7. Tag zweiter Teilnach unserem Besichtigungsprogramm haben wir erst mal Pause gemacht und ich habe mich eine Stunde ins Bett gelegt. Nach einem Kaffee (oder zwei) waren wir wieder fit.
Die touristischen Hauptstraßen haben wir ja nun ausführlich besichtigt und so haben wir uns jetzt die "normalen" Wohnviertel angeschaut. Hier sah es schon viel ärmlicher aus:

die bunten Lampions finde ich sehr schön, aber das war schon der ganze Schmuck. Ich habe vor allem Blumen vermißt
die Häuser mit den Hinterhöfen waren ganz ähnlich wie in Peking im Hutong

die Hunde waren wieder alle total brav, keine Rede von Wachhund. Der arme Kerl hier in seinem kleinen Käfig hat mir wirklich leid getan

der hier ist wohl eher angekettet damit er nicht vor Angst wegläuft wenn jemand kommt (und nicht damit er den Besucher nicht anfällt...)

auf dieser Speisekarte wurde "gekochter Ellbogen" angeboten, was das wohl ist...

die meisten Straßen waren so schmal wie diese hier

viele Häuer sahen stark renovierungsbedürftig aus (noch viel mehr als in Peking)

ein Eimer Farbe würde schon viel helfen, also ehrlich, das verstehe ich nicht. Wer ein Mofa bezahlen kann muss doch in der Lage sein die Holzteile an seinem Haus zu streichen...

das hier war ja wohl mal eine Hauptstraße, die sah aber jetzt ziemlich trostlos aus:

in der Straße gab es auch einen Tempel, aber selbst der sollte Eintritt kosten, für den Besuch einer solchen Ruine auch noch Geld hinzulegen haben wir aber nicht eingesehen.

wenn ich so ein Chaos sehe kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das sah in einigen Häusern so aus

so richtig gut gefallen hat uns das nicht, wir sind Richtung Stadtmauer gegangen und haben einen Ausgang aus der Stadt gesucht

draußen sah es aber nicht besser aus, ziemlich ärmlich und abgerissen

diese Futterstation erinnerte sehr an Vietnam

jetzt hatten wir eigentlich alles gesehen und sind noch mal ins Hotel gegangen, fürs Abendessen war es noch zu früh.
Auf dem Weg zum Abendessen sind wir später an diesem Kalligraphen vorbei gekommen, er hat gezeichnet und das Ergebnis gleich verkauft, das sah faszinierend aus wie er mit einem riesen Pinsel diese kunstvollen Zeichen gemalt hat

für das Abendessen wollten wir heute den hot pot probieren den es in etlichen Restaurants gab, da war auch dieses spezielle Rindfleisch dabei

leider war hot nur heiß und nicht scharf, das ganze war ziemlich britisch in kochendem Wasser zubereitet...war also ein ziemlicher Reinfall dafür mit 210 Yuan incl der üblichen 2 Bier relativ teuer.
Heute Abend war wesentlich weniger los auf den Straßen als am Samstag

im Dunkeln sehen auch die einfachen Gassen schön aus

Im Hotel gab es dann noch den üblichen Gute Nacht Wein und ich habe ein Bad in der großen Wanne genossen, wozu hat man schließlich eine Suite
