Wie handhabt ihr das? Übt ihr auch fleißig Touriphrasen oder lasst ihr es auf euch zukommen, in der Hoffnung mit englisch überall weiterzukommen?
Geht mir wie Birgit. Ich lerne immer ein paar Phrasen als eine Art Höflichkeit und dann hoffe ich meistens mit Englisch bzw. Deutsch weiterzukommen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein paar Brocken Landessprache immer sehr gut ankommen auch wenn es anschliessend auf Englisch weitergehen muß.
Einigermaßen flüssig in der Landessprache zu sein ermöglicht natürlich wesentlich intensiveres Reisen, aber das ist ja mit so viel Arbeit verbunden, dass das in den meisten Fällen wohl utopisch ist.
Vor allem in Norwegen würde ich mir von der Kommunikation herbüberhaupt keine Gedanken machen. Ich kann ein kleines bisschen Grenzgebiet-Dänisch und Dänisch und Norwegisch sind ja recht ähnlich, aber nach meinem ersten Satz deutschem Norwego-Dänisch wurde mir meist gleich auf Englisch bzw. Deutsch geantwortet. Englisch kann da jeder im Zweifel wesentlich besser als man selber und manchmal sprechen sie auch noch besser Deutsch als Du

Aber ich hatte trotzdem den Eindruck dass mein Versuch des Radebrechens gwürdigt wurde.
Und erschwerend kommt dann beim Norwegischen noch dazu dass es zwei Arten von Norwegisch gibt Nynorsk und Bokmål, die zum Teil recht unterschiedlich Schreibweisen haben.
Das übrigens die deutsche Spache auch voller Tücken steckt, merke ich gerade wieder, weil ich versuche meinen Drittklässlern das Präteritum näher zu bringen. Das Bilden dieser Zeitform bringt bei den unregelmäßigen Verben die abenteuerlichsten Formen hervor ... und musste ich mir fünf davon anhören, wusste ich selbst nicht mehr, wie es richtig ist
. Beispiel von heute: Ich gang zur Schule, ich log im Bett, ich schwomm 50 m usw. Da "draht" ich fast durch 
Ich hab schon ein paar Mal Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Da war ich jedes Mal froh, dass ich das als Muttersprache gelernt hab.
Wobei Präteritum ja echt Vergangenheit(!) ist, heute nimmt man doch stattdessen Perfekt.

Haben sich jedenfalls schon mal Deutsch-Lernende bei mir beschwert: erst lernen sie die ganzen blöden Vergangenheitsformen und dann gebrauchen die Deutschen sie gar nicht sondern benutzen nur das Perfekt. Da hatten sie das Gefühl der Aufwand, die zu lernen lohnt, sich nicht.

Dennoch würde ich speziell für Japan gerne sowas lernen wie "Kaffee" (die App will mir nur Tee geben, aber ich mag keinen Tee)
Ist in fast allen asiatischen Sprachen ein Lehnwort (die trinken eben Tee). Klingt Japanisch fast wie Coffeee im Englischen nur das "f" ist mehr so ein "sch". Und den gibt es bei Sutabakusu.
Ich glaube für Japan würde ich statt Phrasen eher ein paar Kanji-Zeichen lernen, die kannst Du wahrscheinlich eher gebrauchen.