Hallo Ilona,
Immerhin kann Mike jetzt sagen, dass er einen eigenen Wasserfall in Neuengland besitzt
und dich dann künftig von "seinem Grundstück" jagen 

Hallo Paula,
die Spiegelungen heute sind wirklich sehr schön aber Leute die mich von ihrem Gelände vertreiben brauch ich im Urlaub definitiv nicht...
Ich muss dazu nochmal sagen, dass viele Seen oder Ponds naturlich einen kleinen Zugang haben, den man zwar manchmal etwas umständlich suchen muss, aber dann natürlich auch Zugang hat.
Ich habe mir aber auch wirklich viele Ponds rausgesucht, die gänzlich unbekannt oder nur in kleinen Kreisen wie im Scenes of Vermont Forum erwähnt werden, eben abseits der Touristenattraktionen. Nur wäre es dann sinnvoll gewesen, dass man dann auch erwähnt, dass es zu bestimmten Gewässern keinen öffentlichen Zugang gibt oder die Landbesitzer vorher fragen muss.
Dazu passt aber auch, dass ich mich dreimal in dem Forum versucht habe zu registrieren, aber das wurde mir nicht gestattet bzw. ich habe keine Rückmeldung bekommen.
Die wollen glaube ich lieber unter sich bleiben.
Nicht so wie in diesem tollen Forum.

So, weiter gehts schon mit dem nächsten Tag.
Donnerstag 08.10.Nach dem Aufstehen erstmal wieder Wetterbericht schauen. Heute sonnig

morgen den ganzen Tag Regen.

So planen wir spontan um und beschliessen heute nicht den ganzen Tag in den White Mountains zu verbringen, sondern wir wollen nochmal in den Grafton State Forest fahren zu den schönen Ponds und den Aufstieg zum Owls Head. Also Wiederholung und natürlich auch mehr Fahrerei.
Wir fahren zunächst über eine Stunde zum Seyon Pond State Park zum Noyes Pond. Von der Zufahrtstrasse sehen wir es schon bunter als vor paar Tagen:

Am Noyes Pond angekommen laufen wir diesmal nicht den Rundweg. Aber schön ist es hier:

Auf den beiden Stühlen haben wir später in aller Gemütlichkeit die Ruhe genossen.
Und noch ein Foto:

Dann wollen wir zum Owls Head Parkplatz. Von der Hauptstrasse führt eine ca. 1,2km lange Backroad hoch zum Parkplatz. Nur am Beginn der Backroad ist ein Gate, was laut Internetbeschreibung erst um 10 Uhr öffnet.
Es ist jetzt 8:20 Uhr und wir hoffen, dass das Gate schon auf ist. Leider nein.
Da wir keine Lust zu laufen haben, fahren wir nochmal zurück zum Ricker Pond und laufen dort bei Sonnenschein ein wenig !

Gegen 9:40 Uhr ist das Gate dann aber offen und wir fahren zum Parkplatz und gehen den kurzen aber steilen Weg ein zweites Mal nach oben.
Es ist wirklich wunderschön hier, aber die Foliage ist noch nicht auf dem Höhepunkt, aber es ist bunter als vor paar Tagen:


Wir laufen hier durch die Gegend, aber der Hauptaussichtspunkt bietet wirklich die beste Perspektive.
Auf einmal kommen ca. 15 Jugendliche nach oben. Sie entpuppen sich als Schulklasse und schreiben etwas in ihre Klatten.
Also ein Unterricht an einem so tollen Ort hätte mir damals auch gefallen. Und nicht immer in dem öden Klassenzimmer. Die Amis habens gut.

Wäre doch was für dich serendipity !

Da es uns hier zu voll geworden ist, wollen wir ein wenig nach unten klettern, wir laufen unorientiert ohne festen Weg durch Wald und hoffen auf einen selbst gefundenen Aussichtspunkt.
Aber die Sache ist nicht ganz ungefährlich, da es steil nach unten geht und wir geben nach einiger Zeit auf. Mike muss mal pinkeln, was ich nicht gut heisse, denn am Parkplatz gibt es Toiletten. Nachdem er fertig war und ich ausgeschimpft habe, musste ich auch plötzlich dringend.
Na gut. Ist ja ein Notfall.

So haben wir Beide dort unsere Reviere markiert.

Wieder oben noch ein Foto:

Die Schulklasse sitz immer noch dort, wir gehen runter.
Am anderen Ende gibt es noch einen Weg, der kurz und flach zu einem weiteren Lookout führt. Hier sind auch überdachte Picknickbänke und wir frühstücken hier erstmal, naja, wenn man Twix, Chips, Erdnüsse, Brezeln und Cola als Frühstück bezeichenen kann. Hier das Foto:

Wir haben uns noch so 2 Stunden Zeit gesetzt, um paar Backroads zu erkunden. Wir kommen da durch Ortschaften wie East Korinth, Waits River , Orange, Washington VT oder East Orange Village.
Hier war es doch Foliagemäßig recht nett, deswegen paar Eindrücke ohne viele Worte:
Eene meene Muh....................

Unsere kleine Farm...................

Villa kunterbunt ohne Villa

Farbenfroh macht Sönke und Mike glücklich so

Die kleine Scheune in unserer Strasse.......... (Peter Alexander)

Die Kirche im Dorf lassen........

Wo ist die Brücke am Fluss....

Das war ein kleines Potpourri an Landschaften auf den für alle PKW tauglichen Backroads.
So jetzt heisst es den langen Weg zurück zu den White Mountains.
Eine der Hauptattraktionen ist Franconia Notch mit The Flume Gorge. Ein riesengrosser überfüllter Parkplatz steht an diesem Touristenmagneten bereit.
16 Dollar Eintritt kostet es hier. Na, das muss ja was Außergewöhnliches sein, wenn es woanders nichts kostet.
Es ist schon später Nachmittag, aber Menschenmassen sind hier...... du meine genervte Güte.
Hier gibt es einen, ich meine es waren 4km langen Wanderweg.
Ich mache es kurz. Es hat uns hier überhaupt nicht gefallen. Tod langweilig und nichts, was die 16 Dollar Eintritt wert wären.
Dann hätte es am Owls Head 50 Dollar kosten dürfen:
Trotzdem paar Eindrücke:
Rote Covered Bridge:

der schönste Aussichtspunkt

Und der sagenhafte Wasserfall The Flume in der Gorge


Joop, kurz und schmerzlos. Wir waren übrigens das zweite Mal hier (vor 10 Jahren schon mal), aber so schlecht hatten wir das nicht in Erinnerung.
Aber macht euch einen eigenen Eindruck, falls ihr mal hierherkommt.
Ach ja, ich meine wir haben so 2 Stunden für den Trail gebraucht.
Wir fahren noch zum Parkplatz des The Basin, ca. 15 Minuten Weg, aber auch nicht so dolle hier:

Joop, dann ab nach Lincoln, diesmal gibt es Nudeln mit Hackbällchen.
Im Hotel schauen wir Wetter und sehen dass es morgen in Neuengland den ganzen Tag über regnen soll.
Na warten wir mal ab und schlafen eine letzte und fünfte Nacht hier im Indian Head Resort
Die erste Hälte des Tages war echt wunderbar, die zweite Hälfte eher Bescheiden, wie so oft in diesem Urlaub ein auf und ab.
P.S.: Und Mike habe ich heute auch nicht geärgert.

Joop, LG