Venedig & Toskana April 2017 – ein paar Impressionen... kein ReiseberichtNachdem der Skiurlaub dies Jahr ausgefallen ist, wollten wir zum WoMo-Saisonauftakt schöne Frühlingstage genießen. Die Wettervorhersage ist etwas entmutigend, wir stellen die angedachte Route um. Erstmal in den Süden und dann schauen wir weiter.

Das Wohnmobil ist gepackt und betankt, wir wollen früh am Mittwochmorgen nach Ostern aufbrechen. So schnell geht es aber doch nicht, denn unser Wassertank ist fast leer gelaufen. Die Nacht muss es so kalt gewesen sein, dass der Gefrierschutz die Ventile geöffnet hat. Zumindest wissen wir jetzt, dass der funktioniert.

Wohnmobil auf 8° innen heizen, dann Wasser nachfüllen. Los geht’s!
Im Harz wirbeln uns schon ein paar Schneeflocken entgegen, es bleibt aber bei Gefissel. Wir verbringen eine kalte Nacht bei Tittmoning – dankbar für die Heizung. Dann geht’s über die Tauern Autobahn nach Süden. Auch hier wieder Schneeflocken und Verkehrsberichte über Schnee- und Eischaos in Ost-Österreich. In Kärnten wird die Temperatur schon mal zweistellig. Es geht weiter nach Süden zu einem Ziel, an dem viele meiner Klassenkameraden die Ferien verbracht haben damals (während ich nach Ostfriesland musste): Lido di Jesolo.
Wir fahren allerdings die Landzunge weiter bis zur Spitze nach Punta Sabbioni. Dort quartieren wir uns auf dem Campingplatz Miramare ein und können Kaffee und Kuchen bei 20° und Sonnenschein genießen.

Wie sagt der österreichische Nachbar so schön: der Kälte entkommen! Wir bleiben fünf Nächte.
Rund 800 m Fußweg sind es bis zum Bootsanleger; halbstündig fahren die Schiffe in etwa 35 min nach Venedig-San Marco. Mit den Tagestickets können wir außerdem die Vaporettos (Wasserbusse) benutzen. Zwei Tage erkunden wir so Venedig bei schönem Frühlingswetter: Bummeln durch die Gassen und Boot fahren, wenn die Füße müde werden.
Ein paar Bilder (nicht ganz in chronologischer Reihenfolge):

Anfahrt

Uferpromenade San Marco
wir sind nicht die Einzigen die Venedig besuchen



Seufzerbrücke = Übergang vom Dogenpalast ins Gefängnis
und zwar der bedachte Übergang oben

Dogenpalast
Regierungs- und Justizgebäude der venezeianischen Republik

Fresken im Innenhof mit viel Blattgold


Lichtspiele
prunkvoll im Innern



Riesenwandgemälde im Sitzungssaal "das Paradies"

Gefängnishof
Campanile - Markusturm, das höchste Gebäude Venedigs:

Spitze diente früher als Leuchtturm
Markusplatz:


nette Cafes mit Kammermusik
doch Vorsicht - grad wegen der Musik ist der in italienischen Orten so beliebte "Gedeck" Rechnungsposten üppig. Kerstens Tenniskumpel hat so für einen Cappuccino 25 Euro bezahlt.

Glockenspieler
Markusdom - das Innere haben wir nicht besucht; am ersten Tag zu lange Warteschlange, am zweiten geschlossen.



der Markuslöwe
Symbol für den Evangelisten Markus, dessen Reliquien seit 828 in Venedig ruhen, und Wappen der Seerepublik Venedig.
Fortsetzung folgt ...