Tag 9 Freitag 20.3.2015 auf dem Weg nach Sedona Ich habe leider schlecht geschlafen, erst war es mir zu kalt und ich habe ein Sweatshirt über den Schlafanzug gezogen, dann bin ich nachts wach geworden weil mir zu warm war und bin einfach nicht mehr richtig eingeschlafen. Um 6:30 machte ich Kaffee für uns im Bett. Frühstück gabs hier im Hotel nicht und so sind wir in ein kleines uriges Frühstückslokal nicht weit weg vom Hotel an der Hauptstrasse gegangen.

zwei Spiegeleier, Hashbrowns, Toast und Obstsalat, damit blieben wir unter 20 $
wir checkten aus, so ein schönes Hotel hätten wir gern öfter gehabt!

bei strahlendem Sonnenschein ging es erst zur Post die leider noch geschlossen war, dann zum tanken und danach fuhren wir zum Watson Lake. Am Parkplatz mußten wir 2 $ bezahlen, es gibt die üblichen Picknickplätze und Toilettenhäuschen. Es ist eine Rundwanderung um den See angelegt, das wäre dann aber eine Tagestour und wir wollten heute ja noch bis Sedona, wir sind nur ein kleines Stück am See gegangen und auf ein paar Felsen geklettert zum Fotografieren

wirklich sehr idyllisch hier

nach einer Weile habe ich mich auf einen Felsen gesetzt und die Sonne und die Aussicht genossen während mein Freund noch auf der Suche nach interessanten Fotomotiven war. Es war jetzt schon richtig heiß geworden.

Danach ging es weiter nach Jerome, ein hübsches altes Bergbaustädtchen das steil am Hang liegt und sehr touristisch ist. Außerhalb des Ortes gibt es eine kleine Ghosttown, man muss 5 $ Eintritt bezahlen, wer gerne alte Autos fotografiert ist hier richtig

dieser Drache ist eine alte Pumpe, sie war noch in Betrieb und spuckte immer wieder Rauch aus
wer wollte konnte gegen Gebühr auch nach Gold schürfen!

eine Schusterwerkstatt

viele Häuser und Gerätschaften waren stark verfallen und es stand auch viel Gerümpel rum

dieser Wagen ist aber noch in Betrieb und fährt Rennen!

einen Esel, Hühner und ein paar Ziegen gab es auch

noch eine Halle mit sehr gut erhaltenen Autos

Nachdem wir alles angeschaut hatten haben wir uns in den Scahtten auf die Bank vor dem Eingang gesetzt (es war wieder richtig heiß) und den Rest Pizza von vorgestern gefuttert und einen eiskalten Kaffee aus der Dose. Am Eingang hing eine Futtertränke und wir konnten einen Kolibri beim Trinken bewundern.
Durch den eigentlichen Ort Jerome wälzte sich eine Blechlawine auf der vergeblichen Suche nach einem Parkplatz. Wir haben uns das gespart (außer essen und shoppen hätte man eh nix machen können), der Blick vom Auto aus hat uns gereicht, der Ort ist ganz nett aber zu Fuß durchlaufen muss man nicht.
Wir sind nach Clarkdale weitergefahren, ein schöner kleiner Ort unten im Tal und haben dort das Tuzigoot NM besichtigt.
Es gibt ein kleines Vistorcenter:

im Visitorcenter haben wir 5 $ Eintritt bezahlt und die kleine Sammlung besichtigt. Die Gegend ist wohl schon seit 10.000 Jahren besiedelt. Das eigentliche National Monument ist ein Pueblo, der von 1100 bis 1425 bewohnt war:

ich hatte mir das von den Bildern her viel kleiner vorgestellt

der oberste Raum war wiederaufgebaut worden und man konnte über das Dach einsteigen, also groß waren die Räume nicht:

von da oben hat man einen herrlichen Blick auf das Tal des Verde River

und man sieht auch gut wie groß der Pueblo war

Blick in die andere Richtung:

