsche und Österreicher unterwegs und haben sich wie ich den Ort Vrbnik angeschaut. Am Beginn des Ortskerns nicht weit weg von unserem Hotel war ein kleiner Parkplatz der komplett zugeparkt war, in den Gassen der Altstadt war es für Autos zu eng

hier mitten im Ortskern standen ganz alte Häuser, einige offensichtlich unbewohnt und in anderen waren Bauarbeiter am Renovieren. Man sah auch öfter Schilder dass Appartements zu vermieten sind. Mir hat es hier gut gefallen, es gab zwar einige Restaurants und ein paar Andenkengeschäfte aber insgesamt sah der Ort noch ziemlich ursprünglich aus.
Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1527 (man konnte ihn nur von außen besichtigen, allerdings wäre ich eh nicht in der Lage gewesen die Treppen hochzusteigen...)

der Turm steht auf der höchsten Stelle im Ort dahinter gehen die Straßen ziemlich steil runter, ich bin ganz vorsichtig gegangen. Bald hatte ich Blick aufs Meer

Weiter durch die alten Gassen

bis ich an der alten Stadtmauer angekommen war

dann bin ich gemütlich zurück gegangen. Nur kein Streß, die Katze sieht das genauso

Neben dem Parkplatz war die Tourinfo, da stand auch noch ein weiterer Geldautomat (es gibt also doch 2 davon), ich zog Bargeld und setzte mich an den Brunnen, für mein Bein war das jetzt langsam genug der Anstrengung

eine der Bänke war mit Solarzellen bestückt und einem USB -Anschluß (der allerdings ziemlich verrostet war) ich hatte kein Kabel dabei sonst hätte ich probiert mein Handy zu laden, eigentlich eine prima Idee.

das Wasserspiel hat mir gut gefallen und ich habe noch einige Fotos gemacht, dann bin ich gegen 11 Uhr ins Hotel zurück gegangen

das Zimmer war schon zurecht gemacht und ich habe mich aufs Bett gelegt und den Fernseher eingeschaltet. Wir hatten hier das gesamte deutschsprachige Fernsehprogramm inclusive aller dritten Programme plus ORF und Schweizer Fernsehen, kroatische Sender gab es nicht. Zum Lesen hatte ich grade keine Lust und so habe ich mir die royale Hochzeit von Harry und Meghan in epischer Breite reingezogen

ich bin jetzt was Hutmode angeht auf dem neuesten Stand und George Clooney ist echt alt geworden. Merken diese alten Männer eigentlich nicht dass eine junge Frau an seiner Seite den Mann noch älter aussehen läßt? Als die Kutsche die beiden von der Kirche wegfuhr konnte ich das Gelaber der royalen Experten nicht mehr anhören und habe mich zum Lesen auf den Balkon gesetzt, aber nicht lange, denn am Parkplatz gegenüber standen 2 Touristenbusse mit laufendem Motor, das war mir bald zuviel Lärm und ich habe mich wieder aufs Bett gelegt. Für das Bein war das definitiv die beste Lösung!
Um 16 Uhr kam Josef von der Wanderung zurück, es waren 22 km, das wäre für mich natürlich unmöglich gewesen. Es gab Weinberge zu sehen mit Blumen dazwischen und auch Olivenbäume, an einer Bucht gab es sogar einen Sandstrand ansonsten sah die Küste so felsig aus wie das Stück das ich in Vrbnik gesehen habe.
Wir haben am Balkon Kaffee getrunken, dann habe ich mich wieder ins Bett gelegt, fürs Knie war das einfach besser.
Um 19 Uhr gingen wir zum Abendessen, unterwegs zeigte mir Josef die engste Straße der Welt (so stand das jedenfalls auf dem Schild dort: 43 cm breit)

Im Lokal Nada das wir bei Tripadvisor rausgesucht hatte war die Terasse voll besetzt, wir wollten aber mit Blick aufs Meer speisen und so sind wir schließlich in einer einfachen Pizzeria gelandet an einem Tisch direkt an der Balkonbrüstung

Blick nach unten: es gibt sogar einen Weg runter an den Strand

Essen und Wein waren gut nur die Bedienung war etwas langsam

mit Trinkgeld haben wir 280 Kuna bezahlt (geteilt durch 7 ergibt ungefähr den Eurobetrag)
um 20 Uhr wird es hier schon dunkel, als wir um 21 Uhr heimgingen war es schon stockdunkel aber noch schön warm. Mein Bein schmerzte nur noch wenig.
Hotel: wie gestern