Durch Cottonwood (auch ein sehr hübscher Ort) und dann über die 89 A ging es weiter nach Sedona. Auf die roten Felsen von Sedona hatte ich mich besonders gefreut! Darum habe ich hier auch wieder drei Übernachtungen gebucht. Zunächst fuhren wir auf die Red Rock Loop. Ich hatte mir aufgeschrieben wie man zum Cathedral Rock fährt aber blöderweise kannte das Navi die Straße nicht. Dann war die Red Rock Loop auch zur Hälfte aufgerissen und bestand nur noch aus rotem Sand. Und die Abzweigung zum Parkplatz am Cathedral Rock haben wir einfach nicht gefunden. Also haben wir einfach am Straßenrand gehalten wo man einen ganz guten Blick auf den Felsen hat:

so ungefähr würde ich mir meinen Altersruhesitz vorstellen:

Es war nun Nachmittag, eigentlich noch früh genug für eine Wanderung und so sind wir zur Dryfall Creek Road gefahren (die kannte das Navi) und dann mit Handynavigation zum Trailhead des Boynton Canyon, das Navi im Auto hat heute öfter gesponnen. Der Parkplatz war voll, man konnte zum Glück in der Nähe am Strassenrand parken. In Sedona braucht man den Red Rock Pass für die meisten Parkplätze, angeblich selbst dann wenn man neben dem Parkplatz an der Strasse parkt (darauf hat uns eine Amerikanerin hingiewesen). Der Paß kostet 5 $ pro Tag, der Wochenpaß 15 $, wir haben also gleich den Wochenpaß gekauft.
Der Weg geht ganz wunderbar an roten Felsen vorbei

Danach kommt man an einer herrlichen Hotelanlage vorbei (bestimmt sauteuer..)

und hat ständig einen traumhaften Blick auf die roten Felsen. Ja so habe ich mir das vorgestellt

Der Weg war einfach zu gehen, fast keine Höhenmeter, immer wieder haben wir zum fotografieren angehalten

Danach geht es in eine Art Wald, man sieht die Felsen schlechter

wir sind nicht ganz bis zum Ende des Canyons gegangen, um halb 4 sind wir losgelaufen und um 10 vor 5 wieder umgekehrt, wir wollten nicht in die Dunkelheit geraten.
seht ihr auch ein lachendes Gesicht auf dem Felsen hier unten (oben, mittig)?

und noch ein schöner Felsen:

das hat ja schon mal klasse angefangen in Sedona! Auf dem Rückweg sind wir auf der Dry Creek Road einen Pink Jeep begegnet (bekannter Touranbieter), der hat dort gehalten damit die Touris fotografieren können. Bestimmt ist das eine besonders schöne Stelle hier um die Felsen im Abendlicht zu fotografieren, die Leute von Pink Jeep Tours werden schon wissen wo es sich lohnt. Wir haben natürlich auch angehalten und Fotos gemacht

einfach genial hier

Auf dem Weg zum Hotel kamen wir an einem Safeway vorbei, da haben wir nochmal Wein und Kaffeedosen gekauft, als wir wieder aus dem Geschäft kamen war es wirklich schon dunkel und wir hatten etwas Mühe das Hotel zu finden das hinter einem anderen Gebäude etwas versteckt lag. Ich hatte das Best Western Plus Inn of Sedona gebucht.
Die Hotelanlage ist groß und im Dunkeln etwas unübersichtlich aber schließlich haben wir unser Zimmer 223 gefunden. Die Einrichtung fand ich vom Stil her etwas karg, zu schwarz-weiß für meinen Geschmack, aber ansonsten ein großes Zimmer mit King Size Bett und allem was man braucht.
Wir sind gleich zu Judies Restaurant direkt neben dem Hotel gegangen, da bekommen Best Western Gäste 10 %, ich hatte ein riesiges leckeres Steak und ein Bier aus der örtlichen Brauerei, wir waren rundum zufrieden und mit 60 $ war das noch vergleichsweise günstig

Danach war ich im Hotel gerade noch in der Lage zu duschen und Haare zu waschen, dann war ich platt
